Matthew Johnstone Mein schwarzer Hund

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Inhaltsangabe zu „Mein schwarzer Hund“ von Matthew Johnstone

Ein schwarzer Hund läuft durch dieses Buch, von Seite zu Seite wird er größer, irgendwann ist er riesig, am Ende jedoch sitzt er brav und klein an der Leine: Der schwarze Hund, das ist die Depression, die Matthew Johnstone viele Jahre begleitete. In einer berührenden Bildergeschichte erzählt er davon, wie sie ihn fast umgebracht hätte und wie er es schließlich schaffte, sich Schritt für Schritt wieder von ihr zu befreien. Der schwarze Hund späht um die Ecke. Er legt sich einem auf die Brust und beherrscht die Gedanken. Er sitzt im Kopf und zerfetzt die Erinnerungen. Er lungert daneben, wenn man sich sinnlos betrinkt: Matthew Johnstone findet für den schwer fassbaren Zustand der Depression einfache, zwingende Bilder, die Betroffenen, deren Angehörigen und Freunden helfen können: Sich nicht alleine damit zu fühlen, sich mitteilen zu können, Verständnis zu entwickeln, miteinander darüber ins Gespräch zu kommen – und nie die Hoffnung zu verlieren. Ein Trost für Betroffene und ein wunderbarer Weg für Angehörige und Freunde, ins Gespräch zu kommen.

Eine kurze und doch ausführliche Hilfe für Menschen mit Stimmungsschwankungen oder deren Angehörigen.

— MelanieFreudenberger
MelanieFreudenberger
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  • Leserunde zu "Unheilige Heilige" von Nadia Bolz-Weber

    Unheilige Heilige
    Arwen10

    Arwen10

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    Tigerbaer

    Tigerbaer

    12. September 2016 um 07:44
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    mabuerele schreibt In Kapitel 9 geht es um Geister und Dämonen. Hier fand ich den Einblick in das persönliche Leben der Autorin interessant.

    Dieses Kapitel habe ich auch sehr interessiert gelesen und ich finde gerade den Vergleich zwischen einer psychischen Erkrankung und einem Dämon/Geist sehr treffend. Beim Lesen musste ich an das ...

  • Ein Buch das abholt...

    Mein schwarzer Hund
    MelanieFreudenberger

    MelanieFreudenberger

    10. December 2014 um 15:28

    Jeder Mensch hat einmal Stimmungsschwankungen und bei manchen Menschen verbleiben sie länger, bei manchen kürzer. Mein schwarzer Hund kann für alle Menschen eine Hilfe sein, die in ihrem Leben das ein oder andere tiefe Loch sehen, es muss nicht mal eine ausgewachsene Depression sein. Ganz wunderbar und manchmal sogar zum schmunzeln wird gezeigt, wie sich "der schwarze Hund" auf das Leben auswirkt. Dies läd ein, sich selbst zu reflektieren und in eine Art Spiegel zu schauen. Verlieren wir uns nicht in dem Gefühl alleine zu sein, sondern erkennen die Vielfältigkeit der Depression in all ihren Stadien, werden wir erkennen können, dass es kaum einen Menschen gibt, der nicht einmal dem schwarzen Hund begegnet. Sehr achtsam beschreibt der Autor den schwarzen Hund und den Menschen den er begleitet. Wunderbar daran finde ich den Anstatz, ihn nicht wegschieben zu wollen, sondern ihn an die Leine zu geben. Das bedeutet,  keine Kontrolle auszuüben, sondern die Führung zu übernehmen. Das Buch ist eine Einladung an alle Menschen, die vielleicht auch gerade jetzt in den trüben Wintermonaten einfach mal etwas brauchen um wieder in Schwung zu kommen. Und gerade deshalb ist dieses Buch so wunderbar wertvoll und hilfreich, da es nicht erst da ansetzt, wo es bereits zu spät ist. Natürlich kann es ebenso eine Hilfe sein, wenn die Depression in ausgewachsener Form spricht. Ich finde es ein sehr lehrreiches Buch auch für alle Menschen die therapeutisch Tätig sind. Danke dafür.

