Matthew Quick Die Sache mit dem Glück

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Inhaltsangabe zu „Die Sache mit dem Glück“ von Matthew Quick

New-York-Times-Bestsellerautor Matthew Quick hat nach «Silver Linings», dessen Verfilmung mit Stars wie Bradley Cope, Jennifer Lawrence und Robert De Niro einen Oscar und einen Golden Globe gewann, eine witzige und zärtliche Geschichte über Glück, Familie, Freundschaft, Trauer, Akzeptanz und Richard Gere geschrieben.
Bartholomew hat immer bei seiner Mutter gelebt. Als sie stirbt, muss er plötzlich allein zurechtkommen. Aber das sagt sich so leicht. Bartholomew ist 39. Beim Aufräumen ihres Schlafzimmers findet er einen Brief von Richard Gere wieder. Darin ruft der Hollywoodstar zum Boykott der Olympischen Spiele in Peking auf, wegen Tibet. Der Brief muss Mom viel bedeutet haben, sonst hätte sie ihn nicht in ihrer Unterwäscheschublade aufbewahrt. Nun versteht Bartholomew auch, warum sie ihn in ihren letzten Tagen, als sie schon sehr durcheinander war, immer nur «Richard» genannt hat. Er beschließt, dem Schauspieler Briefe zu schreiben. Über Moms Theorie vom Glück, über Außerirdische, Buddhismus und die Liebe zu Katzen. Und über die junge Bibliothekarin, die er schon seit Jahren einmal ansprechen möchte. Bis jetzt hat Richard Gere noch nicht geantwortet, aber Bartholomew ist sicher, er wird ihm bei seinem Neuanfang helfen.
Ein höchst unterhaltsamer und inspirierender Roman, der einen über die Gründe des Universums nachgrübeln und über die Kraft der Güte und der Liebe staunen lässt. Graeme Simsion, der Autor des Bestsellers «Das Rosie-Projekt», urteilte:« `Die Sache mit dem Glück` ist genau das, was ich von Matthew Quick erwartet habe: originell, fesselnd, erhebend.» 2015 wird der Roman in den USA von Jonathan Dayton und Valeri Faris verfilmt, den doppelten Oscar-Gewinnern des Erfolgsfilms «Little Miss Sunshine».

Liest sich zwar wirklich leicht und schnell, allerdings waren es mir einfach zu viele seltsame Zufälle, bzw Vorfälle...

— BlueSunset

Interessantes Buch mit Tiefgang über das Glück des Augenblicks

— Petra1984

Wunderbares Buch mit einzigartigen und ganz besonderen Charakteren! Absolut lesenswert!

— reading_ani

Skurril, komisch und besonders.

— weinlachgummi

Tolles Buch, blödes Cover, das einen falschen Eindruck macht.

— IrisBuecher

Sprachlich für mich gewöhungsbedürftig, jedoch mit dem Charakter der Hauptperson absolut stimmig.

— Tigra

Selbst wenn man 50 Euro pro Seite bekäme, um dieses Buch zu lesen, so wäre die verlorene Zeit noch immer mehr wert als das verdiente Geld!

— Hazel93

Man muss sich an den Stil und den Hauptdarsteller gewöhnen, sich hineindenken. Dann ist es ein tolles Buch!

— Gitte-Booklove

Eine Geschichte die anders ist- aber gut und somit empfehlenswert.

— 22an08

Die Geschichte von Bartholomew ist ungewöhnlich, unterhaltsam und macht einen nachdenklich.

— Klene123

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  • Die Sache mit dem Glück

    Die Sache mit dem Glück

    weinlachgummi

    02. October 2016 um 00:41

    Kurzmeinung Nachdem ich Flugstunden und Silver Linings gelesen habe, wollte ich schnell ein weiteres Buch von Matthew Quick lesen. Allein der Klappentext hätte mich wohl nicht angelockt. Da ich mir darunter nicht viel vorstellen konnte.Positiv:* Der Aspekt der Freundschaft* Wie sich alles fügt, alles würde es das Schicksal wirklich geben* Die skurrilen und besonderen Charaktere* Eine ungewöhnliche Story,* Am Ende bleibt etwas positives * Hat mich Emotional gepackt* witzigNegativ:* Zum teil derbe Sprache und viele FlücheDie ganze Geschichte um Richard Gere hat etwas witziges und skurriles. Doch zwischen diesen komisches Szenen verbergen sich allerhand Weisheiten und positive Aspekte. Eine Gruppe von Menschen, die einfach nicht zu den anderen passt. Ein komischer Haufen und doch auf ihre Art liebenswert. Bleiche und Normale Charaktere sind nichts für Matthew Quick und genau dies mag ich so an seinen Büchern. Mich haben einige Szenen des Romans bewegt, vermutlich weil ich mich damit identifizieren konnte. Und mich auch noch nachdem Lesen zum nachdenken angeregt.Fazit:Ein besonderes Buch mit ganz besonderen Charakteren und einer ungewöhnlichen Story.Und einer schönen Botschaft. Auch Außenseiter können Freunde finden und auf Unglück folgt Glück, irgendwann.....

