Matt Ruff G.A.S.

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Inhaltsangabe zu „G.A.S.“ von Matt Ruff

Fulminanter Comic-Fantasy-Science-Fiction-Thriller

Im Jahr 2023 wird hoch über den Schluchten Manhattans an einem neuen Turm zu Babel gebaut, der nach dem Willen seines Schöpfers, des visionären Trillionärs Harry Gant, die menschliche Fähigkeit zum Träumen bezeugen soll. Währenddessen gehen tief unten merkwürdige Dinge vor.
Im Kanalisationssystem der Stadt treibt Meisterbrau, ein mutierter weißer Hai, sein Unwesen, und beinahe fällt ihm Gants Exfrau Joan unterhalb des Times Square zum Opfer. Doch das ist nicht die einzige Aufregung für Joan. Sie wird beauftragt, den Mord an dem Tycoon Anderson Teaneck aufzuklären. Der Verdacht fällt auf nicht-menschliche Wesen ...
Eine gelungene Mischung aus Fantasy, Science-Fiction, Thriller und Comicroman
»Schwindlig kann einem werden bei diesem Fest der Phantasie. Was zaubert das Wunderkind Matt Ruff alles aus dem Füllhorn seiner Einbildungskraft hervor!« Peter Köhler in der Badischen Zeitung

Eins meiner absoluten Lieblingsbücher. WItzig, surreal, bizarr, fantastisch

— Timmytoby

Im Jahr 2023 wird hoch über den Schluchten Manhattans an einem neuen Turm zu Babel gebaut, der nach dem Willen seines Schöpfers, des visionä

— Hypochrisy

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  • Es war einfach zu viel

    G.A.S.

    rkuehne

    04. January 2016 um 22:07

    Man kann Matt Ruff nichts wirklich vorwerfen, er hat sich redlich bemüht und das Buch ist tatsächlich – wie auf dem Einband versprochen – voll mit wahnsinnigen Ideen. Zu voll. Ich hab 100 Seiten lang versucht dem ganzen Wust an Ideen in mich hineinzulassen – am Ende war ich zu voll und musste aufgeben. Es ist einfach nichts für mich, es ist mir zu wirr, zu viel, zu chaotisch, zu hektisch und ScienceFiction war auch noch nie meins und wird es wohl auch nicht werden. Was wirklich nicht an Matt Ruff liegt, er hat sich große Mühe gegeben, mögen andere damit Spaß haben.

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  • Rezension zu "G.A.S." von Matt Ruff

    G.A.S.

    Dubhe

    29. May 2012 um 00:19

    Wir schreiben das Jahr 2023. New York: Harry Gant hat einen Traum, den die meisten als verrückt und bizarr nennen würden, doch er glaubt fest daran. Er möchte einen neuen "Turm zu Babel" erbauen, doch ganz so einfach ist es nicht. Doch die Welt ist nicht ganz so rosig wie man glaubt, denn tief unter der Stadt kämpfe Harrys Ex gegen das Böse. Da sind garantiert einige Probleme vorprogrammiert... . Ich habe schon einmal ein Buch von Matt Ruff, Bad Momkeys, gelesen und war vollauf begeistert von seiner absolut bizarren und verrückten Geschichte. Doch dieses Buch ist ehrlich gesagt wie ein Abklatsch ebenjenen Buches. Was ich eigentlich schade finde. Denn ich weiß, dass der Autor eigentlich richtig gut und genial schreiben kann. Nur leider zerstört er mit diesem etwas eher langweiligerem Buch meine Meinung von ihm. Klar, das Buch ist nicht schlecht, aber so richtig gut, dass ich vollends davon begeistert wäre ist es leider auch nicht. Eher so 08/15. Ungewohnt von diesem Autor. Schade.

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  • Rezension zu "G.A.S." von Ditte und Giovanni Bandini

    G.A.S.

