Matthew Quick Die Sache mit dem Glück

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Inhaltsangabe zu „Die Sache mit dem Glück“ von Matthew Quick

Warmherzig, humorvoll, schräg. Bartholomew Niel ist 39 und hat immer bei seiner Mutter gelebt. Als sie plötzlich stirbt, muss er alleine zurechtkommen. Zufällig findet er einen „Befreit-Tibet!”-Brief von Richard Gere in der Unterwäscheschublade seiner Mutter. In dem festen Glaube, dass der Schauspieler ihm helfen kann, beginnt Bartholomew, ihm Briefe zu schreiben. Ein Priester in der Glaubenskrise, eine junge Bibliothekarin und ihr katzenliebender Bruder helfen ihm ebenfalls bei seiner Suche nach dem Glück. (6 CDs, Laufzeit: 7h 47)

Fand die Geschichte doch eher schwach, aber der Sprecher hat einiges rausgerissen!

— milkshakee

Wer auf der Suche ist, nach liebenswürdigen ungewöhnlichen Chrakteren und einer Story zum Nachdenken, der ist hier an der richtigen Stelle!

— Zidisbuecherwelt

Eine absolut liebenswerte Story, die sich zu hören lohnte. Ein charmanter außergewöhnlicher Protagonist, der herausstechen konnte. Fabelhaft

— MelE

Einzigartig und wunderbar. Ich liebe jedes Wort in diesem Buch.

— Sarlascht

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  • Die Sache mit dem Glück

    Die Sache mit dem Glück

    KatMa

    03. August 2017 um 12:33

    Bartholomew Nils, der mit 39 Jahren keinen Beruf, keine Freunde... nichts ... hat, sondern immer nur mit seiner Mutter zusammen war, muss nach deren Tod einen WEg finden, zurechtzukommen. Er tut dies in dem er mit großer kindlicher Offenheit Briefe an Richard Gere schreibt. Außerdem erhält er Hilfe von Vather Mc Nemee. Das Buch enthält viele philosophische Gedankengänge, die zum Nachdenken anregen.Mir hat sowohl die Sprache als auch die Aussage des Buches sehr gut gefallen.

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  • Ganz anders als erwartet - Der Glaube spielt eine große Rolle

    Die Sache mit dem Glück

    Zwinkerling

    12. July 2015 um 17:37

    Cover & Titel: Eigentlich fand ich das Cover am Anfang wirklich hübsch. Das Pink, die verspielten Konfetti (oder sollen das kleine Briefe sein?) und die eigene Schriftart, haben mich Neugierig gemacht.  Im Nachhinein finde ich allerdings, dass das Cover, im speziellen die Farbe, nicht so zu dem Buch passt.   Meine Erwartungen: Aufgrund des Covers erwartete ich eine lustige Geschichte, die perfekt für den Sommer geeignet ist. Irgendwie vermittelte mir das Cover gute Laune. Und der Klappentext unterstütze mein Eindruck noch. Nachdem ich den Klappentext gelesen, freute ich mich auf ein lustiges Buch. Sprecher: Die Stimme des Sprechers passt sehr gut zu den Charakteren und unterstützt die Charakterzüge der Figuren noch. Es war angenehm dem Sprecher zuzuhören. Ich glaube einen besseren Sprecher hätte man für dieses Buch nicht finden können. Vor allem, weil er alle Figuren sehr gut interpretierte und ihnen Leben einhauchte. Ich ziehe wirklich den Hut vor so guten Lesern! Meine Meinung zum Buch: Kurz gesagt fand ich das Buch ziemlich schräg. Ich kann nicht sagen, dass das Buch lustig ist. Zumindest habe ich nicht einmal gelacht oder geschmunzelt. Im Gegenteil, ich fand das Buch eigentlich recht traurig und zwischendrin ziemlich ernüchtern. Für mich verbarg das Buch eine Gesellschaftskritik, die wirklich angebracht ist. Es ging hauptsächlich darum, dass die Gesellschaft Menschen die anders sind und nicht der "Norm" entsprechen, in eine Schublade stecken und mit Vorurteilen behaften. Selbst beim Lesen merkte ich, dass ich direkt Vorurteile entwickelte, als eine neue Person hinzukam. Lernt man die Personen jedoch näher kennen, so gibt es ein Grund für deren Verhalten und oftmals haben diese Menschen ein sehr großes Herz und sind sehr gefühlvoll. In dem Buch schreibt Bartholomew Niel Briefe an Richard Gere, in denen er von seinem Leben, den Ereignissen und Herausforderungen erzählt und Richard Gere als seinen Vertrauten auserwählt.  Allerdings kam ich persönlich mit der Geschichte nicht so zurecht. Ich fühlte mich einfach nicht wohl. Es ging in der Geschichte sehr oft um den Glauben, vor allem aber um Gott. Da ich aber nicht an Gott glaube und somit weder die Bibel gelesen habe, noch bete, kann ich mit den Einstellungen zu bestimmten Dingen recht wenig anfangen. Auch kann ich nicht verstehen, was es helfen soll, drei Tage auf dem Boden zu knien und zu beten.  Des Weiteren fand ich die Figuren zu Beginn recht befremdlich. Ich war nicht darauf gefasst mit Figuren konfrontiert zu werden die eine bipolare Störung haben oder andere psychischen Probleme. Mir war nicht klar, ob Bartholomew Niel wirklich Briefe an Richard Gere schreibt oder ob er sich das nur ausdachte. Vor allem auch, weil Richard Gere ihn in bestimmten Situationen unterstützte und er ihn als Stimme hörte. Also hinterfragte ich jede Situation und jede Aussagen und überlegte, ob vielleicht etwas ganz anderes dahinter stecken könnte. Das Buch macht aber auch Hoffnung. Denn es zeigt, dass Menschen die man nicht kategorisieren kann oder die nicht den gesellschaftlichen Standards entsprechen, gar nicht so alleine sind. Denn es gibt immer Menschen, denen es ebenso ergeht. Und lernen diese Menschen sich kennen, haben sie eine besondere Verbindung und finden ihr Glück. Dann erreichen sie auch die Ziele, die sie gedacht haben, nie erreichen zu können. Vor allem eine Sache werde ich mir mitnehmen und im Hinterkopf behalten. Die Mutter von Bartholomew Niel hatte die Einstellung, dass wenn ihr etwas schlimmes passierte, im Gegenzug dazu in der Welt einem oder mehreren anderen Menschen etwas Gutes geschieht. Damit lässt sich doch ein schlechter Tag oder ein negatives Ereignis besser aushalten. Die ganze Rezi könnt ihr auch meinem Blog nachlesen: http://zwinkerlingsbibliothek.blogspot.de/2015/07/horbuch-rezension-matthew-quick-die.html

