Matthew Quick Goodbye Bellmont

(13)

Lovelybooks Bewertung

  • 11 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 7 Rezensionen
(7)
(5)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Goodbye Bellmont“ von Matthew Quick

Finleys Ticket raus aus der von rivalisierenden Gangs regierten Stadt Bellmont heißt Basketball. Und er und seine Freundin Erin haben tatsächlich gute Chancen, in ihrem letzten Highschooljahr ein Stipendium zu ergattern. Da taucht Russ Allen auf. Er nennt sich Boy21 und behauptet, aus dem Weltall zu kommen. Nur Finley weiß, dass Allen seit der Ermordung seiner Eltern in einer Scheinwelt lebt und eigentlich einer der begnadetsten Basketballtalente überhaupt ist. Und er weiß auch, dass, wenn Russ je wieder spielen sollte, sein eigener Stammplatz im Team in Gefahr ist. Ausgerechnet Finley wird vom Coach gebeten, sich mit Russ anzufreunden, um ihm einen Weg zurück ins Leben und zurück zum Spiel zu ermöglichen ...

Ein faszinierendes Buch über die Liebe, Basketball, Freundschaft und die Familie! Ich war begeistert!

— Callso

Eine berührende Geschichte über Dinge, die nicht selbstverständlich sind: Wahre Freundschaft und die grosse Liebe

— Eine_wie_Alaska

Eine wahres Meisterwerk in Sachen Jugendliteratur

— sweetpiglet

Ein kleines Meisterwerk! Matthew Quick hat eine ergreifende und intensive Geschichte geschrieben, die mich sehr berührt hat.

— buchstabentraeumerin

Ein großartiger Roman!

— Buecherheldt

Zwei Jugendliche wollen einfach nur gemeinsam raus aus ihrer gefährlichen Umgebung. Schöne Geschichte. Fesselnd geschrieben.

— Nirtak_Ehcstuk

Stöbern in Jugendbücher

Palast der Finsternis

Spannend und gruselig, nicht nur für Jugendliche

buchernarr

Immer diese Herzscheiße

Schönes Jugendbuch, das ein wichtiges Thema anspricht.

Littlemiss_lissie

Ewig - Wenn Liebe entflammt

In einigen Dingen durchaus vorhersehbar

Sternennebel

Wir fliegen, wenn wir fallen

ein ewiges hin und her

Chuckster

Die Chroniken der Verbliebenen - Die Gabe der Auserwählten

Schwächster Band der Reihe aufgrund der Splittung des Verlages. Einfach zu wenig Inhalt für zu viel Geld. Wirklich schade!

Lenneth88

Chosen - Das Erwachen

Eine absolut lesenswerte, in beiderlei Hinsicht fantastische Dilogie, die Jugendbuchfans gelesen haben sollten!

101Elena101

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Herausragend - ein echter Leseschatz

    Goodbye Bellmont

    Callso

    06. April 2016 um 09:02

    Es gibt sie noch, die verborgenen Schätze. Jene Schätze, die man plötzlich und unerwartet findet und die ungemein wertvoll sind. Genauso ging es mir bei dem Buch "Goodbye Bellmont".Ein müdes Buch über Sport, gar ein Jugendbuch mit viel, viel Baskteball, so lauteten meine Erwartungen vor der Lektüre.Doch es kam anders, ganz anders.Ein Buch, das so viele Facetten hat. Ein Buch zum Lachen, ein Werk, dass in der Sportberichterstattung Spannung erzeugt. Ein geheimnisvolles Buch, weil schräge Typen und zahlreiche ungeklärte Details bleiben. Und ein Buch über die Familie die erste große, glückliche Liebe und offene und versteckte Gefühle.Ein Jugendbuch, aber eben fast noch mehr für Erwachsene. Ein Buch über das Aufwachsen von reifen Teenies, die einen Rücksack voller Probleme mitschleppen.Finley ist ein leidenschaftlicher Baskteballspieler, genauso wie seine Freundin Erin. Beide trainieren hart und widmen sich ganz dem Sport. Vieles ändert sich, als plötzlich der komische Russ auftaucht und behauptet er kommt aus dem Weltraum. Trotz dieser merkwürdigen Ansichten unterstützt Finley den Außenseiter, der wenig später seinen Stammplatz im Basktetballteam einnimmt. Dies ist nur einer der Handlungsstränge in dem Roman. Der Autor hat erneut sehr schräge Charaktere gezeichnet. Russ alias Boy21 kommt wirr daher, trägt jedoch auch eine schlimme Vergangenheit mit sich herum.Die Balance ist es vielleicht, die dieses Buch so einzigartig und herausragend macht. Ein intensive Geschichte, große Gefühle und ganz feine Protagonisten. Matthes Quick war wahrlich kein Unbekannter für mich. Ich hatte zuvor alle seine Bücher mit Hingabe gelesen. Gerade "Silver Linnings" ist bekanntermaßen ein herausragendes Werk.Dieses Buch macht irgendwie glücklich und ist es auf alle Fälle Wert gelesen zu werden....

