Matthew Baker Diebe, Lügner und Helden wie wir

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Inhaltsangabe zu „Diebe, Lügner und Helden wie wir“ von Matthew Baker

Ob es ihn wirklich gibt, den Familienschatz, von dem Großvater Rose erzählt hat? Zusammen mit seinen Freunden Zeke und Jordan verfolgt Nicholas die Spuren und Zeichen. Ihre Jagd nach dem Schatz führt sie zu einer mysteriösen Wahrsagerin, sie suchen ein geheimnisvolles Schiffswrack und wagen sich in den verbotenen Schmugglertunnel. Doch welchen Hinweisen können sie vertrauen? Für Nicholas steht viel auf dem Spiel. Denn ohne den Schatz könnte er nicht nur sein Zuhause verlieren, sondern noch viel mehr als das.

Eine eigenwillige Geschichte mit einem hochbegabten Ich-Erzähler

— lauchmotte
lauchmotte

Nicht für 10 Jährige geeignet, aber ansonsten hat es doch was!

— MsChili
MsChili

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    Diebe, Lügner und Helden wie wir
    VroniCaspar

    VroniCaspar

    30. August 2016 um 09:48

    Diebe, Lügner und Helden wie wir von Matthew Baker Nicholas ist ein Rechenfreak und Geigenspieler, überspringt einige Klassen und wird deshalb als Kleinster gehänselt, ausgegrenzt und ist deshalb oft sehr einsam. Er hält Zwiesprache mit seinem verstorbenen kleinen Bruder, den er nie kennenlernen konnte, erzählt ihm seine Erlebnisse und seine Sorgen. Dann jedoch taucht der totgeglaubte und demente Großvater Rose aus dem Gefängnis auf und fantasierte von einem gigantischen Familienschatz, den er unbedingt finden muss bevor er stirbt. Die Schatzsuche ist willkommene Abwechslung für Nicholas, für den das Leben jetzt erst richtig beginnt, eine Zeit voller absurder Abenteuer, Rivalität und auch echter Freundschaft. Nicholas muss diesen Schatz unbedingt finden, denn für ihn steht jetzt alles auf dem Spiel. Der Schreibstil und auch die Schreibweise ist in diesem Roman schon etwas speziell. Nach den ersten Seiten hatte ich mich eingelesen und wurde immer mehr in den Bann dieser außergewöhnlichen und ereignisreichen Geschichte gezogen. Auch wenn diese Jungs in ihrer Familie nicht die besten Voraussetzungen für ein anständiges Leben hatten, sie kämpften sich für ein sauberes Leben durch, wahrten Anstand und gelangten dadurch zu echter Freundschaft. Besonders die beiden Opas waren mir durch ihren schlichten Umgang miteinander sehr menschlich und sympathisch. Dies ist ein Roman voller Einfühlungsvermögen, Menschlichkeit, Gefühle und Humor und deshalb lesenswert. Auch wenn die Ansicht des Covers eher ein Kinder- oder Jugendbuch vermittelt, ist es auch für Ältere ein Lesevergnügen. Der Autor Matthew Baker ist in Michigan geboren und hat bisher erfolgreich für Magazine Kurzgeschichten geschrieben. „Diebe, Lügner und Helden wie wir“ ist sein erster Roman. Dieser Roman hat mich berührt und auch etwas nachdenklich gestimmt.

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  • Ein anstrengender, langweiliger Schreibstil konnte nur wenig Spannung aufbauen.

