Matt Javis

 4,3 Sterne bei 22 Bewertungen
Autorenbild von Matt Javis (©Privat)

Lebenslauf von Matt Javis

Matt Javis ist ein Pseudonym und heißt im wirklichen Leben Martin Kreyscher. Geboren 1967 in Frankfurt, veröffentlicht er mit "2024 - Singularity" seinen Debütroman. Als promoviertem Physiker in der Forschung und als Softwareentwickler und Führungskraft in einem global agierenden Softwareunternehmen galt sein Interesse schon immer dem Verständnis des menschlichen Verhaltens - sei es als lernfähiges Individuum oder als Teil eines unternehmerisch handelnden Systems.

Künstliche Intelligenz wird unser Leben und unsere Kultur grundlegend verändern, nicht in ferner Zukunft, sondern schon sehr bald. Daran glaubt er und wagt mit seinem Science-Thriller einen Blick in eine faszinierende und abgründige neue Welt.

Alle Bücher von Matt Javis

Cover des Buches 2024 - Singularity: Roman (deutsche Ausgabe) (ISBN: 9781709172786)

2024 - Singularity: Roman (deutsche Ausgabe)

 (22)
Erschienen am 08.12.2019

Neue Rezensionen zu Matt Javis

Cover des Buches 2024 - Singularity: Roman (deutsche Ausgabe) (ISBN: 9781709172786)Ignos avatar

Rezension zu "2024 - Singularity: Roman (deutsche Ausgabe)" von Matt Javis

Vom Umgang mit starken KIs
Ignovor 5 Monaten

Lou und seine Mitbewohner:innen bilden eine szenetypische Tüftler-WG in Pasadena. Künstliche Intelligenz ist insbesondere sein Thema, hier ist der junge Mann Experte. Nachdem Tarja einzieht, wird die WG plötzlich brutal überfallen. Die Neue scheint überraschend vorbereitet und flüchtet gemeinsam mit Lou. Schnell wird klar, dass Lous KI-Forschung ins Visier staatlicher und wirtschaftlicher Interessensgruppen gelangt ist und er sich mit mächtigen Gegnern befassen muss.

2024 – Singularity ist mir irgendwo zwischen LovelyBooks und mojoreads begegnet. Der Techroman markiert das Romandebüt des Physikers und Softwareentwicklers Martin Kreyscher unter dem Pseudonym Matt Javis. Das Buch erschien im Selbstverlag, was sicher nicht an seiner Qualität lag.

Spannend und etwas gewöhnungsbedürftig fand ich gleich im ersten Teil der Handlung die Zeitsprünge. Zu Beginn hatte ich das Buch nebenbei gelesen, so dass ich zwischendurch Gefahr lief, den zeitlichen Überblick zu verlieren. Das gibt sich aber recht schnell und die Kontinuität der Erzählung leidet kaum unter den zeitlichen ›Lücken‹ in der Handlung. Spätestens, bis die Handlung Fahrt aufnahm, war ich in der Geschichte drin.

Vernachlässigt hat Javis für mich ein wenig seine Figuren. Lou bekommt Tiefe, das lässt sich kaum vermeiden, schließlich begleitet der Großteil des Romans ihn. Bei Tarja wird es schon weniger, obwohl auch sie viel mit im Mittelpunkt steht. Alle anderen Figuren, inkl. Markov, bleiben leider etwas blass. Insgesamt hatte ich öfter das Gefühl, ein paar mehr Seiten hier und da hätten durchaus noch sein können. Ein häufiges Phänomen bei selbstverlegten Büchern, das nicht selten auf den Druckkosten fußt. Insofern möchte ich das nicht überbewerten, da muss man halt den Spagat zwischen Handlung und marktverträglichem Preis finden und das ist nicht unbedingt einfach.