    Mehr
  • Goodbye Bellmont

    Goodbye Bellmont

    KleinerVampir

    04. February 2016 um 13:25

    Buchinhalt: Finleys Herz schlägt nur für zwei Dinge: seine Freundin Erin und Basketball. Durch diesen Sport entfliehen die beiden der prekären Situation, mit der sie sich tagtäglich in ihrem Stadtviertel konfrontiert sehen. Eines Tages „beauftragt“ der Trainer Finley damit, sich um den neuen Schüler Russ zu kümmern. Nach dem Tod seiner Eltern hat dieser sich in ein Schneckenhaus zurückgezogen. Finley gehorcht – denn der Trainer hat immer Recht. Auch wenn langsam eine Freundschaft zwischen den beiden Jungs entsteht: Russ macht Finley aus Geheiß des Trainers seinen Platz im Basketballteam streitig und bald steht Finley von den Trümmern seiner Träume…   Persönlicher Eindruck: Auch wenn ich zu Beginn etwas Angst davor hatte: das Basketballthema ist zwar dominant, doch auch ohne Ahnung von diesem Sport zu haben, kommt man als Leser prima mit und hat Dank des wunderbar eingängigen Schreibstils viel Freude an diesem Buch. Wie bereits erwähnt: das Hauptthema ist Basketball. Durch Finley (und Erin) bekommt der Leser einen Bezug dazu und eine Ahnung davon, dass Sport nahezu die einzige Möglichkeit ist, in einem Problemviertel Anerkennung und Sinn zu erhalten. Doch es geht in diesem Roman auch um Freundschaft und Gehorsam, genauso wie um Verrat und Ausgenützt-werden. Der Trainer verlangt von Finley, sich um Russ zu kümmern, der in seinem Trauma behauptet, ein Außerirdischer zu sein. Was der Trainer dem Jungen aufbürdet, ist Sache eines Therapeuten – nicht eines Schülers. Der Trainer nutz Finleys Loyalität schamlos aus und hat meiner Meinung nach von Anfang an vor, Finleys Platz im Team mit dem neuen Starspieler zu besetzen – und Finley soll ihm helfen, sich einzugewöhnen. Finley erkennt erst viel zu spät, dass er ausgenutzt wurde und daher empfand ich die ganze Handlung über auch die „Freundschaft“ zwischen den beiden Jungen nur als aufgesetzt und ein Fake. In der Beziehung ist Finley naiv, denn auch nach seinem Rauswurf aus der Basketball-Mannschaft bleibt sein Verhältnis zu Russ ungetrübt. Gegen Ende des Romans kommt noch ein zweites Thema „Mafia“ zur Handlung hinzu. Leider überzeugte mich das überhaupt nicht, denn die Dominanz des Basketballthemas ist so stark, dass man bezüglich der Mafiageschichte keine schlüssigen Antworten bekommt. Alles in allem ein schöner und unterhaltsamer Jugendroman eher für Jungs, der aber auch Mädchen Freude macht. Mehr zum Buch hier: http://www.dtv.de/buecher/goodbye_bellmont_42881.html