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  • Rezension zu "Die Sache mit dem Glück"

    Die Sache mit dem Glück

    Flickercat

    28. February 2016 um 19:07

    Bartholomew ist 39, lebt bei seiner Mutter, hat keine Freunde und kein eigenes Leben und fühlt sich eigentlich wohl, so wie es ist. Doch als seine Mutter stirbt, ändert sich alles. Bartholomew beginnt, Briefe an den Schauspieler Richard Gere zu schreiben, von dem seine Mutter großer Fan war. Durch diese Briefe erlebt der Leser, wie Bartholomew sich mit Hilfe dieses neuen, nie antwortenden Freundes selbst Mut macht und seinem Leben nach und nach neue Wendungen gibt, mit denen er nie gerechnet hätte. Bartholomew ist ein Außenseiter, und im Laufe des Buches findet er seinen Weg – kein unüblicher Handlungsverlauf also, aber größtenteils charmant umgesetzt. Das „Glücksprinzip“, mit dem Bartholomews Mutter sich immer getröstet hat, gefällt mir gut und der Protagonist selbst hat mich auch überzeugt. Man merkt, dass er nicht so ist wie „normale“ Menschen, aber dabei kommt er nie rüber wie ein Trottel, sondern eher einfach weltfremd und durchaus sympathisch. Die große Enthüllung am Ende habe ich schon ziemlich früh vorausgesehen und Max' Alienfimmel fand ich beim Lesen auch eher anstrengend. Dafür hat mir der etwas absurde Rahmen mit den Briefen an Richard Gere, dessen Hilfe und dem Missverständnis in Bezug auf Bartholomews Mutter gut gefallen, war mal was anderes. :D Angenehmes Buch für zwischendurch, aber nichts Weltbewegendes, meiner Meinung nach: Kann man lesen, muss man aber nicht. Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar! :D

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  • Das Glück der kleinen Dinge

    Die Sache mit dem Glück

    Leseratte87

    Bartholomew wohnt bei seiner Mutter, hat keinen Job, keine Freunde und keine Freundin. Nun ist er Ende Dreißig, seine Mutter ist gerade an einem Hirntumor gestorben und nun steht sein Leben auf dem Kopf. Seine Therapeutin benötigt eigentlich selbst Hilfe, sein Lieblingspriester hängt sein Amt an den Nagel und zieht kurzerhand bei Bartholomew ein und er selbst schreibt regelmäßig Briefe an Richard Gere. Genau, den Filmschauspieler, den seine Mutter so gerne mochte. So sehr, dass sie ein Einwurfschreiben von Richard Gere jahrelang in ihrer Unterwäscheschublade aufbewahrte und ihren eigenen Sohn am Ende ihres Lebens ständig Richard nannte. Bartholomew hat da natürlich mitgespielt und fühlt sich dem Schauspieler nun auf ganz besondere Weise verbunden, daher auch die Briefe an ihn, in denen er von seinem Leben nach dem Tod der Mutter berichtet. Und was man darin erfährt, geht einem ans Herz, oder zumindest ging es mir ans Herz. Er muss mit einer Therapeutin arbeiten, die ihn zu einem anderen Therapeuten schickt. Und bei ihm lernt er Max kennen, der dann sein erster Freund wird, mit dem er in einer Bar ein Bier trinkt. Und dadurch kommt so einiges ins Rollen und plötzlich macht Bartholomew Dinge, die er sich wahrscheinlich nicht mal geträumt hätte. Er selbst beschreibt sich als korpulenten Enddreißiger, der aber sehr empathisch und hilfsbereit ist. Seine Gutmütigkeit lässt ihn mitunter sehr naiv und kindlich wirken. Aber das ist es auch, was ihn mir so sympathisch gemacht hat. Ich mag es, dass er ein bisschen anders ist, als alle anderen. Dass der Roman in Briefen verfasst ist, fand ich auch toll, so bekommt man einen sehr guten Einblick in Bartholomews Innenleben. Matthew Quick hat in diesem Roman viele einzigartige und eigenartige Charaktere geschaffen, die mir sehr schnell sehr ans Herz gewachsen sind. Hoffentlich kommt bald was Neues von ihm raus, weil ich von diesem Buch wirklich sehr begeistert war. 

