Matthew Delaney

 4 Sterne bei 323 Bewertungen
Autor von Dämon, Golem und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Matthew Delaney

Matthew DelaneyDämon
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Dämon
Dämon
 (240)
Erschienen am 16.10.2007
Matthew DelaneyGolem
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Golem
Golem
 (42)
Erschienen am 22.06.2012
Matthew DelaneyDämon: Thriller
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Dämon: Thriller
Dämon: Thriller
 (25)
Erschienen am 12.10.2012
Matthew DelaneyGolem: Thriller (German Edition)
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Golem: Thriller (German Edition)
Golem: Thriller (German Edition)
 (1)
Erschienen am 25.09.2010
Matthew DelaneyDämon
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Dämon
Dämon
 (15)
Erschienen am 16.03.2012

Neue Rezensionen zu Matthew Delaney

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PeWas avatar

Rezension zu "Dämon: Thriller" von Matthew Delaney

Wahnsinnig spannend...
PeWavor 5 Monaten

Als Meeresforscher ein im Zweiten Weltkrieg gesunkenes Schiff entdecken und bergen, können sie nicht ahnen, welche Gefahren sie damit heraufbeschwören. Denn in dem Wrack befindet sich ein Wesen, das nur ein Ziel kennt: zu töten. Mit der Überführung des Schiffes nach Boston beginnt für die Bewohner der Stadt eine Phase des Schreckens. Bizarre Morde, verstümmelte Leichen und kryptische Zeichen halten die Polizei in Atem, und alles scheint auf eine Verbindung zwischen den Gewalttaten und dem Wrack hinzudeuten. Bei ihren Ermittlungen stoßen die Kriminalbeamten auf ein Geheimnis, das weit in die Vergangenheit zurückreicht.
Soviel zum Backcover des Romans, über den ich eher durch Zufall gestolpert und der allgemein als "Thriller" bezeichnet wird. Erschienen unter dem Originalnamen "Jinn" läßt der Titel eigentlich viel Interpretationsspielraum zu, zumal Parallelen zu früheren Werken des Autors nicht gezogen werden können, da "Dämon" das Erstlingswerk von Matthew Delaney ist. Düstere Vorzeichen für den geneigten Leser? Wohl eher nicht, denn - um Teile meiner Beurteilung vorwegzunehmen - Delaney überrascht mit gut recherchiertem Hintergrundwissen, geschichtlichen Begebenheiten- und Zusammenhängen bis hin zu der lebhaft dargestellten Szenerie im heutigen Boston in New England, das einmal mehr für ein alptraumhaftes Szenario herhalten muß.
Zurückgehend in die Wirren des zweiten Weltkrieges, in denen ein amerikanischer Platoon auf einer Insel im Südpazifik im Kampf gegen die Japaner einen viel schlimmeren Feind entdeckt, wird der Leser regelrecht in die Geschichte eingesogen - kaum glaubt man, diesen Teil "überstanden" und langsam Sympathie für den beschriebenen Protagonisten entwickelt zu haben, schlägt der Autor eine Brücke in die Neuzeit - eine Tiefsee-Expedition - und verknüpft so auf bizarre Art die Vergangenheit mit der unheilvollen Gegenwart, die Wegbereiter für eine Zukunft ist, die vor Blut, Gewalt und Grauen auf den 764 Seiten kaum in Worte zu fassen ist.
Sicherlich könnte ich an dieser Stelle noch genauer auf die einzelnen Personen, um die sich diese Erzählung handelt, eingehen, doch dann würde ich sicherlich dem Erzählstrang des Autors vorgreifen und die Integrität, die sich von der ersten bis zur letzten Seite als roter Faden durch dieses Buch spinnt, zerstören! Es sei nur soviel gesagt : Wer dieses Buch, in dem sowohl amerikanische Kriegsgeschichte als auch orientalische Dämonologie als Paradethemen aufzuwarten haben, gelesen hat, wird in Zukunft dem Dunkeln andere Aspekte abgewinnen und vielleicht hier und dort erwarten, auf ein gelbes Augenpaar zu stoßen! Es ist schwer, dieses Werk inhaltlich in einer Kurzform darzulegen, da man erstens nicht vorgreifen möchte und zweitens in Gefahr gerät, auf jede Einzelheit, ja jedes sinnvolle Fragment von "Dämon" einzugehen, was den Rahmen einer Renzension um ein Vielfaches sprengen würde.
Abschließend sei einfach nur gesagt, das dem Newcomer Matthew Delaney ein Meisterwerk gelungen ist, dessen Spannung und Atmosphäre ich in diesem Genre lange nicht mehr erlebt habe - auch in Bezug auf die Gefühle, die sich beim Leser nach Vollendung dieser Lektüre manifestieren! Einzig und allein das Cover, welches das berühmte "Biohazard"-Symbol zeigt, läßt eigentlich ein eher biologisch angehauchtes Thema vermuten, was letztendlich aber völlig irreleitend ist! Dennoch : Mr. Delaney, wir erwarten mehr von Ihnen - mehr Literatur im Stil von "Dämon" ... und wir hoffen, das Sie die Literaturszene in Zukunft weiterhin bereichern werden!

