Matthew Dicks Der beste Freund, den man sich denken kann

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Inhaltsangabe zu „Der beste Freund, den man sich denken kann“ von Matthew Dicks

Budo ist ein imaginärer Freund - kein leichter Job, ist er doch ausgerechnet der imaginäre Freund von Max. Und der hat massenhaft Probleme. Mit den Eltern, in der Schule und vor allem mit sich selbst. Doch erst, als eine Lehrerin etwas Unheimliches im Schilde führt, muss Budo gravierender in die reale Welt eingreifen als ihm lieb ist. Ein bewegender Roman mit einem einzigartigen Erzähler, der uns daran erinnert, was es heißt, ein Freund zu sein - ganz gleich, ob real oder imaginär.

Bin einfach nicht "reingekommen"

— ThomasB
ThomasB

Außergewöhnliche Idee für ein Buch!

— Marjuvin
Marjuvin

Schönes Buch über eine etwas ungewöhnliche Freundschaft. Stellenweise etwas langatmig aber insgesamt fiebert man mit.

— Vucha
Vucha

Ein passenderes Cover würde mehr Casper und Tim Burton versprechen ...

— YvonneLaros
YvonneLaros

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  • Irgendwie nicht meins...

    Der beste Freund, den man sich denken kann
    ThomasB

    ThomasB

    04. April 2017 um 22:08

    Das Buch war ein Geschenk. Trotz meiner Bemühungen bin ich einfach nicht richtig warm geworden damit. Beim Lesen habe ich ständig das Gefühl gehabt, ich müsste irgendwo auf "Vorspulen" drücken... Ab auf Seite 57 aufgegeben

  • Außergewöhnlich!

    Der beste Freund, den man sich denken kann
    Marjuvin

    Marjuvin

    29. November 2016 um 07:11

    Klappentext: Budo ist ein imaginärer Freund - kein leichter Job, ist er doch ausgerechnet der imaginäre Freund von Max. Und der hat massenhaft Probleme. Mit den Eltern, in der Schule und vor allem mit sich selbst. Doch erst, als eine Lehrerin etwas Unheimliches im Schilde führt, muss Budo gravierender in die reale Welt eingreifen als ihm lieb ist. Ein bewegender Roman mit einem einzigartigen Erzähler, der uns daran erinnert, was es heißt, ein Freund zu sein - ganz gleich, ob real oder imaginär. Rezension: Ich hatte das Buch nach einem Überraschungsgewinn in einem Buchpaket dabei und eine Weile liegen, weil ich nicht eher dazu gekommen bin. Ich bin nun aber froh es endlich zur Hand genommen zu haben, denn es lohnt sich. Ein ich-erzähler aus der Sicht eines imaginären Freundes ist tatsächlich eine geniale Idee für ein Buch. Es kommt nie ausgesprochen vor, worunter der Bub, der Schöpfer des Freundes, leidet, aber ich tippe auf Authismus. Mein Fazit ist définitif eine Leseempfehlung; originell, mit einer Portion Witz und auch Feingefühl. Bravo!

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  • Ein wunderbares und wichtiges Buch.

    Der beste Freund, den man sich denken kann
    Tinkabeerchen

    Tinkabeerchen

    24. December 2015 um 16:40

    Ich bin schon vor einigen Monaten auf das Buch aufmerksam geworden, habe es dann wieder vergessen, bis es mit letztens in der Bibliothek erneut ins Auge gesprungen. Also habe ich es mitgenommen. Als ich angefangen habe zu lesen, war ich sehr fasziniert von der Perspektive. Beim Lesen erfährt man, wie ein imaginärer Freund die Welt und die Menschen wahrnimmt. Ich liebe Bücher, die so geschrieben sind, denn sie stellen viele Dinge, die für uns selbstverständlich sind, in Frage. Sie bringen einen zum Nachdenken, und das mag ich echt gerne. Während ich gelesen habe, wurde Budo immer realistischer für mich, immer greifbarer. Und auch Max, der auf eine sehr interessante Art dargestellt wurde, denn Budo weiß nur etwas mehr als Max. Das wurde auch sehr interessant umgesetzt. Spannend ist auch, dass es genau so ein Junge wie Max ist, dem ein imaginärer Freund zur Seite gestellt wurde und um den es in dieser Geschichte geht. Die Handlung fängt wirklich leicht an. Im Alltag lernen wir Max und Budo kennen, doch dann nimmt die Handlung fahrt auf und beide Charaktere entwickeln sich sehr stark. Es ist so schön, zu lesen, wie jemand, der gar nicht so viel von der Welt weiß und versteht, es eben doch versteht so wichtige und elementare Dinge anzusprechen. "Der beste Freund, den man sich denken kann" ist nicht nur ein Buch über Freundschaft. Es ist auch ein Buch über Liebe, Loslassen, Selbstverwirklichung, Tod, Trauer, Fragen des Lebens, Vertrauen, ... Einfach alles, was das Leben ausmacht und ausmachen sollte. Fazit: ❤❤❤❤❤/❤❤❤❤❤ Ein absolut tolles, einfühlsames, herzerwärmendes Buch, das mit sehr berührt hat. In die Welt eines Jungen einzutauchen, der anders ist, war wirklich etwas besonderes. Mir war es schon vorher klar, aber nun weiß ich umso besser, dass jeder Mensch so genommen werden sollte, wie er ist. Das ist so superwichtig, um es mit Budos Worten zu sagen. Ein wunderbares und wichtiges Buch.

