Matteo Strukul

 2,9 Sterne bei 89 Bewertungen
Autorenbild von Matteo Strukul (©Dusty Eye 2016 / Quelle: Goldmann)

Lebenslauf von Matteo Strukul

Historische Daten spannend und richtig vermittelt: Matteo Strukul, geboren 1973 in Padua, studierte in der gleichen Stadt Jura und promovierte in Venedig in Europäischem Recht. Er arbeitet als Anwalt, Redakteur und Übersetzer von Romanen und Comics.

Mit „Die Medici - Die Macht des Geldes“ erschien 2017 sein erster Roman in Deutschland. Bereits zuvor veröffentlichte Strukul in Italien weitere Bücher, beispielsweise die Serie über Mila Zago in den Jahren von 2011 bis 2015 und seit 2008 mehrere Biographien.

In seinen Romanen wird eine Eigenschaft Strukuls besonders deutlich, die bereits seine Biographien auszeichnet: Seine gründliche Recherche und die historisch korrekt vermittelten Begebenheiten, für die er von der Kritik ausdrücklich gelobt wird.

 Strukul lebt mit seiner Frau Silvia in Padua, Berlin und Transsilvanien.

Neue Bücher

Cover des Buches Die Macht der sieben Familien (ISBN: 9783442491759)

Die Macht der sieben Familien

Neu erschienen am 15.11.2021 als Taschenbuch bei Goldmann.

Alle Bücher von Matteo Strukul

Cover des Buches Medici - Die Macht des Geldes (ISBN: 9783442486625)

Medici - Die Macht des Geldes

 (64)
Erschienen am 20.03.2017
Cover des Buches Medici - Die Kunst der Intrige (ISBN: 9783442486632)

Medici - Die Kunst der Intrige

 (10)
Erschienen am 15.05.2017
Cover des Buches Medici - Das Blut der Königin (ISBN: 9783442486649)

Medici - Das Blut der Königin

 (6)
Erschienen am 17.07.2017
Cover des Buches Medici - Der Niedergang einer Familie (ISBN: 9783442489299)

Medici - Der Niedergang einer Familie

 (4)
Erschienen am 20.05.2019
Cover des Buches Mila (ISBN: 9783518467480)

Mila

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Erschienen am 06.02.2017
Cover des Buches Die Macht der sieben Familien (ISBN: 9783442491759)

Die Macht der sieben Familien

 (0)
Erschienen am 15.11.2021
Cover des Buches Das Geheimnis des Michelangelo (ISBN: 9783442490486)

Das Geheimnis des Michelangelo

 (0)
Erschienen am 21.09.2020
Cover des Buches Medici. Die Kunst der Intrige (ISBN: 9783844526318)

Medici. Die Kunst der Intrige

 (2)
Erschienen am 15.05.2017

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Matteo Strukul

Cover des Buches Medici - Die Kunst der Intrige (ISBN: 9783442486632)A

Rezension zu "Medici - Die Kunst der Intrige" von Matteo Strukul

Überzeugt nicht
Ariusvor 5 Monaten

Matteo Strukul ist weit davon entfernt, ein hervorragender Autor zu sein. Plötzliche Perspektivenwechsel inmitten eines Absatzes, kein Fluss in der Geschichte, keine Entwicklung, grausig blutige Bilder oder Sexszenen für fantasielose Leser, platte Figuren, zu wenig Tiefe und fehlende Handlung zeichnen seinen Schreibstill aus. Eigentlich Schade. Dabei bietet die Geschichte der de Medici ausgezeichnetes Material, um großartige Werke zu erschaffen.

So ist es nicht der Schreibstill des Autors, der die Bücher verkauft. Allein der bekannte Name der Protagonisten weckt genügend Neugier, um interessierte Leser zu finden. Leser, die mehrheitlich enttäuscht sein werden.

Die Handlung spielt dreißig Jahre nach dem ersten Band und beleuchte die Geschichte der übernächsten Generation. Hauptfigur ist Lorenzo il Magnifico (der Anmutige), Cosimos Enkelsohn. 