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Bluesky_13s avatar

Rezension zu "Golem" von Matthew Delaney

Darf man mit der Gesundheit der Menschen so umgehen?
Bluesky_13vor einem Jahr

INHALT:
Diese Geschichte spielt sich im Jahre 2049 ab und es beginnt mit einer diesen verrückten Partys bei Genico. Genico war ein Labor, in dem Dinge erforscht werden.

Bei dieser Party sollte das Paar, das gewann, einen kostenlosen Gencheck erhalten.

So ein Gencheck war nicht billig, es war wie eine genetische Schönheitschirurgie.


Der Cheftechniker Dr. Jack Smalls war in der Lage die gesamte DNA auf Gen defekte zu untersuchen und er konnte durchaus auch Fehler beheben.


Um noch mal auf die Party zu kommen, diese Partys bei Livingston waren immer spektakulär. So gehörten auch immer Spiele dazu.

Diesmal sollten sich die Hälfte der Gäste auf dem gesamten Anwesen verstecken und die andere Hälfte musste sie finden.

Smalls Frau Linda hatte das perfekte Versteck, einen geheimen Raum in der Bibliothek, getarnt hinter einem riesigen Spiegel.

Hinter diesem Spiegel machte er eine beängstigende Beobachtung. Irgendjemand wurde weggeschleppt und auf dem Teppich befand sich Blut. Genaueres hatte er nicht gesehen, denn ein fürchterlicher Schrei, lies ihn einen kurzen Blick in den Garten werfen.


So startet das Buch für uns, das scheint eine viel versprechende Story zu sein.


Es geht weiter mit Phillip Saxton, der öfter mal mit Roosevelt, seinem Bruder, ausgeht. Saxton arbeitet bei Genico, er war der Junior vom obersten Boss und seine Sekretärin Amy wartete schon auf ihn.

Sie rief ihn auf dem Handy an und teilte ihm mit, dass die Eingeborenen wohl schon unruhig waren. Denn das Putzen und auch andere Arbeiten übernahmen hier inzwischen gentechnisch hergestellte künstliche Menschen, die sich Transkriptoren nannten. Man konnte sich inzwischen zu relativ vernünftigen Preisen einen eigenen Transkriptor herstellen lassen.


Saxton Senior berichtete seinem Sohn Roosevelt von dem Mord an Dr. Jack Smalls.


MEINE MEINUNG:

Wow, dieses Buch ist wirklich einzigartig.

Ich konnte mir schon bei Seite 37 vorstellen, dass auch für dieses Buch die Filmrechte verkauft werden, wobei es bis dahin erstmal eine kleine Ähnlichkeit mit dem Film „I ROBOT“ hat, oder „A.I – künstliche Intelligenz“.

Nur das krasse hier in diesem Buch ist, dass es hier Broker gibt, die mit Krankheiten und verschiedene Krebsleiden handeln.

