Dämon

von Matthew Delaney 
4,0 Sterne bei241 Bewertungen
Dämon
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kerstin71s avatar

Ganz schön gruselig, auch wenn es sich manchmal etwas zieht.

A

Teils recht langatmig

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Inhaltsangabe zu "Dämon"

Als Meeresforscher ein im Zweiten Weltkrieg gesunkenes Schiff entdecken und bergen, können sie nicht ahnen, welche Gefahren sie damit heraufbeschwören. Denn in dem Wrack befindet sich ein Wesen, das nur ein Ziel kennt: zu töten. Mit der Überführung des Schiffes nach Boston beginnt für die Bewohner der Stadt eine Phase des Schreckens. Bizarre Morde, verstümmelte Leichen und kryptische Zeichen halten die Polizei in Atem, und alles scheint auf eine Verbindung zwischen den Gewalttaten und dem Wrack hinzudeuten. Bei ihren Ermittlungen stoßen die Kriminalbeamten auf ein Geheimnis, das weit in die Vergangenheit zurückreicht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404772254
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:763 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:16.10.2007
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.03.2012 bei Bastei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor 4 Jahren
    Gesetze kann man hintergehen, nicht aber die Geister und Dämonen

    ***ACHTUNG SPOLIER ***

    November 1943. Im Pazifik tobt Krieg. Ein US-amerikanischer Erkundtrupp verschwindet plötzlich. Ein zweiter wird ihm hinter geschickt. Doch noch schlimmer als die Angst vor den Japaner ist das Grauen, welches die Männer erblicken. Eine sadistische Macht scheint hier am Werk zu sein, vor denen ALLE auf Bougainville Angst haben. Die Männer machen Jagd nach diesem "Dämon", finden und fangen es. Als sie aufbrechen wollen, fällt die "Galla" einem Luftangriff zum Opfer und versinkt im Meer. - Mit ihr das Grauen ...
    Der Krieg ist hier an dieser Stelle durchaus authentisch beschrieben. Der Autor hat es geschafft die Sorgen, Ängste und auch die Erschöpfung der Soldaten nachvollziehbar darzustellen. Sei es die Hitze oder der Hunger, die Angst vorm Feind oder Schlafentzug.

    64 Jahre. Boston. Joseph Lyerman lässt das Wrack der Galla bergen. Es soll im Marinemuseum einen festen Platz bekommen. Kurze Zeit später wird Leyermans Sohn ermodert. Der Beginn einer Serie, bei denen die Opfer Wunden aufweisen, die wie Spuren von riesigen Krallen aussehen. Untersuchungen ergeben, dass die Menschheit mit etwas zu tun hat, was nicht von dieser Welt stammt ...

    Der Schreibstil ist flüssig und leicht ausschmückend. Leider auch durchsetzt mit Rechtschreib-, Grammatik- und einigen Logikfehlern. Darüber stolperte ich immer mal wieder und irgendwann nervte es einfach nur noch.
    Die Mordserien sind brutal und sicher nichts für zarte Gemüter. So werden den Leichen beispielsweise Tierköpfe aufgenäht. Ich persönlich mag diese bildlich-blutigen Beschreibungen. Sie helfen sich die Bilder direkt vor das geistige Auge zu rufen.
    "Der Mörder hatte ihr den Kopf abgeschnitten und stattdessen den ausgestopfen Kopf eines gelb-schwarz gepunkteten Geparden angenäht. [...] Er war mit Schnüren angenäht, die durch die Haut der Toten gestochen waren. Ihr Kopf lag in der Ecke und sie starrte mit weit aufgerissenen, blicklosen Augen ins Zimmer." (S. 286)
    Manche Beschreibungen, wie eben z.B. die Färbung des Geparden, sind allerdings überflüssig.

    Doch, was ich in einem Thriller eher weniger erwartet hätte, gibt es auch philosophische Ansätze. Beispielsweise das Eingangszitat (siehe oben) oder eines auf Seite 348. Hier geht es um die Frage, ob Wasserstoffatome und Sauerstoffatome sich jemals wieder sehen, nachdem sie sich einst zu einem Tropfen Regen vereint haben oder ob sie, sobald sie auf der Erde gelandet sind, für immer getrennt sind. Ich finde zwar das es nicht in diesen Roman passt, aber die Fragen dahinter sind wirklich toll und regen zum Nachdenken an.

