Matthew Delaney Golem

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Inhaltsangabe zu „Golem“ von Matthew Delaney

Roosevelt Saxton lebt in einer grausamen Welt. Sein Vater hat eine Klonrasse erschaffen: rechtlose Menschen, die jeder töten darf. Im Nachlass seines Vaters entdeckt Roosevelt eine seltsame Notiz: "Dies ist nicht die Welt, die ich
erschaffen wollte. Ändere sie. Nun hast du die Macht." Roosevelt will das Rätsel lösen und macht eine erschreckende Entdeckung: Scheinbar ist er selbst ein Klon ...

Hier im Jahr 2049 wird ein Spiel gemacht bei dem man einen Gencheck machen kann. Das ist wohl eine moderne Schönheitsoperation

— Bluesky_13

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  • Darf man mit der Gesundheit der Menschen so umgehen?

    Golem

    Bluesky_13

    17. November 2017 um 20:16

    INHALT:Diese Geschichte spielt sich im Jahre 2049 ab und es beginnt mit einer diesen verrückten Partys bei Genico. Genico war ein Labor, in dem Dinge erforscht werden. Bei dieser Party sollte das Paar, das gewann, einen kostenlosen Gencheck erhalten. So ein Gencheck war nicht billig, es war wie eine genetische Schönheitschirurgie. Der Cheftechniker Dr. Jack Smalls war in der Lage die gesamte DNA auf Gen defekte zu untersuchen und er konnte durchaus auch Fehler beheben. Um noch mal auf die Party zu kommen, diese Partys bei Livingston waren immer spektakulär. So gehörten auch immer Spiele dazu. Diesmal sollten sich die Hälfte der Gäste auf dem gesamten Anwesen verstecken und die andere Hälfte musste sie finden. Smalls Frau Linda hatte das perfekte Versteck, einen geheimen Raum in der Bibliothek, getarnt hinter einem riesigen Spiegel. Hinter diesem Spiegel machte er eine beängstigende Beobachtung. Irgendjemand wurde weggeschleppt und auf dem Teppich befand sich Blut. Genaueres hatte er nicht gesehen, denn ein fürchterlicher Schrei, lies ihn einen kurzen Blick in den Garten werfen. So startet das Buch für uns, das scheint eine viel versprechende Story zu sein. Es geht weiter mit Phillip Saxton, der öfter mal mit Roosevelt, seinem Bruder, ausgeht. Saxton arbeitet bei Genico, er war der Junior vom obersten Boss und seine Sekretärin Amy wartete schon auf ihn. Sie rief ihn auf dem Handy an und teilte ihm mit, dass die Eingeborenen wohl schon unruhig waren. Denn das Putzen und auch andere Arbeiten übernahmen hier inzwischen gentechnisch hergestellte künstliche Menschen, die sich Transkriptoren nannten. Man konnte sich inzwischen zu relativ vernünftigen Preisen einen eigenen Transkriptor herstellen lassen. Saxton Senior berichtete seinem Sohn Roosevelt von dem Mord an Dr. Jack Smalls. MEINE MEINUNG: Wow, dieses Buch ist wirklich einzigartig. Ich konnte mir schon bei Seite 37 vorstellen, dass auch für dieses Buch die Filmrechte verkauft werden, wobei es bis dahin erstmal eine kleine Ähnlichkeit mit dem Film „I ROBOT“ hat, oder „A.I – künstliche Intelligenz“. Nur das krasse hier in diesem Buch ist, dass es hier Broker gibt, die mit Krankheiten und verschiedene Krebsleiden handeln. Also ich kenne Broker nur von der Geldbörse, doch in diesem Buch sind wir ja schon wieder mit dem Fortschritt enorm weit. Je schneller man an der Krebsart sterben könnte, umso mehr Geld bringt sie ein. Es ist schon schlimm, wenn man sich das nur vorstellt, dass man durch Genveränderung dauerhaft und einfach geheilt werden kann. Was das dann für die Menschheit bedeutet, dass die reichen leben und die armen sterben werden. Denn die armen können sich das ja nicht leisten und sie werden ja auch nicht von den reichen unterstützt. Dieses Buch ist sehr spannend geschrieben, denn ausgerechnet Dr. Smalls, der ein neues Mittel am entwickeln war, wurde umgebracht. Aber nicht nur das sorgt in diesem Buch für Spannung. Der alte Saxton wollte das Unternehmen seinem Sohn Roosevelt übergeben. Als Phillip davon erfuhr, war er wahnsinnig enttäuscht, denn er dachte, er allein würde das Unternehmen bekommen. Diese Entscheidung sorgt natürlich zwischen den Brüdern zu Spannungen, dass dem Buch eine neue Art von Spannung verleiht. Auch hier wird sehr deutlich, dass bei solch einer enormen Entscheidung die Geschwisterliebe schnell ein Ende hat. Phillip ging sogar soweit, dass er Roosevelt als Transkriptor festnehmen lies. Er allein wollte die Firma von seinem Vater haben. Dieses Buch macht hier ein Ereignis sehr deutlich, der Kampf zwischen Geschwistern. Das eine Kind fühlt sich benachteiligt und denkt, das andere wird mehr geliebt. Dadurch entsteht schon in der Kindheit ein Machtkampf. Wie kann man die fehlende Anerkennung der Eltern gewinnen? Das ist mit Sicherheit eine frage, die viele Geschwisterpaare betrifft. Das kann sich dann im Erwachsenendasein sehr dramatisch auswirken, so wie hier in unserem Buch. Hier geht es um ein großes Unternehmen, dass Phillip für sich allein haben will und da ist der Bruder im Weg. Dieses Buch ist super spannend und lässt uns den Hass förmlich spüren. Das Buch zeigt uns familiäre Probleme und lässt uns weit in die Zukunft blicken. Wenn ich so etwas lese, dann bekomm ich schon ein bisschen Angst. Wird das irgendwann Realität?? Und wenn ja, was passiert dann mit uns? Wirklich klasse das Buch, auf jeden Fall 5 Sterne wert. Eure Bluesky_13 Rosi     

