Matt Ridley Wenn Ideen Sex haben

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Inhaltsangabe zu „Wenn Ideen Sex haben“ von Matt Ridley

Zuversicht, die provoziert Matt Ridleys Buch ist eine überzeugende Absage an den vorherrschenden Pessimismus unserer Zeit. Die Geschichte der Menschheit ist eine großartige Erfolgsgeschichte, und es gibt keinen vernünftigen Grund für die – allerdings weitverbreitete – Annahme, dass urplötzlich in unserer Zeit der Fortschritt erlahmen, die Innovationskraft und Erfindungsgabe der Menschen versiegen und die Verbreitung von Wohlstand an ein Ende kommen soll. Die kulturelle Entwicklung des Menschen hat über Jahrtausende zu immer besseren Lebensbedingungen geführt. Der Schlüssel dafür waren die Arbeitsteilung und der Austausch von Ideen. Wenn wir nicht verzagen und die kreativen Kräfte der Menschen nicht behindert werden, dann kann uns ein 21. Jahrhundert bevorstehen, in dem der Wohlstand sich vermehrt, extreme Armut zurückgeht, Krankheiten eingedämmt werden, die Überbevölkerung abnimmt, die technologische Entwicklung blüht, Wissen und Bildung immer mehr Menschen erreicht und Umweltbedingungen sich verbessern.

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  • Rezension zu "Wenn Ideen Sex haben" von Matt Ridley

    Wenn Ideen Sex haben
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    18. October 2011 um 12:17

    „Wie Fortschritt entsteht und Wohlstand vermehrt wird“ - das will das vorliegende Buch des amerikanischen Bestsellerautors Matt Ridley seinen Lesern erklären. Der Titel im Original kommt weniger reißerisch daher und beschreibt besser, um was es in dem Buch geht: „The Rational Optimist: How Prosperity Evolves“. Matt Ridley, promovierter Zoologe, der aber auch schon als Banker gearbeitet hat, legt an vielen Beispielen aus der Kulturgeschichte dar, wie die Entwicklung der menschlichen Kultur über viele Jahrtausende dazu geführt hat, dass die Menschen unter immer besseren Lebensbedingungen existieren konnten. Wie kam es dazu? Zum einen ist die immer weiter fortschreitende Arbeitsteilung dafür verantwortlich, in mindestens dem gleichen Maße aber der immer stärkere Austausch von Ideen (deshalb der deutsche Titel „Wenn Ideen Sex haben“). Überall dort, wo solche Ideen nicht behindert wurden, kam es zu ganz beachtlichen Fortschrittssprüngen. Nun, im Zeitalter des Internets, sind dem kreativen Austausch von Ideen auf der ganzen Welt in Sekundenschnelle keine Grenzen mehr gesetzt. Matt Ridley ist Optimist, der auf die Vernunft setzt. Sie bringt ihn zu der Überzeugung, die Probleme der Welt, etwa extreme Armut, die Überbevölkerung und massive Umweltbedrohungen könnten im 21. Jahrhundert gelöst werden. Er nennt seine Haltung den „rationalen Optimismus“ und setzt ganz auf die Erfindungsgabe des Menschen, die bisher noch jedes Problem zu lösen vermochte und den weltweiten Austausch dieser Ideen. Den beiden „großen Themen der Pessimisten von heute: Afrika und das Klima nach 2010“ widmet er ein ganzes Kapitel, in dem er zu dem Schluss kommt, eine Klimakatastrophe sei „völlig unrealistisch“ und dem afrikanischen Kontinent Teilhabe am weltweiten Wohlstand verheißt. So gut es tut, die Zukunft der Menschheit einmal und einer rational-optimistischen Perspektive zu sehen, so skeptisch hat mich doch das Buch zurückgelassen. Dennoch: der positive Sog, den es ausübt, würde mancher pessimistisch-fatalistischen Debatte gut tun.

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