Matt Ruff Fool on the Hill

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Inhaltsangabe zu „Fool on the Hill“ von Matt Ruff

Nicht zu fassen, was an Universitäten alles passiert, wenn man diesem Roman glauben darf, in dem der junge George sich in die schönste Frau der Welt verliebt, der Kobold Puck der Elfe Zephyr nachjagt und Blackjack und Luther in den Himmel für Katzen und Hunde aufbrechen. Ein Sommernachtstraum? Eine Love-Story? All das und noch viel mehr ist der »Narr auf dem Hügel«.

Mal was ganz anderes, was skurriles, melancholisches und infantiles. Flüssig geschrieben, gut zu lesen Aber leider packt's mich nicht.

— alexanderptok

Der Beginn einer lebenslangen Abhängigkeit von Romanen von Matt Ruff

— Beust

Noch ein echter Kultroman.

— frigomann

Unglaublich fesselnde Geschichte

— tob82

Ruffs Debütroman glänzt mit einer Herrschar an Protagonisten und einigen skurrilen Handlungen, die in einem spannenden Finale enden!

— Nespavanje

Es wird geliebt, es wird gekämpft. Es gibt Fantasy, Action, Magie, Humor und Spannung. Faszinierend! Großartig! Unbedingt lesen!

— Igelmanu66

Schon ein paar mal gelesen, eins meiner Lieblingsbücher. Matt ruff schreibt genial.

— eulenmama

Einfach nur genial

— mistellor

Eine Geschichte über Schriftsteller,Kobolde,eine Gummimaid,Bohemier,einen Hund der den Himmel sucht.Etwas wirr,skurril+auf alle Fälle anders

— Esme--

Mein Alltime-Favorite. Herrlich verrückt, rasant geschrieben und mit göttlich schrägen Charakteren.

— BettiAnders

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Die Idee fand ich nicht schlecht, jedoch hat sich die Story in meinen Augen unheimlich gezogen. Und das Ende war leider so gar nicht meins

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  • Katzen, Kobolde und Köter

    Fool on the Hill

    Nespavanje

    30. October 2016 um 13:53

    An einem windstillen Sommertag, steigt ein junger Mann auf einen Hügel, um einen Drachen steigen zu lassen. Oben am Hügel angekommen, sieht er einem Bernhardiner, dem er dann eine Geschichte erzählt, wie er zu seinem Reichtum gekommen ist. Es ist schon einige Zeit her, da hab ich von Matt Ruff – Mirage – gelesen. Ein fantastischer Roman, in dem es hauptsächlich darum geht, dass christliche Fundamentalisten, in die Finanztürme der V.A.S, den Vereinigten Arabischen Staaten, Flugzeuge gelenkt und zum Einsturz gebracht haben. Einen satirischen Roman über ein so schreckliches Ereignis zu schreiben, ist bestimmt kein Honiglecken, also keine leichte Aufgabe. Matt Ruff ist dies nun es sehr gut gelungen. Also wurde es Zeit weitere Romane von ihm zu lesen. Meine Wahl ist auf seinen Debütroman – Fool on the Hill – gefallen und ich wurde nicht enttäuscht. Laut der deutschen Verlagshomepage ein „Underground-Bestseller“ was auch immer das sein mag. Tatsache ist, dass Matt Ruff den klassischen Aufbau, Struktur und Erzählung der Geschichte gehörig durcheinander würfelt und sich nicht an allgemein übliche Vorlagen hält. Der sprichwörtliche rote Faden fehlt und es ist eigentlich auch auf den ersten Blick nicht ersichtlich um was es in diesem Roman geht, und schlussendlich umfasst es auch mehrere Genres, ohne es nun auf ein einzelnes reduzieren zu können. Magischer Realismus trifft auf Liebesgeschichte und das Ende ist sehr spannend und rasant erzählt. Der Vielzahl an Protagonisten, die zum Teil shakespearesche Namen tragen (=Hamlet, Puck), wird im Personenregister aufgezählt. Diese liebenswerte shakespearesche Verballhornung ist auf die beiden Namen begrenzt. Und bevor ich es durchgelesen habe, hätte ich es beinahe mit - Der Schelm von Venedig - von Christopher Moore verglichen. Allerdings ist Letzteres ein wenig diffiziler und ein wenig durchdachter. Einer der vielzähligen Protagonisten ist Mr. Sunhine, er behauptet von sich ein griechisches Original zu sein, der immer wieder in die Geschichte eingreift, ein weiterer ist ein Mischlingshund und ein Manxkater (=Katzenart ohne Schweif), die auf der Suche nach dem Himmel sind. Dann gibt es noch einige Kobolde die auf einem Campus leben und sich vor dem Knochenacker (=Friedhof) fürchten, weil dort neben den Erzfeinden den Ratten, auch etwas unsagbar Böses versteckt ist. Fool on the Hill - ist eine anspruchsvolle Geschichte, ein Debütroman, den der damalig 23 jährige Matt Ruff veröffentlicht hat. Man erkennt hier bereits sein literarisches Genie, dass in Mirage seine bisherige, höchste Form erreicht hat. Es ist bestimmt ein umfangreiches Werk, dass man gelesen haben muss. Eine absolute Lese-Empfehlung!

