Matthew Quick Happy Birthday, Leonard Peacock

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Inhaltsangabe zu „Happy Birthday, Leonard Peacock“ von Matthew Quick

Warum weiterleben? An seinem 18. Geburtstag packt Leonard Peacock eine Waffe in seinen Rucksack – und ein paar Abschiedsgeschenke für die Menschen, die ihm am meisten bedeuten. Er plant, am Ende dieses Tages nicht nur sich, sondern auch seinen ehemals besten Freund, an dem er sich rächen will, zu erschießen. Und doch wünscht sich Leonard insgeheim ein Zeichen, das ihm Mut machen könnte, trotz allem weiterzuleben. Lohnt es sich durchzuhalten? Oder bedeutet Erwachsenwerden tatsächlich, immer weiter unglücklich zu sein?

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  • Leseempfehlung!

    Happy Birthday, Leonard Peacock

    consoul

    15. October 2016 um 12:46

    Worum geht es?Leonard beschließt an seinem 18. Geburtstag seinen ehemals besten Freund Asher Beal und sich selbst zu töten. Wie war es?Ihr seht, die Inhaltsangabe ist sehr knapp gehalten, aber mehr möchte ich auch nicht schreiben, da es sonst die Leselust verdirbt und manche Wendungen sind einfach überraschender, wenn man nicht vorher alles schon in der Inhaltsangabe stehen hat, stimmt`s?Ich fand das Buch sehr gut, ich habe es auch gleich zu meinen Favoriten gepackt, denn es erinnerte mich von der Art und Weise an "Eine wie Alaska" von John Green. Es hat zwar nicht diese Leichtigkeit in der Grundstimmung, aber dafür einen gewissen Witz und Lebensbezug, den ich sehr gelungen fand. Sprachlich bewegt sich der Autor natürlich an der jungen Generation und das passte auch alles und wirkte nicht gekünstelt oder aufgesetzt. Wirklich gut. Ich konnte mit Leonard mitgehen, konnte seine Stimmungen und Gefühle nachempfinden und mir schnürte es gerade gegen Ende oft auch etwas die Kehle zu. Ja, es ist ein bewegendes Buch und es lässt mich zumindest noch eine Weile nachdenklich zurück. Vergessen ist da nicht so schnell möglich!Ich bin froh - und das ist nun der Spoiler -, dass das Buch nicht in einem Happy End und alles ist superdupergut endet. Ja, es wirkt so, wie es geschildert wurde, sehr realistisch auf mich.Eine Leseempfehlung gibt es von mir für Happy Birthday Leonard Peacock und 5 Sterne!

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  • Ein außergewöhnlicher Geburtstag...

    Happy Birthday, Leonard Peacock

    WAIBELJaci

    17. June 2016 um 11:26

    Leonard Peacock ist fest entschlossen an seinem 18 Geburtstag seinen ehemaligen besten Freund und danach sich selbst umzubringen. Das Ganze will er mit der P38 Nazi Pistole, die er von seinem Großvater erbte, erledigen. Doch bevor er dies macht muss er noch eine Mission erfüllen. Er muss Menschen die ihm viel bedeuten noch die letzten Geschenke überbringen. Und doch wünscht sich Leonard ein Zeichen, das ihm Mut machen könnte, trotz allem weiter zu leben. Dieses Buch ist wirklich sehr schön gleichzeitig auch sehr dramatisch. Leonard Peacock ist ein junger Mann den man einfach bemitleiden muss, auch wenn ich mir sicher bin dass Leonard das sicher nicht möchte. ;) Er hat eine sehr schwierige Zeit hinter sich (der Vater hat sich nach Venezuela verdrückt, die Mutter ist in New York um dort als Modedesignerin ihr Glück zu finden und vieles mehr) und schafft es nicht diese zu verarbeiten. Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Es passt sehr gut zu der Geschichte. Das Buch ist aus der Sicht von Leonard geschrieben. Es lässt sich sehr flüssig lesen und es ist einfach faszinierend wie manche Menschen denken. In dem Buch werden Themen wie das Erwachsenwerden, die große Liebe finden und das Leben als Lebenswert erachten behandelt. Ein sehr gelungenes Buch.Matthew Quick hat wieder sehr tolle Arbeit geleistet.

