Das Buch "Es wird mir fehlen, das Leben" umfasst ca. 176 Seiten.
Kurzer Plot:
Die Journalistin Ruth Nadine Picardie ist 32 Jahre alt, als sie im Jahr 1996 die Diagnose Brustkrebs erhält.
Ein Jahr später,... verliert die Mutter von 2- jährigen Zwillingen, den Kampf gegen den Krebs.
Doch in der Zeit dazwischen schreibt die Vollblutjournalistin eine Kolumne für die Tageszeitung Observer, und lässt ihre Leser (hautnah) an ihren Weg teilhaben.
Außerdem werden Leserbriefe veröffentlich, die an Ruth gerichtet sind.
"...bittersüß mit schwarzen Humor und Würde in genau der richtigen Mischung." - Seite 109
"...ungeheuer beeindruckt von Ihrer Ehrlichkeit und Ihrem Verzicht auf Schwafelei und falschen Heldentum. - Seite 118
Und es sind E-Mail enthalten, in diesen sich Ruth mit engen Freunden austauscht...
Fazit:
Ein Buch, von/über eine starke Frau, die bis zum allerletzten Augenblick vor Tatkraft gebrannt hat.
Lesenswert!
5. Sterne!
Matt Seaton
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Es wird mir fehlen, das Leben.
Neue Rezensionen zu Matt Seaton
Ich bin von diesem Buch leider nicht so angetan gewesen.
Zuerst fand ich es recht langweilig - wobei das hier eigentlich das falsche Wort ist, denn Krebs mit Todesfolge kann einfach nicht langweilig sein. Aber anfangs war nur die reine Korrespondenz zwischen Ruth und ihren Freunden und ich hatte erst gedacht, das zieht sich nun das ganze Buch so hin. Aber dann wurden auch Teile aus ihrer Kolumne abgedruckt und zum Schluss haben noch ihre Schwester und ihr Mann geschrieben.
Beim Nachwort war ich auch erstmal erstaunt, weil es viel länger war, als ich es normalerweise von einem Nachwort gewohnt bin und somit eigentlich schon aufgeben wollte, aber dann habe ich es doch gelesen und es war gut! Das Nachwort hat mir am allerbesten gefallen, denn dort wird von ihrem Mann nochmal alles erklärt, was man im Buch von Ruth selbst nicht erfahren hat.
Ich hätte mir aber auch gewünscht, mehr von Ruth selbst zu erfahren.
Die Autorin ist tot. Das Buch erschien nach ihrem Tod und ist ein Zusammenschnitt aus privaten Kontakten während der Erkrankung, aus Kolumnen, die sie für eine Zeitung schrieb und in der sie die Erkrankung "Krebs" versuchte gesellschaftsfähig zu machen und einem "Nachwort" ihres Mannes, als sie aufgrund der Hirnmetastasen nicht mehr ansprechbar war. Es ist ergreifend. Für mich eines der Pflichtbücher für jeden, der auf Kinder im Leben nicht verzichten möchte und dafür alles in Kauf nimmt. Auch die Behandlung mit Krebserzeugenden Hormonen. Auch die Tatsache, daß die Kinder die Mutter (und auch andersherum) gar nicht mehr "kennenlernen" werden.
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