    ~ Häh!? ~

    Ich bin wirklich nicht allwissend. Aber einige Dinge hat man ja irgendwann mal gelernt oder sich angelesen, weil man sich generell für ein Thema interessiert. Biologie z.B.. Bei anderen Zeilen, habe ich noch einmal nachgelesen. Hier nun die Zitate über die ich in dem Roman stolperte und was meine Nachforschungen ergaben:

    "Die Kokosnuss lag, wo er sie hatte fallen lassen. Aus dem Riss in der Schale tropfe langsam die weiße Milch." [S. 48]
    Kokosnussmilch tropft nicht "einfach so" aus der Nuss. Die Milch wird aus dem Kokosmark gewonnen, dem weißen Teil der Kokosnuss. Bei der Flüssigkeit in der "Frucht" handelt es sich lediglich um Kokoswasser und das ist er trüb, als weiß.

    "Die meisten Tiefseefische haben eine Art von Leuchtmittel an sich. Kleine Flecken rund um die Augen oder Flossen, die in der Dunkelheit fluoreszieren und die sie abwerfen können, sodass der Angreifer dem Licht folgt, während sie unerkannt entkommen." [S. 131]
    Es gibt einige Tiefseefische mit diesen "Leuchtmitteln". Allen voran z.B. den wohl bekannten Tiefsee-Anglerfisch. Manche benutzen ihr "Licht" um Beute anzulocken, andere lenken ihren Schatten damit um, um Feinde abzulenken. Doch keiner wirft es ab.

    Auf Seite 359 reden zwei Beamte miteinander und reden und reden. Derweil tropft durch ein undichtes Dach der Blut. Der Eimer ist kurz vorm überlaufen und an der Decke hat sich längst eine riesige rote Lache gebildet.
    Ernsthaft? Einen riesen großer roter Fleck an der Decke und keiner bemerkt es? Wenn der so groß ist, wie beschrieben, hätte das beim betreten des Raumes jemand bemerkt.

    "Irgendetwas wurde mir über den Kopf gezogen. Ich hatte das Gefühl, mir würde eine kalte metallene Kette abgenommen." (S. 672)
    Diese Stelle verstehe ich schlichtweg nicht. Wenn einem etwas über den Kopf gezogen wird, wird es doch nicht abgenommen!?!?!?

    ~ Erwischt!? ~

    Außerdem gibt es noch eine Stelle, an der in dem gesunkenem Schiff ein intakter Raum gefunden wir. Alles hier drin ist noch erhalten, so als wäre die Zeit stehen geblieben. Gefunden wurde das Ganze zuerst mit einem Tauchroboter. - Na, irgendwo schon mal gehört? Genau: Diese Szene stammt aus dem "Titanic"-Archiv...

    ~°~ Fazit ~°~

    Die Geschichte an sich ist soweit ganz gut. (Wenn auch weder neu, noch überwältigend.) ABER: Die vielen Rechtschreib- und Übersetzungsfehler und teils auch Logikfehler nerven einfach nur! Klar, auch ich mache Fehler beim Schreiben. ABER: Ich werde dafür auch nicht bezahlt!
    Anfangs dachte ich, ich könnte einfach "darüber hinweg lesen". Doch bei über 700 Seiten war das irgendwann nicht mehr möglich. Daher kann ich euch vom Studium dieses Werkes nur abraten.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Dämon" von Matthew Delaney

    Das ist mit eines der besten Bücher, welches ich in letzter Zeit gelesen hab. Auf den ersten Seiten war ich etwas verwirrt. Der zweite Weltkrieg auf einer Pazifikinsel liegt eigentlich überhaupt nicht in meinem Interesse! Aber dieses erste Kapitel ist sehr gut und spannend geschrieben und ist ein wichtiger Teil dieses Buchs.
    Richtig spannend wird es dann in Boston (2007). Dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus Mystik und Thriller! Allerdings nicht für zartbesaitete geeignet, manche Stellen sind echt heftig!
    Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen!!! :)

