Matthew Dunn Spycatcher - Ein Tod ist nicht genug

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Inhaltsangabe zu „Spycatcher - Ein Tod ist nicht genug“ von Matthew Dunn

Intelligent, rasant, actionreich – harte Konkurrenz für Jason Bourne

Will Cochrane ist der beste Agent des britischen MI-6. Da ist es nicht überraschend, dass er auf den iranischen Topterroristen Megiddo angesetzt wird. Als er den Auftrag erhält, ahnt Cochrane nicht, dass sein Vorgesetzter eine private Rechnung mit dem Iraner zu begleichen hat. Bis er der ehemaligen Geliebten des Terroristen gegenübersteht, von der er wichtige Informationen braucht. Schnell wird klar, dass auch er seine Gefühle nicht länger aus dem Auftrag heraushalten kann.

Starker Agenten-Thriller!

— Janosch79

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Isoliert

Ein paar passable Ideen, aber für mich an vielen Stellen zu unausgereift und nicht gut entwickelte Story.

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    Spycatcher - Ein Tod ist nicht genug

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. November 2014 um 20:33

    Will Cochrane ist der geheimste Agent des MI6. So geheim, dass nur 2 Menschen in Großbritannien wissen, dass er für die Agentur arbeitet. Er erfüllt seine Missionen präzise, tötet effizient und sauber. Dabei hinterlässt er keine Kollateralschäden. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass er für eine besonders gefährliche Mission ausgewählt wird: er soll einen hochrangigen, iranischen Terroristen stellen, bevor dieser einen Anschlag ungeahnter Größe verüben kann. Doch Will weiß nicht, dass dieser Fall für ihn schnell eine sehr persönliche Note bekommt... "Spycatcher – Ein Tod ist nicht genug" ist der erste Teil der Spycatcher – Reihe von Matthew Dunn. Der Autor arbeitete selbst einige Zeit lang beim MI6 und kann somit sehr realitätsnah aus dem Alltag dort berichten. Nach der Lektüre eines Spionagethrillers kann ich sagen, dass Will Cochrane eher was für männliche Leser ist. Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive berichtet. Dabei wird man direkt in das Geschehen geworfen, ohne zu wissen, wer Will Cochrane ist und wie seine Aufträge lauten. Zu Beginn fand ich dies verwirrend, doch je länger ich gelesen habe, desto mehr passte diese bewusste Desinformation zur Story. Denn welcher Geheimagent verrät sofort alles, wenn man ihn höflich danach fragt? Der Thriller ist spannend, jedoch an manchen Stellen eher langatmig. Matthew Dunn ergeht sich in vielen Lagebesprechungen, Verfolgungen und Wegbeschreibungen. Was für seine Figuren immens wichtig ist, wirkte auf mich als Leserin schnell eintönig. Wobei ich mir sehr gut vorstellen kann, dass Fans von Spionagethrillern hier voll auf ihre Kosten kommen, denn man ist fast minutiös bei den verschiedenen Einsätzen dabei. Das Finale war für mich vorhersehbar, was aber durchaus daran liegen kann, dass der Autor auf eine doch recht beliebte Auflösung zurückgreift. Für die Geschichte selbst ist das Ende passend. Die Figuren, allen voran der Agent Cochrane, strotzen nur so vor Testosteron und Einsatzwillen. Die männlichen Figuren sind wahre Kampfmaschinen, denen auch ein glatter Durchschuss nichts ausmacht. Und dennoch haben sie alle ein Gewissen, unterscheiden zwischen Gut und Böse und retten die Unschuldigen. Diese Mischung passt perfekt zu der actionreichen, teilweise brutalen und blutigen Story. Hier hat der Autor die perfekten Charaktere für seine Geschichte erschaffen. Der Stil von Matthew Dunn ist sehr gut zu lesen, wenn man sich mal an die vielen Details und verschlungenen Wege gewöhnt hat. Er macht nicht viel Federlesens um die Emotionen seiner agierenden Figuren, sondern konzentriert sich voll und ganz auf das Geschehen. Fazit: ein doch gelungener Spionagethriller, der vor allem Fans des Genres Spaß machen wird. Ich selbst kann den Thriller nur eingeschränkt empfehlen.

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  • So muss ein Agenten-Thriller sein!

    Spycatcher - Ein Tod ist nicht genug

    Janosch79

    21. August 2014 um 21:06

    Mehr als gelungener Auftakt der Spycatcher-Reihe! Für Fans von Agenten-Thrillern zu empfehlen!

  • Actionthriller im Buchformat

    Spycatcher - Ein Tod ist nicht genug

    angi_stumpf

    05. March 2014 um 19:40

    Der Autor Matthew Dunn plaudert in seinem Buch "Spycatcher - Ein Tod ist nicht genug" quasi aus dem Nähkästchen: als Ex-Geheimdienstler traut man ihm auf jeden Fall eine Menge Hintergrundwissen und Authentizität zu. Die Story dreht sich um Will Cochrane, einen ganz speziell ausgebildeten MI6-Agenten, der mit einem schwierigen Auftrag betraut wird: er soll den gefährlichsten Terroristen des Irans unschädlich machen. Dass er dabei seine Gefühle leider nicht außen vor lassen kann, liegt nicht nur an der Ex-Geliebten seiner Zielperson, sondern auch daran, dass er eine persönliche Rechnung zu begleichen hat. Normalerweise vermeide ich es, Bücher miteinander zu vergleichen, aber in diesem Fall gibt es so viele Ähnlichkeiten, dass ich den "Bücherzwilling" nicht verschweigen kann: es erinnerte mich ganz stark an "Vergeltung" von Don Winslow. Das Buch liest sich flüssig und es mangelt nicht an Spannung, aber es besteht doch zuweilen die Gefahr, dass man sich etwas langweilt, weil es insgesamt wenig Abwechslung bietet. Es ist ein verworrenes Konstrukt, bei dem man natürlich zunächst nicht weiß, wer gut oder böse ist. Leider gibt es im Verlauf auch einige "Kollateralschäden", die nicht hätten sein müssen. Im Großen und Ganzen erscheint es wie das Drehbuch zu einem Actionthriller, der mit schnellen Ortswechseln (teilweise reisen die Personen quasi im Stundentakt durch die Weltgeschichte), sehr vielen Überwachungs- und Verfolgungsaktionen - und sehr viel Blut und Tod überzeugen will. Manchmal leidet meines Erachtens dann trotz der Erfahrungen des Autors die Glaubwürdigkeit etwas, aber auch das kennen wir ja aus diversen Actionthrillern: da steht dann der morgens niedergeschossene Agent abends schon wieder im nächsten Gefecht seinen Mann. Der Schreibstil von Matthew Dunn hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere wirken lebendig und die Schauplätze werden schon aus taktischen Gründen der Missionen detailliert beschrieben. Emotionale Momente sind genretypisch eher dünn gesät, was absolut ok ist. In den Dialogen, die durchaus realistisch wirkten, hätte ich mir noch etwas Ironie oder schwarzen Humor gewünscht, das hätte die Geschichte vielleicht etwas aufgelockert. Fazit: Für Fans des gepflegten Actionthrillers eine Leseempfehlung. Für alle Leser, die es eher unblutig, weniger taktisch und abwechslungsreicher mögen, ist dieses Buch vielleicht nicht ganz das Richtige.

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