Schildkrötenwege

von Matthew Quick 
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Schildkrötenwege
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Bis zur Mitte ist es recht langweilig, aber für das Ende lohnt es sich.

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Inhaltsangabe zu "Schildkrötenwege"

Von der Schwierigkeit, gegen den Strom zu schwimmen

Ihr ganzes Leben lang gehörte Einserschülerin und Spitzensportlerin Nanette O’Hara zu den Mädchen, die alle Regeln befolgen – bis zu dem Tag, als sie den Kultroman ›Der Kaugummi-Killer‹ liest. Auf einmal beginnt Nanette, ihr gesamtes Dasein in Frage zu stellen, und sie trifft auf den Einzelgänger Alex, der, ebenfalls ein großer Fan des Buchs, sich ähnlich wie der Held im Roman konsequent jeder Anpassung verweigert. Als Nanette und Alex sich ineinander verlieben, und sich näherkommen, fasst sie erstmals den Mut, sich offen gegen ihr bisheriges Leben aufzulehnen. Doch die radikale Weise, mit der Alex seine Auflehnung durchzieht, bereitet Nanette zunehmend Probleme. Schließlich wird Alex selbst Opfer seines eigenen Verhaltens – und Nanette muss auf schmerzhafte Weise lernen, dass man für Rebellion manchmal einen hohen Preis zahlen muss.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423762045
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:29.03.2018

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    weinlachgummivor einem Monat
    Schildkrötenwege



    Auf das neue Buch von Matthew Quick war ich sehr gespannt, bis jetzt habe ich all seine in Deutschland erschienenen Bücher gelesen und mochte sie. Er hat ein Händchen für besondere Geschichten und auch Charaktere, die sich von der Masse abheben.

    Nanette O’Hara ist fast erwachsen, das letzte Jahr auf der Highschool steht an und danach geht es aufs College, doch möchte sie da überhaupt hin oder jagt sie nur den Träumen und Wünschen ihrer Eltern nach. Sicher weiß sie, sie möchte kein Fußball mehr spielen, aber sie ist spitze darin und alle verlassen sich auf sie, kann sie da wirklich aussteigen. Nanette weiß nicht recht, wie sie ihre eigenen Wünsche mit denen der anderen unter einen Hut bringen soll, im Grunde weiß wie nicht mal, was sie eigentlich will. ›Der Kaugummi-Killer‹ist ein Roman, von dem Nanette sich sofort angesprochen fühlt, er spricht ihr aus der Seele und durch ihn lernt sie auch Alex kennen.

    Schildkrötenwege ist aus der Ich-Form von Nanette erzählt, so kann man ihre Gedanken und Gefühle als Leser sehr gut begreifen. Sie möchte sie selbst sein, weiß aber zum Teil gar nicht, wer sie selbst ist, weil sie so lange nach den Vorstellungen von anderen Menschen gelebt hat. Sie kämpft und rebelliert und findet in Alex einen Mitstreiter, der es aber leider übertreibt.

    Ich mochte Alex und auch die Freundschaft zwischen den beiden. Man merkt, wie die beiden sich gegenseitig helfen. Aber manchmal reicht das einfach nicht. Man kann versuchen einem Menschen halt zu geben, aber wenn er lost lässt, kann man nichts mehr tun.

    Die Bücher von Matthew Quick lese ich gerne, weil er ungewöhnliche und besondere Charaktere erschafft, welche sich von der Masse abheben. Sie rebellieren oft gegen eine Norm, stellen sie infrage. Zeigen aber auch oft, wie wichtig Freundschaft sein kann, zusammen halt, dass, auch wenn man glaubt, ganz alleine auf der Welt zu sein, es immer auch andere gibt, denen es auch so geht. Schildkrötenwege ist da keine Ausnahme, auch hier behandelt der Autor diese Themen.

    Im Verlauf der Geschichte wechselt Nanette dazu, in der dritten Person von sich zu reden, auf Rat ihrer Therapeuten. Dies empfand ich zunächst als befremdlich und anstrengend, doch passte dieser Wechsel sehr gut, da Nanette sich in dieser Phase auch selbst von sich distanziert. Diese Abschnitte waren für mich nicht leicht zu lesen, Nanette dabei zu begleiten, wie sie versucht sich selbst aufzugeben, um dazu zugehören. Die positive Botschaft des Autors bleibt aber zum Ende hin erhalten. Sei du selbst, es ist vielleicht nicht einfach gegen den Strom zu schwimmen, aber es lohnt sich, da du sonst Gefahr läufst unterzugehen.