    Diebe, Lügner und Helden wie wir
    Johannisbeerchen

    Johannisbeerchen

    24. August 2016 um 11:00

    Ein verborgerner Familienschatz, eine spannende und gefahrvolle Suche... das klang genau nach meinem Geschmack. Nicholas muss unbedingt den Familienschatz von Großvater Rose finden, sonst werden seine Eltern das Haus verkaufen müssen und damit Nicholas verstorbenen Bruder zurücklassen müssen. Bald schon findet er neue Freunde, die ihm zur Seite und auch sein Großvater ist ganz anders als erwartet. Leider entpuppte sich die Suche als endloses Gerede, nur zum Schluss wird dann auch endlich mal gesucht. Die myseriöse Wahrsagerin war ein junges Mädchen, welches zu Hause unterrichtet wird und irgendwie konnte mich das alles nicht überzeugen. Es hat lange gedauert, fast das ganze Buch, bis Spannung aufgebaut wurde. Auch der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Unser Protagonist ist sehr intelligent und ist im Schulorchester. Dort lernen sie die Fachbegriffe für bestimmte Tonarten, wie forte oder piano, was grob ausgedrückt, laut und leise bedeutet. Und hinter jedem Satz, hinter jeder fallenden Gabel, hinter jedem fliegenden Blatt hat es sich der Autor zur Aufgabe gemacht diese kleinen Wörter zu setzen. Das war anfangs ganz nett, wurde aber mit der Zeit immer anstrangender und irgendwann habe ich es einfach überlesen. Und auch das Ende habe ich schnell überflogen. Es konnte mich nicht packen und ich wollte das Buch nach wochenlangem Lesen endlich beenden. Spannungsgeladen nenne ich anders. Die Charaktere waren sehr individuell, stechen besonders heraus durch ihre Eigenarten. Das mochte ich, so konnte man sie direkt auseinanderhalten und behält sie in Erinnerung. Der Titel ist übrigens sehr gut und zum Thema gewählt.Fazit: Ein anstrengender, langweiliger Schreibstil konnte nur wenig Spannung aufbauen.

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  • Eine sehr ungewöhnliche Geschichte mit einem hochbegabten Ich-Erzähler

    Diebe, Lügner und Helden wie wir
    lauchmotte

    lauchmotte

    23. July 2016 um 11:39

    Der elfjährige Nicholas ist hochbegabt und verfolgt mitunter ungewöhnliche Gedanken. Eine besondere Liebe hat er für Zahlen und Musik. Er spielt Geige und verinnerlicht sämtliche Begriffe zu musikalischen Spielweisen wie pianissimo, decrescendo, fermate usw. problemlos und löst in der 7. Klasse bereits Inhalte des Mathematikunterrichts der 11. Weiß man nicht mehr über ihn, liegt die Vermutung nahe, dass er aus einem privilegiertem Elternhaus stammen muss, dem alle Wege für eine berufliche Karriere offen stehen. Doch weit gefehlt! Sein Vater findet in der Region wie viele andere keinen Job und die Mutter arbeitet in der Altenpflege. Das Geld reicht nicht aus, um das Haus weiter zu finanzieren. Das Haus, in dessen Garten Nicholas' Bruder in Form einer Kiefer steht! Er wurde zu früh geboren und konnte nicht überleben. Während die Eltern nicht mehr über den Bruder sprechen, ist Nicholas davon überzeugt, dass sein Bruder ein Baum ist. Jeden Tag geht er hin, gießt im Sommer seine durstigen Wurzeln, unterhält sich mit ihm und holt sich Rat und Hilfe. Die Vorstellung, das Haus und damit auch den Garten mit der Kiefer an eine andere Familie zu verkaufen, erfüllt ihn mit Panik. Als überraschend sein über 80 Jähriger, von der Mutter für tot erklärter Opa aus dem Gefängnis entlassen wird und bei ihnen auftaucht, nimmt die Geschichte ihren Anfang. In lichten Momenten redet der Alte von wertvollen Erbstücken, die alle Geldsorgen lösen würden. Im nächsten Augenblick erkennt der Demenzkranke seine eigene Tochter nicht und kann sich an nichts erinnern. Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, muss er zunächst aus dem Altersheim raus. Nicholas verhilft ihm zur Flucht und mit zwei vermissten Opas aus dem Altersheim, drei Jungen, die in der Schule gemobbt werden und dennoch unterschiedlicher kaum sein könnten, vermeintlichen Geistern und einer geheimnisvollen Wahrsagerin beginnt ein außergewöhnliches, teils absurdes Abenteuer. Der Einstieg ist ebenso verwirrend wie die Gedanken des hochbegabten Ich-Erzählers. Er zeichnet dem Leser das Bild einer Kindheit, die an die unserer Großeltern und Urgroßeltern in schlimmen Zeiten erinnert. Geldsorgen, geprügelte Kinder, brutales Mobbing unter Kindern, Lehrer die nicht eingreifen und ein wildes, freies Leben mit Schlägereien und Diebstählen nach der Schule und ohne technische Unterhaltungsmedien oder AG's in der Freizeit sind für heutige Kindern schwer nachvollziehbar. Die kindlichen Figuren sind als Opfer ihrer familiären Zustände schräg, teils bösartig und voller Widersprüche. Eine besondere Rolle kommt der Beziehung zwischen zwei Jungen und ihren Großvätern zu, die von den Eltern der Kinder nicht verstanden und abgeschoben werden. Trotz Altersmacken nehmen die Jungen sie an und sind darum bemüht, ihnen den letzten Wunsch zu erfüllen und zeigen sich damit von einer liebenswerten und selbstlosen Seite. Die Freundschaft untereinander ist ebenso schwierig wie die Jungen selbst. Ihre bisherigen Lebenserfahrungen lassen Vertrauen nur schwer zu und der Wunsch nach Anerkennung unter den angesagten Kindern der Schule stehen einer Annäherung der drei Außenseiter untereinander zusätzlich entgegen, könnte das doch die Position in der Schule weiter verschlechtern. Durch die eigenwillige Vorliebe von Nicholas für musikalische Begriffe sind diese regelmäßig tiefergestellt im Text eingefügt, um die Wahrnehmung des Ich-Erzählers zu verstärken. Für den Leser stört das den Lesefluss erheblich. Selbst musikalisch gebildete Kindern können sich diese nicht merken, da es einfach zu viele sind. Fazit: Das Buch ist "gewöhnlichen" Kindern frühestens ab 11 Jahren eingeschränkt zu empfehlen. Für schwierige hochbegabte Kinder ist es möglicherweise eine angemessene Lektüre.