Außerdem hat Javis den Platz für eine tolle Handlung genutzt. 2024 – Singularity glänzt als Techroman im KI-Segment. Nach einem relativ gemütlichen Start geht das Buch recht schnell in seine rasante Phase über, die kaum unterbrochen bis zum Ende anhält. Neben den genreüblichen, recht allgemeinethischen Fragen zum Komplex KI wirft Javis auch solche wie etwa die nach den ›Eigentümern‹ (was eigentlich das falsche Wort ist) einer starken KI auf. Ob also ein potenziell so mächtiges Instrument (was auch wieder das falsche Wort ist) in den Händen der Wirtschaft liegen darf. Eine der zahlreichen Fragen, mit denen sich Politik und Gesellschaft schon heute dringend beschäftigen sollten, denn die Implikationen von starken KIs, sollten sie denn entwickelt werden, sind dann so unmittelbar und weitreichend, dass es zu spät sein wird, sich erst dann dieser Fragen zu widmen.

Was ich ein wenig schade finde, das zieht sich aber durch das gesamte KI-Genre, ist der Verzicht auf eine allgemeinverständliche Erklärung der Deep-Learning-Verfahren. Jawis geht da schon etwas weiter als üblich, indem er sein wissenschaftliches Paper zum Lernkonzept von Lucy, der KI des Romans, im Anhang anfügt. Allerdings ist das eben – nun ja – ein wissenschaftliches Paper. Die praktischen Grundlagen des Lernprozesses bleiben letztendlich eine Blackbox, es bleibt bei der üblichen Erklärung, man »füttert« die KI mit bestehenden Daten und sie lernt daraus. Sicher, Deep Learning ist ein reichlich abstraktes Konzept ebenso wie neuronale Netzwerke, aber es bleibt der Allgemeinheit eben auch abstrakt, wenn sie in Populärliteratur nie allgemeinverständlich, was selbstverständlich auch Simplifikation einschließt, erklärt werden. Javis versucht das zu Beginn mit dem Roboter Marvin und er schafft es da auch weiter, als viele Autor:innen zuvor, aber es bleibt doch vieles abstrakt.

Doch nun genug genörgelt, denn das wird 2024 – Singularity nicht gerecht. Sieht man mal von diesen technischen Kritikpunkten ab, bleibt das Buch ein spannender Techroman. Und für Fachkundige gibt es sogar noch ein bisschen Wissenschaft dazu. Ein gelungenes Debüt, das Lust auf mehr macht.

Kommentare: 1
4
Teilen
Cover des Buches 2024 - Singularity: Roman (deutsche Ausgabe) (ISBN: 9781709172786)Adlerauges avatar

Rezension zu "2024 - Singularity: Roman (deutsche Ausgabe)" von Matt Javis

Künstliche Intelligenz
Adleraugevor 6 Monaten

Meine Meinung :

" Sie ist von Menschen erdacht und lernt schnell .Viel zu schnell .....

Ein Science- Thriller der Extraklasse - realistisch , tiefgründig und mitreißend erzählt !

Der Autor Matt Javis hat mit seinen Debütroman über die "Künstliche Intelligenz " einen echten Volltreffer erzielt und es ist ihm gelungen eine verdammt gute Story dem Leser zu präsentieren .

Dieser Roman spielt im Jahre 2024 und der Autor bringt viele Fakten des aktuellen Forschungsstandes mit deren möglichen Weiterentwicklung im Jahr 2024 zusammen - zwar bis jetzt alles noch sehr fiktiv - aber wissen wir ,was tatsächlich sich bis zu 2024  entwickeln könnte .......

Jedenfalls ist dieser Roman fesselnd und sehr spannend geschrieben und man merkt gar nicht ,wie schnell man zum Ende gekommen ist .

Fazit :

Sehr spannende Thematik , die sehr gut umgesetzt wurde und es entsteht ein verdammt guter Lesefluss ,weil man diese Buch versucht in einen Rutsch durchzulesen ....

Einfach nur empfehlenswert !