Die Story hätte eine große, glamouröse historische Familiengeschichte sein sollen. Leider ist daraus nur eine Aneinanderreihung von Namen und Szenen geworden. Leider nutzt der Autor sehr viele Personennamen, ohne eine Erklärung, wer diese Person nun ist oder wie sie wirklich in die Geschichte hineinpasst. Auch sind viele der Genannten nur Nebenfiguren und für die Handlung teilweise absolut irrelevant.

Keine Empfehlung

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Cover des Buches Medici - Die Macht des Geldes (ISBN: 9783442486625)A

Rezension zu "Medici - Die Macht des Geldes" von Matteo Strukul

Eine Prise Realität, eine Prise Fantasie – Die Historie de Medici
Ariusvor 5 Monaten

Rund vierhundert Jahre lang lenkte die Bankiersfamilie de’ Medici die Geschicke von Florenz und Norditalien. Vom 15. bis 18. Jahrhundert war sie eine der einflussreichsten Dynastie Italiens, aus der Großherzöge der Toskana, drei Päpste und zwei Königinnen von Frankreich hervorgingen. 


Die Medici erwarben ihren Reichtum im Textilhandel und begründeten um 1410 ein modernes Bankwesen. Sie dominierten – auch durch ihre Beziehungen zum Papsttum – die europäische Finanzwelt der frühen Neuzeit. Ihr Mäzenatentum ermöglichte und prägte die Renaissance in Florenz. Dieser Band erzählt vom Aufstieg der Familie.


Im Februar 1429 stirbt Giovanni de Medici. Seine Söhne Cosimo und Lorenzo übernehmen die Geschäfte in dem florierenden Bankhaus. Lorenzo, der kühle Rechner und heißblütige Kämpfer, und Cosimo, der feinsinnige Kunstliebhaber und taktisch kluge Politiker. Ihr eigener Lebensstil ist eher bescheiden, doch sie wenden viel Geld auf, um die Schönheit und den Ruhm ihrer Heimatstadt zu mehren. Cosimo finanziert den Bau der Kuppel auf dem Dom, das Bankhaus Medici stellt Geld zur Verfügung um Söldnerhauptmänner wie Francesco Sforza zu bestechen und die politischen Interessen der Stadt Florenz zu wahren. Dennoch haben die Medici Feinde, einige davon mit großem Einfluss im Stadtrat. Zu ihnen gehört Rinaldo degli Albizzi, der nichts unversucht lässt, um den Medici zu schaden und der auch nicht vor Mordversuchen zurückschreckt. Ihm gelingt es, die Medici-Brüder aus der Stadt verbannen zu lassen und selbst die Herrschaft in Florenz an sich zu reißen. Doch er scheitert katastrophal. Schon nach einem Jahr holt der Stadtrat Cosimo und Lorenzo zurück. Und wieder stürzen sich beide in die Arbeit, für das Gemeinwohl und für ihre Heimatstadt Florenz.


Matteo Strukul führt seine Leser mitten hinein in eine unruhige, gefährliche Zeit, lässt sie regelrecht die giftige Atmosphäre einatmen, die Florenz und den Norden Italiens in der Mitte des 15. Jahrhunderts beherrschte. Es geht um Macht und Einfluss.


Der Leser bekommt den Eindruck, dass der Autor seinen Roman auf einer genauen Recherche aufgebaut hat. Er versucht, möglichst nahe bei der Realität zu bleiben. Dennoch werden wichtige vorhandene Informationen dem Leser vorenthalten, wie durch einfaches Googlen leicht herauszufinden ist. Nur als Beispiel: Für den Sturm Rinaldos und seiner Getreuen auf den Palazzo gab es einen Grund. Rinaldo degli Albizzi und andere Führer der Partei wurden in den Palast vorgeladen, um Anschuldigungen eines Komplotts gegen den Staat zu entgegnen. Rinaldo antwortete, indem er achthundert bewaffnete Anhänger zusammenrief. Eine Revolution wurde nur durch die Intervention Papst Eugens IV. abgewendet, der sich zu der Zeit in Florenz aufhielt.


