Matthew Delaney Dämon: Thriller

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Inhaltsangabe zu „Dämon: Thriller“ von Matthew Delaney

Als Meeresforscher ein im Zweiten Weltkrieg gesunkenes Schiff entdecken und bergen, können sie nicht ahnen, welche Gefahren sie damit heraufbeschwören. Denn in dem Wrack befindet sich ein Wesen, das nur ein Ziel kennt: zu töten. Mit der Überführung des Schiffes nach Boston beginnt für die Bewohner der Stadt eine Phase des Schreckens. Bizarre Morde, verstümmelte Leichen und kryptische Zeichen halten die Polizei in Atem, und alles scheint auf eine Verbindung zwischen den Gewalttaten und dem Wrack hinzudeuten. Bei ihren Ermittlungen stoßen die Kriminalbeamten auf ein Geheimnis, das weit in die Vergangenheit zurückreicht.

spannend

— CorneliaP

Ein Dämon durch Zeit und Raum - wer ist er?

— Elenas-ZeilenZauber

Ich habe das Buch vor ca. 9 Jahren gelesen und verschlungen. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite und mal was anderes.

— Dani123

In der Mitte hat die Geschichte Fahrt aufgenommen,ansonsten war das Buch guter Durchschnitt

— hannelore259
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  • Ein Dämon durch Zeit und Raum - wer ist er?

    Dämon: Thriller

    Elenas-ZeilenZauber

    26. July 2015 um 14:44

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Das Buch beginnt 1943 im Krieg auf den nördlichen Salomoninseln. Diese Schilderungen sind schon sehr lebendig und ich bin wohl zu zartbesaitet dafür. Ja, es war wohl damals genau so, doch es ist schon heftig und krass, was abgeht. Die Schilderungen sind dann allerdings zwar immer noch realistisch und lebensnah, doch nahmen mich die dann auch recht markanten Vorkommnisse nicht mehr so mit. Die Figuren sind gewöhnungsbedürftig, aber trotz allem lebendig und authentisch. Erst nach und nach fällt jedes Puzzleteil an seinen Platz und man erkennt Zusammenhänge, kann Schlussfolgerungen ziehen, diese über den Haufen werden und neue Vermutungen anstellen. Leider verliert sich der Autor stellenweise in epischen Schilderungen, die dann auch Längen hervorrufen und die Geduld des Lesers auf die Probe stellten. Eine Kürzung von 60 - 80 Seiten hätte dem Buch mehr Pep gegeben und die Spannung wäre durchgängig vorhanden gewesen. Trotz der mystischen Elemente im Buch, bleibt die Realität erhalte und es driftet nicht ins Fantasy-Genre ab, sondern bleibt im Hier und Jetzt. Alles in allem war das Buch unterhaltsam und spannend und das Ende löst alles ordentlich auf und das Gesamtbild ist ersichtlich. Doch durch die Längen und die brutalen Szenen ziehe ich 1 Stern ab und vergebe gern 4 Sterne. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Als Meeresforscher ein im Zweiten Weltkrieg gesunkenes Schiff entdecken und bergen, können sie nicht ahnen, welche Gefahren sie damit heraufbeschwören. Denn in dem Wrack befindet sich ein Wesen, das nur ein Ziel kennt: zu töten. Mit der Überführung des Schiffes nach Boston beginnt für die Bewohner der Stadt eine Phase des Schreckens. Bizarre Morde, verstümmelte Leichen und kryptische Zeichen halten die Polizei in Atem, und alles scheint auf eine Verbindung zwischen den Gewalttaten und dem Wrack hinzudeuten. Bei ihren Ermittlungen stoßen die Kriminalbeamten auf ein Geheimnis, das weit in die Vergangenheit zurückreicht.

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  • Idee gut, Umsetzung mangelhaft

