Matthew Pearl Der Dante Club

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Inhaltsangabe zu „Der Dante Club“ von Matthew Pearl

Boston 1865. Ein Serienmörder geht um, der seine Opfer auf besonders grausame und spektakuläre Weise ermordet. Die Polizei ist ratlos. Ausgerechnet die Mitglieder des neugegründeten Dante Clubs, unter ihnen der Dichter Henry Wadsworth Longfellow und der Verleger J. T. Fields, ahnen, was es mit den Untaten auf sich hat: Die bestialischen Bostoner Morde setzen die in Dantes ›Inferno‹ beschriebenen Höllenqualen in die Praxis um. Doch wie kommt der Mörder an sein Wissen über Dante? Der Dante Club ist gerade erst dabei, die ›Göttliche Komödie‹ nach und nach ins Englische zu übersetzen (und wird dabei angefeindet von traditionalistischen akademischen Kreisen, die fremdländische Einflüsse fürchten). Der Mörder kann Dantes Dichtung eigentlich noch nicht kennen, es sei denn, er hätte sie im italienischen Original gelesen. Ist er unter den italienischen Einwanderern zu suchen? Fieberhaft versuchen die Gelehrten, die nächsten Schritte des Täters vorherzusehen – doch dieser verfügt über teuflische Schlauheit.

Ein sehr gut recherchierter historischer Roman, für einen Thriller leider viel zu langatmig.

— kfir

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    Der Dante Club

    Felice

    07. March 2014 um 20:44

    Wenn man die ersten einhundert Seiten überstanden hat, in denen die Handlung noch etwas unstrukturiert ist und die vielen Personen verwirren, wird man mit einem richtig guten historischen Krimi belohnt. Die Mitglieder des "Dante Club" gab es zu der Zeit wirklich, der Fall ist fiktiv, aber realistisch erzählt und auch die Beweggründe des Täters sind in gewisser Weise nachvollziehbar. Der Autor legt großen Wert auf die Stimmung in Neuenglad Mitte des vorletzten Jahrhunderts und auch wenn nicht alle Personen gleich sympathisch sind, formen sie sich doch zu einer starken Gemeinschaft, die gemeinsam mit dem ersten farbigen Polizisten Bostons den Fall lösen.

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  • Rezension zu "Der Dante Club" von Matthew Pearl

    Der Dante Club

    Maximilian_Schlesier

    27. August 2012 um 18:33

    - spannende Dante-Passagen und laue Zwischenspiele; an sich jedoch lesenswert und insgesamt recht spannend - guter Durchschnitts-Krimi

  • Rezension zu "Der Dante Club" von Matthew Pearl

    Der Dante Club

    vormi

    30. July 2010 um 15:21

    Eines der wenigen Bücher, die ich schon nach ein paar Seiten weggelegt habe. Mein Eindruck war, wenn man die Bücher von Dante nicht kennt, ist man bei diesem Buch völlig aufgeschmissen. Ich konnte mit dem Buch einfach nur gar nichts anfangen. Schade, der Klappentaxt hat sich super angehört...