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    miss_marpels avatar
    miss_marpelvor 7 Jahren
    Rezension zu "Dämon" von Matthew Delaney

    Dämon- dieses Buch bekam ich als Leseexemplar aus der Buchhandlung meiner Eltern damals, lange bevor es im Handel erschien. Lange stand es nur im Regal, dann habe ich es doch gelesen und nie bereut. Es ist eines der spannensten Bücher die ich je gelesen habe, auch wenn es wohl eher unbekannt ist, ich kann es nur empfehlen.
    Zum Buch: das Buch beginnt mit einer Art Kriegs-Rückblende, im ersten Lesegang habe ich dieses Kapitel übersprungen weil es sich bissl zieht. Ich hab direkt im zweiten angefangen. Dort wird ein Sanitätsschiff aus dem 2. Weltkrieg gehoben und in ein Schiffsmuseum umgewandelt, gleichzeitig beginnt damit eine schaurige Mordserie in der Stadt. Was anfangs noch niemand weiß, in dem Wrack befand sich ein Dämon der alten Welt, und dieser treibt nun in der Stadt sein Unwesen. Er kann die Gestalt der Menschen annehmen wenn er sie nur einmal berührt hat, und sorgt so für teilweise Verwirrung bei den Menschen nahestehenden Personen. Alle Morde sind blutige schaurige Hinrichtungen, inklusive Botschaften aus Körperflüssigkeiten an den Tatorten. Langsam kommt das Ermittlerteam dem Dämon auf die Spur, dazu reisen sie extra nach Moskau weil dort ein Skelett so eines Wesens in einem Museum liegen soll. Im furiosen Ende werden die Ermittler selbst zum Hauptgejagten des Dämons und müssen erkennen, das sie tiefer in diese Geschichte verwickelt sind als sie es sich wünschten. Ein sehr überraschendes Ende (zumindest für mich), Spannung pur ab der ersten Minute (Tipp: im 2. Kapitel anfangen, 1. zwischendurch lesen). Ich lese es immer wieder gerner, und jedesmal packt mich die Spannung von Neuem

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    Draco_Tenebriss avatar
    Draco_Tenebrisvor 7 Jahren
    Rezension zu "Dämon" von Matthew Delaney

    Dieses Buch geht erst dann so richtig los, wenn man die ersten 100 Seiten hinter sich gebracht hat. Man weiß zu Beginn noch nicht so wirklich, um was es eigentlich gehen wird - aber es steht fest: irgendetwas Krankes, Gestörtes und abgrundtief Böses lauert im Dunkeln auf seine Opfer, um diese auf grausame Weise zu ermorden. Als diese bizarre Morde die beiden Polizisten Jefferson und Brogan erreichen, wissen sie am Anfang noch nicht, was auf sie zukommt. Im Verlauf des Romans merkt man immer deutlicher, dass die Morde von keinem menschlichen Wesen begangen wurden. Aber... von wem dann? Was ist diese Kreatur, welche sich den beiden tapferen Männern in den Weg stellt und ihnen die verborgensten Geheimnisse ihrer gesamten Vergangenheit offen legt? Was ist es? Fest steht: es ist ein Dämon, etwas Übernatürliches. Und die Geschichte des Dämons ist so spannend geschrieben, das man das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen kann! Selbst, wenn sich dieses Buch über 764 Seiten lang gezogen hat. Manchmal war es sehr anstrengend zu lesen, aber es wurde immer interessanter - vor allem der Teil über die Geschichte der Kreuzritter, die Flashbacks zurück in den Krieg, wo selbst damals schon der Dämon gewütet hat, haben mir am Besten gefallen. Und mir sind auch Brogan und Jefferson sowie ihre spätere Mitstreiterin McKenna richtig ans Herz gewachsen. Alle drei waren mir sehr sympathisch, auch wenn dieses Abenteuer für den einen oder anderen mehr als tragisch endete... "Dämon" ist ein Buch, das man nur dann lesen sollte, wenn man einen starken Magen hat. Viele Szenen sind sehr ausführlich und brutal beschrieben, und man liest es immer mit ein bisschen Gänsehaut. Es ist ziemlich gruselig und man wusste für einige lange Zeit überhaupt nicht, wer oder was sich da solch makabere Dinge erlaubte - dies und die genauen Beschreibungen des Autors, haben mir sehr sehr gut gefallen. "Dämon" ist wirklich ein einzigartiges Buch das seinen Namen wahrhaftig verdient hat!

