Matthew Green Memoirs of an imaginary friend

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Inhaltsangabe zu „Memoirs of an imaginary friend“ von Matthew Green

My name is BUDO. I have been alive for 5 years. 5 years is a very long time for someone like me to be alive. MAX gave me my name. Max is 8 years old. He is the only human person who can see me. I know what Max knows, and some things he doesn't. I know that Max is in danger. And I know that I am the only one who can save him. For readers who loved Room and The Curious Incident of the Dog in the Night-Time: a heartwarming, heartbreaking story of love, loyalty and the power of the imagination - a novel perfect for anyone who ever had a friend - real or otherwise.

This is a good book with a promising start and a touching ending, I just expected more.

— Lonechastesoul
Lonechastesoul

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  • Memoirs of an Imaginary Friend.

    Memoirs of an imaginary friend
    Lonechastesoul

    Lonechastesoul

    12. August 2017 um 17:26

    “You have to be the bravest person in the world to go out every day, being yourself when no one likes who you are.” Many kids have imaginary friends, who last for varying periods of time, disappearing somewhere along the way as their creators grow up. What if they are not imaginary, but inhabit a strange twilight world where they can be seen only by one another, and the children who created them? The author builds his tale on this intriguing premise, and creates a fantasy world which is unique. In Budo's world, imaginary friends are built the way their creators imagined them to be: Budo is luckier than most, because he is of normal size, can talk, and can pass through closed doors and windows. Max, an autistic child, cannot interact properly with the world. All his suppressed creativity has gone into the production of Budo, and it is Budo who sustains him through difficult situations. And it is through Budo's eyes we come to know the world of Max. There seemed to be a lot of potential in a set up like that. What the book ends up doing with this premise is rather disappointing though, and the ending was, at least for me, a predictable, emotional cliché. Some aspects of the plot were a little frustrating, as it takes Budo a long time to think of things that, as a reader, I came up with instantly. However, I felt that the writing was strong and I really liked the way that Max is portrayed. He can be annoying and frustrating, and the book never sugarcoats that. However, he is also lovable and well-loved by his parents, his teachers, and Budo himself. An enjoyable read if you are not having any great expectations, in fact, I think I liked the premise of this book more than the story itself.This is a good book with a promising start and a touching ending, I just expected more, maybe just something different, of its whole.

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  • Rezension zu "Memoirs of an imaginary friend" von Matthew Green

    Memoirs of an imaginary friend
    hexhex

    hexhex

    10. December 2012 um 11:10

    Budo, der imaginäre Freund von Max, erzählt von seinem Leben. Max hat sich ihn irgendwann ausgedacht, da er kein normales Kind ist und keine wirklichen Freunde hat im Leben. Eine wirklich interessante Buchidee! Anfangs erinnerte mich das Buch sehr an "The Curious Incident of the Dog in the Night-time". Beide Hauptfiguren leiden offensichtlich an einer Form von Autismus, daher waren die Beschreibungen anfangs sehr ähnlich. Aber das änderte sich, als Budo einem Verbrechen auf die Spur kommt. Die englische Sprache ist sehr einfach und es ist ein tolles Buch für jemanden, der nicht so ausgeprägte Englischkenntnisse hat, trotzdem aber gerne mal ein englisches Buch lesen möchte, ohne ständig nach Übersetzungen suchen zu müssen.

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  • Leserunde zu "Memoirs of an imaginary friend" von Matthew Green

    Memoirs of an imaginary friend
    Rukhi

    Rukhi

    Hallo, Wir lesen hier gemeinsam "Memoirs of an Imaginary Friend" von Matthew Green. Los geht's am 25. September. Für das Buch haben wir im Thema "Wer hat Lust gemeinsam englische Jugendbücher zu lesen? (Contemporary Young Adult)" abgestimmt. Wer Lust hat, hier mitzulesen, ist natürlich herzlich eingeladen. Hier noch der Link zum anderen Thema: http://www.lovelybooks.de/thema/Wer-hat-Lust-gemeinsam-englische-Jugendb%C3%BCcher-zu-lesen-Contemporary-Young-Adult--843568607/?liste=modern Memoirs of an Imaginary Friend: My name is BUDO. I have been alive for 5 years. 5 years is a very long time for someone like me to be alive. MAX gave me my name. Max is 8 years old. He is the only human person who can see me. I know what Max knows, and some things he doesn't. I know that Max is in danger. And I know that I am the only one who can save him.  