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  • Ein wunderbares Buch, heftig und schön

    Happy Birthday, Leonard Peacock

    Arbutus

    19. May 2016 um 23:21

    Es ist Leonards 18. Geburtstag. Da außer ihm selbst niemand von diesem Umstand Notiz zu nehmen scheint, hat er sich für diesen Tag etwas ganz Besonderes ausgedacht. Mit der alten Kriegsknarre seines Großvaters wird er zunächst seinen ehemalige Freund Asher und dann sich selbst erschießen. Aber vorher hat er noch ein paar Abschiedsgeschenke zu überbringen, an Freunde, die ihm wirklich etwas bedeutet haben. Hat er ihnen etwa auch etwas bedeutet? Wie Matthew Quick das Innere dieses einsamen und sensiblen Jungen beschreibt, der seine Hilferufe hinter provokantem Zynismus versteckt, das ist atemberaubend. Und irgendwie auch augenöffnend. Wenn es Bücher gibt, die einem eine neue, schärfere Sicht auf die Welt eröffnen, dann Bücher wie dieses hier. Es ist eine wunderschöne, heftige und anrührende Geschichte. Den Schluss kann man nicht gerade als typisches Happy-End bezeichnen, aber wer in diesem Buch Anzeichen von Hoffnung sucht, der findet sie. Es liest sich hervorragend flüssig, makellos ist jeder Satz platziert. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Ganz großes Kino.

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  • Unheimlich gut

    Happy Birthday, Leonard Peacock

    sweetpiglet

    08. December 2015 um 10:22

    Ich glaube dieses Buch, ist mein bisher liebstes Buch von Matthew Quick. Es kommt selten vor, das ich so gefesselt bin, dass ich einfach mal 150 Seiten in 2 Stunden lese, aber ich konnte es einfach nicht weg legen. Es ging nicht, ich war wie im Bann. Wieso das so war, möchte ich euch natürlich auch mitteilen. Zunächst suggeriert das Cover, der Titel und der Klappentext eine Geschichte die zwingend ein Happy End haben muss. Und so war auch meine Erwartung zunächst gesetzt, man hofft für Leonard einfach auf ein gutes Ende und die Besinnung. Doch schnell wird beim Lesen klar, das Leonard ein Protagonist ist, der so sehr aus dem Leben gegriffen ist, wie es selten vor kommt. Er ist verzweifelt, einsam und haltlos im Leben. Seine Geschichte rührt mich so sehr, wie es selten vor kommt, dabei will er ja diese "böse Tat" tun, und der Umstand soll uns Leser doch dazu zwingen ihn als das schwarze Schaf zu erkennen. Doch je länger man sich mit Leonard und seiner Geschichte auseinander setzt, desto deutlicher wird, dass er so viel Liebe und Herz zu geben hat, aber einfach niemand da ist, der sein Leuchten empfangen kann. Und so wendet er sich in seiner Verzweiflung zu dieser Schreckensfigur die doch einfach nur missverstanden ist. Herr Silverman war mich die wichtigste Nebenfigur im Roman. Er ersetzt für Leonard so viel, und zeigt wie wichtig die Rolle einer Bezugsperson im Leben eines Jugendlichen sein kann und auch ist. Dabei ist es vollkommen egal ob es der Lehrer, der Psychologe, der Nachbar oder der eigene Vater ist, wenn man den Halt verliert, braucht jeder Mensch einen Anker. Für Leonard stellt dies Herr Silverman dar, und obwohl er das erkennt, gerät die Situation dennoch außer Kontrolle. Es scheint als könnte nichts und niemand Leonard aufhalten. Vor allem nicht, seine Mutter, die wohl die herzloseste Protagonistin im Buch war. Für mich, war sie einfach ein Monster, dass nicht in der Lage war ein Kind zu lieben und zu verstehen, um es zu halten und zu retten. Sie war sogar noch viel schlimmer, als Asher Beal, der der Leonards Leben zur Hölle macht. Das Ende, was sich fast 70 Seiten dauert hat mich so sehr berührt und mitgenommen. Meine Hände waren ganz kalt vor Aufregung, so sehr habe ich mit Leonard mitgefiebert und gehofft, dass er doch sein Happy End bekommt. Schlussendlich schafft es Matthew Quick ein Ende zu schreiben welches einfach passt, auch wenn es nicht rosa-rot glitzert. Fazit: Eine Geschichte die mich berührt hat und mit vielen Gedanken zurück lässt. Matthew Quick hat erneut bewiesen, dass er am Puls der Zeit ein Werk schafft, das an Aktualität nicht so schnell verlieren wird. Selten wurden die Probleme und Ängste eines Jugendlichen so realistisch und ohne rosa Tüll dargestellt.