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    • 4
  • Unglaublich fesselnde Geschichte

    Fool on the Hill

    tob82

    09. May 2016 um 20:13

    Nachdem ich von "Ich und die anderen" sehr begeistert war, habe ich mir sofort das nächste Buch von Matt Ruff zugelegt: "Fool on the Hill". Ich muss zugeben, dass mich der doch sehr "fantastisch" klingende Klappentext zu Beginn etwas abgeschreckt hat und auch der Anfang des Buches wirkte leicht konfus. Nach wenigen Passagen aber hatte ich mich dann an die "Vielfalt" des Buches gewöhnt und wurde von Seite zu Seite weiter in die Geschichte hineingezogen.Die Story teilt sich auf in mehrere Untergeschichten: die eigentliche Hauptperson ist der Autor "George", der mit Hilfe der "schönsten Frau der Welt" auf den Höhepunkt der Geschichte vorbereitet wird - Der Hund "Luther" und sein Freund, der Kater "Blackjack" machen sich auf die Suche nach dem "Himmel" - Der Großteil der Story spielt auf dem Campus der "Cornell-University" und weitere Hauptpersonen gehören zu der "exzentrischen Studentengruppe 'Die Bohemier'" - Die Kobolde (friedliche Kreaturen, die Menschen helfen und seit Urzeiten (fast) unerkannt mit ihnen zusammenleben) müssen sich erneut ihrem grössten Feind stellen - last but not least gibt es in der Story noch eine "Meta-Ebene", die ihre "Erschaffung" erzählt...Diese Inhaltsangabe klingt sicherlich konfus, aber alle Fäden laufen zum Höhepunkt in perfekter Weise zusammen und bilden eine Geschichte, die man so schnell nicht vergessen wird. Matt Ruff ist ein Autor, der die Fesseln der Genre sprengt, und Geschichten erzählt, die sich jeglichen kategoriellen Zwängen entziehen.

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    • 3
  • Ein moderner Sommernachtstraum

    Fool on the Hill

    Buchwurm80

    11. December 2015 um 12:24

    Ein Geschichtenerzähler, der wiederum von einer Art Gottheit gelenkt wird. Ein Elf, der versucht, seine Liebste zurück zu gewinnen, sich aber plötzlich in einem Krieg wieder findet. Hunde und Katzen, die auf der Suche nach dem Himmelreich, bzw. der Bestätigung des Nichtvorhandenseins ebensolchens sind, und sich auf dieser Reise mit Rassismus auseinander setzen müssen. Drachen, zum Leben erwachende Puppen, Bohemier auf Stahlrössern, die Büchse der Pandora und vieles mehr warten in diesem wirklich außergewöhnlichen Roman darauf, den Leser in ihren Bann zu schlagen. Dies war ein Buch, das sich so eklatant von anderen Büchern aus der Masse hervorhebt, dass ich auch nach über 1 Woche nicht wirklich in der Lage bin, meine Gedanken zu diesem Werk zu ordnen und es angemessen zu beschreiben. Bis zu einer Empfehlung durch einen Bekannten hatte ich von diesem älteren Buch noch nie etwas gehört und dazu gehört bei mir schon einiges ;) Er selbst war vollkommen fasziniert und ich ließ mich von dieser Begeisterung anstecken und bestellte es mir. Nachdem ich fast 200 Seiten gelesen hatte, stellte ich fest, dass ich mich nur äußerst schwer auf diese doch sehr komplexe Geschichte einlassen konnte und ich mit meinen Gedanken ständig abdriftete. Bei diesem Buch hat man dann absolut keine Chance, das Ganze zu einem Kontext zusammenzufügen. Also wartete ich ein paar Tage ab, sammelte mich und begann das Buch erneut mit etwas mehr Ruhe und Muße. Jedoch merkte ich auch hier, dass ich mich nur schwer auf die Geschichte konzentrieren konnte. Die Personen blieben mir oft zu abstrakt und oberflächlich, ihre Beweggründe und Interaktionen für mich nicht ganz nachvollziehbar. Auroras Vater und die Tiere faszinierten mich da schon eher. Auch die Elfen konnten meine Sympathie nicht wirklich für sich gewinnen. Mir fehlte einfach das "große Ganze". Durch die gottesähnliche Figur des Mr. Sunshine durch mehrere Handlungsebenen gelenkt, erwartete ich bis zum Schluss einen großen Clou, der die für mich doch sehr verworrene Handlung zu einem sinnvollen Konstrukt ergänzen würde. Jedoch blieb dies für mich persönlich aus. Nun mag es daran liegen, dass ich krankheitsbedingt einfach große Konzentrationsprobleme habe und mir evtl. entscheidende Dinge doch entgangen sind und ich deshalb bis heute das Gefühl habe, die Geschichte nicht wirklich ganz verstanden zu haben. Es mag aber auch einfach sein, dass der Autor so vieles in die Geschichte einweben wollte, dass er sich am Ende schlichtweg einfach verrannt hat und einfach zu viele Figuren, zu viele Ebenen und Anspielungen auf Literatur und Gesellschaft (Religion/Mythologie, Rassismus usw.) einweben wollte. Wer ein Buch jenseits des Mainstreams sucht, ist hier sicherlich gut beraten. Für mich persönlich war es ein eher anstrengender, als bereichernder Lesegenuss. Ich werde es aber zu einem späteren Zeitpunkt auf jeden Fall noch einmal lesen, um zu sehen, ob ich es in einem erneuten "Durchgang" evtl. ganz verstehe. Da die sonstigen Rezensionen sich vor Lob und 5 Sterne Bewertungen fast überschlagen, vermute ich die mangelnde Begeisterung meinerseits in meiner Person begründet. Jedoch fragte ich mich beim Lesen durchaus das ein oder andere Mal schmunzelnd, was dieser Pfarrerssohn beim Schreiben wohl so geraucht hat :) Also nicht abschrecken lassen, sich auf etwas äußerst Unkonventionelles einzulassen!