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  • Rezension zu "Memoirs of an imaginary friend" von Matthew Green

    Memoirs of an imaginary friend
    Rukhi

    Rukhi

    "Monsters are bad things, but monsters that do not walk or talk like monsters are the worst." "Memoirs of an Imaginary Friend" ist ein Buch, wie ihr wahrscheinlich noch kein anderes gelesen habt. Denn in diesem Buch erzählt Budp seine Geschichte, und Budo ist der unsichtbare Freund von Max. Budo ist 6 Jahre alt, was für einen unsichtbaren Freund ein sehr hohes Alter ist. Aber Max braucht Budo immernoch. Wenn Max in der Schule auf die Toilette gehen will, muss Budo nachsehen und Wache halten. Wenn Max sich zwischen zwei Pullovern entscheiden muss, muss Budo für ihn entscheiden. Wenn Max mit niemand anderem reden kann, ist Budo da. Max brauch Budo, und Budo brauch Max, um zu existieren. "When I walk, I don't leave footprints because I'm not touching the ground. I'm touching the idea of the ground." Auch wenn Max anders ist als "normale" Kinder, ist er doch ein wundervoller Charakter den Matthew Green geschaffen hat, genauso wie Budo, und genauso wie jeder andere noch so kleine Charakter in der Geschichte. Man fiebert mit jedem mit, leidet mit allen und trauert um jeden, den wir während der Geschichte verlieren. Damit will ich sagen, dass "Memoirs of an Imaginary Friend" kein Buch ist, dass man einfach auf die leichte Schulter nehmen kann. Ist am Anfang noch alles ziemlich fluffig und witzig, wird es immer nervenaufreibender und trauriger bis zum Ende. "I run. I run as fast as I can, which is only as fast as Max imagined that I could run, which is not that fast." Ihr werdet lachen, ihr werdet Angst haben, ihr werdet weinen, und zwischendurch werdet ihr euch fragen, wieso tue ich mir das hier jetzt eigentlich an? Doch am Ende wird es das wert sein. Am Ende werdet ihr euch eure eigenen unsichtbaren Freunde von früher zurückwünschen, und ihr werdet euch abends vor dem Fernseher etwas beobachtet fühlen. Aber das ist okay. "Every imaginary friend can touch the world,…."