Die Figurenzeichnung ist nicht gerade ausgeprägt. Die Medici und ihre Verbündeten sind generell weiß und ihre Gegenspieler schwarz charakterisiert. Grautöne finden sich so gut wie gar nicht. Die Handlung scheint auch mehr eine Biografie und weniger ein Roman zu sein. Statt einer zusammenhängend spannenden Handlung werden kurze Episoden aus dem Leben einzelner Personen gegriffen.  Einen Teil Fiktion dürfte es dennoch geben. Daher gliedere ich den Roman irgendwo zwischen Biografie und historischer Erzählung ein. Unter einem Roman stelle ich mir jedoch mehr vor.


Matteo Strukul gelingt es, vor allem Cosimo als einen Menschen darzustellen, der vorausschauend dachte, politisch in einem fast schon europäischen Rahmen, und dem daran gelegen war, den Ruhm seiner Vaterstadt vor allem durch Kunst und Kultur zu mehren. Und wer Florenz kennt, dem wird beim Lesen bewusst, welche großartige Kunstwerke und Gebäude die Welt der finanziellen Unterstützung Cosimo de Medicis verdankt.


In diesem Buch geht es um das Fundament der Macht, welche die Medici aufbauen und über einen langen Zeitraum halten konnten. Dieses Fundament legten Lorenzo und Cosimo wohl gemeinsam, aber Cosimo war offenbar derjenige, der mit seinen Ideen und klugen politischen Schachzügen der Vordenker war. In Florenz wird er "il Vecchio", der Alte, genannt, der Gründer einer großen Dynastie. Als älterer Bruder war er Herr des Hauses Medici und seine Verdienste um Florenz so groß, dass seine Stadt ihn mit dem Titel "Vater des Vaterlandes", pater patriae, ehrte.


Eine ebenso wichtige Rolle spielt das Familienleben, die Verbundenheit der Familie untereinander. Dabei entstehen spannende Charakterbilder der einzelnen Familienmitglieder, vor allem Cosimos und Lorenzos, aber auch ihrer Mutter Piccarda und ihrer Ehefrauen Contessina und Ginevra. Lorenzo und seine Frau Ginevra stehen dabei allerdings im Schatten Cosimos und seiner Contessina.


Ebenso interessant, jedoch nicht unbedingt vielschichtig, ist das Charakterbild Rinaldo degli Albizzis.


Natürlich kann auch der Autor in einigen Fällen nur spekuliert haben. Dennoch ist es ihm gelungen, ein stimmiges Bild zu schaffen, welches wir als Leser gut annehmen können.


Wie es zu bestimmten Entwicklungen kam, wird jedoch zu wenig beleuchtet. Darüber hinaus habe ich mit den Personen nicht wirklich mitgefiebert. Es war die ganze Zeit immer eine gewisse Distanz da. Dies wurde sicher auch durch die Perspektivwechsel mitten im Absatz begünstigt. Plötzlich war man in der Gedankenwelt von jemand anderem drin. Die Gespräche der Personen untereinander wirkten teilweise sehr unglaubhaft und gestellt.


Nur bei dem fiktiven Schweizer Söldner Richard Schwartz und der Mörderin Laura Ricci wird ein Blick in die Vergangenheit gewagt und so analysiert warum diese Personen so geworden sind. Ganz schlimm fand ich die Sexszenen. Diese waren glücklicherweise nur kurz geschrieben, entsprachen jedoch nicht der damaligen Zeit. Entweder wurde die Liebe zu der Person in der Szene überhöht oder es war einfach nur abstoßend. Dies lag durchaus auch an den Personen, die Sex miteinander hatten, aber meist hatten diese Szene irgendwie einen krankhaften Touch.


Ein Roman-Portrait, das kaum Spannung vermittelt, und wenig wissenswerte Fakten. Das Buch liest sich flüssig und ist durchaus geeignet, seinen Lesern ein paar interessante und durchaus auch vergnügliche Stunden zu bescheren. Doch von einem historischen Roman ist das Werk noch weit entfernt.


Sicher war das ein und andere dabei das ich nicht gewusst habe. Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass der Autor mehr auf die Charaktere eingegangen wäre. Was bleibt, ist eine leichte, unterhaltsame Lektüre. Genau das richtige wen sich einer an das Genre Historische Roman herantasten möchte, ohne gleich davon erschlagen zu werden. Ein gutes hat das Buch auf jeden Fall, ich werde mir weitere Lektüre über die Familie Medici gönnen.