    Patrick_Enemy

    29. March 2011 um 03:04

    Vollkommen wahnsinniger, vor anarchischem Humor und grenzenloser Fantasie fast platzender, satirischer Zukunftsentwurf von New York im Jahre 2023, in dem es vor absurden Charakteren nur so wimmelt.Fast im Zeilentakt wird man mit immer wahnwitzigeren Ideen konfrontiert, macht Bekanntschaft mit Figuren, die allesamt psychopathisch, grössenwahnsinnig oder völlig durchgeknallt sind, und erfährt haarsträubende Details aus dem alltäglichen Wahnsinn in der Megametropole.Vom Adlerhorst,dem über 800 Meter hohen, höchsten Punkt des höchsten Gebäudes der Welt, das dem Tycoon Harry Gant gehört, wird man hinabgestürzt, durch die zyklopischen Hochhausschluchten, um in den Eingeweiden des gigantenhaften Molochs, den unendlichen Abwasserkanälen New Yorks zu landen.Dort treibt ein Serienkiller, in Form eines mutierten weissen Hais, sein Unwesen und die bemitleidenswerten Arbeiter des Zoologischen Dezernat sollen dem ein Ende setzen.Ein Mitglied der Crew, die den Monsterhai Meisterbräu schnappen soll ist die geschieden Ex-Frau des gigantomanischen Trillionärs Harry Gant. Dessen Aufstieg zu unermesslichem Reichtum, und gotthafter Macht begann 2004, als eine mysteriöse Epidimie über eine Milliarde Schwarz- und Afroamerikaner dahinraffte.Gant brachte daraufhin elektronische Diener und Arbeitskräfte auf den Markt, die die verwaisten Arbeitsplätze der verstorbenen Schwarzen zu besetzen.Die Elektroarbeiter wurden ein Riesenerfolg, und gehörten bald in jedem Haushalt zur Standardausstattung. Anfänglich noch in allen Haut- und Haarfarben erhältlich wurden irgendwann, aufgrund der überwältigen Nachfrage für die Afroamerikanische Ausführung, die Produktion aller anderen Versionen gestoppt.Über die Jahre, und trotz der politisch nicht korrekten Konnotation der Bezeichnung, etablierte sich der Begriff Elektroneger. Und eben ein solcher Elektroneger aus der Produktion von Harry Gant soll ausgerechnet jetzt, da Harry kurz vor der Vollendung seines neuen Turms zu Babel steht, seinen Geschäftspartner, den Multimilliardär Amberson Teaneck erschlagen haben.Der Anfang zur Aufdeckung eines gigantischen Komplotts, und einem abgefahrenen Trip, in dessen Verlauf etliche grossartig konstruierte Biografien fast aller Nebenfiguren, die schwindelerregende Fabulierkunst des Autors, und das unerwartete Heranziehen von philosophischen und wissenschaflichen Erkenntnissen verschiedenster Ausprägung, für erstklassige, lustige und sehr intelligente Unterhaltung sorgen.

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  • Rezension zu "G.A.S." von Matt Ruff

    G.A.S.

    Archibald Pynchon-Light

    Um die naheliegendste Frage zuerst zu beantworten: Ja, der Roman ist genauso schrill wie sein Cover. Vielen Leuten zu schrill, zu schräg, zu überfrachtet. Alles ist übertrieben, jeder Charakter ein Comickonzentrat, jede Situation bis an die Grenzen überspitzt – und darüber hinaus. Beispiel gefällig? Joan Fine, die retortengezeugte Tochter einer feministischen Nonne, jagt in der Kanalisation einen genmanipulierten weißen Hai namens Meisterbräu. Ihr Ex-Mann, Multi-Milliardär Harry Gant, baut einen neuen Turm zu Babel und wird von Ökopirat Philo, der als Kind von Amischen adoptiert wurde, mit seinem Piraten-U-Boots namens Yabba-Dabba-Doo bekämpft. Zu viel? Oder mehr? Als Nebenfiguren lernen wir einen Volkswagen-Käfer kennen, in dem der Geist des Anarchisten Abbie Hoffman weiterlebt, einem Eskimo namens Neunundzwanzig-Wörter-Für-Schnee und Kite, eine einarmige 160-jährige Frau, die als Mann verkleidet schon 1860 im amerikanischen Bürgerkrieg gekämpft hat. Die zweite Frage wäre dann wohl: Soll man das lesen? Oh ja, auf jeden Fall. Es ist eines der lustigsten und unterhaltsamsten Bücher, die ich kenne, und seit seinem Erscheinen eines meiner Lieblingsbücher. Eine abstruse Trashhandlung auf sprachlich hohem Niveau mit unzähligen literarischen Anspielungen. Manche Literaten treten sogar gleich persönlich auf: Ayn Rand als Hologramm und ein Marihuanafarmer namens Tom Pynch, der eine Känguru-Stampede erdulden muss. Dazu immer wieder Verweise auf Klassiker: Ein Roboter ermordet seinen Schöpfer wie in „I, Robot“ von Isaac Asimov oder ein Hai wird durch die Kanalisation gejagt wie einst Alligatoren in „V“ von Thomas Pynchon. Matt Ruff ist ein unglaublich vielseitiger Autor. Sein erstes Buch „Fool on the hill“ verlegte „Herr der Ringe“ an ein amerikanisches College, und „G.A.S.“ ist ein wilder Mix aus den besten Zutaten der Science Fiction. In „Ich und die anderen“ beschreibt er das abenteuerliche Leben von zwei Menschen mit multiplen Persönlichkeiten und zwar wesentlich sensibler, als es nach den ersten beiden Büchern zu erwarten gewesen wäre. In "Bad Monkeys" erzählt eine Frau von ihrer Mitgliedschaft in einer Geheimorganisation. Aber ist wirklich alles so, wie sie es berichtet? Doppelbödig und schwindelerregend. Lohnt sich für jeden, der auf der Suche nach neuen Lieblingsbüchern ist.