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  • Happy Birthday, Leonard Peacock - Matthew Quick

    Happy Birthday, Leonard Peacock

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. June 2015 um 12:17

    Inhalt: An seinem 18. Geburtstag packt Leonard Peacock eine Waffe in seinen Rucksack und ein paar Abschiedsgeschenke für die Menschen, die ihm am meisten bedeuten. Er plant, am Ende dieses Tages nicht nur sich, sondern auch seinen ehemals besten Freund, an dem er sich rächen will, zu erschießen. Und doch wünscht sich Leonard insgeheim ein Zeichen, das ihm Mut machen könnte, trotz allem weiterzuleben. Lohnt es sich durchzuhalten? Oder bedeutet Erwachsenwerden tatsächlich, immer weiter unglücklich zu sein? Meine Meinung:Das Buch behandelt ein heikles Thema, weshalb ich mich erst nicht an das Buch herangetraut habe - einen Suizidversuch. Jedoch hat es mich letzten Endes sehr zum Nachdenken gebracht, es hat mich wirklich berührt. Außerdem habe ich aus dem Buch jede Menge gelernt. Quick beschreibt den Alltag eines Jugendlichen, der ganz auf sich allein gestellt ist, da er seinen Vater schon früh verloren hat und seine Mutter sich um ihre eigene Karriere und nicht um ihren Sohn kümmert. Man lernt den Protagonisten, Leonard, sehr gut kennen, da das Ganze aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Eine weitere Besonderheit dieses Romans sind die Fußnoten, die des öfteren aufzufinden sind, wenn Leonard eine Geschichte genauer erläutert. Das war Anfangs etwas verwirrend, aber man hat sich schnell daran gewöhnt. Die Fußnoten haben das Ganze noch einmal aufgelockert, sodass man recht schnell durch die Seiten kam. Was mir am Protagonisten so gut gefallen hat, ist, dass er sich von den anderen Jugendlichen unterschieden hat, er war nicht so oberflächlich und hat sich zu allem tiefgründige Gedanken gemacht. Ich konnte mich in gewisser Weise mit ihm identifizieren, auch wenn ich keine Selbstmordgedanken hege.Besonders kreativ fand ich die Briefe aus der Zukunft. Zuerst dachte ich, sie wären echt, da alles wirklich glaubwürdig und realitätsnah beschrieben war, aber im Laufe der Handlung erfuhr man mehr zu ihnen. Fazit: Ich bin wirklich froh, dieses Buch gelesen zu haben, es hat mich wirklich bereichert. Möglicherweise wird es irgendwann als Schullektüre eingeführt, da es ein Thema behandelt, das jeden Jugendlichen anspricht. Quick hat in diesem Roman wieder mal sein Einfühlungsvermögen unter Beweis gestellt und das Leben eines Jugendlichen so dargestellt, wie es auch wirklich ist. Das Buch ist bewegend und ich empfehle es jedem, der dem Thema gewachsen ist!