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  • Eine ganz besondere Freundschaft

    Der beste Freund, den man sich denken kann
    Maerchenbuch

    Maerchenbuch

    24. August 2015 um 20:36

    Budo und Max sind beste Freunde, doch Budo ist anders als die anderen Kinder in seinem Alter, denn er ist imaginär. Er wurde erschaffen aus den Gedanken und Vorstellungen von Max und solange der 8-jähre Junge an seinen imaginären Freund glaubt, existiert Budo. Auch Max ist ein ganz besonderer junger Mann , denn er lebt in seiner eigenen kleinen Welt. Er möchte nicht angefasst werden, schaut keinem in die Augen und in schwierigen Situation blockiert Max und lässt niemanden mehr an sich heran. Budo ist nur für Max und andere imaginäre Freunde sichtbar, wohingegen er selbst seine komplette Umwelt und alle Mitmenschen wahrnehmen kann. Imaginäre Freunde können andere imaginäre Freunde sehen, jedoch treten sie in unterschiedlicher Art und Weise in Erscheinung und existieren meinst nicht sehr lange. Äußerlich ist Budo genau das Abbild von Max Vorstellung und damit hat er es ganz gut getroffen, denn Budo besitzt die Gestalt eines Jungen, mit Armen und Beinen und einem richtigen Menschenkörper. Er hat die Fähigkeit durch geschlossen Türen zu gehen, doch kann er keine Menschen und Gegenstände berühren und bewegen. Budo lebt schon 6 Jahre lang bei Max. Er liebt seinen Freund und ist glücklich bei Max Familie. Da Budo Nachts nicht schlafen muss,weil Max sich das schlichtweg nicht vorstellt, streift er Abends gerne mal durch die Straßen und beobachtet die Menschen an der Tankstelle und im Krankenhaus. Besonders gerne besucht er die Kinderstation, denn dort tummeln sich jede Nacht äußerst viele imaginäre Freunde. Budo ist immer an Max Seite, er begleitet ihn zur Schule, hält Wache vor der Toilettentüre und beschützt ihn einfach in allen Lebenslagen. Er ist Max emotionale Stütze, Orientierung und sein fürsorglicher Begleiter. Als Max Lehrerin, Mrs. Patterson, ein ungewöhnliches Interesse an dem Jungen zeigt, muss Budo seinen ganzen Mut zusammennehmen, über seine Grenzen gehen und seinem Freund zur Hilfe eilen. Matthew Dicks konnte mich mit seiner herzerwärmenden und klugen Geschichte über Freundschaft rundum überzeugen. Besonders eindrucksvoll, verpackt der Autor die kindliche Phantasie in einen berührenden Roman und schafft es nebenbei auch noch einen unglaublichen Spannungsbogen zu entwickeln. Die Geschichte wird von dem 6-jährigen imaginären Budo erzählt, wodurch der Schreibstil eher kindlich-naive und einfache gehalten ist. Dennoch besticht der Roman durch lehrreiche Einblicke in Maxs autistische Welt und viele berührende und spannungsvolle Momente. Ich empfinde die Geschichte als große Bereicherung in meinem Bücherregal und werde Budo und Max nicht so schnell vergessen. Kommentar Kommentar | Kommentar als Link

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  • Ein passenderes Cover würde mehr Casper und Tim Burton versprechen ...