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  • Rezension zu "G.A.S." von Matt Ruff

    G.A.S.

    rallus

    05. July 2010 um 10:45

    Matt Ruff zu lesen, bedeutet sich in die verrücktesten, ungewöhnlichsten Situationen und Charaktere dieses Buchkosmos einzudenken, was für Uneingeübte sehr schwierig erscheint, die vor diesem Kosmos und Eruption von Ideen und Handlung förmlich kollabieren werden. Matt Ruff schreibt in einem sehr flüssigen Stil, wenn aber wie hier viele Fremdwörter und ungewohnte Begriffe verwendet werden, wird das Lesen manchmal etwas stockend, doch wenn man sich daran gewöhnt hat, dann eröffnet sich einem eine Brillianz die sondergleichen sucht. Die Geschichte des Buches spielt im Jahre 2023 in New York, die Erde hat sich grundlegend geändert auch durch den Ausbruch einer Pandemie, die fast alle schwarzen Mitbürger von der Erde vertilgt hat. Doch das Wirtschaftsimperium von Harry Gant hat diese Lage entscheidend ausgenutzt und Androiden herausgebracht ohne die das Leben nicht mehr vorstellbar wäre - sogenannte Elektro-Neger!! Hier zeigt wohin das Buch geht, politisch korrekt ist dies nicht, doch Matt Ruff, verweigert sich jedweder Regeln, oder dem political Correctness. Viele Dinge hat er sogar (das Buch wurde 1997 geschrieben) vorausgesehen (Flugzeug in ein New yorker Hochhaus, Ölkatastrophe....), viele Dinge können in naher Zukunft noch folgen. Manches mal möchte man lauthals auflachen so ironisch und treffend sind seine Ausführungen, manchmal bleiben einem die Lacher im Halse stecken. Ein verrücktes, überborderndes, überschäumendes Buch was aber nicht für jeden geeignet ist, da das Buch keinen Regeln folgt und der eigentliche Plot, bzw. der rote Faden viel zu Gunsten der nächsten Idee geopfert wird. Für mich war es ein Buch welches mir bestimmt noch Jahre später im Kopf bleibt und viele Ideen, die mich schlichtweg begeistert haben.

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  • Rezension zu "G.A.S." von Matt Ruff

    G.A.S.

    Samaire

    08. June 2010 um 19:28

    Ich war und bin nach wie vor enorm begeistert von Matt Ruffs "Ich und die anderen" und habe genau aus diesem Grunde zu "G.A.S." gegriffen wurde aber leider enttäuscht! Schauplatz ist New York im Jahre 2023: Der Milliardär Harry Gant versucht in Folge eines gigantischen Projektes einen neuen Turm zu Babel zu bauen, zeitgleich kämpft seine Ex-Frau Joan in der New Yorker Unterwelt gegen einen Killerhai und zu allem Überfluss sieht es so aus, als hätten elekronische Diener einen Weg gefunden Menschen umzubringen... "G.A.S." ist im wahrsten Sinne des Wortes völlig abgedreht, doch es zündet leider nie so wirklich - es scheint fast so als hätte Matt Ruff einfach zu viele Ideen gehabt und wollte sie alle um jeden Preis einbringen. Das führt beim Leser zu enormer Verwirrung, denn allein die Anzahl der auftretenden Protagonisten und ihre Beziehungen zueinander sind dermaßen komplex, dass man niemals den Anschluss verlieren darf, da sich sonst das Gesamtbild nicht mehr erschließt. Es hätte ein wahrerer Rausch der Phantasie werden können doch leider ist die Geschichte an vielen Stellen einfach zu verworren, um wirklich fesseln zu können. Ich zumindest hätte mir von Matt Ruff mehr erwartet.

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  • Rezension zu "G.A.S." von Matt Ruff

    G.A.S.

    Marcel

    06. May 2010 um 22:49

    2023: Während der erfolgreiche Unternehmer Harry Gant mitten in New York einen gigantischen Turm mit dem Namen »Babel« baut, kämpft seine Ex-Frau Joan Fine in der Kanalisation gegen einen mutierten weißen Hai. Öko-Pirat Philo Dufresne entert derweil zusammen mit seiner Crew einen Eisbrecher Gants, der auf dem Weg zur Antarktis ist. Klingt recht merkwürdig, klingt recht verrückt, klingt nach Matt Ruff. Komplette Rezension lesen: http://readit.korsti.de/1073/matt-ruff-gas-g-a-s-die-trilogie-der-stadtwerke-rezension

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  • Rezension zu "G.A.S." von Matt Ruff

    G.A.S.

    semikolon

    21. July 2008 um 22:24

    für mich leider das schwächste von ruff's büchern. kann mit "ich und die anderen" und "fool on the hill" absolut nicht mithalten.

  • Rezension zu "G.A.S." von Matt Ruff

    G.A.S.

    curves

    24. December 2007 um 23:34

    ...leider (jedenfalls für mich) kein so gelungener nachfolger vom 'fool...'-
    macht aber trotzdem spaß...

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