Matteo Mazzuca

 3.5 Sterne bei 4 Bewertungen

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Der Schwur des Piraten

Der Schwur des Piraten

 (4)
Erschienen am 09.06.2011

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Rezension zu "Der Schwur des Piraten" von Matteo Mazzuca

Die Abenteuer des jungen Piraten Spinn
annluvor 3 Jahren

„Du bewegst dich wie eine Katze. Hast du auch den Mumm, ein Schiff zu kapern, in die Kabinen zu klettern und sie auszuräumen? Nicht jeder ist zum Stehlen geboren.“ „Uch schon, Captain.“ Spinn lächelte. Es war genau das, was er immer gemacht hatte.

Der Waisenjunge Spinn wächst in einem englischen Küstenort auf, bis dieser von Piraten zerstört wird, die auf der Suche nach ihm sind. Er kann entkommen und heuert auf dem nächsten Schiff an, das vorbeikommt. Wieder Piraten. So wird aus dem Waisenjungen ein Schiffsjunge und bald schon ein Pirat. Für ihn ist es die Gelegenheit, seinen verschwundenen Bruder zu suchen. Doch so einfach ist das nicht, da der Schwarze ihn braucht, um die Welt zu erobern und daher seine untoten Legionäre auf ihn hetzt.

Im Großen und Ganzen ist das Buch eine typische Abenteuergeschichte mit einigen fantastischen Elementen. Der Schreibstil ist einfach, die Kapitel kurz und die Zusammenhänge sind sehr bald schon zu erkennen. Der Gegenpart taucht in einigen Kapiteln auf und schon weiß der Leser, wer gut und wer böse ist. Daher ist die Geschichte auch für jüngere Leser geeignet, wenn auch einige brutalere Szenen vorkommen, so werden diese niemals übertrieben dargestellt und die Kampfhandlungen sind passend zum Thema gewählt. Die Geschichte war ganz nett, wenn auch nicht überragend. Den Dialogen fehlte ab und zu die Würze und der Spannungsbogen wurde nicht ganz durchgezogen. Vielmehr hatte ich das Gefühl, eine Aneinanderreihung von Abenteuern zu lesen. Die Aufmachung des Buches ist sehr passend: Das Schwarz des Covers und des Buchrückens wurde auch für die Seitenränder übernommen, sodass das Buch in geschlossenem Zustand komplett schwarz aussieht. Zudem zieren Piratentotenköpfe jeden Kapitelbeginn und gekreuzte Knochen die Seitenzahlen.

Fazit: Nicht überwältigend, aber dafür, dass der Autor das Buch mit sechzehn Jahren geschrieben hat, überraschend gut gelungen. Das offene Ende hat mich ein bisschen gestört, da ich das Buch nicht als Auftakt zu einer Serie, sondern als alleinstehend sah.

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Federchens avatar

Rezension zu "Der Schwur des Piraten" von Matteo Mazzuca

Rezension zu "Der Schwur des Piraten" von Matteo Mazzuca
Federchenvor 7 Jahren

Ein Buch, was aufbrausend wie das Meer ist, geheimnisvoll wie eine alte Legende und dann leider umschwenkt und so aufregend ist, wie dem Tee beim Ziehen zuzusehen.
.
Der Schwur des Piraten erzählt die Geschichte eines 14jährigen Jungen, der vom Gelegenheitsdieb zum echten Piraten wird. Es ist die Geschichte einer Prophezeiung, die nicht wirklich klar kristallisiert ist. Es geht um Macht, um die alles entscheidende Übermacht. Legenden, kämpfende Piraten, dahin gemetzelte Unschuldige, wut- und hasserfüllte Untote geben sich in wechselnden kurzen Kapiteln die Ehre. Leichte Parallelen zu Captain Sparrows Abenteuern schlichen sich gedanklich ein und wurden glücklicherweise wieder vertrieben. Leider besitzt die Hauptfigur Spinn keine nennenswerte Tiefe, ja nicht einmal ein Bild im Kopf will entstehen. Dabei ist die Aufmachung des Buches sehr interessant. Das Cover ist schwarz mit goldfarbenem Totenschädel, Verzierungen und Degengriffen. Der Buchschnitt ist ebenfalls schwarz. Von außen also top, von innen leider zu wenig Tiefgang. Bevor man richtig warm mit einer Szene wird, bevor sich der Vorhang vor dem Kopfkino öffnen kann, wechselt die Perspektive und man muss sich auf eine neue Umgebung einstellen. Bestimmte Handlungen der Protagonisten sind eher unverständlich als nachvollziehbar. Schade, da bereits 2009 der zweite Teil des Autors in Italienisch erschienen ist. Fraglich ob die deutsche Übersetzung, sollte sie denn verlegt werden, den Weg in mein Buchregal finden wird. Einen kleinen Pluspunkt bekommt der Autor Matteo Mazzuca dann doch. Hat er diese Geschichte doch schon mit 16 Jahren geschrieben und es bleibt zu hoffen, dass er im Laufe seines Schriftstellerlebens an Schreiberfahrungen nur gewinnen kann.

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