    Dämon: Thriller

    Aglaya

    29. June 2015 um 20:08

    Der Thriller (oder sollte man „Dämon“ wohl doch lieber als Horror-Roman bezeichnen?) beginnt mit einem zweigeteilten Prolog, der insgesamt rund 160 Seiten, also mehr als einen Fünftel des gesamten Buches, umfasst. Der erste Teil des Prologs spielt 1943, mitten im zweiten Weltkrieg, auf der Pazifikinsel Bougainville (wer den Film „Saving Private Ryan“ kennt, dem wird das Intro sehr bekannt vorkommen). Der zweite Teil des Prologs behandelt eine Tiefseefilmmission in derselben Region, 2007. Die Hauptgeschichte spielt in Boston 2008. Wieso der Autor Matthew Delaney die nahe Zukunft (das Buch wurde 2003 geschrieben) als Handlungszeit aussuchte, bleibt für mich unklar, ich sehe keine zwingenden Gründe dafür. Das Buch ist nicht in Kapitel unterteilt, die Geschichte wird durchgehend geschildert, bis ein Orts- oder Zeitwechsel stattfindet, was teilweise mehrere 100 Seiten dauern kann. Wer gerne nach dem „nur noch ein Kapitel vor dem Schlafengehen“-Prinzip liest, wird mit „Dämon“ ziemlich kurze Nächte haben.   Der Schreibstil des Autors Matthew Delaney ist ziemlich einfach gehalten und neigt zu vielen Wiederholungen. Durch häufige Szenen- und Perspektivenwechsel ohne klare optische Unterbrechung (wie erwähnt kennt „Dämon“ keine Kapitelunterleitung) war ich stellenweise etwas verwirrt, da ich oft nicht sofort verstand, dass hier eine andere Szene geschildert wurde als wenige Zeilen zuvor. So gestaltete sich die Lektüre doch recht zäh. Dies zeigte sich auch darin, dass ich über eine Woche brauchte, um den Thriller fertigzulesen, was selbst bei einem Umfang von über 750 Seiten für mich überdurchschnittlich lange ist.   Ein weiterer Grund für die lange Lesedauer war wohl die verwirrende Handlung. Während eines grossen Teils des Buches war mir nicht ganz klar, was der Autor hier eigentlich zu Papier bringen wollte. Sollte es ein Krimi sein, bei dem die Verbrechensaufklärung im Vordergrund steht, oder eine Horrorgeschichte um Geister und Dämonen? Ganz sicher bin ich mir auch nach Abschluss der Lektüre nicht. Eine Straffung des Buches auf 400-500 Seiten hätte dem Lesevergnügen wohl auch gut getan, da viele Nebenhandlungen in meinen Augen nur unnötiger Ballast waren und die Handlung meist ohne Energie vor sich hin plätscherte. Die Charaktere blieben ziemlich blass und waren mir eigentlich egal, wirklich mitfiebern konnte ich mit niemandem.   Mein Fazit Für meinen Geschmack zu verwirrend, sowohl durch die Handlung wie auch durch die fehlende Kapitelunterteilung, die das Buch zu einer unübersichtlichen Lektüre werden lässt. Wirkliche Spannung kam nur kurzzeitig auf. Für Horrorgeschichten werde ich mich wohl lieber wieder an Stephen King wenden.

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  • Gesetze kann man hintergehen, nicht aber die Geister und Dämonen

    Dämon: Thriller

    StMoonlight

    25. April 2014 um 20:18

    ***ACHTUNG SPOLIER ***November 1943. Im Pazifik tobt Krieg. Ein US-amerikanischer Erkundtrupp verschwindet plötzlich. Ein zweiter wird ihm hinter geschickt. Doch noch schlimmer als die Angst vor den Japaner ist das Grauen, welches die Männer erblicken. Eine sadistische Macht scheint hier am Werk zu sein, vor denen ALLE auf Bougainville Angst haben. Die Männer machen Jagd nach diesem "Dämon", finden und fangen es. Als sie aufbrechen wollen, fällt die "Galla" einem Luftangriff zum Opfer und versinkt im Meer. - Mit ihr das Grauen ... Der Krieg ist hier an dieser Stelle durchaus authentisch beschrieben. Der Autor hat es geschafft die Sorgen, Ängste und auch die Erschöpfung der Soldaten nachvollziehbar darzustellen. Sei es die Hitze oder der Hunger, die Angst vorm Feind oder Schlafentzug. 64 Jahre. Boston. Joseph Lyerman lässt das Wrack der Galla bergen. Es soll im Marinemuseum einen festen Platz bekommen. Kurze Zeit später wird Leyermans Sohn ermodert. Der Beginn einer Serie, bei denen die Opfer Wunden aufweisen, die wie Spuren von riesigen Krallen aussehen. Untersuchungen ergeben, dass die Menschheit mit etwas zu tun hat, was nicht von dieser Welt stammt ...Der Schreibstil ist flüssig und leicht ausschmückend. Leider auch durchsetzt mit Rechtschreib-, Grammatik- und einigen Logikfehlern. Darüber stolperte ich immer mal wieder und irgendwann nervte es einfach nur noch. Die Mordserien sind brutal und sicher nichts für zarte Gemüter. So werden den Leichen beispielsweise Tierköpfe aufgenäht. Ich persönlich mag diese bildlich-blutigen Beschreibungen. Sie helfen sich die Bilder direkt vor das geistige Auge zu rufen. "Der Mörder hatte ihr den Kopf abgeschnitten und stattdessen den ausgestopfen Kopf eines gelb-schwarz gepunkteten Geparden angenäht. [...] Er war mit Schnüren angenäht, die durch die Haut der Toten gestochen waren. Ihr Kopf lag in der Ecke und sie starrte mit weit aufgerissenen, blicklosen Augen ins Zimmer." (S. 286) Manche Beschreibungen, wie eben z.B. die Färbung des Geparden, sind allerdings überflüssig. Doch, was ich in einem Thriller eher weniger erwartet hätte, gibt es auch philosophische Ansätze. Beispielsweise das Eingangszitat (siehe oben) oder eines auf Seite 348. Hier geht es um die Frage, ob Wasserstoffatome und Sauerstoffatome sich jemals wieder sehen, nachdem sie sich einst zu einem Tropfen Regen vereint haben oder ob sie, sobald sie auf der Erde gelandet sind, für immer getrennt sind. Ich finde zwar das es nicht in diesen Roman passt, aber die Fragen dahinter sind wirklich toll und regen zum Nachdenken an.~ Häh!? ~ Ich bin wirklich nicht allwissend. Aber einige Dinge hat man ja irgendwann mal gelernt oder sich angelesen, weil man sich generell für ein Thema interessiert. Biologie z.B.. Bei anderen Zeilen, habe ich noch einmal nachgelesen. Hier nun die Zitate über die ich in dem Roman stolperte und was meine Nachforschungen ergaben:"Die Kokosnuss lag, wo er sie hatte fallen lassen. Aus dem Riss in der Schale tropfe langsam die weiße Milch." [S. 48] Kokosnussmilch tropft nicht "einfach so" aus der Nuss. Die Milch wird aus dem Kokosmark gewonnen, dem weißen Teil der Kokosnuss. Bei der Flüssigkeit in der "Frucht" handelt es sich lediglich um Kokoswasser und das ist er trüb, als weiß. "Die meisten Tiefseefische haben eine Art von Leuchtmittel an sich. Kleine Flecken rund um die Augen oder Flossen, die in der Dunkelheit fluoreszieren und die sie abwerfen können, sodass der Angreifer dem Licht folgt, während sie unerkannt entkommen." [S. 131] Es gibt einige Tiefseefische mit diesen "Leuchtmitteln". Allen voran z.B. den wohl bekannten Tiefsee-Anglerfisch. Manche benutzen ihr "Licht" um Beute anzulocken, andere lenken ihren Schatten damit um, um Feinde abzulenken. Doch keiner wirft es ab.Auf Seite 359 reden zwei Beamte miteinander und reden und reden. Derweil tropft durch ein undichtes Dach der Blut. Der Eimer ist kurz vorm überlaufen und an der Decke hat sich längst eine riesige rote Lache gebildet. Ernsthaft? Einen riesen großer roter Fleck an der Decke und keiner bemerkt es? Wenn der so groß ist, wie beschrieben, hätte das beim betreten des Raumes jemand bemerkt. "Irgendetwas wurde mir über den Kopf gezogen. Ich hatte das Gefühl, mir würde eine kalte metallene Kette abgenommen." (S. 672) Diese Stelle verstehe ich schlichtweg nicht. Wenn einem etwas über den Kopf gezogen wird, wird es doch nicht abgenommen!?!?!? ~ Erwischt!? ~ Außerdem gibt es noch eine Stelle, an der in dem gesunkenem Schiff ein intakter Raum gefunden wir. Alles hier drin ist noch erhalten, so als wäre die Zeit stehen geblieben. Gefunden wurde das Ganze zuerst mit einem Tauchroboter. - Na, irgendwo schon mal gehört? Genau: Diese Szene stammt aus dem "Titanic"-Archiv...~°~ Fazit ~°~ Die Geschichte an sich ist soweit ganz gut. (Wenn auch weder neu, noch überwältigend.) ABER: Die vielen Rechtschreib- und Übersetzungsfehler und teils auch Logikfehler nerven einfach nur! Klar, auch ich mache Fehler beim Schreiben. ABER: Ich werde dafür auch nicht bezahlt! Anfangs dachte ich, ich könnte einfach "darüber hinweg lesen". Doch bei über 700 Seiten war das irgendwann nicht mehr möglich. Daher kann ich euch vom Studium dieses Werkes nur abraten.

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