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  • Rezension zu "Golem" von Matthew Delaney

    Golem

    Carol-Grayson

    03. November 2012 um 14:34

    Ein typisch amerikanischer Thriller, der ein düsteres Zukunftszenario entwirft, fast eine Dystopie im sprichwörtlichen Sinne. Im Jahre 2046 blüht der Handel mit Menschenleben, besser gesagt, mit menschlichen Krankheiten und den passenden Heilmitteln. Eine riesige Genbörse entsteht, mit der viel Geld zu machen ist. Doch Menschen will man nicht nur heilen, sondern auch erschaffen. Man produziert seit Jahren sogenannte Transkriptoren, Sklaven die niedere Dienste verrichten, aber auch zu blutigen Kriegsspielen abgerichtet werden, die an römische Zeiten erinnern. Diese genetisch produzierten Wesen sind angeblich seelenlos, leben in Ghettobezirken, werden mißachtet und als rechtlos betrachtet. Herrscher eines der Genimperien sind die Saxtons, zwei Brüder - Phillip und Roosevelt - mit völlig unterschiedlichen Interessen und Ansichten. Der eine machtbesessen und drogenabhängig, der andere ein Gutmensch. Zu gut für menschliches Ermessen. Als ihr alter Herr den sozial eingestellten Roosevelt auf den Thron setzen will, setzt sich eine intrigante Vernichtungsmaschine in Gang. Roosevelt wird vom Bruder und dessen Hintermännern denunziert, als Transkriptor geoutet, aus seinem Leben verbannt und für die grausamen Spiele bestimmt. Mit Hilfe einer Widerstandsgruppe aus Transkriptoren und eines Detectives, der an ein Heilmittel für seine kranke Tochter gelangen will, entkommt Roosevelt und kehrt als Racheengel zurück, obwohl er immer auf der Flucht sein muss. Dank eines geheimen Erbes seines Vaters, an das er durch einen ihm implantierten Chip herankommt, plant er wie der Graf von Monte Christo die Vernichtung des Konzerns und der Verantwortlichen für sein Schicksal. Delaney versteht es, die Spannung bis zum Schluß zu halten, trotz der verschiedenen Handlungsfäden. Eine durchaus unterhaltsame Lektüre. Bei einigen Passagen wurde ich allerdings spontan an "I, Robot" erinnert. Wenig neue interessante Ansätze tauchen auf. Auch die ethischen Prinzipien werden zwischen den Zeilen erwähnt, jedoch ohne den erhobenen Zeigefinger. Da vieles in der Thematik nicht wirklich neu war und auch das Ende ein wenig erzwungen wirkte, vergebe ich gute drei von fünf Punkten.