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  • Ein ungewöhnlicher Geburtstag

    Happy Birthday, Leonard Peacock

    kruemelhino

    02. February 2015 um 21:08

    Es ist Leonards 18. Geburtstag. Ein Tag, an dem einen, gewöhnlicherweise, von Familie und Freunden gratuliert wird. Ein Tag zum Feiern. Nicht so bei Leonard. Freunde, die sich an seinen Geburtstag erinnern könnten, hat er nicht mehr. Familienmitglieder, die sich an seinen Geburtstag erinnern sollten, tun es nicht wie zB seine egozentrische und von Mode besessene Mutter. Doch Leonard hat an diesem Tag auch noch ein anderes Vorhaben: Er will seinen ehemaligen besten Freund Asher Beal und anschließend sich selbst töten. Zuvor muss er allerdings noch einige Geschenke verteilen. Leonard ist ein verschlossener und grübelnder Teenager. Sein Hobby ist es wildfremde Menschen, die einen traurigen und depressiven Eindruck auf ihn machen, auszuspionieren und zu verfolgen, um zu erfahren, ob sie nicht doch Lebensfreude bei irgendeiner Sache verspüren. Denn Leonard geht davon aus, dass Erwachsene das Glücklichsein verlernen, dem monotonen Trott des Arbeitslebens verfallen. Er möchte herausfinden, ob es sich überhaupt lohnt erwachsen zu werden. Matthew Quick fängt die destruktiven Gedanken eines Teenagers, der des Lebens überdrüssig geworden ist, sehr gut ein. Er baut einen soliden Spannungsbogen um die Geschichte von Leonard Peacock und Asher Beal. Als Leser kann man es schnell kaum erwarten die wahren Gründe für Leonards Vorhaben zu erfahren, auch wenn man wohl schon von Beginn an eine leise Vorahnung verspürt. Etwas verwirrend wirken zunächst die Briefe aus der Zukunft auf den Leser, die aber mit Fortschreiten der Geschichte ihren Sinn ergeben. Das Lesen der Fußnoten gestaltet sich anfänglich als etwas schwierig, Man gewöhnt sich allerdings schnell an diesen außergewöhnlichen Stil. Das Ende hat mich persönlich etwas verstört. Es ist zwar mutig, weil es anders ist. Als Leser wird man aber förmlich aus der Geschichte und damit auch aus Leonards Leben herausgerissen, so dass ein Stück weit Unzufriedenheit zurückbleibt. Das Ende bildet damit für mich einen kleinen Makel einer, ansonsten, sehr guten Geschichte.

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  • Das bewegende Schicksal des Leonard Peacock