Kommentare: 1
5
Teilen
Cover des Buches 2024 - Singularity: Roman (deutsche Ausgabe) (ISBN: 9781709172786)C

Rezension zu "2024 - Singularity: Roman (deutsche Ausgabe)" von Matt Javis

Fluch und Segen
Carlo52vor einem Jahr

Diese Geschichte hat einen faszinierenden Spannungsbogen und lässt den Leser nicht mehr los. Immer wieder wird man von neuen Ereignissen überrascht.
Sehr schnell wird einem klar, dass der Autor fundierte Kenntnisse besitzt, die er sehr gekonnt dem Leser angedeihen lässt.

Künstliche Intelligenz (KI) ist Fluch und Segen, wie dieser spannende und realistische Roman eindrücklich beschreibt. Ein wenig erinnert das Thema an den Zauberlehrling, der mit der Macht nicht umgehen kann, die ihm zur Verfügung steht...

Dieses Buch ist ein Muss für alle, die sich für KI interessieren. Zudem hat der Autor am Ende ein Kapitel für Praktiker angefügt...

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Sie ist von Menschen erdacht und lernt schnell. Viel zu schnell!

Hier die herzliche Einladung zum gemeinsamen Lesen meines Science-Thriller "2024 - Singularity", der kurz vor Weihnachten erschienen ist. Begebt euch gemeinsam mit Lou und Tarja auf eine abenteuerliche Reise in eine faszinierende und abgründige neue Welt. Ich freue mich auf eine lebendige und spannende Leserunde.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Künstliche Intelligenz wird unser Leben und unsere Kultur grundlegend verändern, nicht in ferner Zukunft, sondern schon sehr bald. Daran glaube ich als Physiker und wage mit meinem Science-Thriller einen Blick in eine faszinierende und abgründige neue Welt. 

Begleitet Lou und Tarja auf ihrer abenteuerlichen Reise und erfahrt dabei ganz nebenbei etwas über die Natur lernender Systeme und deren unbegrenzte Möglichkeiten.

 

Dazu möchte ich euch alle herzlich einladen; nicht nur diejenigen, die bei der Verlosung Glück haben werden, sondern auch alle anderen, die das Thema reizt und ein eigenes Exemplar haben.

Die Leserunde wird um den 25. Januar beginnen. Selbstverständlich darf aber auch jede/r noch später einsteigen oder einfach als Zaungast mit dabei sein.

Die Runde ist in Leseabschnitte eingeteilt, und ich werde zu jedem Abschnitt noch eine Frage oder ein Statement zur Beantwortung bzw. Diskussion stellen.

 

Um euch für die Leserunde zu bewerben, beantwortet bitte die folgenden Fragen:

  1. Was hättest du gewählt - Erkenntnis oder Reichtum? (wage dazu einen “Blick ins Buch” oder besser “Blick in den Prolog” auf Amazon - hier geht’s zur Leseprobe) 

  2. Gibt es einen Aspekt, der dich an dem Thema Künstliche Intelligenz besonders interessiert?

 

Ihr seid neugierig geworden? Dann bewerbt euch für die Leserunde und gewinnt eines von 10 Printexemplaren. 

Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr auch wirklich Zeit und Lust habt, euch aktiv an der Leserunde zu beteiligen. Über eine Rezension hier auf LovelyBooks und, wenn ihr möchtet, auch auf anderen Portalen und Amazon würde ich mich nach Abschluss der Runde selbstverständlich sehr freuen.

Ich warte gespannt auf eure Antworten und freue mich auf das gemeinsame Lesen!


Herzliche Grüße

Matt Javis (alias Martin Kreyscher)

275 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Matt Javis wurde am 15. Juli 1967 in Frankfurt am Main (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 26 Bibliotheken

auf 2 Wunschzettel

von 1 Lesern aktuell gelesen

Worüber schreibt Matt Javis?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks