Matthew Johnstone Der schwarze Hund

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Inhaltsangabe zu „Der schwarze Hund“ von Matthew Johnstone

Matthew Johnstones so informative wie berührende Bilderbücher über Depressionen – Mein schwarzer Hund und Mit dem schwarzen Hund leben – haben sich im Lauf der Jahre zu Standardwerken entwickelt. Sie gehören zu den beliebtesten Büchern zum Thema und gewinnen von Jahr zu Jahr ein größeres Publikum. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe empfiehlt die beiden Titel, in zahlreichen psychotherapeutischen Praxen kommen sie bei der Arbeit mit den Patienten und ihren Angehörigen zur Anwendung und werden von diesen hochgeschätzt. Die besondere Stärke dieser Bücher: Matthew Johnstone findet für den schwer fassbaren Zustand der Depression intuitiv zu verstehende, zwingende und humorvolle Bilder, die Betroffene, deren Angehörige und Freunde emotional erreichen und ihnen bei vielem helfen: Sich nicht alleine damit zu fühlen, sich mitteilen zu können, Verständnis füreinander zu entwickeln, miteinander ins Gespräch zu kommen – und nie die Hoffnung zu verlieren.

Sehr humorvoll geschrieben

— Wihteblack

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  • Der schwarze Hund

    Der schwarze Hund

    Wihteblack

    25. February 2017 um 15:32

    Ein sehr gutes Büchlein das über die Depression schreibt und was man tun kann und was die angehörigen dazu beitragen können mit Humor geschrieben sehr empfehlendswert

  • Bilder sagen mehr als tausend Worte ...

    Der schwarze Hund

    Bommerlinda

    06. November 2016 um 20:51

    Bilder sagen mehr als tausend Worte! Eine Depression in Worte zu fassen, ist selbst für einen Psychiater nicht einfach, wenn er Angehörigen von an Depressionen Erkrankten die Krankheit näher bringen soll. Umso schwerer, wenn ein Betroffener Rede und Antwort stehen soll. Schön, dass es da einen Autor wie Matthew Johnstone gibt, der es mit wenigen Worten, aber außerordentlich ausdrucksstarken Bildern schafft, einer Krankheit ein bisschen von dem zu nehmen, was der Volksmund wohl Angst vor dem Unbekannten nennt. Selbst unter starken Depressionen leidend, bin ich oft an meine Grenzen gestoßen, wenn ich versucht habe, Angehörigen und Freunden zu erklären, was in und mit mir los ist. Dank jahrelanger Therapien habe ich es Gott sei Dank heute geschafft, wieder Glück und Leben in eben dieses Leben zu lassen. Wie leicht wäre es doch gewesen, wenn ich dieses einfühlsame Bilderbuch zur Hand gehabt hätte. Das Büchlein von Matthew Johnstone ist Hilfestellung, Ratgeber und Wegweiser zugleich. Im ersten Teil des Buches verdeutlichen aussagekräftige Zeichnungen mit kleinen Untertiteln den Leidensdruck eines Depressiven, wie zum Beispiel die Antriebslosigkeit und die Traurigkeit sowie sein Gefühlchaos in dem er sich bewegt. Der zweite Teil, ebenfalls mit prägnanten Bildern ausgestattet, richtet sich an Angehörige und Freunde. Auf leichte, schon fast humorvolle Art und Weise gibt der Autor Anregungen und Tipps, wie man den Erkrankten erreicht, ihm helfen kann und was man auf jeden Fall vermeiden sollte. Mein Herz besonders berührt, haben Aufzählungen von Vereinbarungen, die der Depressive mit seinen ihm nahestehenden Personen treffen kann oder sogar sollte. So liebevoll in Worte verpackt, bringen diese Vereinbarungen Schritt für Schritt Angehörige sowie Freunde und die erkrankte Person wieder auf einen gemeinsamen Pfad. Denn eines ist sicher, nicht nur der Betroffene leidet, nein, auch die ihm nahestehenden Menschen stehen oft am Limit  ihrer Belastung. Sollten Sie jemanden kennen, der unter einer Depression leidet oder aber Angehöriger ist, dann empfehlen sie ihm dieses Büchlein. Selten habe ich ein so anrühriges Buch in den Händen gehalten. Leiden Sie selbst unter einer Depression, dann möchte ich Ihnen hier einen Ratgeber an Herz legen, der es nicht besser mit Ihnen meinen könnte und dessen Inhalt Sie berühren wird, auch wenn ihre Gefühlswelt gerade ins Wanken geraten ist und im Chaos zu versinken droht. Von dieser Stelle aus wünsche ich ihnen von Herzen "Gute Besserung"!

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  • Ein sehr hilfreiches Buch

    Der schwarze Hund

    WinfriedStanzick

    05. October 2016 um 11:57

    „Wie man Depressionen überwindet und Angehörige und Freunde dabei helfen können“ – so ist diese Neuausgabe der beiden erfolgreichen Ratgeber Matthew Johnstones untertitelt, die 2008 und 2009 unter den Titeln „Mein schwarzer Hund“ und „Leben mit dem schwarzen Hund“ bei Kunstmann erschienen sind.Die Depression in ihren verschiedenen Graden hat sich in den letzten Jahren zu der Krankheit in den westlichen Ländern entwickelt, die die höchsten Zuwachsraten hat. Der Anteil an Krankschreibungen und Frühverrentungen wegen psychischer Krankheiten, hier hauptsächlich die Depression und der ihr verwandte Burnout, nimmt stetig zu. Dennoch ist diese Krankheit wenig anerkannt; viele Menschen, die darunter leiden verstecken sich.Mein bester Freund, der über lange Jahre an Depressionen litt und erst nach zahllosen Klinikaufenthalten und nach einem harten Schnitt in seinem Leben wieder ein glücklicher und zufriedener Mensch wurde und sogar eine Familie gründete, hat mir einmal erzählt, dass er in der schlimmsten Phase seiner Krankheit auf der Stelle mit einen dem Tode geweihten Krebskranken getauscht hätte, weil diese Krankheit gesellschaftlich anerkannt ist, und Krebskranke nicht dauernd mit Ratschlägen konfrontiert werden, sich doch endlich einmal zusammen zu nehmen und sich am Riemen zu reißen, weil es ihm doch letztendlich gut gehe.Das vorliegende  Buch ist sowohl für Betroffene als auch für Angehörige von depressiv gewordenen Menschen eine große Hilfe. Das, wofür andere Bücher oder Ratgeber Hunderte von Seiten brauchen, zeichnet und beschreibt Matthew Johnstone in wenigen Worten und eindrucksvollen Bildern. Seit er Anfang zwanzig war, sagt er, lebt er mit dem schwarzen Hund, der Depression. Auf jeder neuen Seite des Buches ist der Hund größer geworden, und die Zeichnungen Johnstones geben einen sehr realistischen Eindruck davon, wie sich ein an Depression erkrankter Mensch fühlt und mit welchen dunklen Gedanken er kämpft.Doch erst die Inanspruchnahme professioneller Hilfe bei einem Therapeuten und die Einnahme der richtigen Medikamente helfen, den schwarzen Hund erst einmal in den Käfig zu sperren. Und dann kommt die Übung. Man lernt Stress zu vermeiden, führt ein Gefühlstagebuch und beginnt, sich sportlich zu bewegen und hängt so den fetten und faulen schwarzen Hund immer mehr ab. „Am  Allerwichtigsten ist es, nicht zu vergessen: Wie schlimm es auch immer kommen mag… wenn man die richtigen Maßnahmen ergreift, können und werden die Schwarzen Hundstage vorübergehen.“Es ist ein Buch mit wenig Text, der aber sehr sensibel und eindrücklich die verschiedenen Stadien und Erscheinungsformen der Krankheit treffend beschreibt. Besonders beeindruckend sind die Zeichnungen und Bilder, die die beiden für das Leben in der Depression gefunden haben. Insgesamt trifft das für alle Betroffenen absolut empfehlenswerte Buch einen Ton, der gut geeignet ist, die Verzweiflung, die Hilflosigkeit und die gesellschaftliche Vereinsamung zu durchbrechen, unter der depressive Menschen und ihre Angehörigen und Freunde leiden. Ich wünsche dem Buch viele Leser, und den Betroffenen unter ihnen jene Form von Heilung, die auch meinem besten Freund widerfahren ist, der seit langem ganz gesund ist und sich am Leben mit seiner Familie und seinem Kind freuen kann.

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  • „Wer einmal mit Lucinda im Keller war, kehrt nicht wieder.“

    Und auch so bitterkalt

    StefanieFreigericht

    09. September 2016 um 00:44

    Und auch so bitterkalt ist es Lucinda zumute. Sie trägt viele Lagen Kleidung gegen das Frieren. Die meist düstere, teils auch poetische Geschichte wird aus der Sicht der Ich-Erzählerin berichtet, für die Lucinda merkbar der Fixstern im Universum ist. Bald wird klar, dass es sich bei der Ich-Erzählerin um Lucindas jüngere Schwester handelt, Malina. Malina lebt im Sog ihrer großen Schwester, es steht von Beginn des Buches an außer Frage, wer hier die jüngere ist. Lucinda „… hat nur Feindinnen oder Bewunderer.“ S. 17 Sie ist phantasiebegabt, erzählt der jüngeren Geschichten und schleicht sich mit ihr heimlich davon – die beiden leben beinahe in einer eigenen Welt. Lucinda ist sich ihrer Wirkung bewusst – und sie nutzt sie aus, besonders gegenüber Jungen. Aber da ist mehr, was besonders der jüngeren, deren Name nur selten im Buch genannt wird, bewusst ist: „Meine Schwester hat dunkle Tage. …Manchmal starrt es dich nur an. Aber manchmal streckt es die Zunge aus und berührt dich damit, und das fühlt sich an, als würde man dir mit Isas [d.i. die Mutter] Lockenstab ein Loch in den Bauch brennen …. Das Tier.“ S. 24 Die Eltern sind hilflos – die jüngere Tochter nehmen sie meist nicht wahr oder schieben sie in die Rolle der „problemlosen Tochter“. Sie reagieren in allen Varianten: passiv, verharmlosend, praktisch nie konkret werdend, mit Aktionismus, mit Angst, Hysterie, Erpressung, Drohung, Bestechung… und Lucinda schiebt Malina ihre Essensportionen unter, zieht sie oft mit nach unten. Die Autorin schafft es, im Buch wohldosiert zwischen der Anziehungskraft Lucindas und dem Universum der Schwestern zu wechseln mit den düsteren Seiten. Der Schreibweise kann man gut folgen, wobei Schützsack auch zu optisch eher ungewohnteren Mitteln greift. Das Ende ist recht mehrdeutig – ein Buch, bei dem es weniger darum geht, hier nicht zu viel zu verraten, sondern darum, es zu lesen und darüber nachzudenken, sich davon anregen zu lassen. Einige der durchschimmernden Informationen waren mir völlig neu (vgl. meine Links unten zu Behaarung und Zusammenhängen der verschiedenen Probleme)– schon allein dafür möchte ich dieses Buch empfehlen. Lässt man sich auf den kurzen Roman ein, kann er in seiner teilweisen Trostlosigkeit durchaus düster wirken, so dass es sicherlich Jugendliche gibt, die man damit nicht allein lassen sollte. Ich halte es für eine gute Empfehlung als Buch für den Unterricht, mit nur 188 Seiten landet es da hoffentlich auch nicht auf der Liste der ungeliebten Schullektüren. Manko, fast lächerlich angesichts der Informationsfülle des Internet: ich hätte mir Tipps/Links zu weiterführenden Informationen am Ende gewünscht, besonders zu Möglichkeiten der Hilfe – auch wenn das Buch gerade hier eindrucksvoll klar macht, wie schwierig schon die reine Einsicht einer Notwendigkeit der Reaktion ist. http://www.magersucht.de/krankheit/symptome.php http://www.psychiatrie.de/bapk/kinder/krankheitsbilder/anorexie/ Anschlussbuch: ich lehne mich hier einmal aus dem Fenster, da ich nur das Meditations-Buch des Autors kenne und aus dem gleich genannten nur Auszüge - aber auch er kennt hier ein Tier: Matthew Johnstone: "Der schwarze Hund" (Untertitel: Wie man Depressionen überwindet und Angehörige und Freunde dabei helfen können) http://www.lovelybooks.de/autor/Matthew-Johnstone/Der-schwarze-Hund-1237139176-w/

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