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    • 2

    suppenfee

    23. February 2016 um 10:46
  • Die Suche nach dem Glück - bei mir hat das nicht so ganz funktioniert

    Die Sache mit dem Glück

    chuma

    20. May 2015 um 16:33

    Bartholomew Neil ist 39 Jahre alt, hat noch nie gearbeitet und auch keine Freunde (außer einem Priester und seiner Mom) - sein Lebensinhalt ist es, sich um seine Mutter zu kümmern. Diese ist an Krebs erkrankt und erliegt diesem Leiden schließlich. So gerät von einem Tag auf den anderen Bartholomews Leben völlig aus den Fugen und er weiß nicht wie es weitergehen soll - bis er in einer Schublade seiner Mutter einen Brief der Hilfsorganisation (International Campaign for Tibet) Richard Geres findet. Er glaubt, dass seiner Mutter dieser Brief und Richard Gere selbst sehr wichtig waren und beschließt deshalb selbst Briefe an den Schauspieler zu schreiben. Briefe, die eine Brücke zu seinem Neuanfang schlagen sollen. Gestaltung, Stil, Leseeindruck: Ein magenta farbenes Cover, buntes Konfetti, eine Sonne und verspielte, kindliche Schrift - jawohl es handelt sich um ein Feelgood-Buch und ich war sehr gespannt, ob der Inhalt der Aufmachung gerecht werden würde. Vom Autor selbst hatte ich noch nichts gelesen und bin ganz unvoreingenommen an die Geschichte gegangen. Der Originaltitel " The good luck of right now" passt meines Erachtens deutlich besser aber mit der Übersetzung lässt sich auch ganz gut leben. Seine Story erzählt Quick im Briefstil, die allesamt von Bartholomew an Richard Gere geschrieben sind. Der Leser weiß weder wann Bartholomew diese Briefe schreibt, noch ob er sie abschickt oder sie ihren Adressaten erreichen. Und so liest man voll freudiger Erwartung einen Brief nach dem anderen, um mehr über Bartholomew zu erfahren. Die Seiten fliegen dahin, der Schreibstil ist flüssig und sehr einfach gehalten, es gibt viele Zitate des Dalai Lama, die natürlich wunderbar philosophisch anmuten und doch hatte ich ständig das Gefühl, dass etwas fehlt. Wer ist Bartholomew und was stimmt nicht mit ihm? Diese Frage geisterte mir ständig im Kopf herum und die Antwort verweigert Quick mir leider. Im Mittelteil des Buches fehlte mir die Motivation weiterzulesen, was für mich einem Einbruch des Spannungsbogens gleichkam. Ein paar Worte zu den Charakteren. Der Protagonist Bartholomew ist ein korpulenter Enddreißiger, der ein wenig "zurückgeblieben" scheint. Er ist ein liebenswürdiger und sehr empathischer Mann, der hilfsbereit ist und sich nach Liebe und Geborgenheit sehnt. Durch seine Empathie und Hilfsbereitschaft wirkt er nicht selten ein wenig entrückt von dieser Welt, beinahe schon klug und mit prophetischen Zügen gesegnet. Andererseits denkt und schreibt er zeitweise wie ein Kind, ist hilflos und unselbstständig, unfähig das Leben allein zu meistern. Bartholomew bleibt mir bis zuletzt ein Rätsel und ich kann ihn für mich nicht einordnen. Nun gut, womöglich ist das vom Autor so gewollt. Bartholomews Mutter lernen wir nur indirekt über die Erzählungen des Sohnes kennen, sie scheint eine warmherzige und starke Frau gewesen zu sein, die versucht hat, dem Leben das Positive abzuringen, egal wie hart das Schicksal zugeschlagen hat. Und diese Weisheit gibt sie ihrem Sohn mit: Der Glück des Augenblicks. "Das ist die Sache mit dem Glück des Augenblicks, nicht? Das Schlechte, das Gutes bewirken wird." (Zitat S. 256) Außerdem gibt es da noch Father McNamee, der an einer bipolaren Störung leidet und ein Alkoholproblem hat, sich aber aufopferungsvoll um Bartholomew kümmert. Die Trauerbegleiterin Wendy, die selbst einen Rucksack voller Probleme mit sich herumträgt. Max, der seine Katze verloren hat und mit diesem Verlust nicht umgehen kann, dabei aber ein weitaus tiefer liegendes Problem hat, und sich ganz in die Paranoia um Alienentführungen flüchtet. Und zu guter Letzt ist da noch Elizabeth, die als Aushilfskraft in der Bibliothek arbeitet und in die sich Bartholomew verliebt. Sie ist unnahbar und völlig verschüchtert, lebt mit ihrem Bruder zusammen und ihnen beiden droht die Wohnungskündigung. Insgesamt eine bunte Truppe, die nett vom Autor beschrieben ist aber irgendwie nicht die rechte Tiefe bekommt. Schade eigentlich. Was bleibt nach der Lektüre? Für die einen ein Kompliment, für mich leider nur Mittelmaß aber im Kern trifft es die Erwartungshaltung: Eine nette "Feelgood-Außenseiter-Roadstory", mit stellenweise lockerem Humor und etlichen Lebensweisheiten, die wir alle bereits kennen und nicht oft genug in Erinnerung gerufen bekommen können. "Mom verstand, dass es besser war, manche Dinge auf sich beruhen zu lassen. Worte ließen sich als Waffen benutzen, die zu viel Schaden anrichten." (Zitat S. 59) "Wir wissen nichts. Aber wir können wählen, wie wir reagieren, wenn uns etwas Bestimmtes widerfährt. Wir haben immer eine Wahl." (Zitat S. 180) "Und was ist die Wirklichkeit anderes als die Art und Weise, wie wir sie wahrnehmen?" (Zitat S. 185) Fazit: "Die Sache mit dem Glück" ist ein Buch, bei dessen Lektüre man viele schöne und wahre Momente erleben kann, wenn man sich darauf einlässt. Die Idee des Autors ist extravagant und interessant, für mich leider nicht perfekt umgesetzt. Nichtsdestotrotz eine nette Geschichte, für die man in der richtigen Stimmung sein muss, um sie intensiv miterleben und mitfühlen zu können.

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  • Das Glück in den kleinen Dingen