    Mehr
  • Goodbye Bellmont

    Goodbye Bellmont

    sweetpiglet

    08. December 2015 um 10:13

    Seit dem ich Silver Linings kenne bin ich ein kleiner Fan von Matthew Quick. Und bereits "Die Sache mit dem Glück", ein weiteres tolles Werk des Autors, konnte mich begeistern. Als mich nun dieses wunderbare Buch erreichte habe ich mich sofort darauf gestürzt und mich von der Welt von Finley verzaubern lassen. Finley ist eigenartig, aber liebeneswert, allein deshalb mochte ich ihn von Anfang an. Er hat einen unfassbar ruhigen Charackter, ist stets nett und ruhig, deshalb ist er zwar in seinem Viertel ein Einzelgänger, wird aber weitesgehend in Ruhe gelassen. Er schafft um sich eine Aura von Ruhe und innerer Stärke, von welcher auch seine Mitmenschen, sein Papa und Opa, leben. Seit dem Finley klein ist, ist Erin an seiner Seite. Beide lieben das Basketball spielen, und hoffen irgendwann dadurch aus ihrem Gangsterviertel raus zu kommen. Erin ist eine wahre Freundin und das wohl beste in Finley's bisher recht kurzem Leben. Das Wunderbare ist, dass er das auch selbst erkennt, weshalb ihre Beziehung stets aufblüht. Die beiden zu beobachten war mir immer wieder eine Freude. Für seinen Coach würde Finley alles machen, deshalb lässt er sich auch auf den Vorschlag ein, Russ als Freund zu akzeptieren und in der Schule zu begleiten. Selbst als Finley erkennt, dass Russ eine unglaublich starke Konferenz ist, und ihm vermutlich seinen Stammplatz weg nehmen wird, akzeptier er dies, denn es ist eine Anweisung seines Coaches. Hier entsteht der wohl schwerste Konflikt in Finley's bisherigen Leben, soll er Russ helfen oder sich selbst in den Vordergrund bringen, was er bisher nie getan hat. Überraschend waren für mich die kleinen Wendungen und Hintergrundgeschichten die Finley's Leben immer wieder streifen. So erhält der Leser nicht nur ein Ausschnit von Finley sondern vom gesamten Bezirk Bellmont, der scheinbar viel mehr zu bieten hat als ein gutes Basketball-Team. Das Ende war dann nochmal das Krönchen oben drauf und hat die Geschichte wunderbar abgerundet. Fazit: Auf nur 250 Seiten schafft es Matthew Quick uns eine liebenswerte und herzzerreißende Geschichte zu präsentieren, die einen nicht so schnell los lässt. Erneut ein tolles Werk von Matthew Quick, der es auf wunderbareweise schafft, mich als Leser zu fesseln.

    Mehr
  • Goodbye Bellmont - Letzter Aufruf nach Hogwarts!