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    LauraOstertags avatar
    LauraOstertagvor 7 Jahren
    Rezension zu "Dämon" von Matthew Delaney

    Ich habe den Anfang gehasst, wurde im Laufe der Handlung aber für meine Mühe belohnt: unglaublich spannend!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Dämon" von Matthew Delaney

    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Unzählige Gänsehäute durch die extrem grußeligen Darstellungen. Ich hab teilweise 100-150 Seiten am Stück verschlungen. Sehr angenehm zu lesen und nach jedem Kapitel fragt man sich: Wie gehts weiter?, und ließt automatisch weiter. Ein absolutes Must read für Horror und Mystery-Fans

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    scarlett-ohs avatar
    scarlett-ohvor 8 Jahren
    Rezension zu "Dämon" von Matthew Delaney

    Spannende, leider wie ich finde ,etwas verworrene Story.
    Aber wer gerne Action und Mystery Romane liest ist mit diesem Buch gut bedient.

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    HelgaRs avatar
    HelgaRvor 8 Jahren
    Rezension zu "Dämon" von Matthew Delaney

    Ein wahnsinnig spannendes und vor allem interessantes Buch. Obwohl es 764 Seiten hat, will man es nicht mehr aus der Hand legen.

    Das "Böse", dämonische, begleitet einem durch das ganze Buch und das Geheimnis darüber geht sehr weit in die Vergangenheit zurück und ist nicht einfach aufzurollen. Man erlebt es an vielen verschiedenen Schauplätzen, die trotzdem alle miteinander verbunden sind.

    Sehr verzweigte und wechselhafte Ereignisse und für meine Begriffe keine Leerläufe sondern durchgehend spannend. Ich bin ganz begeistert von diesem tollen Erstlingswerk und freue mich jetzt schon auf den Film.

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    Micha_Ms avatar
    Micha_Mvor 8 Jahren
    Rezension zu "Dämon" von Matthew Delaney

    Dämon ist ein gut geschriebener und fesselnder Thriller. Dadurch, dass man mitten im Geschehen anfängt zu lesen, ist man von Anfang an gefesselt. Das Buch ist durchgehend sehr spannend. DIe Beschreibungen von Handlungen und Darbietungen sind nahezu perfekt (und oft auch von brutalem Charakter). Hier gilt, wie auch bei Golem, es ist keineswegs übertrieben. Auch das Vorstellen der Szenen ist sehr gut möglich.
    Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen...aber vorsicht: man kann sehr leicht darin versinken und man vergisst alles um sich herum...außerdem legt man das Buch nicht unbedingt gern weg (und wenn doch, dann möchte man es doch schnell wieder weiterlesen dürfen).

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    MarlaSingers avatar
    MarlaSingervor 8 Jahren
    Rezension zu "Dämon" von Matthew Delaney

    Ein Bekannter lieh mir „Dämon“ aus und schwärmte richtig davon, als ich das Cover sah und den Inhalt auf der Rückseite las, dachte ich: „Das ist bestimmt so ein Buch, das nur Männern“ gefällt, auch das Kriegsszenario auf den ersten Seiten bestätigte mir dies. Doch dann war ich kaum mehr zu halten: Die Schauplätze und Protagonisten änderten sich, es wurde immer spannender, ich kam mir vor, wie in einer Mischung aus „Lost“, „Der Herr der Fliegen“, „Ring“ etc vor. Ich wollte unbedingt wissen, was es mit diesem geheimnisvollen Dämon auf sich hatte. Die letzten ca hundert Seiten haben mir dann nicht mehr ganz so gut gefallen und auch die Erklärung, woher dieses Wesen kommt, waren nicht so ganz nach meinem Geschmack, dennoch kann ich dieses Werk als gruselige und spannende Lektüre weiterempfehlen.

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