    Der beste Freund, den man sich denken kann
    YvonneLaros

    YvonneLaros

    04. July 2015 um 22:00

    Kurzmeinung Ein passenderes Cover würde mehr Casper und Tim Burton versprechen ... Bewertung in Sternen 3 von 5 Sternen Inhalt Budos Welt ist düsterer als Orange und Blau - er lebt in ständiger Angst, von Max nicht mehr gebraucht, vergessen zu werden. Und dieser Junge, der ihn sich also ausgedacht hat, würde weder selbst so vergnügt Fussball spielen, noch würde er seinen imaginären Freund so vergnügt Fussball spielen lassen. Max ist ein so ungewöhnlicher Junge, dass auch seine Welt düsterer ist als Orange und Blau, und der düsterste Ort ist für ihn wohl die Schule. Da lauern Schatten, die die Form einer Lehrerin haben, und die wird Schlimmes tun ... Die Welt der imaginären Freunde und die der Menschen wird mehr miteinander verschwimmen müssen, denn sonst kann Budo Max nicht helfen ... Meinung Budo ist nicht unschuldig weiß und auch nicht bösartig schwarz - sein Charakter ist den Umständen entsprechend authentisch! Da er aber sehr viele deprimierende Gedanken hat, täte ihm ein bisschen mehr Farbe ganz gut. Er könnte auch mehr herumexperimentieren - da ist er manchmal fast schon passiv. Was er allerdings in seiner rührenden Erzählweise gut versteht, ist, einen Spannungseffekt rund um Max zu erzeugen! Es ist auch keinesfalls so, dass es ihm an humorvollen Facetten fehlen würde ... Aber werfen wir einen Blick auf den Mann im Hintergrund: Matthew Dicks hat sein Werk kindgerecht gestaltet - das nervt durch einige Erklärungen hin und wieder, weil man das Geschehen nicht einfach auf sich wirken lassen kann. Andererseits hebt er dadurch die Weisheit kindlicher Logik gekonnt hervor. Manche Bilder hätte ich meinem Kopf gerne erspart - auch wenn es mich selbst verblüfft hat, dass ich die "Stinkerchen"-Sache irgendwie pervers eklig fand ... Wer die Buch-Beschreibung liest, wird eine fesselnde Wendung erwarten ... Richtig interpretiert! Auch wenn diese Spannung zum Ende hin mehr und mehr verblasst ... Das Ende selbst aber ist eindrucksvoll, wenn auch inkonsequent ... Fazit Das Buch erreicht eine Tiefe, die man bei dem Cover wirklich nicht erwarten würde!

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  • Lena 13 J. rezensiert "Der beste Freund, den man sich denken kann"

    Der beste Freund, den man sich denken kann
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    Ein imaginärer Freund... Erzählt von seinem... Ganz und gar nicht langweiligem Leben! Budo ist der imaginäre Freund von Max und das ist kein leichter Job! Denn Max ist anders als normale Kinder in seinem Alter. Er mag es nicht, wenn man ihn berührt,wenn er reden muss oder wenn ihm jemand in die Augen guckt und so wird der Schultag jedes Mal wieder eine Herausforderung. Doch zum Glück gibt es Budo, Max besten Freund- der nebenbei nicht echt ist. Budo hilft Max im Alltag und ist trotzdem ruhig und lässt ihn in Ruhe. Das schlimmste für Budo wäre, wenn Max nicht mehr an ihn glaubt, denn dann würde er verschwinden... Doch bis dahin genießt er das Leben in vollen Zügen! Bis etwas schreckliches passiert... Budo ist, nett, hilfsbereit und nicht real. Er sieht so aus und verhält sich so, wie Max ihn sich vorgestellt hat. Der kleine Max ist ein autistischer Junge und hat einige Probleme. Seine Mutter zum Beispiel darf ihn erst küssen, wenn er eingeschlafen ist. Nur Budo akzeptiert ihn wie er ist und zwischen ihm und Max ist eine ganz besondere Bindung. Zu Beginn ist der außergewöhnliche Schreibstil mehr als gewöhnungsbedürftig. Budo erzählt die Geschichte aus seiner Sicht, er ist 6 oder 7 Jahre alt und denkt sehr einfach. Die Sätze sind kurz und Budo schweift oft vom Thema ab, zu diesem Zeitpunkt war das Buch für mich zwar interessant, aber wirklich gefesselt hat es mich nicht. Doch kurz vor der Hälfte, nachdem die ersten Andeutungen auf "das Schreckliche Ereignis" auftauchten, nahm die Geschichte Fahrt auf, ich fieberte mit Budo und den anderen mit und das Buch wurde spannend bis zum Ende. Nun wurden auch die Charaktere netter und ich habe sie lieber gewonnen als am Anfang, jedem habe ich gewünscht, dass sich seine Träume und Hoffnungen noch erfüllen. Wenn man sich an dem kindlichen und stockenden Schreibstil nicht aufhängt, ist die Geschichte durchaus spannend und z.B. das Thema "Autismus", was in dem Buch aufgegriffen wird, hat mich sehr interessiert und es ist interessant darüber zu lesen.

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    • 2
  • Buchverlosung zu "Der Besuch" von Hila Blum