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  • Der Schutzheilige der Tagträume

    Fool on the Hill

    Igelmanu66

    »Verstehen Sie mich recht, ich bin kein gewöhnlicher Erzähler, kein Schreiberling, der mit billigen Erfindungen tändelt. Ich bin ein Geschichtenerzähler; ich schreibe ohne Papier, und alle meine Dichtungen … sind wahr.« An einem windstillen Sommertag besteigt Stephen Titus George, ein Schriftsteller, ein „professioneller Lügner“, einen Hügel auf dem Campus der Cornell University in Ithaca, um einen Drachen steigen zu lassen. Ein Mischlingshund und ein Kater machen sich auf den Weg, um den Himmel zu suchen. Der Kobold Puck versucht, das Herz der Kobolddame Zephyr zurückzuerobern und Kobold Hobart, der Älteste und Hüter des Glockenspiels spürt, dass sich auf dem nahen Knochenacker ein Unheil neu erhebt, das hundert Jahre lang geschlafen hatte. Zugegeben, wer diese recht grobe Inhaltsangabe liest, wird sich womöglich fragen, was der Autor wohl so geraucht haben mag ;-) Ich habe mich noch nach den ersten Kapiteln gefragt, wie all diese Handlungsstränge zusammenpassen sollen – um später festzustellen, dass die große Geschichte hinter all diesen Bruchstücken sie am Ende zu einem wunderbaren und faszinierenden Ganzen zusammenfügen wird. Dass diese Geschichte mich so verzaubert hat, hat mich wirklich überrascht. Fantasy gehört zu den Genre, die ich nicht so häufig lese – und nun mag ich mir gar nicht vorstellen, was mir entgangen wäre, wenn ich dieses Buch nicht gelesen hätte! Zu all den phantastischen Elementen, wie kämpfenden Kobolden, sprechenden Tieren, Menschen mit gewissen magischen Fähigkeiten und plötzlich zum Leben erwachenden Gegenständen gesellen sich wie selbstverständlich (mehr oder weniger) normale Menschen mit ihren Erlebnissen und Problemen und eine hinter den Kulissen agierende Göttlichkeit. Ein besonderes Kunststück dabei ist zudem, dass sämtliche Handlungsstränge absolut gleichwertig erscheinen und die jeweiligen Charaktere (egal, ob sie nun klein oder groß, zwei- oder vierbeinig daherkommen) dem Leser schon nach wenigen Seiten ans Herz gewachsen sind. Ein absolutes Highlight ist die Sprache! Ich konnte mich gar nicht sattlesen an den zahllosen großartigen Formulierungen im Text. Winzig kleines Beispiel: Da stürzt jemand (im Verlauf einer Prügelei) mit der „vollendeten Anmut eines zusammenbrechenden Gebirges“ zu Boden und ein anderer kippt, in Folge eines Faustschlags, „wie eine Blechente auf einem Schießstand in Coney Island“ um. Hinter dem ganzen Buch steckt eine solch unglaubliche Phantasie und Kreativität, man kann es sich nicht vorstellen, wenn man es nicht gelesen hat. Ganz nebenbei geht es auch noch um ernsthafte Dinge wie Vergangenheitsbewältigung, Rassenhass und Vorurteile. Sehr interessant umgesetzt übrigens! Auf menschlicher Seite gibt es eine ungewöhnliche Perspektive auf dieses Thema und was auf Seiten der Vierbeiner abgeht, im Verhältnis zwischen Reinrassigen und Mischlingen, sollte jeden denkenden Menschen in seinem Herzen erreichen können. Und wenn es erst um den großen Dichter hinter all diesen Geschichten geht… Fazit: Es wird geliebt, es wird gekämpft. Es gibt Fantasy, Action, Magie, Humor und Spannung. Faszinierend! Großartig! Unbedingt lesen! »Letzten Endes dient das alles der Geschichte. Darum solltest du dir Gedanken machen. Nicht um mich, nicht um die Liebe. Die Liebe ist nur ein Teil der Handlung.«

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    • 10
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Matt Ruff - ein genialer Schriftsteller