    Die Sache mit dem Glück

    Klene123

    01. May 2015 um 13:59

    Zuerst wird viel Input gegeeben über Bartholomew's Leben und das Leben mit seiner Mutter, die an Gehirnkrebs gestorben ist. Man bekommt ein gutes Gefühl für Bartholomew wie er so tickt und wieso er Briefe an Richard Gere schreibt, die wir als Zuhörer/Leser sozusagen mitlesen. Zu Beginn zieht sich alles ein bisschen. Ab CD 3 kommt langsam Spannung auf. Dieses Unterfangen endet aber eher unglücklich. Dennoch ist hier der Stein dann ins Rollen gebracht worden, wirft dann Dynamik in die Geschichte. Bartholomew findet Freunde und so entsteht eine interessante Gruppe von Menschen, die alle ihr Päckchen zu tragen haben, manche ein eher Verrückteres als Andere. Es geht um Neuanfänge und Abschlüsse und wie man sich selbst in der Welt zurecht finden kann. Ich konnte mich jedoch nicht immer in Bartholomew einfühlen, deshalb blieb die Geschichte glaube ich auch etwas auf Distanz. Manchmal legt er sich so gute Sachen zurecht, geht wirklich in die Tiefe mit seinen Gedanken, nur um dann doch wieder das zu tun was andere ihm sagen. Er bleibt eben ein bisschen naiv und man sieht nur kleine Entwicklungsschritte in großen Zeitspannen was ein bisschen das Gefühl von Endlosigkeit zurücklässt. Dennoch ist Bartholomew genau das, was die Geschichte ausmacht. Ein mal etwas anderer Held. Er meistert nicht alles perfekt und ist dabei trotzdem liebevoll und mitfühlend, eben menschlich. Deshalb freut man sich auch mit ihm, ärgert sich mit dem kleinen Mann im Bauch und hofft für ihn, dass er sein Glück findet. Mit ihm lernt man die Fähigkeit auch mal Fünfe gerade sein zu lassen und einfach zu Glauben, denn es wird alles gut. Alles hat seinen Platz und seine Verbindung – Synchronizität ist Bartholomew's Leitidee. Der Protagonist setzt sich dabei auch mit Religion, Politik, Moral und der puren Existenz auseinander, jedoch nicht immer in der auffälligsten Weise, es sind die kleinen Details in diesem Buch, die es zu einer wunderbaren Geschichte machen. Boris Aljinovic liest die Geschichte außerdem ausgezeichnet, sodass wirklich verschiedene Charaktere entstehen. Vor allem Max, Bartholomew's Freund, ist sehr unterhaltsam. Und auch Richard Gere, den sich Bartholomew einbildet, kommt als eine eigenständige Figur daher. Man kann alle super unterscheiden und jeder bekommt so seine Eigenheiten, der Sprecher ist wirklich sehr gut gewählt. Fazit: Ich vergebe vier Sterne für diese Geschichte, die mich am Ende doch wirklich berührt und zum Nachdenken gebracht hat. Der eine Stern wurde für die ausschweifende Einleitung abgezogen.

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  • Leserunde zu "Die Sache mit dem Glück" von Matthew Quick

    Die Sache mit dem Glück

    TinaLiest

    Es wird ein Buch zu dir kommen, das dich sehr glücklich macht Nach dem Weltbestseller "Silver Linings" legt der amerikanische Autor Matthew Quick mit seinem neuen Roman nach: "Die Sache mit dem Glück" ist eine witzige und inspirierende Geschichte, die einen über die Gründe des Universums nachgrübeln und über die Kraft der Güte und der Liebe staunen lässt. Lebensbejahend, weise und anrührend! Mehr zum Buch: Bartholomew hat immer bei seiner Mutter gelebt. Als sie stirbt, muss er plötzlich allein zurechtkommen. Aber das sagt sich so leicht. Bartholomew ist 39. Beim Aufräumen ihres Schlafzimmers findet er einen Brief von Richard Gere wieder. Darin ruft der Hollywoodstar zum Boykott der Olympischen Spiele in Peking auf, wegen Tibet. Der Brief muss Mom viel bedeutet haben, sonst hätte sie ihn nicht in ihrer Unterwäscheschublade aufbewahrt. Nun versteht Bartholomew auch, warum sie ihn in ihren letzten Tagen, als sie schon sehr durcheinander war, immer nur «Richard» genannt hat. Er beschließt, dem Schauspieler Briefe zu schreiben. Über Moms Theorie vom Glück, über Außerirdische, Buddhismus und die Liebe zu Katzen. Und über die junge Bibliothekarin, die er schon seit Jahren einmal ansprechen möchte. Bis jetzt hat Richard Gere noch nicht geantwortet, aber Bartholomew ist sicher, er wird ihm bei seinem Neuanfang helfen. Hier könnt ihr Glückskekse knacken, Glücksbotschaften verschicken und noch mehr zum Buch erfahren! Möchtet ihr diesen außergewöhnlichen Roman in unserer Leserunde entdecken und mehr von Bartholomew, seiner Mutter und den Briefen an Richard Gere erfahren? Wir vergeben gemeinsam mit dem Rowohlt Verlag 25 Exemplare von "Die Sache mit dem Glück" von Matthew Quick! Wenn ihr bei der Leserunde dabei sein wollt, beantwortet uns einfach die folgende Frage und bewerbt euch damit für eines der Testleseexemplare: Welcher Berühmtheit würdet ihr gerne einmal einen Brief schreiben und was wolltet ihr der Person schon immer mal sagen? Bitte vergesst nicht, dass ihr euch im Gewinnfall zur zeitnahen und aktiven Teilnahme an der Dikussion in allen Leseabschnitten und zum Schreiben einer abschließenden Rezension verpflichtet!

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    • 528
  • Die Sache mit dem Glück - M. Quick