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  • Die Sache mit dem Glück

    Die Sache mit dem Glück

    tootsy3000

    29. June 2015 um 17:15

    Bartholomew Niel und seine Mutter standen sich sehr nah. Als sie nach schwerer Krankheit stirbt steht er plötzlich alleine da. Beim Aufräumen findet er einen Brief von Richard Gere in einer Schublade seiner verstorbenen Mutter. Diese hat ihn in den letzten Stunden ihres Lebens immer mit Richard angesprochen. Also denkt sich Bartholomew, dass Mr. Gere eine ganz besondere Rolle im Leben seiner Mutter haben musste. Er beginnt ihm zu schreiben. Erzählt ihm von seiner Suche nach dem Glück, von Außerirdischen, vom Glauben insbesondere dem Buddhismus und von seiner heimlichen Liebe zu einer Bibliothekarin. Da Bartholomew zeit seines Lebens nie alleine war zieht  Father McNamee, der Priester der Kirchengemeinde, kurzerhand bei ihm ein. Dieser geht immer wieder durch manisch-depressive Phasen und hat ein Alkoholproblem. In einer Therapiegruppe lernt er den kratzbürstigen Max kennen, der um seine tote Katze trauert. In ihm findet er seinen ersten richtigen Freund. Zufällig ist dieser auch noch der Bruder seiner Angebeteten. Das macht Bartholomew erst mal Angst und stellt ihn vor eine neue Herausforderung. Schließlich lernt er Elisabeth dann kennen. Zusammen macht sich das schräge Kleeblatt dann auf den Weg nach Kanada. Jeder aus eigenen Gründen, aber mit dem Wissen, dass sie es nur zusammen schaffen können…. Gleich zu Beginn erfährt man einiges über Bartholomew Niel. Wie das Leben mit seiner Mutter war. Wie die Menschen mit ihnen umgingen. Meistens freundlich, viele aber auch nicht so nett oder gar aggressiv. Seine Mutter lehrte ihn, immer an das Gute zu glauben. Egal was kommt. Mal ist man ganz oben, mal ganz unten, aber man kommt immer wieder hoch. Bartholomew ist ein großer erwachsener Mann, der das kindliche Gemüt nicht verloren hat. Seine Ausdrucksweise ist aber durchaus erwachsen, freundlich und gelehrt. Seine regelmäßigen Briefe, in denen er Zwiesprache mit Richard Gere hält, sind sehr unterhaltsam. Der Roman ist gespickt mit schrägen Charakteren. Neben Bartholomew ist da noch Father McNamee der dem jungen Mann zur Seite steht. Selber aber große Probleme hat sich im Leben zurecht zu finden. Max mit seiner aufbrausenden kratzbürstigen Art bringt ordentlich Schwung in die Handlung. Und Elisabeth ist die zarte, sensible, deren Leben auch nicht immer leicht verlief. Jeder der  vier ist auf seine eigene Art speziell und schräg und passt wunderbar in die Geschichte. Boris Aljinovic hat mir schon in früheren Hörbüchern als Leser gut gefallen. Auch diesmal war ich die meiste Zeit richtig begeistert. Nur ab und zu steigerte er sich zu sehr hinein und wurde mir zu laut. Auch wenn es eine Art agressives Bauchgefühl darstellen sollte, gefiel mir dieses durchgeknallt sein nicht so gut. Ansonsten hat er seine Stimmfarbe großartig den Charakteren angepasst. Egal ob Frau oder Mann, der Aljinovic bringt jedes Geschlecht hörenswert herüber. Matthew Quick ist mit seinem neuen Roman “Die Sache mit dem Glück” eine nette Geschichte mit einem liebenswerten Außenseiter als “Helden” gelungen. Sein erster Roman “Silver Linings” wurde bereits erfolgreich mit Bradley Cooper und Jennifer Lawrence verfilmt. Die Filmrechte für diesen aktuellen Roman wurden auch schon verkauft. Mein Fazit: Ein unterhaltsames Hörbuch über die Suche und das Finden nach dem Glück. Gespickt mit zahlreichen Lebensweisheiten, die man kennt, die man aber nicht immer in Erinnerung hat. Das Zuhören hat mir mit wenigen Ausnahmen richtig Freude bereitet. Man sollte sich auf Bartholomew Neil und seine “durchgeknallten” Freunde mal einlassen!