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  • Mein schwarzer Hund

    Mein schwarzer Hund
    Tigerbaer

    Tigerbaer

    02. March 2014 um 17:31

    Ich habe beruflich viel mit psychisch kranken Menschen zu tun und der Depression bin ich in den vergangenen Jahren schon oft begegnet. Vor längerer Zeit hatte eine Psychiaterin, mit der ich zusammenarbeite, dieses Buch dabei. Das Thema und besonders die Umsetzung haben mich sehr berührt. Der Autor, selbst ein Betroffener, findet in seinem Bilderbuch für Erwachsene Motive für die Krankheit, die jeder versteht und weckt auf scheinbar ganz spielerische Art Verständnis für diese oft unverständliche Erkrankung.

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  • Mein schwarzer Hund

    Mein schwarzer Hund
    GothicQueen

    GothicQueen

    12. May 2013 um 23:46

    Dieses Buch ist eine super Idee gewesen, um die Depression lustig darzustellen, als Hund, den man nicht los wird. Als großer, schwarzer Hund um genau zu sein. In witzigen Bildern mit lustigen Beschreibungen ist die Depression nur noch halb so schlimm. Die Depression selbst wird super dargestellt. Genau so, wie der depressiv Kranke sich fühlt, so fühlt sich auch die dargestellte Person. Nur leider ist der Bildband viel zu teuer. Ich habe das Buch im Wartezimmer gelesen und wollte es mir gleich kaufen. Nur der Preis hat mich dann abgeschreckt und davon abgehalten. Sonst hätte ich es gerne noch mal gelesen. 

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  • Rezension zu "Mein schwarzer Hund" von Matthew Johnstone

    Mein schwarzer Hund
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    17. November 2011 um 12:32

    Dieses kleine, nun schon in der dritten Auflage erscheinende Buch, ist sowohl für Betroffene als auch für Angehörige von depressiv gewordenen Menschen eine große Hilfe. Das, wofür andere Bücher oder Ratgeber Hunderte von Seiten brauchen, zeichnet und beschreibt Matthew Johnstone in wenigen Worten und eindrucksvollen Bildern. Seit er Anfang zwanzig war, sagt er, lebt er mit dem schwarzen Hund, der Depression. Auf jeder neuen Seite des Buches ist der Hund größer geworden, und die Zeichnungen Johnstones geben einen sehr realistischen Eindruck davon, wie sich ein an Depression erkrankter Mensch fühlt und mit welchen dunklen Gedanken er kämpft. Doch erst die Inanspruchnahme professioneller Hilfe bei einem Therapeuten und die Einnahme der richtigen Medikamente helfen, den schwarzen Hund erst einmal in den Käfig zu sperren. Und dann kommt die Übung. Man lernt Stress zu vermeiden, führt ein Gefühlstagebuch und beginnt, sich sportlich zu bewegen und hängt so den fetten und faulen schwarzen Hund immer mehr ab. „Am Allerwichtigsten ist es, nicht zu vergessen: Wie schlimm es auch immer kommen mag… wenn man die richtigen Maßnahmen ergreift, können und werden die Schwarzen Hundstage vorübergehen.“ Ein ganz hervorragendes Buch, das auf wenigen Seite nicht nur den Charakter und die Symptome der Depression beschreibt, sondern auch, wie man aus ihr wieder herausfindet. Für Betroffene und Angehörige gleichermaßen geeignet.

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  • Rezension zu "Mein schwarzer Hund" von Matthew Johnstone

    Mein schwarzer Hund
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. March 2009 um 08:55

    Ein sehr anschauliches kleines Büchlein über das Thema Depression ... kann man gut Erwachsenen in die Hand drücken, wenn sie Betroffene besser verstehen wollen. Ein Bilderbuch für Erwachsene