    Happy Birthday, Leonard Peacock

    merlin78

    Leonard feiert heute seinen 18. Geburtstag, doch niemand feiert mit ihm. Genauer gesagt, weiß keiner, dass heute sein Geburtstag ist, denn niemand interessiert sich für den jungen Mann. Aufgewachsen ist er ohne Vater, nur an der Seite seiner selbstsüchtigen Mutter Linda, die ihn fast immer alleine gelassen hat. Sein ehemals bester Freund hat ihm inzwischen das Leben schulisch und privat zur Hölle gemacht, weshalb Leonard beschließt, an diesem Tag dem ganzen Elend ein Ende zu setzen. Mit der alten Waffe seines Großvaters im Gepäck, macht sich Leonard auf den Weg, den Menschen, die ihm etwas bedeuten, ein Abschiedsgeschenk zu übergeben. Dabei kommen immer wieder Erinnerungen hoch, die er noch einmal durchleben darf. Glücklicherweise ist es dann nicht mehr weit, bis alles aufhören wird. Leonard freut sich auf den Ausklang des Tages. Denn nichts soll mehr so sein, wie es vorher einmal war. Ein Junge zwischen Zweifel, Ängsten und Selbstmordgedanken! Im Mittelpunkt dieser ergreifenden Geschichte steht das Geburtstagskind Leonard Peacock, der bisher kein leichtes Leben gehabt hat. Seine Vergangenheit, insbesondere die zu seinem ehemaligen besten Freund, macht es ihm nahezu unmöglich, die Gedanken von der Düsternis zu lösen und positiv nach vorne zu schauen. Deshalb hat er auch den Plan geschmiedet, heute sein Leben und das seines Widersachers zu beenden. Doch zunächst muss sich Leonard noch einmal den Menschen stellen, von denen er glaubt, sie würden ihn vergessen. Dabei möchte er seinen Abschied so vorbereiten, dass ihn niemand je vergessen wird. Er möchte sich selbst ein Denkmal setzen, um allen in Erinnerung zu bleiben. Die Geschichte um Leonard ist äußerst intensiv beschrieben. Die Tatsache, dass niemand ihm zum Geburtstag gratuliert und niemand ihn ernst nimmt, macht aus ihm eine tragische Figur. Die Handlung ist sehr bewegend beschrieben und schon nach wenigen Seiten kann der Leser sich gut in den Protagonisten, der die Erzählung aus seiner Sicht wiedergibt, hineinversetzen. Die Erzählweise ist ein wenig skurril, denn Leonard beschreibt vordergründig die Geschichte, gibt aber mittels vieler kleiner Fußnoten weitere Details bekannt, die sich hinter seinen eigenen Worten ein wenig verstecken. So wird der Gedanke geweckt, dass Leonard mit seiner eigenen Entscheidung noch nicht im Einklang ist. Außerdem werden in den zusätzlichen Informationen Gefühle dargestellt, die in der tatsächlichen Handlung weniger verdeutlicht werden. Dadurch wird der Verdacht geschürt, dass hinter Leonards Verhalten eine schreckliche Vorgeschichte verbirgt. Nach und nach werden die kleinen und großen Geheimnisse offenbart und zeigen, wie viel er bereits in sich hinein gefressen hat und wie wenig Hilfe und Unterstützung ihm zu Teil wurden. Fazit: Das Buch lässt sich nur sehr schwer aus den Gedanken verdrängen. Leonard ist ein fantastischer Charakter, der viel zu wenig Liebe und Verständnis erfahren hat. Einzig sein Lehrer scheint einen guten Draht zu ihm aufbauen zu können, wohingegen die eigene Mutter auf ganzer Linie versagt hat. Zum Abschluss bleiben ein paar Fragen offen, die leider nicht vollständig geklärt werden, allerdings werden die Antworten auch nicht mehr unbedingt benötigt. Einzig ein paar Briefe, die Leonard aus Sicht der Zukunft schreiben sollte, verwirren den Leser gerade zu Beginn der Erzählung ein wenig. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für das verzweifelte Schicksal des liebenswerten Leonard Peacock.

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    • 2

    parden

    23. October 2014 um 10:02
  • Happy Birthday Leonard Peacock

    Happy Birthday, Leonard Peacock

    Buchliebhaberin1

    09. October 2014 um 10:36

    Leonard Peacock wird heute 18 Jahre alt. Ein Tag auf den sich die meisten Jugendlichen freuen. In Leonards Fall sieht das leider ganz anders aus. Keine Freunde, Verwandten oder Bekannten kennen seinen Geburtstag oder denken an diesem Tag an ihn - nicht mal seine eigene egozentrische Mutter.Lange hat er sich auf seinen Geburtstag vorbereitet und einen Plan geschmiedet. Er möchte mit der alten Nazi-Pistole seines Großvaters zunächst seinen ehemaligen Freund Asher Beal und anschließend sich selbst erschießen. Zuvor möchte er aber noch ein paar persönliche Geschenke verteilen, die für Verwunderung sorgen. Leonard hat es sich zur Angewohnheit gemacht Erwachsene zu beobachten, um herauszufinden ob es sich überhaupt lohnt erwachsen zu werden. Zu oft hat er in die traurigen Gesichter der Menschen gesehen, die sich Tag ein Tag aus zur Arbeit quälen und missmutig drein schauen.  Wie die Geschichte ausgeht, ob Leonard Asher und sich selbst das Leben nimmt, welche Rolle sein Englischlehrer spielt und was hinter all dem steckt, möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten.  Fazit: Dieses Buch ist dramatisch, traurig und regt zum Nachdenken an. An sich ein gelungenes Buch, mir war es aber ein wenig zu dramatisch. Es werden sehr viele verschiedene Probleme angesprochen (alleingelassener Junge, Angst vor der Zukunft, Schwulenfeindlichkeit, die Nazi-Zeit). Mir hätte der Einblick in Leonards "düsteres" Leben als Problemthema genügt.  