    Der Besuch
    Berlin_Verlag

    Berlin_Verlag

    Nachdem die Plätze für die Leserunde leider alle bereits vergeben sind, wollen wir euch weitere 10 Exemplare unseres derzeitigen Lieblingsbuchs schenken: Hila Blums DER BESUCH.  Und das müsst ihr tun: Schreibt uns eine Geschichte!  Thema:  Ein traumhafter Abend, der dich teuer zu stehen kam. Egal ob erfunden oder wahr, ungeschminkt oder über die Maßen geschönt: Wir freuen uns auf eure Erzählungen, der Form sind keine Grenzen gesetzt!  Unsere fünf Favoriten veröffentlichen wir in unserem Magazin. Die Urheber erhalten ein schickes Buchpaket, natürlich ist DER BESUCH inklusive. Wir verlinken auch gern auf euren Blog, auf eure Autorenseite oder euer Facebookprofil, da richten wir uns nach euren Wünschen.  Weitere fünf Exemplare werden unter allen Teilnehmern verlost.  Und alle Gewinner sind natürlich herzlich eingeladen, an unserer Leserunde zu Hila Blums Debütroman teilzunehmen. Und so stellen wir uns das vor :-)   Nati und Nili am letzten Abend ihrer Paris-Reise: Nach einem Opernbesuch leisten sie sich ein Diner im »La Soupière d’Or, dem angesagtesten Lokal der Stadt, einem Königreich aus Licht und Marmor« – es ist kurz vor Mitternacht ... » Paris entschleunigt sich vor der Nacht. Sie sind nicht traurig, nicht erschrocken; mehr noch, es kommt ihnen vor, als wäre es übertrieben, wenn sie noch einen Tag länger in der Stadt blieben. So war es genau richtig. Sie diskutieren erneut ohne Angst: Warum hat Nili gestichelt – sie gibt zu, dass sie es getan hat. Warum hat Nati übertriebene Empfindlichkeit demonstriert – auch er gibt das zu. Vielleicht hat Miep tatsächlich mal so etwas zu ihm gesagt, etwas, was all die Jahre in ihm geschlummert hat, obwohl er sich nicht an einen bestimmten Vorfall erinnern kann. Sie analysieren die Tatsache, dass sie analysieren, und sie segnen sich selbst für die Fähigkeit, zu streiten und sich wieder zu versöhnen, und sie bekennen, dass sie beide nicht einfach sind. Um kurz vor zwölf schaut Nati auf die Uhr und sagt: »He, fünf Minuten vor Mitternacht.« »Wirklich?«  »Gehen wir?«  »Ja gern.«  Beide denken an den langen Weg zum Hotel, sieben Stationen mit der Metro, ein langer Weg, eine lange Zeit unter der Erde – obwohl Nili die Widerspiegelung ihrer Gesichter auf einer Außen- welt aus Glas und Beton liebt: ohne Pickel, ohne Poren, etwas, was der Vollkommenheit von Schatten am nächsten kommt. Wie schön wäre es, wenn sie jetzt schon in ihrem Hotelzimmer wären, nackt im Bett, eine Wange ins Kissen geschmiegt, ein Auge platt gedrückt, so würden sie sich anschauen, einander streicheln, vielleicht mitei- nander schlafen, vielleicht über ihre Kindheit reden, deren Wunder, deren Sünden, eine Papiergirlande von Geschichten. Vielleicht wer- den sie keine Liebe machen, vielleicht werden sie Nase an Nase ein- schlafen und um vier Uhr morgens wird einer von ihnen aufwachen und das Licht ausmachen. Nati winkt dem Kellner – eine kleine Zeichnung seiner Finger in der Luft – und der Kellner kommt den ganzen Weg zu ihnen, nur um zu sagen: »Ja, mein Herr? Die Rechnung, mein Herr? Selbstverständlich.« Und jetzt warten sie. Nati zündet sich eine letzte Zigarette an und leert sein Weinglas bis auf den letzten Tropfen. Sie sind satt, weich vom Alkohol, warm, müde. Nili gähnt wieder. Sie sieht ein bisschen krank aus, sie braucht frische Luft. »Monsieur«, der Kellner verneigt sich wieder vor ihnen und stellt ein kleines, vergoldetes Tablett vor sie hin. Nati beeilt sich, die Ziga- rette abzulegen, und greift in seine Tasche. Er richtet sich auf und wühlt auch in den hinterenTaschen. »Was?«, fragt Nili gähnend. »Mein Portemonnaie«, sagt er. »Ich finde es nicht.« « (Hila Blum: Der Besuch, S. 94 f.) Und jetzt seid ihr dran. Und wir sind gespannt...

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    • 97
  • Eher nur für junge Leser...

    Der beste Freund, den man sich denken kann
    WildRose

    WildRose

    22. August 2014 um 23:01

    Ich begann "Der beste Freund, den man sich denken kann" in dem falschen Glauben, einen ganz normalen Roman vor mir zu haben. Tatsächlich stand aber nach den ersten paar Seiten fest: Das hier muss doch eigentlich ein Kinderbuch sein! Geschildert wird die ungewöhnliche Freundschaftsgeschichte aus Sicht von Budo, welcher der imaginäre Freund des Jungen Max ist. Max ist anders als andere Kinder - seine genaue Diagnose geht aus dem Buch zwar nicht hervor, es ist jedoch stark anzunehmen, dass er Autist ist, da der Autor immer wieder darauf anspielt und Max so skizziert, wie man sich wohl das "typisch autistische" Kind vorstellt. Schnell stellte sich heraus, dass es in dem Buch weniger um Max geht als um Budo. Dieser ist nämlich ein ganz besonderer imaginärer Freund, da er schon seit so vielen Jahren existiert. Für junge Leser mag der Einblick in die Welt eines imaginären Freundes ja interessant sein, doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto weniger glaubwürdig erscheint Budo. Er wirkt kaum an Max, der ja schließlich sein "Schöpfer" ist, gebunden, ist also weniger imaginärer Freund als selbstständiges Geistwesen. Die Entführung von Max bringt zwar eine gewisse Spannung mit in die Geschichte, aber natürlich ist die Rettungsaktion, welche von Budo ausgeht, wenig realistisch und wird nur bei Kindern für Staunen und Nervenkitzel sorgen. Vom Schreibstil her ist dieses Buch extrem einfach gehalten, sodass es eigentlich schon für Kinder im Grundschulalter geeignet wäre, doch da es vor allem um die Entführung des Jungen Max und um Budos Sorge vor dem Verschwinden, also seinem Tod, geht, wird nicht jedes Kind die ganze Story verdauen können. Ich würde eine Empfehlung ab 9 bis 10 Jahren aussprechen. Für erwachsene Leser ist dieses Buch meiner Ansicht nach eher ein Fehlgriff, da ständige Wort- und Satzwiederholungen sowie der simple Schreibstil das Lesevergnügen doch enorm schmälern. Für ein Kinderbuch ist dieses Buch aber durchaus in Ordnung, vielleicht sogar empfehlenswert. Daher gibt es von mir drei Sterne.

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  • Eher nur für junge Leser...

    Der beste Freund, den man sich denken kann
    WildRose

    WildRose

    22. August 2014 um 23:01

    Ich begann "Der beste Freund, den man sich denken kann" in dem falschen Glauben, einen ganz normalen Roman vor mir zu haben. Tatsächlich stand aber nach den ersten paar Seiten fest: Das hier muss doch eigentlich ein Kinderbuch sein! Geschildert wird die ungewöhnliche Freundschaftsgeschichte aus Sicht von Budo, welcher der imaginäre Freund des Jungen Max ist. Max ist anders als andere Kinder - seine genaue Diagnose geht aus dem Buch zwar nicht hervor, es ist jedoch stark anzunehmen, dass er Autist ist, da der Autor immer wieder darauf anspielt und Max so skizziert, wie man sich wohl das "typisch autistische" Kind vorstellt. Schnell stellte sich heraus, dass es in dem Buch weniger um Max geht als um Budo. Dieser ist nämlich ein ganz besonderer imaginärer Freund, da er schon seit so vielen Jahren existiert. Für junge Leser mag der Einblick in die Welt eines imaginären Freundes ja interessant sein, doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto weniger glaubwürdig erscheint Budo. Er wirkt kaum an Max, der ja schließlich sein "Schöpfer" ist, gebunden, ist also weniger imaginärer Freund als selbstständiges Geistwesen. Die Entführung von Max bringt zwar eine gewisse Spannung mit in die Geschichte, aber natürlich ist die Rettungsaktion, welche von Budo ausgeht, wenig realistisch und wird nur bei Kindern für Staunen und Nervenkitzel sorgen. Vom Schreibstil her ist dieses Buch extrem einfach gehalten, sodass es eigentlich schon für Kinder im Grundschulalter geeignet wäre, doch da es vor allem um die Entführung des Jungen Max und um Budos Sorge vor dem Verschwinden, also seinem Tod, geht, wird nicht jedes Kind die ganze Story verdauen können. Ich würde eine Empfehlung ab 9 bis 10 Jahren aussprechen. Für erwachsene Leser ist dieses Buch meiner Ansicht nach eher ein Fehlgriff, da ständige Wort- und Satzwiederholungen sowie der simple Schreibstil das Lesevergnügen doch enorm schmälern. Für ein Kinderbuch ist dieses Buch aber durchaus in Ordnung, vielleicht sogar empfehlenswert. Daher gibt es von mir drei Sterne.

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  • Erinnerungen eines imaginären Freundes!

    Der beste Freund, den man sich denken kann
    Jare

    Jare

    16. July 2014 um 18:07

    Budo ist der beste Freund des achtjährigen Max. Seit einigen Jahren schon begleitet er den Jungen durch dessen Leben. Budo besitzt Arme, Beine und Ohren und kann sich frei bewegen. An sich ist das nichts besonders, allerdings ist Budo imaginär und daher nur mit den Attributen ausgestattet, die Max sich für ihn erdacht hat. Budo hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf Max aufzupassen, denn sein Schöpfer ist anders, als andere Kinder in dessen Alter. So mag es Max nicht, wenn man ihn berührt, Menschen schaut er ungern in die Augen. Kein Wunder, dass er in der Schule nicht sonderlich beliebt ist. Als er einem Schulhofrüpel dann noch einen Denkzettel der besonderen Art verpasst, verbessert dies seine Situation nicht. Doch Budo ist stets da, um Max zu helfen. Dies auch, als dessen Lehrerin Mrs. Patterson ein besonderes Interesse an Max entwickelt. In dieser Situation muss Budo eine schwere Entscheidung treffen.  Der Klappentext wirbt mit einem Zitat der Bestsellerautorin Jodi Picoult: "Ein Buch wie dieses haben Sie noch nie gelesen." Eine Aussage, die durchaus zutreffend ist. Der in Connecticut lebende Grundschullehrer Matthew Dicks hat mit "Der beste Freund, den man sich denken kann" in der Tat einen außergewöhnlichen Roman geschrieben. Aus Sicht von Budo erzählt er die Geschichte einer besonderen Freundschaft, die viele Kinder erleben: die zu einem imaginären Freund. Dabei bedient sich der Autor eines Stilmittels, das gerade den Einstieg etwas gewöhnungsbedürftig macht: Er arbeitet mit einem Ich-Erzähler und setzt das Sprachniveau von Budo auf das kindliche Niveau eines fast Sechsjährigen, denn so alt (oder jung) ist Budo. An diese Art der Erzählweise muss man sich erst gewöhnen, erkennt aber sehr schnell, dass es die richtige Entscheidung ist, um Budo genauso darzustellen wie er ist.  hat man sich an die Sprache gewöhnt, fesselt gerade der Beginn, da Matthew Dicks nicht nur die Freundschaft zwischen Max und Budo in den Mittelpunkt stellt, sondern auch die Welt der imaginären Freunde mehr und mehr zum Leben erweckt wird. Ein früher Höhepunkt des Romans ist dabei die Szene, in der Budo von einer anderen imaginären Freundin Abschied nehmen muss.  Leider kann Matthew Dicks die Handlung nicht konstant interessant halten. Im Mittelteil gibt es einige Längen, bei denen ich geneigt war, die Seiten nur noch zu überfliegen. Dies bessert sich zum dramatischen Schluss wieder. Am Ende gibt der Autor seinen Lesern ein Ende mit, das es ermöglicht, eigene Interpretationen anzustellen.  Fazit: Trotz einiger Längen ist "Der beste Freund, den man sich denken kann" ein lesenswerter Roman. Allein die Idee und die sprachliche Umsetzung zollen mir Respekt ab. Budos Erlebnisse geben dem Leser ein kleines Stück eigene Kindheit zurück und ermöglichen es vielleicht, sich ein wenig in die Gefühls- und Gedankenwelt unseres Nachwuchses hineinzuversetzen. Allein aus diesem Grund sollte man den Roman lesen. 

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  • Vom Aufwachsen - aus Sicht eines imaginären Freundes

    Der beste Freund, den man sich denken kann
    extremehappy

    extremehappy

    09. March 2014 um 09:18

    So ein schönes und spannendes Buch! Hört mich darüber sprechen in der 6. Episode von unserem Podcast "bücherreich": http://buecherreich.tumblr.com/post/76096801433/willkommen-bei-unserer-sechsten-episode-von Meine geschriebene Rezension des Titels findet ihr hier: http://www.literaturtipps.de/buch/detail/jugendbuecher/dicks-1/der_beste_freund_den_man_sich_denken_kann.html Und den langen Autorentext hier (krasse Hintergrundgeschichte): http://www.literaturtipps.de/autor/kurzbeschreibung/dicks-1.html

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  • Ich bin nicht imaginär

    Der beste Freund, den man sich denken kann
    SA-M-T

    SA-M-T

    09. February 2014 um 21:01

    Budo sieht aus wie ein Mensch, kann sprechen, laufen, durch geschlossene Türen gehen und hat sogar Ohren. All das ist nicht selbstverständlich, denn Budo existiert nur, weil Max ihn so geschaffen hat. Budo ist der imaginäre Freund des 8jährigen Max Delaney, der autistische Züge aufweist und sich dementsprechend schwer tut mit seiner Umwelt zu kommunizieren. Mit Budo hingegen kann er alles besprechen, mehr noch, sein Freund spielt mit ihm, beschützt ihn und steht Schmiere an der Klotür. Eines Tages jedoch hat Max ein Geheimnis, das er Budo nicht verraten will und kurz darauf muss Budo zusehen, wie Max in das Auto seiner Lehrerin steigt und verschwindet. Während die Polizei verzweifelt nach dem Jungen sucht und seine Eltern hilflos zuhause auf Nachricht warten, muss Budo einsehen, dass er sich der Umwelt nicht zeigen und somit auch nicht erklären kann, was geschehen ist. Und plötzlich hat Budo nicht nur Angst um Max, sondern auch um sich, denn: was passiert, wenn Max stirbt? Matthew Dicks schreibt das Buch als Budo und öffnet damit eine völlig neue Perspektive. Nicht nur, dass wir Bekanntschaft machen, mit den Eigenheiten von imaginären Freunden – von denen es natürlich mehrere gibt – Budos Gedanken konfrontieren uns auch mit philosophischen Fragen, nach dem Leben, dem Tod und der Sinnhaftigkeit der Existenz an sich. Weil Budo nicht älter sein kann, als sein Schöpfer, ist der Schreibstil auch dementsprechend, was aber sehr charmant zu lesen ist. Wer “magische” Geschichten mag, die spannend und rührig zugleich sind, wird mit dem vorliegenden Roman seine Freude haben.