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    kleinfriedelchen

    kleinfriedelchen

    08. December 2012 um 19:59
  • Rezension zu "Memoirs of an imaginary friend" von Matthew Green

    Memoirs of an imaginary friend
    kleinfriedelchen

    kleinfriedelchen

    08. December 2012 um 19:50

    "As long as Max believes in me, I exist. People like Max's mother and my friend, Graham, say that this is what makes me imaginary. But it's not true. I might need Max's imagination to exist, but I have my own thoughts, my own ideas and my own life outside of him." (S. 3/4) Max ist ein ganz besonderes Kind. Eines, das lieber für sich bleibt, dessen Tag aus strengen Ritualen besteht und das keine Berührungen mag. Sein einziger Freund ist Budo, nur kann den niemand außer ihm sehen und hören. Denn Budo ist sein imaginärer Freund. Er ist stets an seiner Seite und begleitet ihn zur Schule oder hilft ihm, schwere Entscheidungen zu treffen, wie z.B., ob er lieber blaues oder grünes Eis haben will. Nur nachts führt Budo sein eigenes Leben und durchstreift die Stadt, immer auf der Suche nach anderen imaginären Freunden. Doch dann wird Max entführt, und nur Budo kann ihm helfen... -------- Es ist schon lange nicht mehr passiert, dass mich eine Buchidee so faszinieren und fesseln konnte wie bei "Memoirs of an imaginary friend". Denn hier erzählt der unsichtbare beste Freund eines kleinen Jungen seine Geschichte. Und ihr denkt doch nicht etwa, nur weil ein Freund eingebildet ist, existiert er nicht wirklich, oder? Budo heißt er, weil sein Freund Max ihn so genannt hat. Er ist fünf Jahre alt, was für einen imaginären Freund eine echt lange Zeit ist. Denn die meisten imaginären Freunde existieren nur kurz und verschwinden spätestens, wenn ihr menschlicher Freund in die Schule kommt. Doch Max ist ein besonderes Kind und braucht Budo nun einmal, auch wenn er schon acht Jahre alt ist. Im Gegensatz zu vielen anderen sieht Budo auch wie ein echter Mensch aus, nicht wie die anderen, die manchmal nur puppengroß sind, oder keine Augenbrauen haben, oder manchmal sogar nur ein stummer Fleck an der Wand sind. Doch Budo ist auch klüger als die meisten, denn nachts, wenn Max schläft, durchstreift er die Stadt und beobachtet die Menschen. "Memoirs of an imaginary friend" ist von der ersten Seite an faszinierend. Nachdem uns Budo sanft in Max skurril wirkendes Leben voller einengender Rituale und Regeln einführt und uns den Alltag eines imaginären Freundes zeigt, nimmt das Buch nach dem ersten Drittel eine dramatische Wende: Max wird entführt, und nur Budo weiß, wer es war. Aber als unsichtbarer Freund, der seine Umwelt nicht manipulieren kann, wie soll er Max nur helfen können? Spätestens ab da wird es richtig packend und ich habe dem Ende mit Spannung, aber auch Bangen, entgegengefiebert. Matthew Green hat eine unglaublich tolle, liebevolle und kluge Art zu erzählen. Obwohl Budo geistig um einiges reifer ist als sein Freund Max, wirkt seine Erzählung trotzdem oftmals kindlich naiv. Kein Wunder, denn Budo weiß auch nicht viel mehr als Max. Aber es ist einfach unglaublich, wieviel Wahrheit und Menschenkenntnis in diesen kindlich wirkenden Einsichten steckt. Hier geht es um das Anderssein, denn Max ist nun mal kein "normales" Kind, auch wenn seine Andersartigkeit nie konkret mit einem Namen versehen wird. Aber vor allem geht es auch um Freundschaft, die Frage nach der eigenen Existenz und dem Tod. Denn wenn Max einmal nicht mehr an Budo glaubt, wird er einfach verschwinden. Und wohin geht ein imaginärer Freund dann? Gibt es einen Ort "danach"? Für mich ist "Memoirs of an imaginary friend" ein unheimlich berührendes Buch über die reine Liebe und tiefe Freundschaft, das wahrlich einzigartig ist! Ich kann euch die Geschichte wirklich nur ans Herz legen, denn ich fand sie unglaublich. Lasst euch von Budo in eine bisher ungekannte faszinierende Welt entführen und erlebt selbst, was wahre Freundschaft ist. Es lohnt sich!

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  • Rezension zu "Memoirs of an imaginary friend" von Matthew Green

    Memoirs of an imaginary friend
    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieser Roman ist wirklich etwas ganz Besonderes! Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen, auch wenn zwischenzeitlich mal gar nicht so viel passierte. Er hat eine ganz besondere Atmosphäre und hat mich deshalb verzückt weiter und weiter lesen lassen. "Memoirs of an imaginary friend" wird aus einer außergewöhnlichen Perspektive erzählt, nämlich aus der von Max' imaginärem Freund Budo. Budo kann nur von Max und anderen imaginären Freunden gesehen werden und Budo lebt schon sehr lange. Nur die wenigsten imaginären Freunde haben ein so langes Leben und sehen auch nicht so menschlich aus. Denn das Aussehen hängt ganz von der Vorstellungskraft des Menschen ab, der sich diesen Freund vorstellt. Doch dieses Buch ist nicht nur die Geschichte eines kleinen Jungen und seines imaginären Freundes, es ist auch eine Art Krimi oder sagen wir Spannungsroman. Max hat es schwerer als andere Kinder. Er schien mir eine leichte Form von Asperger zu haben, im Buch wird das allerdings nie erwähnt. Dennoch tut er sich mit seinen Mitschülern schwer, redet nicht gern und kann Gefühle anderer schwer einschätzen. Deshalb braucht er Budo auch so sehr. Und für Max wird es im Buch auch noch richtig gefährlich! Eine wundervolle Geschichte; einzigartig, spannend und gut - wenn auch sehr einfach - erzählt! Die besondere Freundschaft zwischen Max und Budo fand ich sehr berührend.