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Cover des Buches Medici - Die Macht des Geldes (ISBN: 9783442486625)M

Rezension zu "Medici - Die Macht des Geldes" von Matteo Strukul

Ich habe es abgebrochen
Milena_Sienavor einem Jahr

Kurz vorweg: Ich komme aus Florenz und kenne daher einige Geschichten über die Medici, ihrem Einfluss und ihrem Wirken auf die Stadt. Noch heute bennen viele Florentiner ihre Kinder nach den großen Medici.

Das Buch von Matteo Strukul hat diese z. T. sagenumwobenden Charaktere nicht wirklich eingefangen. Die meisten Personen waren eher schlicht beschrieben und als Leserin erhielt ich keinen Einblick in die Gedankenwelt der handelnden Personen bzw. zumindest des Protagonisten. Es wurden viele Namen aneinandergeiht, so dass ich irgendwann durcheinander kam. Hatte Person X jetzt eine Fehde mit Y oder mit Z?

Da es kein Personenverzeichnis gibt, konnte ich auch nicht nochmal nachschauen.

Ich hatte mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut - vielleicht hatte ich auch zu hohe Erwartungen - aber es hat mir leider nicht gefallen.

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Gespräche aus der Community

Eine einflussreiche Familie mit mächtigen Feinden...

Im 15. Jahrhundert begann der Aufstieg der Medici – einer Familie, die in die Geschichte einging. Die Familienmitglieder prägten das Bankwesen, die gesamte europäische Gesellschaft und sie verfügten über ein internationales Netzwerk mit einlussreichen politischen Kontakten.

Matteo Strukul erzählt den Werdegang der Medici neu in einer mitreißenden historischen Romanreihe, die keine Wünsche offen lässt und euch in die Renaissance zurückversetzt. Euer Interesse ist geweckt? Dann bewerbt euch gleich für unsere Leserunde zu "Medici – Die Macht des Geldes"!

Mehr zum Inhalt:

Morde, Intrigen, Verschwörungen: die Medici und ihr blutiger Weg zur Macht. Florenz im Februar 1429: Als der Bankier Giovanni de‘ Medici stirbt, hinterlässt er ein enormes Vermögen und ein hervorragend funktionierendes Netzwerk. Seine Söhne Cosimo und Lorenzo sollen gemeinsam die Leitung von Familie und Geschäft übernehmen. „Politisch nüchtern, im eigenen Leben maßvoll zurückhaltend, aber entschlossen im Handeln“ – das sind die fundamentalen Verhaltensregeln, die Giovanni seinen Söhnen sterbend aufträgt. Doch so einfach lässt sich sein letzter Wunsch nicht erfüllen, denn Giovanni hatte mächtige Feinde. Vor allem der verschlagene und blutrünstige Rinaldo degli Albizzi kennt nur ein Ziel: die Vorherrschaft in Florenz zu übernehmen. Und dafür ist ihm jedes Mittel recht ... 

>> Hier geht's zur Leseprobe!

Mehr über den Autor:

Matteo Strukul, geboren 1973 in Padua, studierte in der gleichen Stadt Jura und promovierte in Venedig in Europäischem Recht. Er arbeitet als Anwalt, Redakteur und Übersetzer von Romanen und Comics. "Die Medici - Die Macht des Geldes" ist sein erster historischer Roman und es handelt sich um den ersten Teil einer Trilogie über die Herrscherfamilie. Strukul lebt mit seiner Frau Silvia in Padua, Berlin und Transsilvanien.

Gemeinsam mit dem Goldmann Verlag vergeben wir 30 Exemplare von "Medici – Die Macht des Geldes" von Matteo Strukul. Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 19.03. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet uns folgende Frage:

Was fasziniert euch an der Geschichte der Medici?

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden!

Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch die Daumen!
496 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Matteo Strukul wurde am 08. September 1973 in Padua (Italien) geboren.

Matteo Strukul im Netz:

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