    Goodbye Bellmont

    Pearsson

    09. November 2015 um 09:13

    der Autor: Matthew Quick, 1973 in Oaklyn, New Jersey geboren, studierte Anglistik, arbeitete als Englischlehrer, schmiss seinen Job und reiste so lange durch Südamerika und Afrika, bis er endlich den Mut aufbrachte, das zu tun, was er schon immer machen wollte: einen Roman schreiben. Die Verfilmung seines Debüts ›Silver Linings‹ gewann einen Golden Globe und wurde mit einem Oscar ausgezeichnet und für weitere 7 nominiert. Matthew Quick lebt mit seiner Frau in Holden, Massachusetts. Klappentext: Was im Leben wirklich zählt Finleys Ticket raus aus der von rivalisierenden Gangs regierten Stadt Bellmont heißt Basketball. Und er und seine Freundin Erin haben tatsächlich gute Chancen, in ihrem letzten Highschooljahr ein Stipendium zu ergattern. Da taucht Russ Allen auf. Er nennt sich Boy21 und behauptet, aus dem Weltall zu kommen. Nur Finley weiß, dass Allen seit der Ermordung seiner Eltern in einer Scheinwelt lebt und eigentlich einer der begnadetsten Basketballtalente überhaupt ist. Und er weiß auch, dass, wenn Russ je wieder spielen sollte, sein eigener Stammplatz im Team in Gefahr ist. Ausgerechnet Finley wird vom Coach gebeten, sich mit Russ anzufreunden, um ihm einen Weg zurück ins Leben und zurück zum Spiel zu ermöglichen… Zitate: "Ich sehe dem Coach ins Gesicht und versuche, in seinen Augen zu lesen. Ich erkenne Verzweiflung, Frustration, Erschöpfung - all die Dinge, die ich in den Augen derer sehe, die schon zu lange in dieser Gegend gelebt haben". Seite 31 "Ehrlich gesagt ist jede Menge passiert, Gutes und Schlechtes, Dinge, die man nur mit vielen Worten erklären könnte - zu viele Worte für mich." Seite 47 "... und so erinnere ich mich auch an Dinge, an die ich mich nicht erinnern will, also beiße ich mir in das kleine Dreieck zwischen linkem Daumen und Zeigefinger, bis der Schmerz so groß ist, dass er mein Gehirn davon abhält, das ans Tageslicht zu zerren, was in den dunkelsten Schichten meiner Erinnerung verborgen liegt." Seite 185 ">>Ich wollte etwas Schönes für dich tun<<", antwortet Russ. >>Deshalb habe ich dir einen eigenen Kosmos gekauft.<<  Trotz allem, was passiert ist, lächle ich. Niemand hat mir je einen Kosmos zum Geschenk gemacht. Seite 210 Charaktere: Finley lebt mit seinem Dad und Pop in Bellmont. Sie führen ein einfaches Leben, wie die meisten dort. Seit Pop keine Beine mehr hat und alle 3 von Dads Einkommen überleben müssen, sind finanziell gesehen keine großen Sprünge mehr drin. Aber das stört Finley nicht wirklich. Er ist ein guter Junge. Wohlerzogen und hilfsbereit wie er ist, kümmert er sich zusammen mit seinem Vater um seinen Grandpa, der seit dem Tod seiner Frau immer mehr trinkt und im Rollstuhl einfach in bestimmten Situationen Hilfe benötigt. Doch Finley ist auch sehr introvertiert. Außer seiner Freundin Erin, hat er eigentlich keine Freunde, was einerseits an seiner Vergangenheit liegt -er redet nicht viel, ist ängstlich und hat kein großes Selbstwertgefühl. Zum anderen liegt es auch an Bellmont selbst. Es ist gefährlich dort. Regiert von Drogen, Gewalt, Rassismus und der Irischen Mafia, ist es auf jeden Fall kein guter Ort für einen Jugendlichen. Zumal Finley einer von ganz wenigen Weißen an der Schule dort ist. Zusammen mit seiner Freundin Erin, die bereits in der Kindheit seine beste Freundin war, hat er nur ein Ziel: Bellmont verlassen, sobald beide den Abschluss haben und wenn möglich sein Geld mit Basketball verdienen. Basketball ist beider