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  • Eine zweite Chance fürs eigene Leben?

    Happy Birthday, Leonard Peacock

    Tatze

    29. June 2014 um 19:34

    Inhalt: Für seinen 18. Geburtstag hat Leonard Peacock einen Plan gefasst: Zuerst will er seinen ehemals besten Freund Asher umbringen, dann sich selbst. Denn Leonard ist überzeugt davon, dass sein ohnehin schon schreckliches Leben, wenn er erst erwachsen ist, noch viel schlimmer wird. Doch bevor er seinen Plan umsetzen will, muss Leonard noch vier Geschenke verteilen, an die Menschen, die ihn am meisten berührt haben. Und Leonard hofft von diesen Menschen auf ein Zeichen, um seinen Plan abzusagen, um seinem Leben eine zweite Chance zu geben. Meine Meinung: Auf dieses Buch war ich schon sehr gespannt, und das liegt an dem Autor: Matthew Quick. Derselbe, der auch „Silver Linings“ geschrieben hat. Ich habe das Buch leider noch nicht gelesen, aber der Film dazu gehört zu meinen absoluten Favoriten, deshalb wollte ich das neue Buch des Autors mal lesen. Das Cover hat irgendwie auch dazu beigetragen, das finde ich nämlich toll! Schön farbenfroh, nur leider muss ich jetzt nach dem Lesen sagen, dass ich den Zusammenhang zwischen Cover und Geschichte nicht wirklich sehe. Wie gesagt, ich war schon sehr gespannt auf das Buch. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Richtig begeistert bin ich aber auch nicht. Also insgesamt eher zwiegespalten:) Das Buch ist wirklich sehr bedrückend. Eigentlich ist das auch nicht anders zu erwarten, immerhin geht es um Selbstmord, aber es drückt einem schon sehr auf die Stimmung, wenn ich das so ausdrücken darf. Stellenweise ist es auch richtig traurig. Von der ersten Seite an ist einem klar, was Leonard vorhat, und deshalb fragt man sich von der ersten Seite an auch: Was ist mit ihm passiert, dass er sich zu einem so drastischen Schritt entschieden hat? Und warum will er auch noch Asher töten? Diese Frage begleitet einen beim Lesen und sorgt auch für Spannung. Gegen Ende des Buchs bekommt man dann auch eine Antwort, und die ist wirklich schon tragisch. Sie sorgt irgendwie dafür, dass man Leonard und sein Vorhaben verstehen kann, falls das für einen Außenstehenden überhaupt möglich ist. Es geht aber nicht nur um den geplanten Selbstmord, eigentlich ist es eher eine Geschichte über Leonards Leben. Was er alles erlebt hat und vor allem, wen er getroffen und wer ihn bewegt hat. Das alles liest sich sehr gut, weil es einfach interessant ist, es sorgt dafür dass man immer mehr hineingezogen wird in Leonards Situation. Aber ich hätte mir einfach etwas mehr Hoffnung gewünscht, ein paar mehr positive Momente in seinem Leben. Vielleicht ist das ein wenig naiv und unrealistisch, aber ich finde, es hätte der Geschichte einfach gut getan, wenn Leonard nicht immer nur schlimme Dinge erleben würde. Die Figuren der Geschichte fand ich alle sehr interessant. Leonard selbst ist ein wirklich spannender Charakter, weil er viele verschiedene Emotionen in sich vereint: Der Wunsch, dass alles vorbei ist, gleichzeitig aber auch Hoffnung. Die anderen Charaktere sind aber auch spannend. Matthew Quicks Schreibstil schließlich fand ich toll. Ich glaube, man kann ihn am besten mit „direkt“ bezeichnen. Es wird nicht drumherum geredet, sondern gerade heraus, und das ist wirklich erfrischend. Das Ende der Geschichte fand ich dann ein wenig schade, weil es für meinen Geschmack ein wenig zu offen war. Es ist kein richtiges offenes Ende, man kann sich schon denken, was passiert, aber ich hätte schon noch gern die ein oder andere Antwort gehabt. Fazit: „Happy Birthday, Leonard Peacock“ ist ein sehr interessantes Buch über einen Jungen, der schon viel Schreckliches erlebt hat. Mich konnte das Buch überzeugen, auch wenn ich nicht alles perfekt fand. Auf jeden Fall empfehle ich es jedem, der sich für die Thematik interessiert.

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  • Die Geschichte eines Jungen, der nicht erwachsen werden möchte

    Happy Birthday, Leonard Peacock

    jess020

    09. June 2014 um 19:59

    Da Matthew Quicks wohl bekanntester Roman, “Silver Linings”, eines meiner absoluten Jahreshighlights 2013 war, musste ich natürlich auch “Happy Birthday, Leonard Peacock” lesen, welches diesen Monat ganz frisch bei dtv auf deutsch erschienen ist. Seinen 18. Geburtstag möchte Leonard Peacock etwas anders verbringen, als die Mehrzahl Jugendlicher. Er möchte nicht nur seinen ehemaligen besten Freund umbringen, sondern auch sich selbst. Doppel-Mord-Selbstmord. Doch zuvor verabschiedet er sich noch von den wenigen Menschen, die ihm etwas bedeuten. Und insgeheim hofft er doch, dass irgendjemand – wenigstens die eigene Mutter – an seinen Geburtstag denkt und er sich vielleicht doch nicht töten muss. Aber wenn er so werden soll wie alle Erwachsenen, möchte er lieber glücklich sterben. Ich muss zugeben, dass mir der Einstieg in Leonards Geschichte recht schwer gefallen ist. Aus der Ich-Perspektive bekommt man als Leser einen direkten Blick in Leonards Gedanken, die teilweise relativ verwirrend sind, zudem werden manche Gedankengänge durch zusätzliche, mal mehr mal weniger lange Fußnoten unterbrochen, in denen Leonard seine Gedanken zu etwas erklärt. Man muss also öfters mal mitten im Satz abbrechen, um sich diese Fußnoten durchzulesen. Mit der Zeit aber konnte ich mich an diesen etwas anderen Schreibstil gewöhnen und mich auch mehr und mehr auf Leonard einlassen. Wie auch in “Silver Linings” unterscheidet sich der Protagonist in Matthew Quicks Roman stark von den üblichen Charakteren, was mir wieder sehr gut gefallen hat. Desweiteren finde ich es immer wieder spannend und interessant, wenn es in einem Buch um Selbstmordgedanken geht – aus dem Grund, dass das doch eine schwierige Angelegenheit ist, welche vom Autor ein gewisses Maß an Feinfühligkeit erfordert. Dem Thema hat sich Matthew Quick aber wieder gut angenommen und hat aus so vielen diversen Aspekten einen bitter-süßen, interessanten Jugendroman geschaffen. “Happy Birthday, Leonard Peacock” ist ein etwas eigenwilliger zeitgenössischer Jugendroman, mit einem herzensguten und sympathischen Protagonisten und einer überraschend tiefgründigen und erfrischend anderer Geschichte dahinter. 

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  • Gelungerner Nachfolgeroman vom "Silver Linings" Autor

    Happy Birthday, Leonard Peacock

    Callso

    09. June 2014 um 10:19

    Nach dem überragenden Roman "Silver Linings" war ich sehr gespannt auf den Nachfolger von Matthew Quick. Und ich wurde auch keinesfalls enttäuscht. Auch "Happy Birthday Leonard Peacock" hat diese Eigenheiten und die brillianten Momente. Die Story ist sicherlich etwas knapper gehalten, dafür hält das Buch umso mehr Überraschungen bereit. Fast jedes Kapitel offenbarte eine neue Story, die einen faszinierte oder umso mehr überraschte. Nur mit den sehr abstrakten "Briefen aus der Zukunft" hatte ich so meine Schwierigkeiten. Autor Matthew Quick legt erneut eine Leichtigkeit und einen ganz besonderen Blickwinkel an den Tag. Ich möchte von Büchern gerne bestens unterhalten werden; dieses Werk hat es wieder auf wunderbare Weise geschafft, auch wenn mir das Ende etwas abrupt oder offen vorkam...

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