  • Rezension zu "Der Dante Club" von Matthew Pearl

    Der Dante Club

    kfir

    07. October 2007 um 09:11

    Ich bin hin und her gerissen ob diesem Buch. Einerseits wird ein interessantes Thema in einem Thriller verarbeitet, andererseits ist die Umsetzung doch sehr gewöhnungsbedürftig. Der Autor wartet in diesem Buch mit einer ganzen Reihe an Charakteren auf, die allesamt fein und ausführlich geschildert werden und irgendwie auch alle in die eigentliche Handlung mit eingebunden sind. Doch die Vielzahl trägt leider auch zu einer gewissen Unübersichtlichkeit und Langatmigkeit bei. Noch dazu, wenn einige Personen gross und breit eingeführt werden, einen kurzen Auftritt haben und dann nicht weiter vorkommen. Ob das gewollt ist oder diese nur dem Rotstift des Lektorats zum Opfer fielen, das hat mich oft beschäftigt. Die Vielzahl der Personen ist dann leider auch Schuld daran, dass diese sich in den unterschiedlichsten Konstellationen immer wieder und wieder über das aktuelle Geschehen auf den neuesten Stand bringen müssen. Nur geschieht dies leider in teils nicht enden wollenden Monologen oder Dialogen über das gerade vorher erlebte. Es mag ja sein, dass man in Literatenkreisen des 19. Jahrhunderts so gestelzt und blumig gesprochen hat, einem Thriller tut es nur nicht eben gut und hemmt den Lesefluss doch ungemein. Und oft nimmt die die Handlung an Fahrt auf und Spannung setzt ein, da werden wieder 40 Seiten Dialog dazwischengeschoben. Man darf sich nicht so wie ich der Illusion hingeben, man würde in diesem Buch allzuviel über Dante erfahren. Ich hätte mir mehr Dante gewünscht. Vielmehr ist es ein Thriller, in dem eine Dante-Übersetzung die Rahmenhandlung setzt. Doch mehr leider auch nicht. Insgesamt ein sehr ambitioniertes und thematisch aussergewöhnliches Buch, sich sprachlich positiv aus der breiten Masse abhebend, doch leider für einen guten Thriller viel zu langatmig und zu dialoglastig.

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  • Rezension zu "Der Dante Club" von Matthew Pearl

    Der Dante Club

    kfir

    07. October 2007 um 09:09

    Ich bin hin und her gerissen ob diesem Buch. Einerseits wird ein interessantes Thema in einem Thriller verarbeitet, andererseits ist die Umsetzung doch sehr gewöhnungsbedürftig. Der Autor wartet in diesem Buch mit einer ganzen Reihe an Charakteren auf, die allesamt fein und ausführlich geschildert werden und irgendwie auch alle in die eigentliche Handlung mit eingebunden sind. Doch die Vielzahl trägt leider auch zu einer gewissen Unübersichtlichkeit und Langatmigkeit bei. Noch dazu, wenn einige Personen gross und breit eingeführt werden, einen kurzen Auftritt haben und dann nicht weiter vorkommen. Ob das gewollt ist oder diese nur dem Rotstift des Lektorats zum Opfer fielen, das hat mich oft beschäftigt. Die Vielzahl der Personen ist dann leider auch Schuld daran, dass diese sich in den unterschiedlichsten Konstellationen immer wieder und wieder über das aktuelle Geschehen auf den neuesten Stand bringen müssen. Nur geschieht dies leider in teils nicht enden wollenden Monologen oder Dialogen über das gerade vorher erlebte. Es mag ja sein, dass man in Literatenkreisen des 19. Jahrhunderts so gestelzt und blumig gesprochen hat, einem Thriller tut es nur nicht eben gut und hemmt den Lesefluss doch ungemein. Und oft nimmt die die Handlung an Fahrt auf und Spannung setzt ein, da werden wieder 40 Seiten Dialog dazwischengeschoben. Man darf sich nicht so wie ich der Illusion hingeben, man würde in diesem Buch allzuviel über Dante erfahren. Ich hätte mir mehr Dante gewünscht. Vielmehr ist es ein Thriller, in dem eine Dante-Übersetzung die Rahmenhandlung setzt. Doch mehr leider auch nicht. Insgesamt ein sehr ambitioniertes und thematisch aussergewöhnliches Buch, sich sprachlich positiv aus der breiten Masse abhebend, doch leider für einen guten Thriller viel zu langatmig und zu dialoglastig.

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  • Rezension zu "Der Dante Club" von Matthew Pearl

    Der Dante Club

    Caro88

    20. May 2007 um 14:35

    Ein spannender Krimi mit immer neuen Wendungen, aber auch sehr grausamen Morden.

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