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. Teilnehmer: AefKaey, (3) Ajana, (2) Anendien (5/15) angiana, Anneblogt, Annilane, (2) battlemaus, (5/20) Bellchen, (2/20), Birnchen (0/14) Bluebell2004,  (2) BluevanMeer, (6/12) books4life, bookscolorsandflavor, (6/16) Buchrättin, (1) Buechermaus96, (1) Büchernische (0/12) Buecherwurm1973, (1/15) Carina2302, carooolyne, Caruschia, celynn, (4/15) christiane_brokate, CitizenWeasel, Clairchendelune, Clouud, Code-between-lines, Daniliesing, (1/18) Desaris,, die_moni (0/12) Dunkelblau, (4/15) Eatacatify, (2) eighttletters, (3) elena2607, (2/12) Elfendy, (9/24) Emma.Woodhouse, Eskarina*, (1) Fanny2011, (7/18) FantasyDream, Fay1279, (5) Federchen, (1/18) fireez, franzzi, (2) frozenhighways, (4/15) Ginger1986 (1/12), grinselamm (1/12) Gruenente, (2) HarIequin, (2), Hello-Jessi (0/35) irishlady, jana_confused (7/12) janaka, Jeanne_Darc, (6/20) jess020, (1) Juliaa, Julia_Ruckhardt, justitia, (2) kabahaas, Kajaaa, (0/12) Kanujga, (5/20) Karokoenigin, (3/20) Katesbooks, KatharinaJ, (4/12) kathrineverdeen, , katrin_langbehn (0/14) Kendall, (9/20), Kirschbluetensommer (0/12) kiwi_,  Kleine1984, (4/10) Kleines91, (11/15) kolokele, (1) kornmuhme, (1) Krisse, (2) kugelblitz85, Kurousagi, LaDragonia, (6/12) LadySamira091062, LaLecture, Larischen, (4) Leochiyous, , Leopudding (0/15) LeseAlissaRatte, lesebiene27 (1/20 Leselotteliese, (1) Lesemaus85, (1) Lialotta, LibriHolly, (1/12) Lilawandel, (6/15) Lilli33, (11/18) lilliblume, (4) lisam, (11/20) Literatur, (1/20) Lizzy_Curse, Loony_Lovegood, (2) Lovely_Lila (0/12) LuluCookBakeBook, (1) Lumpadumpa (0/12) Lyiane, (3) mamenu, (1) Manja82, (4) manu2581 (5/25) mareike91, (3), maristicated (0/12) mecedora, (1) merlin78, (5/12) MiHa_LoRe, (5) Mikki, (4/12) milasun, minnimaus, (1/12) Mira123, (1) MissMisanthropie, (4/12+1) MoniUnwritten, moorlicht, Moosbeere, (4/12) Morrighan, Naddlpaddl, (2) NaGer, (1) Nancymaus, (5/12) Ninasan86, Niob, (2/12) Normal-ist-langweilig, (6/12) NussCookie, (4/13) oOVioOo, pamN, (2/15) paschsolo, (12/12) passionelibro, (3/12) Philip, Phini, problembaum, (0/12) Queenelyza, (11) Rine, (5) RinoaHeartilly, Ritja, , Robsi (0/16) Rocio, (4/20) Roxy Malon, Salzstaengel, (1) samea, Schlehenfee, (7/12) schokoloko29, (4/12) SchwarzeRose, sechmet, (2/12) Seelensplitter, (3) sKy, (8/20) Sommerleser, (4/12) Starlet, sternblut, (2) sugarlady83, (3) summi686, (5/25) Sunny Rose, Sunny87, Sunshine_Books, (5/20) supertini, (1/12) Sweetybeanie, (5/12) Synic (0/12) The iron butterfly, (3/12) Tiana_Loreen, (1/15) Tini_S, (4/12) Tintenelfe, (2) viasera, (4/15), weinlachgummi (3/12) werderaner, (3) Wiebkesmile, (1) Wildpony, World_of_tears91, xXeflihXx, (1) Yvonnes-Lesewelt, (1) Zidisbuecherwelt, Zuellig, (5)

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    • 2011
  • Rezension zu "Der beste Freund, den man sich denken kann" von Matthew Dicks