    Fool on the Hill

    mistellor

    Diese Rezension zu schreiben ist nicht einfach. Das fängt schon mit der Inhaltsangabe an. Wie soll man diese beschreiben? Zum einen spielt sie auf verschiedenen Zeitebenen, verschiedene Ebenen in den Örtlichkeiten, verschiedene Größen bei den Figuren, einen ständigen Wechsel von Phantasie und Realität. Zusammengehalten wird alles von Mr. Sunshine, dem Geschichtenerzähler und seinen Affen. Mr. Sunshine entwickelt das Gerüst einer Geschichte, lässt seine Affen die Geschichte schreiben und greift nur selten ein. Die Geschichte spielt an der Cornell University in Amerika. Sie handelt von dem Kampf des Guten gegen das Böse. Damit beschäftigt sind, ohne es zu wissen, ein Geschichtenerzähler namens Stephen Titus George, seine Freundin Aurora Borealis Smith, die Kobolde Hobart, Zephyr und Puck. Außerdem Luther, ein Mischlingshund und sein Freund Blackjack, ein schwanzloser Manxkater. Auf dem Campus der Universität sind verschiedene Verbindungshäuser. Sehr wichtig für die Geschichte sind die Bohemier mit ihrem Präsidenten Löwenherz und seiner Freundin Myoko. Der Prediger und seine Freundin Jinsei, Ragnarök, Z.Z.Top und Fujiko. Ein anderes Verbindungshaus ist das Haus Tolkienia. All diese Personen und noch viel mehr sind verwickelt in dem Kampf gegen das Böse in der Gestalt von Rasferret, dem Engerling und seiner Rattenarmee. Unterstützt wird Rasferret von der Gummimaid, dem Grünen Drachen, Zer - der Generalsratte, Drakon, ein teuflischer irischer Wolfshund und Jack Baron, der Präsident des Verbindungshauses Rho Alpha Tau. Man muss sich auf dieses Buch einlassen, aber dann wird man schnell gefangen genommen von der schlichtweg genialen überbordenden Phantasie des Schriftstellers. Von der Spannung des Buches, da man nie weiß, wie es auf den nächsten Seiten weitergeht, von dem zum Teil sehr schwarzem Humor, von der Kunst alle Ebenen durch winzige Details miteinander zu verknüpfen, so dass man als Leser die Übersicht nicht verliert und von der eleganten und bildhaften Sprache. Man bekommt als Leser ein voll umfassendes Vergnügen, kichert, lacht, weint, leidet, freut sich und stöhnt sich durch das Buch. Ist mit fast allen Sinnen gefangen und man entwickelt ein wunderschönes „Kopfkino“. Dazu kommt, dass dem Leser sehr viel Freiraum geschenkt wird für die eigene Phantasie und Vorstellungskraft und für die Interpretationen bestimmter Ereignisse im Buch. Dieses Buch ist ein Glücksfall. Solche Bücher müsste es öfters geben. Ich erkläre dieses Buch zum „Lieblingsbuch“ und es darf in das Regal mit den Lieblingsbüchern. Dieses Regal ist nicht sehr groß, in den letzten Jahren hat es dahin kein Buch geschafft. Aber dieses Buch gehört auf das Regal und wird sich zwischen Saint-Exupery und Kästner sicher wohlfüllen.

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    • 6
  • Ein etwas anderes Buch

    Fool on the Hill

    Esme--

    Inhalt: In diesem Buch geht es um einen Schriftsteller, der über einen Schriftsteller schreibt, der wiederum versucht seiner erlebten Geschichten Herr zu werden. Es geht also um das Leben als Schriftsteller, um das Leben und das Sterben, es geht um Himmel und Hölle, um das Schicksal, um den Krieg zwischen Rassehunden und Mischlingen; es geht um Kobolde und Ratten, um Boehemier, die auf Pferden reiten und um das wichtigste Thema: Die Liebe. Fool on the Hill ist ein Buch über viele unterschiedliche Charaktere, die ihren Weg zu der Cornell University auf dem Hügel antreten; hier erleben sie ihre Geschichten, verlieben sich und sehen sich letztlich allesamt einem Ungeheuer gegenüber, welches unbarmherzig seine Opfer fordert. Die Charaktere: In Fool on the Hill kommen und gehen ständig neue und alte Charaktere. Als Hilfe hat Matt Ruff seinen Lesern jedoch ein Verzeichnis der Hauptpersonen auf den ersten zwei Seiten seines gut fünfhundertsiebzig Seiten starken Buches zur Verfügung gestellt. Auch nur die wichtigsten hier aufzuführen, würde den Rahmen sprengen. Dieses Buch lebt von vielen kleinen Geschichten, die versuchen zu einer einzigen großen zusammenzufinden. Luther, der Hund, der versucht den Himmel zu finden, erhält dabei, wie George, der Geschichtenerzähler, der auf der ständigen Suche, nach der Liebe und dem Sinn des Lebens unterwegs ist, ebenso einen wichtigen Part, wie jeder einzelne der Koboldbagage oder Kalliope, die magische Schönheit, die einen ganz wesentlichen Eingriff in George Leben vornimmt, damit dieser seine wahre Liebe Aurora finden kann. Schreibstil: Fool on the Hill wimmelt nur so von verrückten Charakteren, verrückten Ideen und einem verrückten Handlungsstrang. Während des Lesens fragte ich mich oft: Wo will Matt Ruff mit seinem Roman hin? Der Autor schreibt über einen Schriftsteller namens Mr. Sunshine, der wiederum eine Geschichte über einen Schriftsteller namens Stephen Titus George schreibt und dieser wiederum ist ebenfalls Geschichtenerzähler. Auf vielen Seiten deutet sich an, dass Fool on the Hill dem Leser näherbringen will, wie ein Schriftsteller denkt. Zugleich wird aber auch eine eigene Geschichte präsentiert, die aus den Gedanken eines solchen hervorgegangen ist. Mr. Sunshine merkt stellenweise, wie seine Charaktere ein Eigenleben entwickeln. Wenn dem wieder so ist, dürfen diese bis zu einem gewissen Grad selbst entscheiden, welchen Lauf ihre Geschichte nehmen wird, bis Mr. Sunshine letztlich wieder selbst versucht (manchmal mehr schlecht als recht), die Kontrolle über sein Werk zu gewinnen. Auch George berichtet anfangs einem Bernhardiner von seinem Leben als Geschichtenerzähler. So sagt er an einer Stelle (Buchzitat): „In einem Buch oder einer Erzählung brauche ich nur einen einzigen Satz zu schreiben, und schon weht der Wind. Und jetzt stell dir mal eine Welt vor, das wirkliche Leben, das ist doch auch nur eine Geschichte ...“ Die Frage, welchen roten Faden Matt Ruff in seinem Roman verfolgt, kann somit durch die Augen seiner Charaktere Mr. Sunshine aber auch George, geklärt werden, die letztlich vielleicht so etwas wie Matt Ruffs Alter Ego darstellen mögen: Eine Abhandlung über das Sein als Schriftsteller. Der weiteren Handlungsstränge bauen sich dann ganz einfach auf: Alle Protagonisten suchen ihre Liebe (sei es in Form eines verstorbenen Vaters oder doch der einer Frau an ihrer Seite), alle werden sie von einem versehentlich befreiten Monster angegriffen und alle versuchen sie es zu besiegen. Sätze wie dieser (Buchzitat) „auf der Corn Street verfolgen zwei Polizeibeamte gerade ein abtrünniges Schwein; ehemals als Familienmüllschlucker in einem nahe gelegenen Haus tätig, beschloss das Borstentier, sich als Freiberufler zu versuchen“, zeugen davon, wie gut Matt Ruff mit Worten umzugehen weiß. Seine Sätze sind wohlgeformt, fantastisch und versprühen einen ganz eigenen Humor. Fazit: „Fool on the Hill“ ist eine Geschichte wie das Leben selbst: Voller Höhen und Tiefen. Die Charaktere sind allesamt „ein wenig anders“; der Handlungsstrang teilweise etwas wirr, bis man ihn vielleicht auf mehreren Ebenen begreift und so akzeptiert. Matt Ruffs Sätze sprühen nur so von fantastischem Feingeist. Wenn ich diesen Roman in drei Worte verpacken müsste, dann wäre es wohl: Skurril, verrückt und abgefahren. Buchzitate: … es kommt, wie du weißt nicht darauf an, was du tust, sondern was du dabei empfindest. Natürlich muss es eine gewisse Anzahl Wissenschaftler geben, die verrückt werden, damit die Tradition am Leben bleibt. Die Zeit entfernte sich für ein Weilchen, wie eine taktvolle Ausblendung in einem züchtigen Liebesroman; als sie wiederkehrte, waren sie beide nackt und lagen eng aneinander geschmiegt auf den Steppdecken. Tchikovskys pragmatischer Verstand hatte viel von einer Reißzwecke: Er war scharf, aber ohne Tiefgang. Es geht nicht immer darum, was du verdienst, sondern vielmehr darum, was die da oben beschließen, dir zu geben.