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  • Ungewöhnliche Chraktere machen die Geschichte zu etwas Besonderem!

    Die Sache mit dem Glück

    Zidisbuecherwelt

    27. June 2015 um 11:29

    Worum geht's? Bartholomew Newt ist 39, hat noch nie gearbeitet und lebt noch bei seiner Mutter, als diese in Folge einer Erkrankung stirbt. Nun steht er ganz alleine da und muss sich überlegen, was er mit seinem Leben anfangen will. Als er in der Unterhosenschublade seiner Mutter einen Brief von Richard Gere, in dem er zum Boykott der Olympischen Spiele aufruft, findet, wird ihm klar, dass der Schauspieler seiner Mutter viel bedeutet haben muss, was für ihn auch damit zusammenhängt, dass sie Bartholomew in der letzten Zeit nur noch "Richard" genannt hat. Er sieht eine Verbindung zu ihm und beginnt, ihm Briefe zu schreiben...     Meine Meinung Wie man es von Matthew Quick gewöhnt ist, hat man es in diesem Buch auch wieder mit einem ungewöhnlichen Hauptcharakter, einem Looser-Typen zu tun. Bartholomew hat in seinem ganzen Leben noch nichts wirkliches geleistet, außer, dass er seine schwer kranke Mutter in den letzten Jahren bis zu ihrem Tod gepflegt hat. Zusammen mit ihr lebte er in seiner eigenen kleinen, abgeschirmten Welt, unternahm kaum etwas und hatte auch keine Kontakte zu anderen. Trotz allem war er sehr zufrieden mit seinem Leben. Dies verändert sich jedoch, als seine Mutter, sein einziger Lebensinhalt, stirbt. Bartholomew ist im Zusammenleben mit ihr immer das Kind geblieben und verhält sich daher auch kindlich naiv und unbeholfen. Diese naive und unschuldige Sichtweise auf die Welt ist äußerst unterhaltsam und einfach ungewöhnlich für einen Mann in diesem Alter. Einerseits ergeben sich dadurch viele komische Situationen, andererseits ist die Situation, in der sich Bartholomew befindet, auch einfach nur traurig. Ich finde es schön, dass sich der Autor oft solchen Menschen, die eher am Rande der Gesellschaft stehen, zuwendet und ihre Geschichten erzählt, er dies aber nie in irgendeiner Form abwertend belächelnd oder herablassend tut. Vielmehr kommen die Charaktere immer sehr liebenswert herüber und man schließt sie sofort ins Herz. Dadurch versucht man dann auch, ihre Situation und Sichtweise zu verstehen. Man leidet und fiebert daher mit Bartholomew mit und wünscht sich für ihn, dass er ins Leben hinein findet. Ganz langsam begleiten wir ihn Schritt für Schritt auf dieser Reise.   Wie typisch für diese Art von Büchern, entwickelt sich die Geschichte langsam. Für mich persönlich hatte der erste Teil ein bisschen zu viele Längen, sodass man nicht sofort hundertprozentig hineingefunden hat. Auch waren die Auflösungen, die das Ende bereithielt, nicht wirklich überraschend und unvorhersehbar, sondern haben sich eher schon recht früh abgezeichnet, was ein wenig enttäuschend war.   Nach etwas längerer Hörbuchabstinenz habe ich mich hier mal wieder an eines gewagt und ich muss sagen, dass es eine schöne Abwechslung war. Der Sprecher, Boris Aljinovic, den man aus dem Tatort kennt, hat die Geschichte von Bartholomew sehr einfühlsam erzählt und seine kindliche und unbedarfte Art sehr authentisch wiedergegeben.     Fazit   Wer ungewöhnliche, liebenswerte Charaktere und eine berührende Geschichte sucht, ist bei diesem Buch an der richtigen Stelle!