    Die Sache mit dem Glück

    marlene_w

    14. March 2015 um 22:37

    Inhalt: In dem Buch geht es um den 39jährigen Bartholomew Neil. Nach dem Tod seiner Mutter muss er das erste Mal in seinem Leben auf eigenen Füßen stehen. Er fängt an Briefe an den Schauspieler und Buddhist Richard Gere zu schreiben, den Bartholomew´s Mutter sehr verehrte. Diese Briefe sind eine Art Tagebuch, in welchen er seine Gedanken, Erlebnisse und Gefühle niederschreibt. Meine Meinung: Ich habe mich sehr darauf gefreut, das Buch zu lesen und hatte dementsprechend hohe Erwartungen. Das Cover hat mir von Beginn an sehr gut gefallen, vor allem, weil es dem von Silver Linings so sehr ähnelt. Auch der Inhalt klang interessant und auch anders als das was ich sonst so lese. Doch leider fiel es mir sehr schwer mich an den Schreibstil von Matthew Quick zu gewöhnen und an die "Briefform". Und selbst als ich das dann geschafft hatte, konnte ich über das ganze Buch hinweg nie so richtig warm  mit den Charakteren werden, insbesondere mit Bartholomew. Er war mir zeitweilig etwas zu naiv und wirkte etwas einseitig. Vielleicht lag das aber auch daran, dass ich selbst erst 15 Jahre alt bin und mich deswegen nicht so gut mit ihm identifizieren konnte. Gut gefallen haben mir die Abschnitte, in denen er über den Buddhismus geschrieben hat, das war echt interessant und es hat zum Nachdenken angeregt. Generell haben mir die Teile über Religionen gut gefallen, sie haben  das Buch für mich sehr viel interessanter und auch unterhaltsamer gemacht. Alles in allem gebe ich dem Buch drei Sterne. Die Geschichtsidee hat mir gut gefallen und es ist auf jeden Fall ein besonderes Buch, welches für mich jetzt vielleicht nicht das Richtige war, aber ich bin trotzdem froh es gelesen zu haben.

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  • Ich habe das Glück gefunden

    Die Sache mit dem Glück

    sarahsuperwoman

    28. February 2015 um 19:28

    Es ist die Geschichte von Bartholomew Neil. Er schreibt Richard Gere Briefe, über seine Mutter, die an Krebs gestorben ist. Vor ihrem Tod hat sie ihren Sohn Bartholomew immer “Richard” genannt, weswegen er nun Richard Gere die Geschichte erzählen möchte. Bartholomew fühlt sich einsam so ganz ohne seine Mama, da er nun keine Aufgabe mehr in seinem Leben besitzt. Am Anfang kommt immer wieder vor, dass er irgendwelche Therapien angegangen ist und für mich selbst war das eine gewisse Therapie, da mich der Krebs immer an meinen vor drei Jahren verstorbenen Onkel erinnert. Trotz dessen, dass der Anfang so unglaublich traurig anfing, merkt man immer wieder wie viel Humor Bartholomew eigentlich hat, ohne dass er das überhaupt merkt. Oftmals dachte ich wirklich, dass dieses Buch nicht abgefahrener sein kann, da er erst vom Krebs redet und dann wie er ins Gefängnis kam, was ein riesiger Missverständnis war. Viele weitere Sachen brachten mich so dermaßen zum Lachen, dass ich mir dachte: “Das ist definitiv ein Buch, um das pure Glück zu spüren, obwohl es sich mit einem so traurigen Thema befasst.” Im Laufe der Geschichte habe ich immer wieder gemerkt, dass es immer ernster wurde und Bartholomew immer mehr zu sich selbst gefunden hat. Ich habe gemerkt, dass man sich selbst nicht von einer einzigen Person abhängig machen soll und das Allerwichtigste, was ich gelernt habe ist: Ich wurde daran erinnert, wo das Glück überall lauert und wie ich es erkenne. Er spricht Herzensangelegenheiten an, wie Liebe, Vertrauen, Mut und Zielstrebigkeit. Genau das brauchen wir als Menschen und umso schöner ist die Geschichte, wenn ich mit ihm zusammen seinen Weg gehe und diese tollen Sachen erkenne. Ich habe die Augen geöffnet! Jedes Mal, wenn ich ein Buch lese, von dem ich so unglaublich viel mitnehmen kann wie bei “Die Sache mit dem Glück”, weiß ich einfach warum ich lese. Die Geschichte war einfach so wundervoll, dass ich euch wirklich sagen muss: Du kaufst dir pures Glück! Du musst es lesen und du solltest es mit jedem teilen, der ein Stück Glück gebrauchen kann – der dir wichtig ist. Manchmal ist es wirklich schwer zu erkennen, wo sich das Glück versteckt und die Geschichte öffnete mir die Augen. Es ist definitiv ein Must-Read!

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  • Das Glück des Augenblicks

    Die Sache mit dem Glück

    Lilli33

    20. February 2015 um 11:43

    Bartholomew Neil ist 39 Jahre alt. Sein IQ ist nicht gerade der höchste, und so lebte er sein Leben lang bei seiner Mutter, bis sie selbst an einem Hirntumor erkrankte. Bartholomew kümmerte sich um sie bis zu ihrem Tod. Als ihr Verstand immer mehr unter den Veränderungen durch den Krebs litt, nannte sie ihn immer öfter Richard - nach ihrem Lieblingsschauspieler Richard Gere. Und weil Bartholomew ein großes Herz hat, spielte er mit und tat so, als sei er Richard Gere. Um die Geschehnisse zu verarbeiten, schreibt er schließlich Briefe an den berühmten Schauspieler, der zum Buddhismus übergetreten ist und als Freund des Dalai Lama gilt. Aus diesen Briefen besteht der Roman. Allerdings wirken sie nur durch die äußere Form wie Briefe, also Anrede und Schlussformel. Dazwischen berichtet Bartholomew fortlaufend von seinen Erlebnissen und Überlegungen. Seine Gedanken und philosophischen Betrachtungen wirken oft recht kindlich, etwas naiv, erlauben dadurch aber einen unverstellten Blick auf die Dinge. Im Gegensatz dazu ist die Sprache nicht besonders kindlich, da Bartholomew oft in der Bibliothek sitzt und liest bzw. im Internet recherchiert. Dadurch hat er sich wohl einen recht erwachsenen Wortschatz angeeignet, was das Lesen des Romans für uns Erwachsene angenehm macht. Ein Leben lang war Bartholomew nur mit seiner Mutter zusammen. Auch die katholische Kirchengemeinde spielte eine Rolle in ihrem Leben. So kümmerte sich z.B. Father McNamee um die beiden. Doch nun muss Bartholomew lernen, auf eigenen Beinen zu stehen, Leute kennenzulernen, vielleicht sogar die junge Bibliothekarin, die er so gerne bei der Arbeit beobachtet und in die er sich ein klein wenig verliebt hat? Die ersten etwa hundert Seiten fand ich ein bisschen zäh. Hier gab es wenig Handlung, es ging nichts vorwärts. Doch dann hatte ich mich wohl eingelesen und es passierte auch etwas Unvorhergesehenes. Nun konnte mich das Buch wirklich fesseln, und ich habe den Rest in einem Rutsch gelesen. Bartholomew mag etwas einfältig wirken, doch sein Herz ist riesengroß. Ich mochte diesen Protagonisten sehr. Er beweist so viel innere Stärke, dass sich mancher eine Scheibe davon abschneiden könnte. Obwohl er Katholik ist, haben ihn offensichtlich die Lehren Buddhas tief beeindruckt, und so werden diese immer wieder thematisiert. Aber keine Angst, es geht hier nicht vordergründig um Religion. Ich selbst bin nicht religiös, und mir war es nicht zu viel.

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  • Mir zu eintönig

    Die Sache mit dem Glück

    Natalie77

    10. February 2015 um 11:38

    Inhalt: Nachdem seine Mutter gestorben ist findet Bartholomew Neil einen Brief von Richard Gere in ihrer Wäscheschublade. Der Brief ruft zum Boykott der Olympischen Spiele in Peking auf. Er muss seiner Mutter so viel bedeutet haben dass sie ihn jahrelang verwahrt hat. Jetzt wird Bartholomew auch klar warum sie ihn am Ende ihres Lebens nur noch Richard genannt hat. Eine Tatsache durch die er sich mit Richard Gere verbunden fühlt und ihm Briefe schreibt, auch wenn er keine Antwort bekommt… Meine Meinung: Die Sache mit dem Glück hört sich nachdenklich aber auch, durch das Cover unterstützt, heiter an. Doch heiteres konnte ich nicht finden. Ich fand es eher langweilig und eintönig wie Bartholomew immer wieder an Richard Gere schreibt. So ohne Dialog waren diese Briefe wie vor eine Wand reden, auch wenn sie ihm selber halfen. Diese Art ist einfach nichts für mich und jeder der zu dem Buch greift sollte das bedenken. Dazu kamen die Weisheiten und das Schreiben vom Dalai Lama und dem Buddhismus. Religion ist nicht so mein Ding und störte mich auch hier doch sehr. Mit Bartholomew selber wurde ich auch nicht warm. Ein 39 Jähriger Mann, der noch bei seiner Mutter lebte ist ja heutzutage nicht unbedingt ein Hinweis auf ein Muttersöhnchen, aber er ist es und ist nun vollkommen aufgeschmissen. Dazu kommt sein Aussehen was ihn hemmt. Eine Frau anzusprechen ist ein mutiger Schritt. All das sind Eigenschaften über die ich nur den Kopf schütteln kann. Insgesamt sei gesagt dass mich dieses Buch nicht fesseln konnte. Wer es mag einseitige Briefe voll mit Weisheiten und einfachen Dingen des Alltags zu lesen, ist hier richtig. Diejenigen denen das jetzt schon zu eintönig klingt sollten lieber die Finger davon lassen. Diese Briefe helfen Bartholomew bei seinem Neuanfang und dies ist ein langer Weg, den der Leser bereit sein muss mitzugehen.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Kleinigkeiten bringen oft das unverhoffte Glück

    Die Sache mit dem Glück

    LadyOfTheBooks

    30. January 2015 um 19:27

    Ich durfte das Buch im Rahmen der Lovelybooks-Leserunde lesen und habe mich darüber sehr gefreut! Die Handlung Wir treffen Bartholomew, welcher gerade seine Mutter verloren hat. Sie war schwer krank und er hat auch im Alter von 38 noch bei seiner Mutter gewohnt. Er hat sie gepflegt und ist über ihren Tod sehr verstört. Er fühlt sich allein auf der Welt, denn er hat keine Verwandten, keine Freunde und keinen Job. Er entdeckt einen Brief von Richard Gere an seine Mutter, der ihn dazu veranlasst, Briefe an Richard Gere zu schreiben. Er ist sich bewusst, dass der Brief nur ein "Boykott-Brief" von Richard Gere an viele Menschen war, aber, er kann so seine Gedanken und Gefühle niederschreiben. Neben dem Schreiben, passieren aber noch viele andere Dinge in seinem Leben, die er Richard in Briefen erzählt... Charaktere Mir gefallen die Menschen in diesem Buch unglaublich gut. Sie sind warm, herzlich und echt. Keine Gefühle, Gespräche oder Gedanken sind absurd und man hat manchmal das Gefühl, dass tatsächlich jemand diese Briefe geschrieben hat. Ob sie Richard Gere wirklich lesen würde, wissen wir nicht. Das das Aufschreiben des Tages und seiner Gefühle, etwas meditatives und Kopfreinigendes hat, ist bewiesen und man spürt es hier bei Bartholomew sehr. Es befreit ihn und man spürt in den Seiten, dass sich etwas in im regt und die Welt ihn auf eine Reise schickt...  Meine Meinung und Gefühle Das Buch ist sehr menschlich. Es nimmt uns mit und zeigt uns Gefühle, die wir alle kennen, die wir alle spüren und die uns alle zu dem machen, was wir sind. Das Glück steckt im Kleinen und man findet es nur, wenn man nicht sucht, sondern sich finden lässt. Die Idee der Geschichte finde ich unglaublich berührend und es hat viel Spaß gemacht, in die Welt und Gedanken von Matthew Quick einzutauchen. Man spürt in vielen Kleinigkeiten, wie sehr diese unser Leben und unser "Glück" ausmachen. Eine Reise mit Gefühlen, die tief sind und lange in Gedanken bleiben! Ein wunderbares Buch, das ich jeden absolut empfehlen kann!