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  • Rezension zu "Golem" von Matthew Delaney

    Golem

    wildfire

    17. September 2012 um 11:47

    die handlung des buches ist in new york einige jahre in der zukunft angesiedelt. inzwischen gibt es künstliche menschen-die wie solche aussehen- transkriptoren genannt,und die arbeiten erledigen die kein mensch mehr machen will. diese sind rechtlos und dürfen von jedem getötet werden. die hauptperson roosevelt saxton findet heraus das auch er scheinbar ein klon ist und er will das geheimnis seiner herkunft lüften."GOLEM" von matthew delaney hält dem vergleich zu seinem erstlingswerk "DÄMON" (siehe biblo) NICHT STAND, es fehlt jede spannung und nervenkitzel.

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  • Rezension zu "Golem" von Matthew Delaney

    Golem

    brenda_wolf

    15. November 2011 um 01:14

    Wir befinden uns im Jahr 2049. Im Stadthaus des schwerreichen Senator Livingston findet eine Kostümparty statt. Gegen Mitternacht gerät eine Art Versteckspiel für Erwachsene zum bitteren Ernst. Das EhepaarSmalls beobachtetet aus ihrem Versteck einen Mord und genau das wird ihnen zum Verhängnis. So der Einstieg in die Geschichte. Ich geb zu, ich bin kein Sci - Fi -Fan, trotzdem hat mich der Prolog neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte gemacht. Genico ist ein mächtiges globales Genforschungsunternehmen. Der Firmengründer George Saxton hatte es geschafft Krebs, Aids und andere Krankheiten zu besiegen, selbst der Alterungsprozess konnte stark verlangsamen werden. Sogenannte “Samps”, die den Menschen eingepflanzt werden, bringen den gewünschten Effekt. Doch nur die Reichen können sich diese Medikamente leisten Im Genforschungslabor hatte man außerdem künstliche Menschen hervorgebracht, die so genannten Transkriptoren, Diese künstlichen Menschen sind perfekt. Sie eignen sich hervorragend für niedere Arbeiten. Sie putzen das Haus, pflegen den Garten, versorgen die Kinder oder fungieren als Sicherheitsleute, Koch oder Masseur. Jeder kann sie sich zu vernünftigen Preisen einen eigenen Transkriptor entwerfen, genau nach seinen persönlichen Wünschen. Moderne Sklaven, ohne Rechte. Jeder darf sie töten. Transkriptoren und Samps sind wiederum begehrte Spekulationsbjekte an der Börse. Mit ihnen läßt sich Geld machen.Viel Geld. Und auch hier mischt Genico kräftig mit. Thomas Roosevelt und sein Stiefbruder Philipp Saxton arbeiten in der Firma ihres Vaters. Thomas in der sozialen Abteilung, die für den Umweltschutz und das Wohl des Menschen zuständig ist und Philipp als skrupelloser Broker in der Finanzabteilung. Nun plant der Chef von Genico das Unternehmen in die Hände seines Ziehsohnes Thomas Roosevelt zu übergeben und damit seinen eigenen Sohn Phillipp beim Erbe zu übergehen, da er ihn für unfähig halt, ein solches Unternehmen zu leiten. Saxton Senior pflanzt Thomas einen Schlüssel unter die Haut des Daumens ein, sollte ihm etwas passieren. Als Gerüchte von den Plan durchsickern, ist nicht nur Philipp tief verletzt auch in der Firmenspitze wird man unruhig. Man befürchtet ein finanzielles Desaster sollte Thomas Chef des Unternehmens werden. Diesen Plan gilt es mit allen Mitteln zu vereiteln. Man bezichtigt Thomas ein Transkriptor zu sein, der die eingangs erwähnten Morde begangen haben soll und lässt ihn festnehmen. Der eigene Bruder hatte ihn verraten. Das uralte Motiv von Kain und Abel. Um hier bei der Bibel zu bleiben. Denn auch Golem ist aus der Bibel entliehen. Der Vater sieht auf die Erfolge von Roosevelt, auf die Erfolge von Philipp sieht er scheinbar nicht. Philipp war sein Leben lang eifersüchtig auf Thomas. Er glaubte, sein Vater liebte Thomas mehr als ihn. Nun schlug diese Eifersucht in Hass um. Ist dieser Thomas Roosevelt aber wirklich ein Transkriptor? Oder haben da Mächtige an was gedreht? Plötzlich ist er ohne jegliche Rechte, muss als Gladiator in einer Arena gegen seinesgleichen um sein Leben kämpfen. Worum es in diesem Roman geht: Vor allem um Macht und Geld. Profit, Profit und noch einmal Profit, dafür steigt man über Leichen. Dem Konzern geht es nicht vorrangig darum die Krankheiten der Menschen zu heilen sondern aus den Samps den größtmöglichen Profit zu erzielen. Menschen sind unwichtig, was zählt ist was unterm Strich heraus kommt. Tja, wie gefällt mir das Buch: Die Story ist packend geschrieben, für mich allerdings mit einigen Längen, z.B. das Kampfgetümmel in der Arena fand ich nicht so toll, weil es nicht unbedingt die Handlung vorantreibt. Doch das ist meine persönliche Meinung, andere finden sicherlich ihren Spaß an der Beschreibung. Insgesamt ist es ein Roman, den man zügig weglesen kann, für Sci - Fi -Fan sicherlich ein muss.