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    • 4
  • Ungewöhnlicher und vielseitiger Roman

    Fool on the Hill

    andreasmk

    18. December 2014 um 21:55

    Die Cornell Universität in der amerikanischen Kleinstadt Ithaca, New York, ist ein Ort, an dem sich die Wege vieler skurriler Charaktere kreuzen: Da ist der grüblerische Schriftsteller Stephen Titus George (scherzhaft St. George genannt), der am besten schreibt, wenn er verliebt ist, und dem Wind befehlen kann. Da ist der Hund Luther, der mit der Katze Blackjack aufbricht, um den Himmel zu suchen. Da ist Aurora Borealis Smith, die neue Studentin, deren Vater heimlich Marihuana raucht und sich nichts sehnlicher wünscht als ein wenig Non-Konformität im der Familie. Da sind verliebte Kobolde und Freigeister und die schönste Frau der Welt. Und inmitten dieser seltsamen Gestalten ist Mr. Sunshine, der in der Geschichte selbst als deren Schreiber fungiert und immer wieder aktiv in die Handlung eingreift. Matt Ruff überhäuft in seinem Roman "Fool on the Hill" den Leser regelrecht, mit einer Vielzahl von Handlungssträngen, zwischen denen er immer wieder hin und her springt und sie im richtigen Moment zusammenführt. Vor allem diese Vielseitigkeit machen dieses Buch so besonders. Der Autor vereint darin Elemente einer griechischen Tragödie mit klassischem Heldenepos, grimmschem Märchen, Road Trip und Fantasy-Roman, biblischem Kampf zwischen Gut und Böse, Liebesgeschichte und Horrorliteratur, gespickt mit einer großen Prise Humor und Verrücktheit. Dabei findt man immer wieder Anspielungen auf Werke anderer Schriftsteller, mit Schwerpunkt auf Shakespeare. Leider wirkt das Buch durch die vielen Handlungsstränge meist wirr und unzusammenhängend. Und auch die Idee der Geschichte in der Geschichte und das Umfeld eines amerikanischen Colleges wird sicher nicht den Geschmack jedes Lesers treffen, unterhalten kann Ruff damit aber auf jeden Fall. Fazit: Eine sehr unterhaltsame und ungewöhnliche Geschichte mit skurrilen Charakteren und ungewöhnlicher wirrer Handlung.

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  • Rezension zu "Fool on the Hill" von Matt Ruff

    Fool on the Hill

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. November 2013 um 19:14

    Ein verrücktes, sonderbares Buch voller kleiner Wunder. Der Inhalt. Ja, dass ist so eine Sache. Es gibt mehrere Handlungsstränge, innen einander verflochten, doch jeder auf seiner Ebene: Kobolde, Menschen, Ratten... Alle drehen sie sich um Liebe und Hass, Einsamkeit und Gemeinschaft, Trauer und Freude, Zuversicht und Hoffnungslosigkeit, Ziele und Treibenlassen, Wahrheit und Phantasie, Gut und Böse. Es beginnt alles bei einem gewissen Mr. Sunshine, der seinen Roman zur Wirklichkeit werden lässt. Dies macht die Großartigkeit des Buches aus. Durch geschickte Verknüpfung mittels kleiner, wunderbarer Details, die es reihenweise gibt, ist alles auf eine undurchdringbare Weise verbunden. Der Leser weiß nie, was Wirklichkeit ist oder nur im Kopf des Mr. Sunshine umherspukt. Die ganze Welt ist so anschaulich und lebendig beschrieben, dass man praktisch in sie eintaucht; miterlebt, mitfühlt. Dem Leser bleibt hier genügend Platz für eigene Interpretation, Gefühle und Wünsche, ohne dass man sich zu weit von der eigentlichen Geschichte entfernt. Man ist beim Lesen so gefesselt von dieser phantastischen Welt, dass man sich bald fragt, wann einem endlich ein Kobold über den Weg läuft ;)