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  • Sehr empfehlenswerte Außenseitergeschichte!

    Die Sache mit dem Glück

    LimitLess

    26. January 2015 um 13:45

    Meine Erwartungen an das Buch waren aufgrund des viel gelobten Autors, ziemlich hoch. Dieses Buch war mein erstes, das ich von ihm gelesen habe, und ich war noch ziemlich skeptisch am Anfang. Das Buch ist ein Briefroman, dem man es eigentlich gar nicht anmerkt, dass er aus Briefen besteht. Klar, man findet eine Anrede und eine Grußformel, aber der eigentliche Text ist so geschrieben, dass es eine normale Erzählung sein könnte. Wären da nicht die Einschübe, in denen Bartholomew den Empfänger des Briefes, Richard Gere, persönlich anredet. Am Anfang konnte mich das Ganze irgendwie noch nicht so richtig packen. Ich hab mich eher von einem Brief zum nächsten geangelt, ohne großes Interesse zu entwickeln, was da jetzt drin steht. Die Briefe empfand ich anfangs auch als viel zu lang. Ich hab mich aber dran gewöhnt und wurde auch mit dem Inhalt vertraut. Am Ende habe ich das Buch wirklich sehr gern gelesen. Die Figuren im Buch sind alle alles andere als "normal" und es wird alles ziemlich skurril mit der Zeit. Batholomew ist fast 40, arbeitslos, und lebt noch immer bei seiner Mutter und kümmert sich um sie. Er wirkt am Anfang etwas konturenlos und langweilig. Seine Faszination für interessante Gespräche ist aber eine tolle Eigenschaft, die ihn nicht ganz farblos erscheinen lässt. Wenn man ihn dann durch die Briefe besser kennenlernt, lernt man aber auch seinen Charakter zu schätzen. Es war anfänglich ziemlich schwer den erwachsenen 40-jährigen Bartholomew wirklich so zu sehen, denn ich hatte immer das Bild eines 12-jährigen Jungen im Kopf... Die Nebencharaktere waren auch alle sehr interessant und man wusste nie so genau, woran man jetzt wirklich war und wie sie einen im nächsten Satz wieder überraschen werden. Richard Gere ist eine Dimension im Buch, die nicht so richtig greifbar war. Man erfährt zwar viel von ihm, manches ist vielleicht wahr, manches nicht, aber da wir ihn nur aus der Sicht von Bartholomew sehen, bleibt das ein bisschen einseitig. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob der echte Richard Gere das Buch gelesen hat und was er dazu sagen würde. :D Batholomew schreibt die Briefe als Trauerbewältigung und es gelingt ihm ganz gut dadurch einen klarerern Kopf zu bekommen und mit seiner Umwelt besser klar zu kommen. Es war schön, seine Entwicklung zu verfolgen. Quick hat einen angenehmen Schreibstil und er konnte mich mit seiner Geschichte richtig mitreißen. Er hat in diesem Buch wunderbare Themen verarbeitet, die mich sehr berührt haben. Die Aussagen über das Glück und die philosophischen Weisheiten gefallen mir auch besonders. Ich kann daraus immer sehr viel für mich mitnehmen beim Lesen, auch wenn ich sie mir nie wortwörtlich merken kann. Aber während dem Lesen fühlt es sich gut an. Das Ende ist tragisch und glücklich zugleich. Genau so, wie Barths Mom die Welt gesehen hat. Es ist zwar ein bisschen viel "Happy End", aber doch angemessen und verdient. Der Hoffnungsschimmer am Ende lässt mich das Buch mit einem bestärkten Gefühl zuschlagen. Das Glück des Augenblicks, diese tolle Geschichte gelesen zu haben, konnte auch mich erreichen. Fazit Ein Buch, das wirklich glücklich macht und die Menschen dazu auffordert hinter die Fassade zu schauen. Ganz besondere Charaktere und Richard Gere machen das Buch zu einem einmaligen Leseerlebnis. Sehr empfehlenswerte Außenseitergeschichte!

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  • Mittelmäßig

    Die Sache mit dem Glück

    Miia

    24. January 2015 um 17:04

    Inhalt: Bartholomew hat immer bei seiner Mutter gelebt. Als sie stirbt, muss er plötzlich allein zurechtkommen. Aber das sagt sich so leicht. Bartholomew ist 39. Beim Aufräumen ihres Schlafzimmers findet er einen Brief von Richard Gere wieder. Darin ruft der Hollywoodstar zum Boykott der Olympischen Spiele in Peking auf, wegen Tibet. Der Brief muss Mom viel bedeutet haben, sonst hätte sie ihn nicht in ihrer Unterwäscheschublade aufbewahrt. Nun versteht Bartholomew auch, warum sie ihn in ihren letzten Tagen, als sie schon sehr durcheinander war, immer nur «Richard» genannt hat. Er beschließt, dem Schauspieler Briefe zu schreiben. Über Moms Theorie vom Glück, über Außerirdische, Buddhismus und die Liebe zu Katzen. Und über die junge Bibliothekarin, die er schon seit Jahren einmal ansprechen möchte. Bis jetzt hat Richard Gere noch nicht geantwortet, aber Bartholomew ist sicher, er wird ihm bei seinem Neuanfang helfen. Meine Meinung: Ich durfte das Buch aufgrund einer Leserunde lesen und bedanke mich dafür. Das Buch ist erstmal in Briefform geschrieben, was ich nicht erwartet hatte, aber wirklich gelungen fand. Der Protagonist erzählt Richard Gere was er so erlebt und erzählt ihm seine Geschichte, seine Pläne und Wünsche und auch seine Gefühle. Mich hat die Geschichte und auch die Schreibweise etwas an "Das unerhörte Leben des Alex Wood...." erinnert. Das Buch und die Geschichte ist irgendwie ganz nett, aber für mich bleibt es auch einfach nur "ganz nett". Das Buch hat mich zu keinem Zeitpunkt wirklich gefesselt. Einige Textstellen sind recht inspirierend und auch tiefgründig. Es wird sich halt inbesondere mit dem Glück, mit bestimmten Augenblicken des Lebens und mit Trauer beschäftigt. Ich glaube einigen Leuten könnte das an diesem Buch wirklich gut gefallen. Ich habe dieses Buch vielleicht einfach zu einem falschen Zeitpunkt gelesen, aber mir hat das Buch einfach nicht so viel mitgegeben. Ich habe mich leider zu oft gelangweilt und hab dadurch zu wenig Lust zum Lesen empfunden. Fazit: Da ich deshalb etwas zwiegespalten zurückgelassen werde (einerseits weil das Buch wirklich viele gute Textstellen hat und auch eine schöne Moral mit sich bringt, aber mich andererseits so wenig gefesselt und überzeugt hat), kann ich leider nicht mehr als mittelmäßige 3 Sterne vergeben!

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  • Von einem der auszog, und sich dem Leben stellte.

    Die Sache mit dem Glück

    Buchstabenliebhaberin

    Bartholomew steht plötzlich alleine da. Er ist 39, als seine Mutter, sein bisheriger Lebensmittelpunkt, an Krebs stirbt. Er fühlt sich einsam und weiß nicht weiter, aus Verzweiflung fängt er an, Briefe an Mutters Idol Richard Gere zu schreiben. Weit und breit nichts zu sehen von Glück! Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Der Priester Father McNamee, ein langjähriger Freund der Familie, legt sein Amt nieder und zieht bei Bartholomew ein. Bei einer angeblichen Psychologin sollte Bartholomew seine Trauer verarbeiten - das klappt leider auch ganz und gar nicht wie geplant. Doch Glück im Unglück, die Verkettung der Ereignisse schwemmt neue Freunde in Bartholomews Leben. Die überaus liebenswürdigen Charaktere des Buches wachsen an ihren Aufgaben, sind sich gegenseitig eine wertvolle Hilfe. Die Menschen dieser Geschichte sind besonders. Sie fallen auf, sie sind keine angepassten Leistungsträger, sie haben Schlimmes erlebt, sind traumatisiert, haben Defizite, keine richtigen Jobs. Doch sie haben ein gutes Herz. Es ist gut, dass Bartholomew, Max und Elisabeth sich kennenlernen dürfen. Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an die Freundschaft, an die Menschen unserer Gesellschaft, die aus verschiedenen Gründen ein Stück abseits stehen. Schön! Jedoch glaube ich nicht, dass diese Geschichte sich genau so zutragen könnte. Für mich ist dieses Buch ein modernes Märchen! Wir haben den Helden Bartholomew, der am Anfang mehr verschrecktes Mäuschen denn starker, furchtloser Held ist. Er muss viele Prüfungen absolvieren, bis er die Hand seiner angebeteten Prinzessin halten darf. Viele dubiose Gestalten säumen seinen Weg, er kämpft mit inneren Dämonen, seine Freunde mit Aliens, der ex-priesterliche Freund mit Teufel Alkohol. Die gute Fee, tot. Die böse Hexe - auch tot, oder zumindest abwesend. Selbst eine Katze kommt darin vor, allerdings ist diese auch tot. Doch Bartholomew schafft sich seine eigene Welt, notgedrungen. Mutters Held Richard Gere kommt ihm zu Hilfe, wenn er Rat braucht. Auch sein meist alkoholisierter Mitbewohner tut, was er kann, um Bartholomew zu helfen. Die weisen Sprüch seiner Mutter, die in jedem Unglück auch etwas Gutes fand, trösten und stützen ihn. Wie kann man Glück erkennen, wenn man nicht auch weiß, was Unglück ist? Das Unglück als die andere Seite des Glücks, sprich wenn irgendwo Unglück passiert, passiert auch irgendwo anders etwas sehr Schönes. Synchronizität. Harmonisches Gleichgewicht. Das Glück des Augenblicks. Dieses wertvolle Geschenk hat seine Mutter ihm mit auf den Weg gegeben, Richard Gere versorgt ihn mit weiteren buddhistische Weisheiten. Diese bunte Mischung sorgt dafür, dass Bartholomew an seinen Aufgaben wächst, und seine Freunde mit ihm. Sie finden den Weg in ein "erträgliches Leben", mit jeder Menge glücklicher Momente. Mein Fazit: Ich glaube, die Welt braucht Bücher wie dieses. Wir brauchen moderne Märchen, die uns zeigen, dass wir Herausforderungen und Unglück bewältigen können, die Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt, Toleranz oder verschiedene Glaubensrichtungen vorleben. Das Buch liest sich flüssig, auch wenn die Sprache für mich nicht außergewöhnlich oder besonders war. Von mir 4 Sterne für eine wunderbare Geschichte voller Herz, Weisheit und Wärme.

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