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  • Glück ist, wie du selbst die Welt um dich herum wahrnimmst

    Die Sache mit dem Glück

    MelE

    27. April 2015 um 09:00

    "Die Sache mit dem Glück" ist für mich das zweite Buch des Autors, welches mich hat begeistern können. "Silver Linings" war auch schon sehr genial durch seine außergewöhnlichen Protagonisten, die definitiv aus der Masse herausstechen konnten. In "Die Sache mit dem Glück" ist es Bartholomew Niel, der zwar absolut liebenswert ist, aber dadurch, dass er trotz seines Alters sehr kindlich wirkt und das Leben außerhalb von Kirche und seinem Zuhause nicht zu kennen scheint, wirkt völlig verloren als seine Mutter stirbt. Seinen Vater hat er nie kennengelernt, da dieser bei einem Attentat ums Leben gekommen ist. Als Father Mc Namee bei Batholomew einzieht wendet sich das Blatt wieder ein klein wenig, da es für beide ein Abenteuer zu bestehen gilt. Bartholomew der nie gearbeitet hat, da immer irgendjemand die Rechnungen gezahlt hat, sollte nun lernen auf eigenen Beinen zu stehen, aber es gestaltet sich doch als schwieriger als erwartet. Nachdem Bartholomew anfängt an Richard Gere zu schreiben, musste ich mir mehr als einmal das Lachen verkneifen, da er dies so liebevoll tut als wäre dieser eine wahre Ansprechperson von der man sich Rat erhofft. Im Nachhinein muss er feststellen, dass seine Mutter Richard zwar liebte, aber einen anderen als Bartholomew gedacht hätte, aber das ist eine andere Geschichte in dieser Geschichte, die zwar sehr offensichtlich ist, aber erst am Ende für Bartholomew ersichtlich wird. Interessant ist, dass trotz aller Lügen Bartholomew nicht zusammenbricht, sondern sein eigenes persönliches Glück findet. Er, der voller Großmut und Herzlichkeit durchs Leben geht trifft auf Menschen die ihm wohlgesonnen sind und ihn so akzeptieren wie er ist, obwohl er eben auch außergewöhnlich ist.  "Die Sache mit dem Glück" ist ein Buch / Hörbuch, welches zum Nachdenken anregen sollte, denn was für mich Glück bedeutet, wirkt sich auf jemand anderen vielleicht ganz anders aus. Bartholomew Neil ist ein toller Typ trotz seiner kindlichen Naivität, denn er findet sein Glück schon im Kleinen und wirkt nie undankbar, sondern auf seine eigene Art und Weise gestärkt und optimistisch. Seine innere Stimme, sein Bauchgefühl ist oft philosophisch und keineswegs dumm. Bartholomew hat jede Menge Potential, welches er aber erst entdecken muss und mir kam mehr als einmal der Gedanke, ob seine Mutter ihn vielleicht auch darin gehindert hat sich weiterzuentwickeln, denn die Familie bestand ja nur aus ihr und Barth. Manchmal kam auch Father Mc Namee zu Besuch, aber ansonsten gab es wohl eine starke Mutter - Sohn - Beziehung. Wer hier zwischen den Zeilen hört, wird erkennen, dass Bartholomew ein sensibler und intelligenter Mensch ist, der sich sehr gut auf andere einlassen und diese stärken kann. Ein Hörbuch mit echtem Tiefgang, welches von Boris Aljinovic wunderbar wiedergegeben wurde. Von mir eine echte Hörempfehlung ohne Einschränkung. Mich konnte Bartholomew ab der ersten Minute des Hörbuches für sich gewinnen und ich wünschte mir mehr solch einfühlsame und wundervolle Menschen wie ihn, die sich sorgen, wenn es anderen schlecht geht und dieses auch bemerken und ganz tief in sich aufnehmen können. Natürlich gab es auch witzige und amüsante Momente im Hörbuch, aber die, die einen bleibenden Eindruck auf mich gemacht haben, konnten überwiegen.