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  • Ein Buch über die Freundschaft

    Diebe, Lügner und Helden wie wir
    MsChili

    MsChili

    22. July 2016 um 11:19

    "Diebe, Lügner und Helden wie wir" von Matthew Baker ist 2016 im Thienemann-Esslinger Verlag erschienen.Nicholas, eigentlich ein Einzelgänger, macht sich zusammen mit Jordan und Zeke auf die Suche nach dem Familienschatz. Denn sein Großvater Rose hat davon erzählt. Auf der Suche stoßen sie auf viele Geheimnisse und erleben einige Abenteuer. Können sie den Schatz finden? Oder war das alles nur ein Hirngespinst eines alten Mannes?Ich muss sagen mich haben das Cover und der Klappentext angesprochen. Es klingt nach einer interessanten Geschichte von drei Jungs auf der Suche nach einem Schatz. Und das bekommt man auch, wobei ich sagen muss, dass ich die Altersempfehlung nicht nachvollziehen kann, ich würde es keinem 10-Jährigen zum Lesen geben. Die Charaktere sind ein wenig speziell, allen voran Nicholas, der einen Bruder-Baum hat und ein kleines Genie ist, der alles leicht schaffen kann. Dennoch ist er ein Einzelgänger und hat keine Freunde bis er gemeinsam mit Jordan und Zeke die Schatzsuche beginnt. Die Umgebung und der Großvater Rose haben mir sehr gut gefallen und es gab auch immer mal wieder kurze Einblicke in dessen Vergangenheit.Zum Schreibstil kann ich nur sagen, dass es zwar angenehm war, mich aber die hoch- bzw. tiefgestellten Einschübe wie piano, forte, etc. doch nach einziger Zeit nervten, da sie sich doch gehäuft haben. Wenn man diese aber ausblendet, lässt sich die Geschichte sehr flüssig lesen.Mir hat die Geschichte gut gefallen, da es spannend war und man zeitgleich einiges über Freundschaft und Verbundenheit lernt!   Vielen Dank an Netgalley und den Verlag Thienemann-Esslinger für das Freiexemplar!

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