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  • Buchverlosung zu "Die Romantherapie" von Susan Elderkin

    Die Romantherapie

    DieBuchkolumnistin

    Es gab in meinem Leben eigentlich kaum eine Situation, bei der Bücher nicht in irgendeiner Weise geholfen hätten. Zugegeben - an manchen Problemen sind sie auch indirekt schuld, zum Beispiel am aktuellen Kontostand - aber: sie waren und sind mir immer eine Lebenshilfe! Die Autorinnen Susan Elderkin und Ella Berthoud haben diese Tatsache einmal von ihrem eigenen Leben in ein Buch übertragen und im Insel Verlag ist soeben mit Unterstützung von Traudl Bünger "Die Romantherapie - 253 Bücher für ein besseres Leben" erschienen. Kaum ein Unglück oder Gefühl, gegen das kein Buch geschrieben wurde - egal ob Liebeskummer, Fernweh, Sehnsucht, Wut, Eifersucht oder natürlich die Schlaflosigkeit und all diese werden in diesem fabelhaften Sachbuch zur unendlichen SUB-Erweiterung empfohlen! Aber Achtung: Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie Ihren Buchhändler oder den Lieblingsautor!  Wir verlosen gemeinsam mit dem Insel Verlag 10 Exemplare des Bibliophilen-Ratgebers und stellen dafür natürlich eine Aufgabe rund um Buchtipps: Zeigt uns entweder hier auf LovelyBooks oder/und auf Facebook, Twitter, Instagram und Google+ mit einem Bild Euren Buchtipp gegen: a) Liebeskummer oder b) Fernweh oder c) Wut oder d) Schlaflosigkeit oder e) Einsamkeit. Wir wollen die Buchtipps natürlich möglichst breit streuen und freuen uns deswegen, wenn Ihr den Anlass nutzt und entweder zu einem oder zu allen Gefühlen Euer Lieblingsbuch auf den sozialen Kanälen mit dem Hashtag #romantherapie postet. Das Posting dann bitte einfach hier verlinken und schon sitzt Ihr im Lostopf! :-) Hier ein Beispiel meines aktuellen Fernwehbuchs: https://twitter.com/Buchkolumne/status/394783113605550081 und http://instagram.com/p/gAkQBvKwnV/ Die Romantherapie im Netz: Website inklusive Rezept-o-mat + Die Romantherapie auf Facebook + die Romantherapie auf Twitter

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    • 107
  • Der schiere Wahnsinn!

    Fool on the Hill

    juni_mond

    30. October 2013 um 14:05

    Es ist sehr schwer über ein solches Werk eine angemessene Rezension zu schreiben, doch, ich werde es versuchen! Fool on the Hill - ein Werk, natürlich von Matt Ruff, doch das Werk im Werk mit dem gleichnamigen Titel wird gelenkt, nicht aber voll geschrieben, von dem griechischen Original "Mr. Sunshine".Mal Retsina schlürfend und Schafskäse naschend, mal hin und her gerissen welcher Schauplatz der Geschichte (und davon gibt es eine Menge) als nächstes bearbeitet werden soll, setzt Mr. Sunshine dann und wann einen der Affen an die Schreibmaschine, um sich ein schöpferisches Päuschen zu gönnen. Die Schauplätze in "Fool on the Hill" sind vielfältig und haben nichts in Ihrer Charakteristik gemein, außer, dass sie im Lauf der Handlung verknüpft werden und schließlich alle etwas miteinander zu tun haben, ja, voneinander abhängen. Da wäre einmal die Welt des Geschichtenerzählers (noch einer!) George. Ein Erfolgreicher Schriftsteller und Dozent am hiesigen Campus. Dem Meister des Winds und somit dem begeisterten Drachensteiger.Die schönste Frau der Welt - Kalliope - kreuzt den Weg des Geschichtenerzählers, doch da ist noch Aurora, vielleicht noch perfekter? Die doppelte Liebesgeschichte begleitet die gesamte Handlung und, wie es auch immer ausgeht, es wird deutlich: die wahre Liebe ist die perfekteste, die es auf Erden gibt. Der Campus beherbergt weitere wichtige Personen, wie die Studentenvereinigungen "Die Bohemier", "Die Rho-Alpha-Tau", "Die Tolkienianer" und "Die blauen Zebras". Der Begründer und Namensgeber der Universität Ezra Cornell wacht als steinerne Statue über die Ereignisse. Dann ist da noch die Tierwelt, die die Welt der Hunde deutlich hervorhebt. Die Reise des Mischlings Luther, seinen verstorbenen Freund und Vater Moses wiederzufinden, hat den Himmel als Ziel. Der weniger überzeugte doch hilfsbereite Freund Blackjack, ein Manxkater, begleitet Luther auf seiner, dem Kater als unmöglich erscheindenden Mission.Auf ihrem Weg wird deutlich, dass auch die Tierwelt leider nicht vor Rassismus verschont ist und die Reinrassigen - zumindest ein Teil von ihnen - den Glauben haben, sie wären die einzig wahren und lebenswerten Hunde... Desweiteren spielen in der Tierwelt die Ratten eine nicht unbedeutende Rolle... Was der Himmel schließlich ist und ob er entdeckt wird sei nicht verraten! Ein weiterer Schauplatz ist die Welt der Kobolde. Koboldmädchen Zephyr, ihr Verehrer Puck, dessen bester Freund Hamlet und Zephyrs Großvater und Ältester Hobart sind nur einige Namen des kleinen Volkes.Für die Menschen - das große Volk - in zurechnungsfähigem Zustand nicht sichtbar, erledigen sie die ein oder andere Aufgabe im Zusammenspiel der Welten. Schon aus meiner bisherigen Schilderung wird deutlich, es ist nicht ganz leicht, dem Fluss der Geschichte immer reibungslos zu folgen, doch es lohnt sich so unheimlich, sich ab und an zu konzentrieren und zeitweise Stellen an denen man sich nicht im Klaren ist, wo das alles hinführen soll zu überwinden. Es ist ein großartiges Werk, von Phantasie übersprudelnd und von einem tollen Schreibstil, wird man in ein absolut spannendes Finale geführt, an dem man zeitweise wirklich nicht genau weiß, wie das Ganze schließlich ausgeht...