    Der beste Freund, den man sich denken kann
    Code-between-lines

    Code-between-lines

    22. November 2013 um 20:25

    Matthew Dicks'  Roman wird aus der Sicht von Budo, dem imaginären Freund des zehnjährigen Max, erzählt. Schon seit sechs Jahren begleitet dieser Max durch seinen Alltag, was für imaginäre Freunde eine sehr lange Zeit ist. Vielleicht liegt das daran, dass Max ein ganz besonderer kleiner Junge ist, der sich mit vielen Dingen im Leben schwerer tut, als andere Kinder: er fürchtet sich vor Dingen, die andere nicht verstehen, er spielt nicht gern mit anderen Kindern, er mag es nicht, angefasst zu werden und er gerät in Panik, wenn unvorhergesehene Dinge passieren. All das versteht Budo, denn niemand kennt Max so gut wie Budo, und er tut sein Bestes, um auf Max aufzupassen. Doch eines Tages passiert etwas wirklich Unvorhergesenes, Max gerät in eine Situation, in der auch andere Kinder sich schrecklich fürchten würden. Und nur Max weiß, wie seinem Freund geholfen werden kann - doch das ist nicht so einfach, denn als imaginärer Freund kann er den Gang der realen Welt nicht beeinflussen... Das Buch von Matthew Dicks war sehr angenehm und schnell zu lesen. Besonders verliebt habe ich mich in die wunderbar gezeichneten Figuren Max und Budo, die man sehr schnell in sein Herz schließt und unbedingt wissen will, wie es ihnen weiter ergeht. Da das Buch aus der Sicht des imaginären Freundes eines zehnjährigen Jungen erzählt wird, ist die Sprache recht einfach, häufig sehr kindlich und dabei oft unterschwellig sehr komisch. Neben der recht geradlinigen Haupthandlung handelt das Buch  von so wichtigen Themen wie Leben und Sterben, der Frage, ob es ein Jenseits gibt, ob man Dinge tun kann, die einem die Unsterblichkeit schenken und ob man das Glück eines anderen Menschen opfern darf, damit man selbst weiter existieren kann. All dies wird dem Leser aus Budos Mund in einer kindlichen und offenen Sprache präsentiert, die wirklich zu Herzen geht. Ich weiß nicht, für welche Altergruppe Matthew Dicks seinen Roman geschrieben hat – ich selbst würde das Buch wahrscheinlich am ehesten als Jugendbuch empfehlen. Mir selbst hat das Lesen zwar viel Spaß gemacht, ich habe Geschichte allerdings über große Strecken doch als etwas zu eindimensional empfunden und ich hätte mir ein paar mehr Facetten gewünscht, die der Geschichte etwas mehr Tiefe verleihen. Wegen der liebevoll gezeichneten Personen und der interessanten Erzählperspektive – aus den Augen eines imaginären Freundes – gibt es von mir aber trotzdem eine Leseempfehlung... manchmal will man ja auch etwas zum schnell und einfach Runterlesen!

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  • Leserunde zu "Der beste Freund, den man sich denken kann" von Matthew Dicks

    Der beste Freund, den man sich denken kann
    MatthewDicks

    MatthewDicks

    Hi, My name is Matthew Dicks, the author of three novels, including Memoirs of an Imaginary Friend. This is a story told from the perspective of Budo, the imaginary friend of a very special boy named Max. In many ways, Max cannot live without Budo and Budo cannot live without Max, but this relationship is tested when Max finds himself in trouble and Budo is the only one who can save him. My first novel published in Germany in 2010 and I am thrilled to have another story on German bookshelves. Hope you enjoy! Kurzbeschreibung: Budo ist ein imaginärer Freund — kein leichter Job, ist er doch ausgerechnet der imaginäre Freund von Max. Und der hat massenhaft Probleme. Mit den Eltern, in der Schule und vor allem mit sich selbst. Ein außergewöhnlicher Roman mit einem einzigartigen Erzähler, der uns daran erinnert, was es heißt, ein Freund zu sein. Budo ist der beste Freund, den sich der achtjährige Max vorstellen kann. Eben weil er sich ihn nur vorstellt. Doch eines Tages wird Max nicht länger an ihn glauben und Budo wird aufhören zu existieren. So weit ist es jedoch noch nicht. Denn Max ist anders als die anderen Jungen: Er mag es nicht, wenn man ihn berührt, er liebt es, Dinge zu ordnen, er schaut Menschen ungern in die Augen. Kein Wunder, dass die Schule ein einziger Spießrutenlauf für ihn ist. Als die Lehrerin Mrs Patterson ein verdächtiges Interesse an Max bekundet, spitzt sich die Situation jedoch zu, so dass Budo eine dramatische Entscheidung treffen muss. --> Leseprobe Allgemeines zur Bewerbung und zur Leserunde: Ihr habt hier die Möglichkeit bei einer Leserunde mit Matthew Dicks mitzumachen. Matthew spricht kein Deutsch, ihr könnt hier aber gern trotzdem auch auf Deutsch diskutieren. Stellt Fragen an den Autor bitte auf Englisch - es ist gar nicht schlimm, dabei Fehler zu machen, er wird euch verstehen. Wenn ihr auf Deutsch diskutiert und gelegentlich trotzdem knapp eure Eindrücke auf Englisch zusammenfasst, wird sich der Autor sehr freuen :-) Unter allen Bewerbern vergibt der Bloomsbury Berlin Verlag 15 Testleseexemplare des Buches. Ihr könnt euch dafür bis einschließlich 08. Mai 2013 bewerben - dafür gibt es nur eine kleine Frage zu beantworten: Imaginäre Freunde können ganz unterschiedlich aussehen. Budo beispielsweise sieht aus wie ein echter Mensch. Doch die meisten Kinder vergessen in ihrer Vorstellung gern mal Körperteile oder stellen sich ihre imaginären Freunde mit einem ganz kuriosen Aussehen vor. Wie würden wohl eure imaginären Freunde aussehen? Welche äußerlichen Besonderheiten hätten sie?

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