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  • Rezension zu "Memoirs of an imaginary friend" von Matthew Green

    Memoirs of an imaginary friend
    Gackelchen

    Gackelchen

    28. September 2012 um 12:21

    Budo is Max's imaginary friend. But though only Max can see him, he is real. He and the other imaginary friends watch over their children until the day comes that the child stops imagining them. And then they're gone. Budo has lasted a lot longer than most imaginary friends - four years - because Max needs him more. His parents argue about sending him to a special school. But Max is perfectly happy if everything is just kept the way it is, and nothing out of the ordinary happens. Unfortunately, something out of the ordinary is going to happen - and then he'll need Budo more than ever... "It doesn't have to do with Meghan needing me. We were wrong. Meghan's just growing up. First it's me, and then it'll be the tooth fairy. She's a big girl now." "But the tooth fairy isn't real and you are!" [...] "I want to spend my last few minutes with her. Sitting with my friend. It's the only thing I'm really sad about." "what?" "That I won't be able to look at her anymore. See her grow up. I'm going to miss Maghan so much." Meinung: Ein süsses Buch. Der Rückentext redet davon das Leser die "Room" mochten auch dieses mögen würden und erst war ich skeptisch wie das zusammenpassen sollte, aber es stimmt. Die Idee des imaginären Freundes hat soviel Stoff zum nachdenken geliefert. Alles wird aus der Sicht von Budo erzählt. Er erzählt was er erlebt mit Max aber auch bei seinen Ausflügen allein. Das ganze ist recht düster und Budo erlebt Sachen die nicht ohne sind. Es wird viel über verschwinden bzw Tod geredet. Im Laufe des Buches wird ein richtiger Krimi draus. Wenn ihr Bücher mögt die ein bisschen magisch sind, gefüllt mit herrlichen Figuren und wundervollen Sätzen zum Leben, das dann ausserdem noch super spannend wird...Hier ist euer nächstes Buch! Positiv: -Die Figuren sind alle toll. Keine Person ist flach. Jeder hat wundervolle Facetten. Das beginnt bei Graham die einem in nur 10 Seiten ans Herz wächst bis hin zu Oswald. -Die Kapitel sind schön kurz. Man kann es locker im Bus, im Zug oder im Bad lesen. -Die Probleme der Eltern mit Max werden realistisch behandelt. -Budos Gedanken zu allem fand ich sehr passend. -Budo 's Entwicklung und dementsprechend Max' Entwicklung. Negativ: Tja ich hab jetzt das "Negativ"-wort für 20 Minuten angestarrt und hab mir alles nochmal durch den Kopf gehen lassen. Ich kann nichts Negatives rausziehen. Das Einzige was ich sagen kann ist wohl, dass obwohl die Einzelteile mir wirklich gut gefallen haben hat mich das Buch als Gesamtpaket nicht umgehauen. Ich halte es nicht in den Händen und denke "Boah wahnsinn! Was für ein Buch" Es ist mehr so dass man grinst und nickt und sagt "war schön". Das ist so eigentlich mein Gesamteindruck. War schön. "Why aren't you afraid?" "Afraid of what?" he asks. "Afraid of what happens after you die." "What happens?" he asks. "I don't know what happens." "Then why be afraid?" he asks.

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  • Rezension zu "Memoirs of an imaginary friend" von Matthew Green