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  • Eines meiner absoluten Lieblingsbücher

    Fool on the Hill

    Frau_Antje

    31. August 2013 um 10:59

    Dieses Buch begleitet mich seit nun fast 20 Jahren. Meine erste gekaufte Ausgabe ist völlig zerlesen. Sie steht nur noch schön im Bücherregal und wird ab und an mit einem melancholischen Seufzen andächtig in die Hand genommen, um sie vorsichtig wieder zurück zu legen. Gelesen wird nur noch die Billig-Ausgabe, die ich irgendwann mal in einer Filiale der unpersönlichen Riesenbuchladenketten auf dem Wühltisch gefunden habe. Mein persönlicher Beweis, dass die meisten dieser Ketten tatsächlich nicht auf Qualität ihrer verkauften Bücher achten, sondern allein auf Verkaufszahlen. Ein Hoch auf meinen Buchladen an der Ecke, der mir damals das Buch empfohlen hat! Zum Inhalt: Von allen Ruff-Büchern, die bisher erschienen sind, ist die Geschichte von Fool on the Hill wohl am schwersten nachzuerzählen. Zu komplex sind die einzelnen Erzählstränge, zu viele Geschichten werden parallel erzählt, um erst am Ende zu einem fulminanten  Finale zusammen geführt zu werden. Ich versuche es trotzdem: Da ist der Straßenköter, der auf der Suche nach dem Hundehimmel zufällig in ein College gerät. Da sind die Tolkienianer, eine Gruppe verschrobener Studenten, die sich in eben diesem College zu einer Verbindung zusammen geschlossen haben, um dem Großmeister der Fantasyliteratur huldigen. Da sind der Kobold Puck und die Elfe Zephyr, die mit ihren Familien von den Menschen unbemerkt auf dem Collegegelände leben. Und da ist nicht zuletzt der der junge Schriftsteller, der sich in die schönste Frau der Welt verliebt, was sich als ganz und gar nicht zuträglich auf den bisher so ruhigen Verlauf seines Lebens auswirkt. Welches Genre "Fool on the hill" tatsächliche bedient, lässt sich schwer in Worte fassen. Diesen Roman einfach in die Ecke der Fantasy-Romane zu stellen, wird ihm absolut nicht gerecht. Zu komplex ist sein Aufbau, zu tiefgründig die Charaktere, zu nachhaltig seine Wirkung. Der Klappentext nennt diverse Genres, unter die man ihn fassen könnte: Märchen, Love-Story, Heldenepos, Shakespeare-Parodie, Schauerroman... Das alles stimmt und doch ist dieser Roman noch so viel mehr. Wie gesagt: Es fällt schwer, dieses Buch zu beschreiben. Man muss es gelesen haben. Ich selbst lese es seit fast 20 Jahren mindestens einmal im Jahr und ich merke, wie das Buch mit mir erwachsen geworden ist. Mit jedem neuen Lesen, rückt eine andere Figur stärker in meinen Focus, nehme ich Kleinigkeiten war, die ich vorher vielleicht überlesen habe und stelle fest, dass andere mir vielleicht gar nicht mehr so wichtig erscheinen. Bei jedem Lesen bin ich von der ersten bis zur letzten Seite gebannt. Und - für mich das Wichtigste an einem Buch - bei jedem Buch bin ich von Neuem zutiefst berührt, lache auch vollem Hals und heule Rotz und Wasser.    

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  • Spannende Jugendfantasy-Reihen gesucht (wie Harry Potter, Percy Jackson, Gregor und Co.)

    Daniliesing

    Hi, ich habe in den letzten Tagen mit Begeisterung die Percy-Jackson-Bücher verschlungen, nachdem sie mich lange Zeit nicht so recht interessiert hatten. Natürlich liegen nun auch schon die anderen Bücher von Rick Riordan bereit. Jetzt suche ich nach Nachschub und zwar sollten es bestenfalls mindestens 4-bändige Reihen sein (3 sind auch ok), von denen auch schon mehrere Bände erschienen sind. Eine Mischung aus Fantasy, Abenteuer, Freundschaftsgeschichte und Spannung fände ich toll, so wie es eben auch bei Percy Jackson, Harry Potter oder den Gregor-Büchern von Suzanne Collins der Fall ist. Was ich nicht suche, sind die eher romantischen Mädchenreihen, wo sich das unscheinbare Mädchen in das unfassbar gutaussehende männliche Wesen verliebt, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Auch zu kindlich sollte es nicht sein - beispielsweise war mir "Charlie Bone" dann doch zu einfach gestrickt. Mit "Artemis Fowl" wiederum konnte ich nichts anfangen und auch mit Kai Meyer habe ich es schon häufiger vergeblich probiert. Vielleicht habt ihr ja trotzdem noch ein paar schöne Tipps für mich?

