meine Katze meinen Tod plant, aber der Titel ist auf jeden Fall ein Magnet und Hingucker auf dem Büchertisch und somit gar nicht schlecht gewählt. Einige der wirklich gut gemachten Zeichnungen geben tatsächlich sehr typisches Verhalten der Katzen wieder, andere sind eher Blicke auf Menschen, aber eben aus der Sicht der Katzen.
Dass Katzen oftmals so wirken, als würden sie nur das Futter im Kopf haben, ist gängiges Klischee und wird auch hier vermarktet, am besten hat mir die Comicfolge gefallen, in der die Katze versucht, den am Computer sitzenden Menschen dazu zu bewegen, sich ihr zu widmen. Das ist gelungen dargestellt und ich habe mich darin durchaus wiedergefunden. Und in diesen aus meiner Sicht gelungenen Zeichnungen blitzt auch hie und da Humor hervor.
Irritierend fand ich an zwei, drei Stellen die Einstellung des Zeichners, so z.B. eine Zeichnung, in der die Situation eines Obdachlosen mit der einer Katze verglichen wird. Das ist nicht lustig, soll es aber sein und zeugt für mich von einer gewissen Respektlosigkeit gegenüber Menschen oder wenn behauptet wird, dass Katzen Haubitzen lieben würden, weil schwere Artillerie Tod und Ehre verheißen würde und ich mich frage, was mir das sagen soll oder wenn gleich zu Beginn (zum Glück nur ein einziges Mal) ein Vergleich mit einem Einsatz in Vietnam gemacht wird. Das Buch ist 2012 erschienen, der Vietnamkrieg war 1975 beendet. Das ist auch für mich der Grund, weshalb das Buch nur drein Sterne erhält.















