Matthew Pearl Das letzte Kapitel

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Inhaltsangabe zu „Das letzte Kapitel“ von Matthew Pearl

Boston, 1870. Sylvanus Bendall eilt durch die engen Gassen des heruntergekommenen Stadtviertels New Land. Im fahlen Licht der Dämmerung wirkt der Nebel wie ein Leichentuch. Immer wieder dreht der Anwalt sich um und lauscht. Der Verfolger kommt näher. Bendall beschleunigt seine Schritte ═ vergeblich. Sein Blick fällt auf den Knauf eines Gehstocks, der wie ein Bestienkopf aussieht. Reißzähne blitzen auf. Bendall ahnt, was der Unbekannte mit den schwarzen Augen von ihm will: das Papierbündel in seiner Westentasche ═ die letzten unveröffentlichten Seiten aus der Feder des kürzlich verstorbenen Charles Dickens. Sie bergen ein dunkles Geheimnis ═ und jeder, der es kennt, muss sterben.

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  • Das letzte Kapitel von Matthew Pearl

    Das letzte Kapitel
    Legibilis

    Legibilis

    19. January 2014 um 14:13

    Was geschieht, wenn ein Autor vor der Vollendung seines Romans stirbt? Charles Dickens ist tot. Und das bringt den Bostoner Verlag Fields, Osgood & Co. in arge Bedrängnis. Denn auf dem amerikanischen Buchmarkt sieht es alles andere als rosig aus. Manuskripte sind hart umkämpft und Schriftstehler treiben die Verlage in den Ruin. Haupteinnahmequelle für Fields, Osgood & Co. stellt die Veröffentlichung der Romanreihe „Das Geheimnis des Edwin Drood“ von Charles Dickens dar. Doch nach dem plötzlichen Tod des Schriftstellers sieht sich der Verlag mit nur der Hälfte der Geschichte in den Händen dastehen. James Osgood setzt nun alles daran herauszufinden, wie der Roman enden sollte, um das Verlagshaus zu retten. Mit der schönen Rebecca reist er aus diesem Grund nach England, besucht die Familie und Freunde von Charles Dickens und kommt dem Geheimnis des Edwin Drood immer näher. „Das letzte Kapitel“ ist ein spannender Literaturkrimi, der sich um den real existierenden Roman „Das Geheimnis des Edwin Drood“ dreht, der allerdings in Wirklichkeit ein Fragment geblieben ist. Spannend und detailiert beschreibt der Autor, Matthew Pearl, die Suche James Osgoods nach den letzten Teilen des Romans. Eingeflochten sind immer wieder Kapitel, die sich um Opiumhändler drehen und zu Beginn immer wieder für Verwirrung sorgen, da deren Bedeutung erst am Ende offengelegt wird. Bis zur letzten Seite bleibt dieses Buch spannend, denn auch am Schluss gibt sich der Autor nicht mit einem 0/8/15-Ende a la „und sie lebten alle glücklich bis an ihr Lebensende“ zufrieden. Nein, da wo für den Leser sich alles aufgelöst zu haben scheint, wartet er mit einer letzten überraschenden Wendung auf. Mathew Pearl ist es gelungen einen Roman zu schreiben, der Literatur und Autor in den Mittelpunkt rückt, dabei aber nahtlos an Thriller eines Dan Browns oder Simon Beckett anschließt.

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  • Rezension zu "Das letzte Kapitel" von Matthew Pearl

    Das letzte Kapitel
    Ailis

    Ailis

    15. February 2011 um 13:43

    Dieses Buch zu lesen hat einfach nur Spaß gemacht! In diesem Abenteuerroman wird feinstes Seemansgarn gesponnen und ich habe mich nur allzu gerne darauf eingelassen. "Das letzte Kapitel" erzählt die Geschichte des amerikanischen Verlegers James R. Osgood, der das Glück hat, Charles Dickens zu seinen Autoren zählen zu dürfen. Leider sieht die Konkurrenz im eigenen Lande das nicht gerne, zumal die Lizenzgesetze Amerikas sich von denen Englands sehr stark unterscheiden, weswegen immer wieder billige Raubkopien auf den Markt geworfen werden, die Osgood und seinen Senior-Partner Fields zu ruinieren drohen. In diese allgemeine Finanzkrise hinein platzt die schreckliche Nachricht von Dickens' Tod. Sein letztes Buch, "Das Geheimnis des Edwin Drood", bleibt unvollständig. Von den geplanten 12 Kapiteln hatte er nur noch sechs schreiben können, drei davon wurden bereits veröffentlicht. Für Osgood und Fields beginnt nun ein Wettlauf mit der Zeit: sie müssen die noch verbleibenden drei Kapitel veröffentlichen, bevor die Konkurrenz ihrer habhaft wird und ihnen das Geschäft vor der Nase wegschnappt. Doch das allein wird nicht reichen, um den Verlag zu retten, also macht Osgood sich auf den Weg nach England, um herauszufinden, ob Dickens nicht vielleicht doch Hinweise auf das geplante Ende seines Drood hinterlassen hat... Pearl erzählt die Geschichte auf drei Ebenen: es gibt die aktuelle Reise des James R. Osgood, der in England auf Antworten hofft. Rückblickend erzählt Pearl aber auch von Charles Dickens letzter Lesereise nach Amerika, die er drei Jahre vor seinem Tod noch unternommen hat. Der dritte Handlungsstrang stellt uns Frank vor, einen Sohn Dickens, der in Indien als Superintendent der britischen Polizei tätig ist. Auf diese dritte Ebene hätte Pearl allerdings verzichten sollen: sie ist für die Geschichte selbst nicht von Bedeutung, eher wirkte sie auf mich so, als habe der Autor damit noch etwas vorgehabt, es dann aber im Laufe der eigentlichen Handlung aus den Augen verloren und schließlich vergessen. Aber dieser eine Punkt tut meiner Freude an diesem Buch keinen Abbruch. Pearls Sprache passt hervorragend zu der Zeit, in der seine Geschichte spielt und der Auflösung des Rätsels um Dickens Drood habe ich aufgeregt entgegengefiebert. Dieses Buch hat mich regelrecht in seine Geschichte eintauchen lassen und nun giere ich nach neuen Abenteuern!

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