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    • 145
  • Rezension zu "Fool on the Hill" von Matt Ruff

    Fool on the Hill

    rallus

    Was passiert wenn man Unendlich viele Affen an eine Schreibmaschine setzt und sie drauflos tippen läßt? Genau, irgendwann mal ein Shakepeare Roman, oder "Fool on the hill" Beides hat beim vorliegenden Buch auch irgendwie miteinander zu tun und nicht nur das. Selbstredend erscheinen die Affen auch im Buch und ein gottähnlicher Mr. Sunshine, der allerdings nicht gütig oder gerecht ist; nein. Die Devise heißt: Unterhaltung. Denn was ist das Leben denn, außer Gott zu unterhalten. Und so baut Mr.Sunshine auch nebenbei ein paar Klippen in die Geschichte ein. Mit Hilfe der Affen - unter anderem. Das ist jetzt ein kleiner Aspekt des Buches die uns an eine x-beliebige Universität in Amerika führt. Dort gibt es einen Geschichtenerzähler der den Wind zähmen kann, etliche Kobolde, die Büchse der Pandora, Schwertkämpfende Ratten und Bohemier. Das das Ganze nicht aus dem Ruder läuft, unübersichtlich wird oder chaotisch verpufft, haben wir den Affen - ääh sorry Matt Ruff zu verdanken. Er schafft es immer wieder Linie und neue Ideen einzubringen, alleine wegen dem Burschenschaft Haus welches der tolkienschen Mittelerde nachempfunden ist, hätte er ein Denkmal verdient, habe ich anderer Stelle hier gelesen. Seine Ideen sprengen den normalen Rahmen, werden zur Fantasie, zu Horror zu Science Fiction, zum Märchen. Auch literarisch bedient er sich verschiedener Quellen; der Blitzableiter der 1 Stunde Ruhm haben möchte ist aus Ray Bradbury und wird als dessen Leser auch im Buch enttarnt. So weiß man nie, was einen beim Umblättern auf der nächsten Seite erwartet und das Umblättern geht leider verdammt schnell, muss ich Euch sagen. Es ist eine reine Lust dieses Buch zu lesen, wenn man Shakespeares Sommernachtstraum angerichtet für Tolkien Liebhaber, vermischt mit Pratchett, mag. Somit hat Mr.Sunshine seinen Zweck erfüllt, "Fool on the hill" ist pure Unterhaltung. Es geht nicht immer lieblich zu auf dem Campus, aber der Haupttenor der Erzählung ist sehr menschlich oder hundisch, rattisch, katzlich. Und die schönste Frau der Welt gibt es auch als Dreingabe, aber ist nicht jede Liebe die Schönste? Matt Ruff geht auch mit seinen Charakteren selbst im Tod pfleglich um - sie sterben zwar nicht immer schön aber würdevoll. Ein sinnendes Märchen-"Romeo und Julia"-Highlight im leider kleinen Portfolio von Matt Ruff.

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    • 2
  • Rezension zu "Fool on the Hill" von Giovanni Bandini

    Fool on the Hill

    walli007

    20. August 2011 um 14:03

    Märchenfantasy In diesem Buch geht es wirklich etwas durcheinander, verschiedenste Handelnde taumeln durch das Geschehen. Wenn man das Buch als Liebesgeschichte lesen will, ist es die St. George und Aurelia. Als Buch einer ungewöhnlichen Freundschaft handelt es von Luther, dem Hund, und seinem besten Freund Blackjack, einem Kater. Als Universitätsroman geht es um die Cornell in Amerika und ihre Studentenvereinigungen. Und über alles den Überblick behalten wollen die Kobolde. Natürlich gibt es als oberen Regler noch Mr. Sunshine, den Griechen... Und mit all diesen verschiedenen Handlungssträngen, die nicht nur laut Klappentext an den Sommernachtstraum erinnern, unterhielt mich der Autor aufs Trefflichste. Zwar hatte ich dieses Buch nur gekauft, weil mir der Einband so gut gefiel, aber auch solch ein Kaufentschluss hat sich bei mir schon mehrfach als ein guter herausgestellt. Natürlich hat auch die Erwähnung von Shakespeare ein Übriges getan, wobei ich nun versucht bin, mir den Sommernachtstraum noch einmal zu Gemüte zu führen. Als ich mit dem Lesen begann (mit der Aufzählung der handelnden Personen) befürchtete ich, ich würde ein wirres Durcheinander antreffen. Doch die einzelnen Handlungsstränge sind deutlich von einander getrennt und fügen sich doch auf unterhaltsamste Art und Weise zusammen. Man hofft, bangt, leidet mit den Protagonisten. Man schmunzelt, wenn sie sich den Regeln widersetzen. Man atmet erleichtert auf, wenn denn Hauptdarstellern mal eine entspannende Erholung gegönnt wird. Man hält den Atem an, wenn es in die letzte Schlacht geht. Für mich was das Buch ein wunderbarer Schelmenstreich, den der Autor da geschaffen hat. Und nun bin ich völlig unsicher, ob ich mir noch mehr von Matt Ruff gönnen soll oder ob ich es lieber lasse, weil er sich eh nicht mehr übertreffen kann.

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