Also ich kenne Broker nur von der Geldbörse, doch in diesem Buch sind wir ja schon wieder mit dem Fortschritt enorm weit.


Je schneller man an der Krebsart sterben könnte, umso mehr Geld bringt sie ein.

Es ist schon schlimm, wenn man sich das nur vorstellt, dass man durch Genveränderung dauerhaft und einfach geheilt werden kann.

Was das dann für die Menschheit bedeutet, dass die reichen leben und die armen sterben werden. Denn die armen können sich das ja nicht leisten und sie werden ja auch nicht von den reichen unterstützt.


Dieses Buch ist sehr spannend geschrieben, denn ausgerechnet Dr. Smalls, der ein neues Mittel am entwickeln war, wurde umgebracht. Aber nicht nur das sorgt in diesem Buch für Spannung.


Der alte Saxton wollte das Unternehmen seinem Sohn Roosevelt übergeben. Als Phillip davon erfuhr, war er wahnsinnig enttäuscht, denn er dachte, er allein würde das Unternehmen bekommen.

Diese Entscheidung sorgt natürlich zwischen den Brüdern zu Spannungen, dass dem Buch eine neue Art von Spannung verleiht.

Auch hier wird sehr deutlich, dass bei solch einer enormen Entscheidung die Geschwisterliebe schnell ein Ende hat. Phillip ging sogar soweit, dass er Roosevelt als Transkriptor festnehmen lies.

Er allein wollte die Firma von seinem Vater haben.


Dieses Buch macht hier ein Ereignis sehr deutlich, der Kampf zwischen Geschwistern. Das eine Kind fühlt sich benachteiligt und denkt, das andere wird mehr geliebt.

Dadurch entsteht schon in der Kindheit ein Machtkampf. Wie kann man die fehlende Anerkennung der Eltern gewinnen?

Das ist mit Sicherheit eine frage, die viele Geschwisterpaare betrifft.

Das kann sich dann im Erwachsenendasein sehr dramatisch auswirken, so wie hier in unserem Buch. Hier geht es um ein großes Unternehmen, dass Phillip für sich allein haben will und da ist der Bruder im Weg.


Dieses Buch ist super spannend und lässt uns den Hass förmlich spüren. Das Buch zeigt uns familiäre Probleme und lässt uns weit in die Zukunft blicken.

Wenn ich so etwas lese, dann bekomm ich schon ein bisschen Angst. Wird das irgendwann Realität?? Und wenn ja, was passiert dann mit uns?

Wirklich klasse das Buch, auf jeden Fall 5 Sterne wert.



Eure Bluesky_13

Rosi     

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AnnaRupps avatar

Rezension zu "Golem: Thriller (German Edition)" von Matthew Delaney

Ein Buch wie ein Film
AnnaRuppvor 3 Jahren

Der oben aufgeführte Satz steht auf der Rückseite des Buchs. Nachdem ich dies gelesen hatte, dachte ich mir "Okay, dann tun wir mal so, als würden wir einen Actionfilm lesen". 

Um es vorweg zu nehmen, es liest sich tatsächlich so, ob man will oder nicht ;)
Über das Buch: Es beginnt spannend, heiß und aufregend, dieses 1. Kapitel. Und ich hoffte "mehr davon"! Aber nein, nicht mehr davon, es ging komplett anders weiter. Und genau damit habe ich mich eine ganze Weile echt schwer getan und immer wieder meinen Mann gefragt: "Wird das noch gut?" Ja, wurde es. Kommt die "neue" Geschichte erstmal ins Rollen, ist sie cool, zieht sich in der Mitte etwas und wird dann bis zum Ende wieder cool. ABER es gab eine Sache, die mich wahnsinnig gestört hat. Man las das Buch nicht nur wie einen Film, es kam einem auch so vor wie ein bunter Mix aus Panem, Fight Club und diversen anderen großen Filmen, die ich hier nicht alle aufzähle, sonst kennt jeder schon das ganze Buch ;)

Dennoch, allein für die Sprüche, die da teilweise rausgehauen werden und die zwischendurch wundervollen Zitate lohnt sich das Buch allemal!

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