Eine Geschichte der Bibliotheken von der Antike bis zur Gegenwart.
Man merkt dem Text an, dass gründlich recherchiert wurde.
Der Autor reißt eine Fülle von Geschichten rund um Bücher und deren Inhalte an, vermag sie aber nicht ausführlich genug und nur selten begeisternd zu erzählen. Das erschwert die Lektüre ein wenig.
Sehr plastisch jedoch wird immer wieder die Geschichte seiner Heimatbibliothek (Harvard) wiedergegeben.
Sehr gut und ungewöhnlich fand ich das kommentierte Quellenverzeichnis am Ende.
Matthew Battles
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Die Welt der Bücher
The Last Supper Club: A Waiter's Requiem
Neue Rezensionen zu Matthew Battles
Ein Buch für alle, die sich für die Entstehungsgeschichte von Büchern und Bibliotheken interessieren.
Am interessantesten fand ich persönlich den Abschnitt Bücher für alle. Er gibt Auskunft über die ersten Bibliotheken, die Aufgabe der Bibliothekare und die Entstehung von Katalogen. Wenn ich mir nur vorstelle, das ein Bibliothekar mir vorschreiben könnte, was ich lesen darf und was nicht, dann lüäuft es mir kalt den Rücken runter. Aber vielleicht ist das auch der Grund, warum ich Bibliotheken so selten nutze.
Aber auch das Kapitel wissen in Flammen war sehr aufschlußreich. Dabei geht es nicht nur um die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten, sondern auch um die Zerstörung der Löwener Bibliothek durch die Deutschen sowohl im ersten als auch im zweiten Weltkrieg und um die Zerstörung der bosnischen Nationalbibliothek in Sarajewo durch Serben im Jahr 1992.
Insgesamt ein sehr gut gelungenes Buch, wenn auch an manchen Stellen etwas trocken.
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