    Memoirs of an imaginary friend
    liebling

    liebling

    09. April 2012 um 17:26

    Zum Inhalt: Budo ist etwas ganz Besonderes. Nicht, weil er ein imaginärer Freund ist, denn davon gibt es ganz viele. Sondern weil er schon so lange existiert. Normalerweise leben imaginäre Freunde nur kurze Zeit, manche sogar nur ein paar Stunden. Aber Budo lebt schon seit fünf Jahren. Budo ist der imaginäre Freund von Max. Der ist jetzt neun Jahre alt und anders als andere Kinder. Er mag es, allein zu sein und hasst es, angefasst zu werden. Sein Vater glaubt sogar, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Nur Budo darf immer bei Max sein. Aber plötzlich hat Max Geheimnisse vor ihm und verschwindet. Budo ist davon überzeugt, dass jemand seinen besten Freund entführt hat, aber das kann er natürlich niemandem sagen, denn nur andere imaginäre Freunde können ihn sehen und mit ihm sprechen. Also muss Budo selbst einen Weg finden, um Max zu helfen. Meine Meinung: Ich hatte das Buch vor einiger Zeit in der Mayerschen gesehen und mich schon nach einer Seite verliebt. Aber mein Regal platzt ja momentan mal wieder, also packte ich es nur auf meine Amazon-Wunschliste. Immer wieder starrte ich es da an und war kurz davor, es zu bestellen. Als dann auch endlich der große Tag kam und mein Kindle bei mir eintrudelte, wusste ich dann sofort, dass das mein erstes eBook werden würde. Schon bei den ersten paar Seiten musste ich an "The Curious Incident of the Dog in the Night-Time" von Mark Haddon. Das ist natürlich oberflächlich, aber Max's Denkweise, die durch Budo klar wird, ähnelt der von Christopher doch sehr. In seinem Kopf werden die Dinge stark vereinfacht, komplizierte zwischenmenschliche Sachen wie Sarkasmus, Zweideutigkeit oder Höflichkeit versteht er nicht. So ist auch Budo zunächst ein vermeintlich erwachsener imaginärer Freund. Mit der Zeit wird aber klar, dass er das ist, was Max sich unter einem Erwachsenen vorstellt. Er denkt zwar oft logischer, hat keine Angst, allein das Haus zu verlassen und kann Entscheidungen treffen, aber das alles basiert auch wieder darauf, was er durch Max gelernt hat. Und seine Welt dreht sich natürlich um Max. Nicht nur, weil er weiß, dass es für ihn das Ende bedeutet, wenn sein Freund ihn nicht mehr braucht, sondern auch, weil es eben sein bester Freund ist. Da das Buch aus Budos Sicht geschrieben ist, ist der Leser fast allwissend. Genau wie Budo selbst. Denn der ist unsichtbar und kann durch Türen gehen. Er bekommt so natürlich Situationen und Gespräche mit, die andere Beteiligte nicht sehen können. Und genau das treibt einen auch in den Wahnsinn, wenn man plötzlich zu dem Punkt kommt, den Budo und man selbst eben nicht versteht oder wissen kann: Wo ist Max? Dazu bekommt man natürlich auch einen einfühlsamen Einblick auf die Sichtweise der anderen Beteiligten. Wie schwer es für die Eltern ist, mit einem so komplizierten Kind des Alltag zu bewältigen, obwohl keiner von ihnen wirklich weiß, wie er damit umzugehen hat. Wie auch die Lehrer alle meinen, genau zu wissen, wie sie Max zu behandeln haben und trotzdem jeder ihn eigentlich nur wie ein rohes Ei behandelt. Das Buch ist unglaublich einfach geschrieben und liest sich so quasi in einem Rutsch durch. Und trotzdem hat Matther Green hier etwas sehr Komplexes geschaffen. Denn wie das alles mit unsichtbaren Freunden funktioniert, wie es sein kann, dass es so viele verschiedene Arten gibt, das ist bei genauer Betrachtung wahnsinnig schwer nachvollziehbar. Und trotzdem liest es sich so natürlich und zu keinem Zeitpunkt habe ich mich anstrengen müssen, um das überhaupt alles zu verstehen. Es ist eben so natürlich, als ob wirklich Budo - oder durch ihn auch Max - alles erzählt. Ich fand "Memoirs of an Imaginary Friend" ganz bezaubernd. Ein schwieriges Thema so leicht und flockig zu verpacken, dass man zwar emotional ist, aber trotzdem dabei lachen kann, ist wirklich eine Kunst. Durch die leichte Sprache, die eben doch der eines Neunjährigen entspricht, ist es übrigens auch super für alle, die gern mehr englische Bücher lesen würden und deshalb auf der Suche nach leichter Einsteigerlektüre sind. Diese und weitere Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog: http://rabbitholereading.blogspot.com

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