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  • Rezension zu "Golem" von Matthew Delaney

    Golem

    cvcoconut

    24. August 2011 um 14:27

    Ich steh nicht so auf Zukunftsromane, aber das Buch habe ich geschenkt bekommen. Deshalb hat es bei mir auch nur mittelmäßig abgeschlossen. Es handelt in der Zukunft mit einer Welt aus Menschen und Transkriptoren ( künstlich erschaffene Menschen ). Was passiert wenn du dein Leben lang glaubst du bist ein Mensch und erfährst dann das Gegenteil? Es wird auch sehr anschaulich dargestellt wie mit den sogenannten Transkriptoren umgesprungen wird. Ich fand das Buch an vielen Stellen sehr langatmig. Hab mir mehr darunter versprochen.

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  • Rezension zu "Golem" von Matthew Delaney

    Golem

    KathyC

    19. February 2011 um 19:59

    Die Covergestaltung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Wenn man den Klappentext liest, ist man schon sehr gespannt auf den Inhalt des Buches. Ich fand die gewählte Thematik des Buches sehr interessant. Es wird ja in der heutigen Zeit immer mal in den Nachrichten oder Zeitungen über Gentechnik berichtet, aber keiner weiß so genau, wohin die Entwicklung mal führen wird. In dem Buch wurden mit Hilfe der Gentechnik Heilmittel für heute noch zum Teil unheilbare Krankheiten entwickelt. Doch leider wurden sie nicht dafür entwickelt, um Gutes zu tun, sondern teilweise nur aus Profitgier. In diesem Buch findet ein Machtkampf zwischen dem Guten und Bösen statt, welche in diesem Fall zwei Brüder sind. Es bleibt ja fast bis zum Schluß offen, wer den Machtkampf gewinnt. Dadurch blieb das Buch für mich auch durchweg spannend. An dem Buch hat mir besonders gefallen, dass es immer wieder zu einer positiven Wendung kam. Mich hat das Buch dazu angeregt, über die Zukunft der Menschen und der Welt nachzudenken. Den Schreibstil des Autors fand ich gut. Das Buch konnte man gut lesen. All denen, die gern Science-Fiction lesen, kann ich das Buch nur empfehlen.

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  • Rezension zu "Golem" von Matthew Delaney

    Golem

    Christian78

    20. January 2011 um 19:05

    Nach seinen Debütthriller und fünf Jahren Pause war ich schon etwas enttäuscht über Delaneys aktuellen Thriller Golem. Vielmehr ist es ein Zukunftsroman über Ethik und Menschenrechte der zwar gut gelungen ist aber an keiner Stelle die Spannung aufbauen konnte wie es in seinem ersten Buch Dämon der Fall war. Die Vorgeschichte fand ich für meinen Geschmack einfach zu lang erst ab Seite 200 entwickelt sich langsam die Story…was bei insgesamt 560 Seiten schon viel ist. Mein Fazit…Kein packender Thriller aber guter Zukunftsroman der teilweise an Schwarzenegger Filmen wie Running Man oder Total Recall erinnert.

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  • Rezension zu "Golem" von Matthew Delaney