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  • Bei diesem Buch wird einen warm ums Herz

    Die Sache mit dem Glück

    Sarlascht

    28. December 2014 um 18:05

    Inhalt: Bartholomew Neil hat immer bei seiner Mutter gelebt. Als diese stirbt, ist er plötzlich auf dich alleine gestellt. Eine extreme Umstellung. Bartholomwe ist 39. Als er die Sachen seiner Mutter aufräumt, findet er im Schlafzimmer einen Brief von Richard Gere. Er schließt daraus, dass der Brief ihr viel bedeutet haben muss, immerhin war er in ihrer Unterwäscheschublade. Einiges wird ihm klar, in ihren letzten Tagen hat sie ihm immer Richard genannt. Bartholomew entschließt sich, dem Schauspieler Briefe zu schreiben, über das Glück, Außerirdische, Buddhismus und der Liebe zu Katzen, eigentlich erzählt er ihm sein Leben, wie einem guten Freund. Schnell ist klar, für Bartholomew stehen neue Zeiten vor der Tür. Meine Meinung: Nachdem ich nicht wirklich begeistert von „Silver Linings“ war, überlegte ich mir gut, ob ich es nochmals mit Matthew Quick versuchen sollte, doch zu verführerisch war dieses Thema und so schnappte ich mir dieses Mal ein Hörbuch, eine sehr gute Entscheidung, wie sich herausstellen sollte. Zu Beginn fand ich die Geschichte verwirrend, auch irgendwie nicht sehr einladend, aber nach den ersten Kapitel änderte sich diese Einstellung, ich fand in die Erzählung und war dann mittendrin, wollte gar nicht mehr aussteigen, sondern einfach immer weiterhören. Bartholomew ist einzigartig, er ist hochbegabt, kann aber mit Gefühlen nicht sonderlich gut umgehen, ihm fällt es schwer, die Menschen zu verstehen und so kommt es immer wieder zu Verwechslungen. Seine Mutter hat ihn aus diesen Miseren immer geholfen, doch nun ist sie nicht mehr da, doch alleine ist er trotzdem nicht, an seiner Seite: Father McNamee. Selbst gerade in einer Lebensphase, in der es viele Umbrüche gibt, achtet er doch darauf, dass es Bartholomew an nichts fehlt und er ins Leben findet. Im Laufe des Buches kommen noch zwei Menschen hinzu, Max und Elisabeth. Auch sie stehen nicht unbedingt Mitten im Leben, sondern eher außen vor. Gemeinsam sind sie schon eine sehr seltsame Truppe, jedoch unendlich liebenswert, dass es für mich einfach wunderschön war, von ihren Abenteuern zu lesen. Mal brachten sie mich zum Schmunzeln, doch gegen Ende hin, da verdrückte ich die ein oder andere Träne, musste sogar eine Pause einlegen. Dieses Buch bietet alles, was man sich nur wünscht. Es war eines dieser Bücher, dass zu Ende geht, einen Abschluss findet und doch noch so viel zu erzählen hätte. Man möchte einfach noch viel länger an der Seite dieser einzigartigen Menschen verweilen, zumindest fühlte ich mich in ihrer Umgebung einfach wahnsinnig wohl. Und die Sache mit dem Glück, ja, sie findet auch Platz, was Glück ist und es manchmal viel näher ist, als man denkt. Die Geschichte regt zum Nachdenken an, aber bei mir überwog mehr der Schwermut, die Charaktere ziehen zu lassen. Zu dem Hörbuchsprecher Boris Aljinovic kann ich nur sagen, dass seine Stimme sehr angenehm und durchaus gut zu Bartholomew gepasst hat. Er machte die Geschichte richtig lebendig. Fazit: „Die Sache mit dem Glück“ ist ein Buch, was einen lachen und weinen lässt. Unbeschreiblich, wie sehr man sich in der Welt von Bartholomew verliert und wie schwer es einem fällt, ihm am Schluss ziehen zu lassen.

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