    Fazit:
    Ein tiefgründiges, unterhaltendes und manchmal trauriges Jugendbuch darüber seinen Weg zu finden.
    Zu sich selbst zu stehen und gegen den Strom zu schwimmen.
    Und sich selbst zu finden.
    Ein Buch über das erwachsen werde.

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    Skyline-Of-Booksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wichtige, nachdenklich stimmende Themen mit kleinen Kritikpunkten
    Wichtige, nachdenklich stimmende Themen mit kleinen Kritikpunkten

    Klappentext

    Von der Schwierigkeit, gegen den Strom zu schwimmen

     

    Ihr ganzes Leben lang gehörte Einserschülerin und Spitzensportlerin Nanette O’Hara zu den Mädchen, die alle Regeln befolgen – bis zu dem Tag, als sie den Kultroman ›Der Kaugummi-Killer‹ liest. Auf einmal beginnt Nanette, ihr gesamtes Dasein in Frage zu stellen, und sie trifft auf den Einzelgänger Alex, der, ebenfalls ein großer Fan des Buchs, sich ähnlich wie der Held im Roman konsequent jeder Anpassung verweigert. Als Nanette und Alex sich ineinander verlieben, und sich näherkommen, fasst sie erstmals den Mut, sich offen gegen ihr bisheriges Leben aufzulehnen. Doch die radikale Weise, mit der Alex seine Auflehnung durchzieht, bereitet Nanette zunehmend Probleme…“

     

    Gestaltung

    Vor dem Hintergrund, der aussieht wie ein auseinandergefaltetes, leeres weißes Blatt Papier, kommt der knallig-rote Schriftzug des Titels sehr stark zur Geltung. Ich finde, dass die Kombination der verschiedenen Schriftarten der einzelnen Buchstaben sehr lustig und bunt zusammengewürfelt aussieht. Die kleine hellblaue Schildkröte über dem Titel finde ich süß und für meinen Geschmack hätte sie ruhig etwas größer sein können, damit das Cover etwas auffälliger wird.

     

    Meine Meinung

    Neugierig auf dieses Buch wurde ich durch den Klappentext, der eine Geschichte über Anpassung und Anderssein verspricht. Genau dies ist auch das Hauptthema von Matthew Quicks „Schildkrötenwege“. Protagonistin Nanette ist eine Schülerin wie sie im Bilderbuch steht: mit einem Einserdurchschnitt und sportlich begabt. Nach der Lektüre eines Buches und durch einen Außenseiter beginnt sie jedoch über ihr bisheriges Leben nachzudenken, wodurch in ihr der Wunsch aufkeimt, anders zu sein als bisher…

     

    Mir gefiel der nachdenkliche Grundton des Buches sehr, denn gerade mit Nanette konnte ich mich super identifizieren. Ich habe ihren Wunsch nach Veränderung sehr gut nachvollziehen können. Der Gedanke, dass ihr Leben vorgezeichnet ist und dass sie sich auf einem Weg befindet, der stetig und immer gleich weitergeht (und der vor allem nur daraus besteht, in der Leitungsgesellschaft einfach so stillschweigend zu funktionieren) war für mich sehr greifbar. Diesbezüglich wurde auch ihr Wunsch nach Veränderung für mich absolut verständlich. So regte mich das Buch auch dazu an, über mein eigenes Leben und meine Zukunft nachzudenken, denn es wirft die Frage auf „Was möchte ich eigentlich im Leben?“. Gerne hätte ich allerdings noch tiefere Einblicke in Nanettes Innenleben erhalten, denn für meinen Geschmack hätte der Autor noch tiefer auf ihre Unsicherheiten und ihre Zerrissenheit eingehen können.

     

    In dem Buch geht es darum, dass die Figuren ihre eigenen Erfahrungen machen und sich austesten sollen. Dabei geht es in Nanettes Fall auch darum, Grenzen zu überwinden und von ihrem geordneten, gradlinigen Weg auszubrechen, denn es ist nicht immer einfach und ein großer Druck, den Erwartungen anderer gerecht werden zu wollen. Doch Nanette erkennt durch ihre Verbindung mit dem Einzelgänger Alex, welcher sich vielen Dingen verweigert, auch, dass es keine Lösung ist, in diesem Zustand des „Ausbrechens“ stehen zu bleiben, denn dann geht es nicht wirklich weiter voran in ihrem Leben. So wurden meiner Meinung nach viele Seiten dieses nachdenklich stimmenden Themas beleuchtet und aufgegriffen, wodurch der Leser einen schönen Rundumblick erhält.