zweite große Liebe, wobei Erins Chancen für ein Stipendium wohl einen Ticken besser stehen. Aber letztendlich ist es Finley egal, Hauptsache raus! Meinung: Fast könnte man meinen, Finley sei ein ganz normaler Junge. Aber schnell wird einem klar, dass das nicht stimmt. Denn obwohl die Männer liebevoll miteinander umgehen und sich unterstützen wo sie nur können, schwingt doch immer etwas Unheilvolles und Trauriges in diesen Szenen mit. Man spürt, dass etwas Bedeutsames geschehen ist, das ihr Leben zu dem gemacht hat, was es heute ist. Jedoch kann man den Grund hierfür als Leser den Großteil der Geschichte über nicht greifen. Es kommt die Vermutung auf, dass der Basketball einfach nur eine Möglichkeit zur Kompensation vorangegangener Geschehen sein könnte... Denn Finleys Leben wird beherrscht vom Basketball. Nur wenn er spielt, fühlt er sich gut und kann er selbst sein. Aber er spielt nicht nur für sich, sondern auch für seinen Vater, der das größte Glück empfindet, wenn er seinem Sohn dabei zuschauen kann. Mehr als diesen Sport, seinen Dad, Pop sowie Erin braucht er eigentlich nicht. Obwohl er sehr hilfsbereit ist, ist es ihm jedoch am allerliebsten, wenn er in Ruhe gelassen wird und niemand etwas von ihm will. Reden und Kommunikation sind nicht sein Ding. Doch sein Leben droht aus den Fugen zu geraten, als sein Coach ihn bittet, sich um Russ zu kümmern, da er selbst ja am Besten wisse, wie es sei, anders zu sein... Russ, dessen Eltern kürzlich ermordet wurden, ist seitdem schwer traumatisiert. Bis zu diesem Zeitpunkt war er ein Allroundtalent im Basketball, aber mittlerweile hat er jegliches Interesse daran verloren. Der Coach hofft, Finley könne Russ stützen und ihn wieder zum Sport bewegen, doch dieser zögert... Mit einem Allroundtalent wäre er seinen Platz im Team bestimmt los?! Doch seine Bedenken rutschen schnell in den Hintergrund, als er Russ zum ersten Mal trifft. Er hat mit vielem gerechnet, aber das Ausmaß, mit dem Russ -oder wie er sich selbst nennt: "Boy21"-, in einer Fantasiewelt lebt, ist geradezu beängstigend... Könnte das der Beginn einer Freundschaft sein, oder wird sich das eher zu einem Desaster auswachsen? Ihr dürft gespannt sein!! :) Allem voran möchte ich erwähnen, dass "Goodbye Bellmont" kein "Basketball-Buch" ist, wie man es sich im ersten Moment beim Lesen des Klappentextes vielleicht vorstellen mag. Bereits auf den ersten Seiten wird klar, dass einen hier eine viel tiefgründigere und emotionalere Geschichte erwartet, als angenommen. Besonders toll fand ich den Schreibstil und dessen Konzept. Das Buch liest sich, als würde uns Finley seine Geschichte erzählen, wobei der Autor gekonnt auf die flapsige, jugendliche Art eingeht, die sehr gut zu dem Setting passt. Der Text ist durchweg leichtgängig, mit kurzen Sätzen und Kapiteln, was einen angenehmen Lesefluss ermöglicht. Aber auch, wenn mich einige Stellen durch zotige Wortspiele zum Lachen gebracht haben, lässt einen das Buch eher nachdenklich zurück. Woher weiß man, was das Beste für eine traumatisierte Person ist, kann man das wirklich jemals wissen? Oder sind alle gut gemeinten Wünsche am Ende vielleicht schuld daran, dass sich die Situation noch mehr verschlimmert?? "Goodbye Bellmont" war für mich eines der gefühlvollsten Bücher, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Eine Geschichte voller großer Emotionen wie Freundschaft, Verlust, Liebe und der schwerwiegenden Frage, was wirklich wichtig ist im Leben. Vielen herzlichen Dank an dtv für dieses Rezensionsexemplar!