    Golem

    Micha_M

    11. November 2010 um 13:31

    2049: Die Krankheiten werden durch den Gen-Handel auf der Welt beinahe eliminiert. Zumindest gilt das für die Reichen auf der Welt. Die Genindustrie boomt. Genico, das größte Genunternehmen, unternimmt ein heimliches Projekt in Afrika und geht dafür über Leichen. Die Gesellschaft besteht nicht mehr nur aus Menschen, sondern aus DNA hergestellten Personen, die wie Gegenstände behandelt werden. Leider kann man nicht viel mehr sagen, wenn man den möglichen Lesern nicht das Interesse nehmen möchte. Der Inhalt ist sehr komplex, aber man kann die Geschichte gut nachvollziehen und sich alles wirklich gut vorstellen. Da das Buch in der Zukunft spielt, habe ich anfangs gedacht, es wäre total übertrieben. Ist es aber nicht. Alles ist sehr realistisch. Matthew Delaney zeigt in Golem ganz klar, wohin die Wissenschaft uns noch bringen wird. Wir können Leben erzeugen und jede Krankheit (auch AIDS heilen). Aber das alles bringt auch negative Folgen mit... Also ich bin hellauf begeistert und kann wirklich nur sagen: Lest dieses Buch. Die Spannung ist immer ziemlich hoch, auch wenn gerade ziemlich wenig Aktion im Roman ist. Doch mit dem Schreibstil fesselt der Autor den Leaer. Außerdem sind es immer die kleinen Momente und teilweise auch ganze Seiten, die den Puls in die Höhe treiben und einen echt an das Buch bannen.

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  • Rezension zu "Golem" von Matthew Delaney

    Golem

    SunshineRose

    12. October 2010 um 15:59

    Ein Zukunftsroman, welcher an einigen Stellen eine beängstigende Frage hinterlässt… ist eine solche Entwicklung tatsächlich möglich? Von dem Autor werden wir in eine Welt hineingeworfen, welche von Habgier, Hass und Unterdrückung gekennzeichnet ist. Mittels modernster Technik ist es den Menschen gelungen sogenannte Transkriptoren zu erschaffen, eine Rasse künstlicher Menschen, versklavt und ohne Rechte. Und all das bereits Mitte des 21. Jahrhunderts! Menschliche Eigenschaften wie Skrupellosigkeit und unbegrenzte Profitgier sind uns ja heutzutage schon bekannt und erscheinen in Delaneys Science-Fiction Thriller in einem ganz neuen Licht. So werden die Transkriptoren beispielsweise dazu gezwungen, historische Schlachten zur Belustigung der Öffentlichkeit nachzustellen und sich dabei gegenseitig zu töten. Als Mensch dagegen ist man in der Lage, nahezu jede Krankheit, auch sämtliche Krebsarten, zu besiegen, natürlich nur wenn der Preis stimmt… Durch geschickte Rückblicke auf unsere Gegenwart, wie z.B. auf die gerade mehr oder minder überstandene Immobilien- und Finanzkrise, erscheint uns die von Delaney erschaffene Welt umso näher. Doch nicht nur wegen der von ihm geschaffenen Welt ist dieser Thriller lesenswert. Auch die von ihm erdachte Handlung um die Stiefbrüder Roosevelt und Saxton ist wirklich vielversprechend. Als nämlich deren Vater die Leitung der weltweit führenden Firma Genico lieber Roosevelt als seinem leiblichen Sohn Saxton übertragen will, wird plötzlich behauptet, Roosevelt sei gar kein Mensch und er sei zudem noch für zwei brutale Morde verantwortlich. Ab diesem Zeitpunkt lebt Roosevelt nur noch für die Suche nach der Wahrheit und für seine Rache… Die Handlung an sich ist wirklich gut ausgearbeitet und bietet bis zum Schluss noch einige Überraschungen. Die praktische Umsetzung des Ganzen lässt mich allerdings ein wenig mit dem Begriff des Thrillers hadern. Nach einem wahnsinnig spannenden „Prolog“ sowie ersten Teil, schwindet das Tempo der Geschichte und der Autor verliert sich in unglaublich langen Beschreibungen, wie z.B. der von den Transkriptoren auszuführenden Schlachten. Von der Tatsache, dass man einen Thriller liest, ist zwischenzeitlich nicht mehr viel zu spüren und Roosevelts Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit rückt ein wenig in den Hintergrund. Erst im dritten Teil wird es dann wieder richtig spannend, so dass die Seiten nur so dahin fliegen. Hätte der Autor sich im mittleren Teil ein wenig kürzer gefasst, so hätte dieses Buch wirklich ein wahnsinniges Potential! Nichtsdestotrotz war ich froh, dieses Buch lesen zu dürfen und würde es allen an dieser Thematik Interessierten jederzeit weiterempfehlen. Was mich jedoch zwischenzeitlich immer mal wieder ziemlich gestört hat, waren die vielen Fehler. Angefangen bei simplen Rechtschreibfehlern bis hin zu kompletten Wörtern, welche entweder vollständig fehlten oder gar nicht an diese Stelle gehörten. Solche Fehler wären absolut vermeidbar gewesen und hätten den Lesespaß beträchtlich gesteigert.

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