     

    Was mir manchmal die Konzentration beim Lesen genommen hat, war die Sprache des Autors, denn ich empfand den „Wechsel“ des Erzählstils, der sich im Verlauf des Buches vollzieht, als leicht störend. Die Geschichte wird aus Nanettes Perspektive erzählt, aber sie beginnt irgendwann, von sich selber in der 3. Person zu sprechen, was mich immer irritiert hat. Auch hätte ich mir gewünscht, dass die Titelgebende Schildkröte eine etwas gewichtigere Rolle einnimmt, da ich durch den Titel diesbezüglich mehr erwartet habe.

     

    Fazit

    Insgesamt hat mir „Schildkrötenwege“ aufgrund der gewählten Thematik des Umgangs mit den Erwartungen anderer und des Ausbrechens aus diesen gut gefallen, da es ein wichtiger Schnittpunkt im Leben vieler ist und so einiges Identifikationspotential besteht. Die Protagonistin konnte ich sehr gut verstehen und ihre Wünsche nachvollziehen. Allerdings hätte ich es gut gefunden, wenn der Autor etwas intensiver auf die Ratlosigkeit und Unsicherheit der Protagonisten eingegangen wäre.

    4 von 5 Sternen!

     

    Reihen-Infos

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    M
    michael_lehmann-papevor 5 Monaten
    Aufruf zur individuellen „Lebensreise“

    Aufruf zur individuellen „Lebensreise“

    In einer Welt, in der zunehmen alles genormt und auf Effizienz getrimmt scheint, in der in Frankreich überlegt wird, Kinder mit drei Jahren bereits einzuschulen und in der Studiengänge moderner Prägung mit einem „Studieren“ von Fach und Leben nur mehr wenig zu tun haben, in einer solchen Welt anders sein zu wollen ist kein einfaches Unterfangen.

    Aber, und das drückt Matthew Quick erkennbar pädagogisch und mit zarter, treffender Sprache in der Geschichte um seine, eigentlich bestens „eingestielte“, Protagonistin Nanette wunderbar aus.

    Eine, die „oben mitschwimmt“, immer unter en Besten, das alles nie hinterfragend. Und nun, durch eine Lektüre und einen Jungen Ihres Alters, in ihren Grundfesten zu erbeben scheint.

    Wobei Quick bestens mit der Umdrehung der Frage eigentlich des Alterns, „Kann das schon alles gewesen sein“ spielt und aus Nanettes Sicht die Frage Seite für Seite unverhüllter in den Raum treten lässt: „Soll das alles sein, was auf mich zukommt? Klaglos zu funktionieren?“.

    Nach der Lektüre des Buches eines in der Gegenwart vergessenen Autors, der sich auch seit Jahren weigert, dieses Werk noch einmal neu auflegen zu lassen, nach der inneren Unruhe, die ob des offenen Endes in Nanette entsteht, wird ihr eine Begegnung mit dem Autor vermittelt.

    „Oh, ich will dir lieber nicht zu viel verraten. Du musst ihn schon selber treffen. Das ist definitiv eine interessante Erfahrung“.

    Ein Satz, der im Buch auf den Autor bezogen ist, der aber durchaus auch direkt auf das Buch bezogen werden kann. Seinen eigenen Weg finden, seine eigenen Erfahrungen machen und dazu erst mal testen, ausbrechen, alles anders machen als die anderen, dass ist, der Intention Quicks folgend, was an der „Schwelle zum Erwachsenwerden“ eigentlich ansteht.

    Wie das aber geht, denn nur in einfacher „Verneinung“ stehen zu bleiben, ist ja euch kein eigener, aktiver Weg, sondern nur eine reaktive Wendung auf das, was die anderen erwarten, das ist nicht so einfach für Nanette und ihren neuen Begleiter, Alex.

    Empathisch fühlt sich Mathew Quick in diese konkrete Lebensphase „zwischen den Stühlen“ von Kindheit zur erwachsenen Welt ein. Und vermag es gut, die Verwirrungen dieser Lebensphase kontrastreich zu schildern.
    Denn es gehört dazu, und das liest sich aus diesem Werk sehr organisch heraus, dass man sich und die Welt um sich herum in Frage zu stellen hat.

    „Macht Dir das alles Spaß“? ist die wichtige Frage an Nanette, die alles ins Rollen bringen wird.

    Ein Entwicklungsroman, der weitgehend sprachlich gut zu lesen ist, flüssig die Geschichte voranbringt, aber auch mit Brüchen aufwartet. Die, inhaltlich, Sinn ergeben mögen, den Lesefluss aber auch stören im zweiten Teil des Werkes.

    Dass die wichtigen Fragen nach dem, was man wirklich selber will, in den Raum stellt. Mit der Aufforderung versehen, die Antwort je selbst zu finden. Es muss ja nicht im Kampf für eine Schildkröte sein, es finden sich viele Gelegenheiten in diesem Lebensalter. Wenigstens auf Zeit „auszusteigen“, bis man weiß, wo genau man „einsteigen“ möchte.

    Eine anregende Lektüre mit kleineren Irritationen für den Leser versehen.

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    Pearssonvor 5 Monaten
    Ein Buch voller wichtigen Botschaften, mit seltsamer Wendung im letzten Drittel

    Zitate:


    "Dass du in irgendwas ziemlich gut bist, heißt noch lange nicht, dass du es auch tun musst." Seite 27

    "Vielleicht sollten nicht alle gleichzeitig ehrlich zueinander sein, vermutlich war die Welt für so ein Übermaß an Ehrlichkeit gar nicht geschaffen." Seite 90

    "Ich wollte so gern glauben, dass die Liebe am Ende gewinnt." Seite 117


    Meinung:

    Nanette war schon immer ein bisschen anders als der typische „Normalteenager“. So ist es kaum verwunderlich, dass sie sich mit ihrem Lehrer besser versteht, als mit ihren Mitschülern. Als er ihr ein Buch schenkt, das sie tief beeindruckt, beginnt sie sich vom Leben eingeengt zu fühlen. Warum genau sollte man immer nur das tun, was andere von einem erwarten? Und sollte man nicht mehr auf sich selbst und seine eigenen Wünsche und Empfindungen achten? Als sie dann sowohl den Autor als auch einen weiteren Fan kennenlernt, wird ihr schnell klar, dass es Zeit wird auszubrechen und ihren eigenen Weg zu finden.

    Dies ist bereits mein zweites Buch von Matthew Quick, der mich mit „Goodbye Bellmont“ verzaubert hat! Und auch diese Geschichte hat so tolle und wichtige Themen, dass ich es einfach lesen musste.
    In erster Linie geht es um Nanette und darum, auf was man verzichtet, bzw. was man tut, um den Normen, Erwartungen und Wünschen von Eltern und Mitmenschen zu entsprechen. Ich finde das ist ein sehr wichtiges Thema, vor allem wenn es um das Erwachsen werden und die eigene Entwicklung geht.
    Natürlich ist es wichtig Verhaltensweisen sowie Dinge wie Umgangsformen und Anstand zu lernen, keine Frage! Und man kann Kinder und Jugendliche nicht immer alles machen lassen, was sie wollen, das steht natürlich auch nicht zur Diskussion ;) Aber ein Kind sollte nie das Gefühl haben, wie zum Beispiel in Nanettes Fall, Fußball spielen zu müssen, nur, um dem Wunsch des Vaters zu entsprechen. Generell sollten alle, also auch wir Erwachsenen die Möglichkeit haben, unseren eigenen Weg zu finden und auch zu gehen – völlig unabhängig davon, was andere vielleicht von uns erwarten mögen. Jeder sollte einfach auch mal sagen können: "nein, ich mag das nicht".
    Aber natürlich handelt es sich immernoch um einen Quick, also dürfen natürlich Themen wie Freundschaft, Vertrauen, Zusammenhalt (zum Beispiel auch gegen Mobbing) und eine große Liebe nicht fehlen. Auch, wenn es dabei nicht gezwungenermaßen um Nanette gehen muss ;).
    Und auch Dinge wie das Glücklichsein und Ehrlichkeit werden thematisiert, also eigentlich fast ein kleiner Rundumschlag an wichtigen Botschaften - das hat mir sehr gut gefallen.

    Zum Thema Schreibstil kann ich eigentlich auch nichts Neues berichten. Angenehm flüssig, in kurzen Kapiteln erleben wir alles aus Nanettes Perspektive, was sie uns beim Lesen recht nahe bringt. Aber dann passierte es...
    Ca. im letzten Drittel geschehen ein paar Dinge, die auf mich etwas überzogen und unverständlich wirkten. Leider kann ich jetzt natürlich nicht allzu sehr ins Detail gehen, das versteht ihr sicher.
    Aber irgendwie hat mich das etwas aus der Geschichte geschubst, und als kurz darauf etwas Schlimmes geschieht, habe ich mit Entsetzen festgestellt, dass es mich absolut nicht berührt hat. Innerhalb von ein paar Kapiteln wirken sowohl manche Protagonisten, als auch die Geschichte selbst gefühlskalt und emotionslos. Irgendwie fühlte ich mich als Leser beim Beenden des Buches komplett emotional "ausgegrenzt", da ich leider weder die Handlungen noch die Auswirkungen auf das Gesamtkonstrukt nachvollziehen konnte.
    Es tut mir leid, wenn ich euch jetzt etwas im Regen stehen lassen muss, aber ich will natürlich auch nicht spoilern! Und ehrlich gesagt, verstehe ich es ja selbst nicht. Es erschien mir fast, als wäre der letzte Teil von jemand anderem geschrieben worden. Sehr schade, denn die Geschichte lebt von ihren Emotionen, die dann einfach weg sind für Wendungen und Verhaltensweisen, die sich mir nicht erschließen wollen.

    Nichtsdestotrotz bleibt nach dem Lesen natürlich Einiges hängen, das zum Nachdenken anregt. Aber ich glaube das Wichtigste sollte für uns sein: "Sei du selbst"!

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    Lilli33s avatar
    Lilli33vor 5 Monaten
    Dieses Buch hat mich geflasht

    Gebundene Ausgabe: 304 Seiten

    Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (29. März 2018)

    ISBN-13: 978-3423762045

    empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

    Originaltitel: Every exquisite thing

    Übersetzung: Knut Krüger

    Preis: 16,95€

    auch als E-Book erhältlich


    Hier findet ihr eine Leseprobe.

    Kaufen könnt ihr das Buch hier oder in jeder Buchhandlung eures Vertrauens.


    Dieses Buch hat mich geflasht


    Inhalt:

    Die 18-jährige Nanette hat ihr Leben lang versucht, die Erwartungen ihrer Eltern und ihrer Freunde zu erfüllen. Ihre eigenen Wünsche blieben dabei öfter mal auf der Strecke. Als sie den gleichaltrigen Alex kennenlernt, der sich extrem mit einer Romanfigur identifiziert und sich wie diese der Norm verweigert, beginnt auch Nanette, ihren eigenen Weg im Leben zu suchen und gegen den Strom zu schwimmen. Dabei nimmt auch sie immer wieder Bezug auf diesen Roman. Er ist fast wie eine Bibel für die beiden Teenager. 


    Meine Meinung:

    Ich habe dieses Buch an einem einzigen Tag inhaliert. Bereits mit der ersten Seite war ich seinem Sog erlegen und konnte es nicht zur Seite legen, bis ich es am Ende total geflasht zuklappte. 


    Matthew Quick lässt seine Protagonistin Nanette in der Ich-Form erzählen. So kommt man dieser Figur sehr nahe und kann ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen. Man weiß genau, was in ihrem Inneren vorgeht. Die ein oder andere Leserin wird sich sicher auch in Teilen davon wiederfinden. Mir war Nanette sehr sympathisch. Ich mochte es, wie sie bestimmte Verhaltensweisen hinterfragt, wie sie nach dem Sinn in ihrem Leben sucht und sich von ihren oberflächlichen Mitschülern abgrenzt, die oft nur Sex, Alkohol und Party im Kopf haben. 


    Die Freundschaft zwischen Nanette und Alex hat mich sehr stark berührt. Hier haben sich zwei verwandte Seelen gefunden, die sich gegenseitig Halt geben können, was beide bitter nötig haben. Doch es ist auch zu zweit nicht einfach, gegen den Strom zu schwimmen, und der Preis ist hoch. Die Geschichte entwickelt sich immer mehr zu einer Tragödie. 


    Nanette ist schließlich so verwirrt, dass ihre Therapeutin ihr rät, über sich selbst in der 3. Person zu denken und zu sprechen, um etwas Abstand zu gewinnen. Hier gleitet dann logischerweise die ganze Erzählung von der 1. Person in die 3. hinüber. Dies ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber gut ausgearbeitet. Denn in diesem Abschnitt wirkt Nanette überhaupt nicht wie sie selbst, sondern eher wie eine leblose Marionette. Sie erkennt, dass sie so nicht leben will und etwas Grundlegendes ändern muss, um ihren Lebensweg zu finden. 


    Die Botschaft, die Matthew Quick mit diesem Jugendbuch vermitteln will, finde ich sehr gut und wichtig. Jeder Mensch muss seinen eigenen Weg finden, der seinen eigenen Wünschen und Möglichkeiten entspricht. 


    Fazit:

    Ein tolles Jugendbuch, das teilweise beklemmend ist, aber auch dazu ermutigt, sich von der Masse abzuheben und das zu tun, was man selbst für richtig und wichtig hält. 


    ★★★★★


    Ich danke dem Verlag dtv ganz herzlich für das Rezensionsexemplar.


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    CocuriRubys avatar
    CocuriRubyvor 5 Monaten
    Eigentlich gute Aussage, nur die Unsetzung ist es leider nicht

    Der Schreibstil an sich ist gut – es tauchen nur leider immer wieder Zukunftsandeutungen auf (sowas wie „Zu dieser Zeit wusste ich noch nicht, wie schlimm es werden würde, aber ich würde es bald erfahren“ usw.) - sowas mag ich nicht.

    Es gab noch weitere stilistische Variationen, z.B. wird später im Buch die Ich-Perspektive durch eine Sie-Perspektive ersetzt. Das gefiel mir persönlich zwar nicht, aber es war durchaus kreativ.


    Allerdings haben wir auch einen relativ schneller Erzählstil – was passiert wird oft mit wenigen Worten erzählt, statt eine Szene wirklich auszubauen oder auch emotionale Momente lange zu erzählen. Das wirkt zwar schon etwas sprunghaft, ich finde es aber noch in einem Maße komprimiert, den ich als angenehm und mal was anderes bezeichnen würde.

    Allerdings ist die Unemotionalität bzw. das fast schon komplette fehlen von Gefühlen, ziemlich auffallend. Das hätte besser gelöst werden können, denn dadurch wird sich viel kaputt gemacht.


    Es wird schnell klar, dass wir unkonventionelle Charaktere haben – sie sind schon ziemlich besonders (sowohl im pos. als auch neg. Sinne), aber ich mag das.

    Es sei aber auch gesagt, dass die Charaktere nicht flach sind, aber wirklich vertieft wurden sie auch nicht.


    Die Protagonistin ist nicht wie jede andere Protagonistin aus einem Jugendbuch – sie schmachtet nicht jedem zweiten Jungen hinterher, sie geht nicht ständig auf Partys und lässt sich da volllaufen – urteilt aber auch nicht über die, die es tun, sondern stellt einfach nur fest, dass sie eben nicht so ist – das fand ich sehr angenehm – leider war das nur zu Beginn so, aber dazu später mehr.

    Dummerweise hat gerade die Protagonistin bis zu Letzt keinen Charakter bekommen – sie kommuniziert auch nicht – eigentlich redet nicht eine Figur offen und ehrlich mit irgendwem – das ist auf Dauer doch ziemlich nervig.


    Eine weitere wichtige Figur ist Alex. Diese fand ich schwierig: er ist voller Wut und eigentlich schon fanatisch. Er tut so als wäre er ein Märtyrer, dabei hat er schlicht ein Aggressionsproblem – er ist blind für sein eigenes Handeln (zumindest damit ist er aber nicht alleine).

    Das meiste über ihn erfährt man über seine Gedichte, die ich nicht sonderlich gut fand, aber ich habe von Lyrik auch nicht gerade viel fundiertes Wissen.


    Es ist ein Jugendbuch, aber eher für ältere Jugendliche – die Figuren handeln nicht so kindisch – generell ist die Handlung nicht voll von Teeniedrama, sondern spricht ernstere Themen an.

    Alles an dem Buch ist ein wenig sonderbar oder schlicht anders: Die Figuren, der Handlungsverlauf, usw.

    Letztlich ist das große Thema in dem Buch, seinen Weg zu finden: Das Buch ist ein einziges Plädoyer dafür man selbst zu sein, sich von den Fesseln zu befreien, die uns andere aufdrängen wollen oder diese sich erst gar nicht anlegen zu lassen.

    Geschichte zeigt, was für Rollen uns andere aufzwingen und uns nötigen Ziele nachzujagen, die andere für uns definieren.

    Es zeigt aber auch die Gefahr, die diese Freiheit mitbringt – denn nichts hassen die Gleichen so sehr wie etwas was anders ist als sie.

    Dabei ist das Buch ziemlich gut beobachtet, wie sich Menschen verhalten und warum und ist dabei auch recht ehrlich – ich kann mir vorstellen, dass es vielen Menschen den Spiegel vorhalten wird.

    Mehr nebenbei, zeigt es auch die Grenzen der Literatur – es lässt sich eben nicht 1:1 auf das Leben anwenden – auch wenn Bücher manchmal so scheinen, als würden sie uns direkt ansprechen, als wären sie aus dem Leben gegriffen, sind und bleiben sie Bücher. Das echte Leben ist komplizierter.


    Dummerweise wurde sich sehr darauf fokussiert.

    Ich hatte zwar ab und an beim Lesen das Gefühl, dass mir dieses Buch noch irgendwas sagen will, dass da noch eine weitere Ebene ist – ich es aber einfach nicht verstehe bzw. erkenne was.

    Muss letztlich aber sagen, dass das ein Trugschluss war und da schlicht nicht mehr ist – so oder so, ist der Stil letztlich ein großes Problem, weil er nicht sonderlich zugänglich ist.


    Ich fand es auch nicht sonderlich gelungen, wie viele Dinge miteinander vermengt wurden, die nicht vermischt werden sollten: so wird u.a. „Gegen den Strom schwimmen“, seinen Weg finden, seine Identität bestimmen, Gesellschaftsleben mit Rebellion, Impulsivität, Kurzsichtigkeit und Aggression in einen großen Topf geworfen, einmal kräftig umgerührt und dann soll jeder selbst raus suchen, was er will. Ich finde das wenig Sinn stiftend.


    Lange ist das Buch schräg und sonderbar – mal in auf einer positiven Basis, mal nicht. Doch ab dem „Experiment“, welches die Protagonistin startet, fand ich es nur noch schrecklich und auch nicht mehr vertretbar – es ist mir unbegreiflich, was das sollte.

    Das Buch wurde leider dann doch recht schnell verurteilend und herablassend. Zu sein „wie alle anderen“ wird in diesem Buch als ausnahmslos negativ beschrieben – was auch behauptet wird, was „wie alle anderen sein“ bedeutet, fand ich schon ziemlich plakativ, verquer und schlicht nicht der Wahrheit entsprechend – das macht diese Darstellung schon recht fragwürdig und verzerrt die Aussage des Buches, die es eigentlich treffen wollte.

    Hier wird es so dargestellt, als bedeutet anders sein, automatisch gegen alles sein oder es wird auch oft gleichgesetzt mit ein egoistisches Arschloch sein – weiß nicht, was das soll.

    Das hat das Buch ziemlich runter gezogen.


    Fazit

    Das Buch hatte genau eine Aussage, die auch nicht falsch ist – letztlich sagt es: Sei wer du wirklich bist, nicht wer du angeblich sein sollst.

    Viel mehr ist da aber auch nicht und der Weg zu dieser Aussage ist mal gut, aber häufiger mehr als verquer und stellenweise sogar fragwürdig.

    Ich kann mit diesem Buch nicht viel anfangen – es war vielleicht ein Experiment, es war auch mal was anders, aber in meinen Augen ist es letztlich leider in der Umsetzung misslungen.

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    ClaudiasBuecherhoehles avatar
    ClaudiasBuecherhoehlevor 6 Monaten
    Tolle Grundidee, mäßige Umsetzung

    Schildkrötenwege oder Wie ich beschloss, alles anders zu machen von Matthew Quick
    erschienen bei dtv

    Zum Inhalt

    Von der Schwierigkeit, gegen den Strom zu schwimmen
    Ihr ganzes Leben lang gehörte Einserschülerin und Spitzensportlerin Nanette O’Hara zu den Mädchen, die alle Regeln befolgen – bis zu dem Tag, als sie den Kultroman ›Der Kaugummi-Killer‹ liest. Auf einmal beginnt Nanette, ihr gesamtes Dasein in Frage zu stellen, und sie trifft auf den Einzelgänger Alex, der, ebenfalls ein großer Fan des Buchs, sich ähnlich wie der Held im Roman konsequent jeder Anpassung verweigert. Als Nanette und Alex sich ineinander verlieben, und sich näherkommen, fasst sie erstmals den Mut, sich offen gegen ihr bisheriges Leben aufzulehnen. Doch die radikale Weise, mit der Alex seine Auflehnung durchzieht, bereitet Nanette zunehmend Probleme. Schließlich wird Alex selbst Opfer seines eigenen Verhaltens – und Nanette muss auf schmerzhafte Weise lernen, dass man für Rebellion manchmal einen hohen Preis zahlen muss.

    (Quelle: Verlag)

    Zum Buch

    Diese Geschichte wird größtenteils im personalen Erzählstil geschildert, später wird in die dritte Person gewechselt. Eine Erklärung dazu gibt der Autor dem Leser mit auf den Weg. Irritierend und mit der Zeit nervig empfand ich aber dabei, dass die Protagonistin von sich selbst ebenfalls in der dritten Person spricht. Nicht die ganze Zeit, aber mein Durchhaltevermögen wurde auf eine harte Probe gestellt…

    Nanette fand ich recht sympathisch, ebenso ihren Willen und die Erkenntnis, etwas im Leben ändern zu wollen. Oder auch zu müssen. Das Lesen eines Buches stellt ihre Sichtweise für bestimmte Dinge komplett auf den Kopf und sie lernt (endlich), eigene Entscheidungen zu treffen. Nicht nur anderen zu gefallen. Nicht nur so zu sein, wie andere es für „richtig“ halten. Diese Message fand ich an der Geschichte echt toll und wichtig. Nicht nur für Jugendliche, auch für erwachsene Leser. Diese Erwartungshaltung der Menschen (Eltern, Lehrer, Chef, usw.) ist nicht gesund und für manch einen schlichtweg nicht auszuhalten. Was haben wir denn davon, wenn wir unsere Bedürfnisse ständig nur in den Hintergrund stellen? Dass wir anderen gefallen? Dass wir der „Norm“ entsprechen? Dass wir ja nicht auffallen dürfen? Alles ein riesengroßer Blödsinn! Es ist unser Leben und wir alleine müssen entscheiden, was wir damit anstellen! Dann bin ich lieber etwas anders und werde schief angesehen, aber ich bin mir wenigstens selbst treu und kann ruhig schlafen.

    „Hast du nicht auch manchmal das Bedürfnis, dich dem zu verweigern, was alle von dir erwarten? Gibt es nicht Momente, in deinem Leben, in denen du damit einfach aufhören willst?“

    Seite 26

    Dem angesprochenen Buch wird übrigens ein ganzes Kapitel gewidmet, was ich toll fand. So hat man die Geschichte vorliegen und kann die Handlungsweisen der Protagonisten besser verstehen.
    Die Charaktere fand ich ganz in Ordnung, gerade auch die Rolle von Alex (Little Lex) und Booker mit seiner Schildkröte Don Quixote. Von letzterem hatte ich mir auf Grund des Titels etwas mehr erwartet, aber Schildkröten bleiben hier eher eine Randerscheinung.
    Was mir überhaupt nicht gefiel und was ich unpassend für ein Jugendbuch mit dieser Altersempfehlung finde, sind mal wieder die derben Ausdrücke. Das F-Wort taucht ständig auf, die promiskuitive Freundin von Nanette fand ich ebenfalls völlig daneben. Oder vielmehr die Reaktionen von Nanette und deren Mutter auf dieses ausschweifende Leben. Das kann gerne in einem Buch für erwachsene Leser auftauchen, aber nicht hier. Da frage ich mich doch wiederholt, was sich die Autoren dabei denken…

    Matthew Quick hat in Schildkrötenwege oder Wie ich beschloss, alles anders zu machen eine wichtige Message verarbeitet. Das Anderen-Gefallen und sich selbst immer nur hintenanstellen finde ich für jedes Alter eine wichtige Frage. Eine Veränderung im Leben und im eigenen Verhalten oft einfach notwendig. Protagonistin Nanette lernt dies leider durch eine tragische Wende in ihrem Leben. Ihr anderes Ich hat mir allerdings nicht so gut gefallen, war mit der Zeit richtig nervig und fühlte sich beim Lesen auch sehr leblos an. Die vom Autor gewählte Sprache fand ich völlig unpassend und der Altersempfehlung nicht entsprechend. Sein Wechsel von der ersten in die dritte Person zeigt einen klaren Schnitt, machte mich beim Lesen aber echt wahnsinnig. Für mich ein Buch, das man wegen des Grundthemas lesen sollte, es sich aber auf Grund der Umsetzung doch gerne noch einmal überlegen könnte.


    Zum Autor

    Matthew Quick, 1973 in Oaklyn, New Jersey geboren, studierte Anglistik, arbeitete als Englischlehrer, schmiss seinen Job und reiste so lange durch Südamerika und Afrika, bis er endlich den Mut aufbrachte, das zu tun, was er schon immer machen wollte: einen Roman schreiben. Die Verfilmung seines Debüts ›Silver Linings‹ gewann einen Golden Globe und wurde mit einem Oscar ausgezeichnet und für weitere 7 nominiert. Matthew Quick lebt mit seiner Frau in Holden, Massachusetts.


    ab 14 Jahren
    320 Seiten
    übersetzt von Knut Krüger
    ISBN 978-3-423-76204-5
    Preis: 16,95 Euro

    © Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

    An dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich beim Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplars bedanken!


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    ju_theTruevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Bis zur Mitte ist es recht langweilig, aber für das Ende lohnt es sich.
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    Reess avatar
    Reesvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch für die Selbstfindung und die Frage die sich jeder junge Mensch einmal stellt,... "Wer bin ich und was will ich ?"
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    DaisyGs avatar
    DaisyGvor 4 Monaten

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