    Mehr
  • Wunderbar erzählter Entwicklungsroman

    Goodbye Bellmont

    michael_lehmann-pape

    05. November 2015 um 14:25

    Wunderbar erzählter Entwicklungsroman Das ist schon eine ziemliche Reife, die der junge Finley da an den Tag legt. Zunächst auf Bitten seines Trainers, in der tieferen Region seines Wesens aber letztlich aufgrund seines Gewissens, seiner inneren Verantwortlichkeit. Und das sin einer durchaus harten Welt, auch wenn der schnoddrige Ton, der in diesem Buch gerade zu Beginn vorherrscht, dies manches Mal ein stückweit verdeckt. Finley selbst ist zunächst ein großer Schweiger, der mit seinem Vater (der damit beschäftigt ist, den Kopf über Wasser zu halten) und seinem „beinlosen Opa“ (der seine Beine bei einem konkreten, später noch wichtig werdenden Anlass verloren hat) gemeinsam im Haus lebt. Der alles für Basketball gibt. Auch wenn er nicht der begabteste Spieler der Schule ist, zäh ist er, mit ganzem Herzen dabei. Und bei Erin, seiner Freundin, mit der er auf dem Dach des Hauses, vor seinem Zimmerfenster, intime Momente, Nähe genießt. In einer Welt der „irischen Mafia“, der harten, brutalen jungen Männer, des „langen Gedächtnisses“ und der konsequenten Ahndung von Verrat und „Ausscheren aus der Reihe“. Eine Spirale von Gefahr und Bedrohung, die nicht nur Ferin späterhin zusetzen wird, sondern die auch die zarte Beziehung von Finley und Ferin vor eine harte Bewährungsprobe stellen wird. Ein zweite Bewährungsprobe, genauer gesagt, denn die erste Anspannung und innere Reibung entsteht direkt zu Beginn der Geschichte, als der junge „Boy21“ in die Stadt, auf die Schule kommt. Hinter dem sich eines der größten Basketballtalente des Landes verbirgt. Der durch ein dramatisches Geschehen traumatisiert ist. Der, je mehr er zu sich selber finden wird, für Finley eine echte Konkurrenz darstellen wird. Im Team, in dem Finley droht, aus der Stammformation verdrängt zu werden. Bei Erin, die dem „Neuen“ auf Dauer nicht ohne Interesse gegenüberstehen wird. „Gib einfach Dein Bestes. Denk daran, es ist ein langer Weg und am Ende wirst Du dein Talent schon unter Beweis stellen“. Eine einfache Regel seins Vaters, ein stückweit wie der amerikanische Traum, vor allem aber in letzter Konsequenz einfach nicht wahr. Was Finley erleben wird. An dem er sich abarbeiten, reiben und aufrichten wird. Ein Weg, auf dem er, auf andere Weise, als er selber gedacht hätte, sich den Respekt der anderen verschaffen werden wird. Auch wenn die Geschichte selbst nicht unbedingt völlig fesselt und fasziniert, die Entfaltung der verschiedenen Personen im Buch und des Klimas der Angst und Bedrohung, der Resignation (beim Großvater) und des „sich Freistrampelns“ (bei Finley und Ferin) ist die Lektüre allemal wert und wird von Quick in sehr ruhiger, sehr logischer und umfassender Form geschildert.

    Mehr
  • [Rezension] “Goodbye Bellmont” von Matthew Quick

    Goodbye Bellmont

    buchstabentraeumerin

    05. November 2015 um 13:59

    Wahrscheinlich sollte ich erst einmal etwas Abstand zum Buch gewinnen, bevor ich mich an die Rezension von “Goodbye Bellmont” mache, doch ich bin so begeistert und völlig hin und weg, dass ich direkt etwas dazu sagen muss. Die Geschichte von Matthew Quick ist auf eine völlig unaufgeregte Art etwas ganz Besonderes. Ich habe jede Seite, jeden Satz geliebt und es innerhalb von nur einem Tag verschlungen. Es ist in meinen Augen ein kleines Meisterwerk und ich bin sehr froh, es vom dtv Verlag als Rezensionsexemplar erhalten zu haben. Von Anfang an hat mich die Geschichte über den jungen Finley überzeugt und berührt. Er wohnt zusammen mit seinem Vater und seinem Großvater in Bellmont, einer Stadt, die von Gewalt geprägt ist und in der die Mafia alles in ihrer Hand hat. Der Leser erfährt, dass etwas Schlimmes in Finleys Familie vorgefallen ist – seine Mutter ist nicht mehr da und sein Großvater, genannt Pop, hat beide Beine verloren. Man erfährt die Gründe dafür jedoch nicht. Darüber wird sich ausgeschwiegen. Überhaupt nimmt Schweigen in Finleys Leben einen sehr wichtigen Stellenwert ein. Es ist seine Art, mit dem Leben, das manchmal einfach zu anstrengend ist, zurechtzukommen. Das, und seine Liebe zum Basketball und zu seiner Freundin Erin. Doch eines Tages tritt Russ in sein Leben und alles wird sich ändern. Denn Russ ist nicht wie jeder Andere. Seine Eltern wurden ermordet und seither lebt er bei seinen Großeltern in Bellmont und flüchtet sich in eine Scheinwelt: Er glaubt, er sei Boy21, ein Außerirdischer, der nur für eine kurze Zeit auf der Erde weilt, um anschließend zu seinen Eltern in den Weltraum zurückzukehren. Wie Finley liebte er Basketball, war sogar ein richtiger Profi im Spiel. Und nun soll Finley Boy21 helfen, zum Spiel zurückzukehren und seinen Weg in das echte Leben wiederzufinden. Doch was bedeutet das für Finley? Wird er seinen Platz im Team behalten? Wird seine Zukunft, die doch am Basketball hängt, aufs Spiel gesetzt? Wird er Bellmont niemals mit einem College-Stipendium verlassen können? Trotz dieser Ängste nimmt er sich des Jungen an, wird sein Freund und kümmert sich um ihn. Anders als alle anderen, nimmt er Russ so wie er ist, und hinterfragt sein seltsames Verhalten nicht. Der Leser ahnt schon weshalb: Vielleicht hat Finley etwas ganz Ähnliches erlebt – damals, als seine Mutter verschwand. Vielleicht hüllt er sich deshalb in Schweigen. Mit sehr viel Feingefühl und einem Gespür für Nuancen, schildert Autor Matthew Quick die Beziehung zwischen Russ und Finley, Finley und Erin sowie Finleys Beziehung zu seinen Eltern. Der gemeinsame Nenner – sozusagen der Zement in den Fugen, der alles zusammenhält – ist Basketball. In der Welt des Sports können alle ihr bescheidenes, von Ängsten und Sorgen gezeichnetes Leben, vergessen. Der Sport hält sie aufrecht, gibt Regeln und Strukturen vor, die das Leben vermissen lässt. Es ist ein stilles und nachdenklich Buch, das sich zu keiner Zeit aufdrängt. Dazu trägt maßgeblich der ruhige und gelassene Erzählstil bei. Dennoch entwickelt die Geschichte einen starken Sog und zieht einen mit in die Tiefe. Bellmont ist eine kaputte Stadt mit kaputten Menschen. Schaut man aber hinter die Fassaden, entdeckt man Menschen wie Finley und seine Familie, die einfach nur ein möglichst sicheres Leben leben wollen. Der Preis dafür ist Schweigen. Es ist erstaunlich, wie nahe Quick dem Leser dieses raue Klima gebracht hat. Vor allem habe ich den Charakter von Finley geliebt, der gerade durch sein Schweigen eine riesige Bandbreite an Emotionen vermittelt. Ach was, eigentlich haben sich alle Charaktere in mein Herz geschummelt. Umso mehr hat mich das Ende berührt, gerührt und glücklich gemacht. “Goodbye Bellmont” ist eine Geschichte über schreckliche, dramatische Ereignisse und was sie aus den Menschen machen. Eine Geschichte über die heilende Kraft eines Sports (auch wenn sich das jetzt kitschig anhört :-)), wahre Freundschaft und echten Zusammenhalt. Zweifellos einer der besten Roman, die ich seit langem gelesen habe. Der Autor Matthew Quick ist übrigens bekannt für seinen Roman “Silver Linings”. Er wurde verfilmt, mit dem Golden Globe und einem Oscar ausgezeichnet, und für sieben weitere Oscars nominiert. Ich glaube, “Silver Linings” gehört ganz dringend in mein Bücherregal!

    Mehr
  • Basketball Roman nicht nur für Jungs

    Goodbye Bellmont

    MysticSheep

    26. October 2015 um 11:36

    Finley ist der einzige weiße an seiner Schule und durchschnittlich in allem bis auf Basketball. Gemeinsam mit seiner Freundin Erin trainiert er täglich und tut alles um noch besser zu werden auch wenn er nie an ihre Leistungen ran kommen wird und sie schon bei den ganz großen Spielen sieht. Eines Tages kommt Alan (Russ) Neu nach Bellmont und droht Finleys großen Traum Platzen zu lassen. Alan war einmal der größte Star am Newcomer Himmel bis ein tödlicher Unfall sein Leben zerstörte und ihn zu einem zurückgezogenen Jungen Mann machte der von Basketball nichts mehr wissen will. Nun Soll Finley sich ihm annehmen und Alan überzeugen wieder Basketball zu spielen aber das Alan ständig von Ausserirdischen spricht und behauptet von einem anderen Planten zu kommen macht das ganze nicht gerade einfach ausserdem wäre Alan der im Spiel Finleys Trikot nr trägt das aus für ihn. Was also machen? Trotz alledem freundet sich Finley mit ihm an und muss feststellen das Alan voller überraschungen steckt. Ein toller Roman vor allem vor Jungs da es keine Romantik Roman aller Silver LInings ist sondern vor allem um Basketball geht, Denoch versteht man den Roman auch wenn man davon so wie ich keine ahnung hat den das schicksal von Alan der eigentlich Russ heisst und die Freundschaft der beiden Jungs ist in eine gute und spannende Geschichte gepackt die einen durchlesen lässt.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks