Matthew Quick The Silver Linings Playbook

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Inhaltsangabe zu „The Silver Linings Playbook“ von Matthew Quick

If only life could be as simple as the movies ...

Hab erst den Film gesehen und dann das Buch gelesen. Ich fand das Buch zwar gut aber der Film hat es mir mehr angetan.

— msmeli
msmeli

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  • Ein Silberstreif am Horizont..

    The Silver Linings Playbook
    rokat

    rokat

    10. January 2017 um 13:19

    Pat Peoples ist soeben aus der psychiatrischen Klinik in die Obhut seiner Eltern entlassen worden. Er verbringt seine Zeit mit exzessiv trainieren in seinem Fitnessraum, laufen und warten, bis seine Frau die Trennungszeit als beendet erklärt. Bis dahin darf er sie nicht sehen. Niemand spricht darüber warum. Niemand will ihm verraten, wie lange er weg war (Ein paar Monate, sagt Pat). Sein Vater spricht gar nicht mehr mit ihm. Sein Bruder ist inzwischen verheiratet (wann ist das denn passiert?), und verbringt viel Zeit mit Pat beim Football schauen. ER versucht, sich und seine Gefühle in den Griff zu kriegen. Denn Pat glaubt an die Silberstreifen am Horizont, und dass er in einem Film ist, in dem es sein persönliches Happy End gibt, wenn er sich bessert. Dabei helfen ihm seine Mutter, sein Therapeut, und seine Freunde, aber auf ihre Art und Weise, indem sie versuchen, alles Alte von ihm fernzuhalten (Warum klaut denn jemand ausgerechnet nur die Hochzeitsfotos von Pat und seiner Frau?). Sie stellen ihm Tiffany vor. Ungefragt beginnt Tiffany, Pat bei seinen Joggingtouren zu folgen. (Und alle fragen ihn nun nur noch nach Tiffany). Dabei will Pat doch einfach nur seine Frau zurückhaben.. „Silver Linings Playbook“ gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, und ich entschloss mich nun, auch das Buch zu lesen, allerdings im englischen Original. Das Buch weicht jedoch in einigen Dingen vom Film ab. Während der Film „hollywoodmässig“ gemacht ist, das Tanzturnier von Pat und Tiffany im Mittelpunkt, ist es im Buch ganz klar Pat. Pat, der versucht, seine normale heile Welt zu bekommen, nach der er sich sehnt. Er kämpft mit den Pillen, die er nehmen muss, mit seinem Vater, der Schwierigkeiten hat mit dem Sohn umzugehen, mit seinen Gefühlen und Gedanken, die ihm oft zu viel werden, mit sein Aggressionen, und vor allem aber mit den Erwartungen seiner Umgebung, doch seine Vergangenheit endlich hinter sich zu lassen. Das Buch begleitet ihn dabei vom Moment seiner Entlassung aus der Klinik. Da das Buch aus der Sicht von Pat geschrieben ist, wird der Leser in die Gedankenwelt von Pat gezogen, welche kompliziert ist, und oftmals von seiner Aussenwelt nicht nachvollziehbar. Pat wirkt auf eine Weise naiv, manchmal fast etwas zu sehr. Während im Film die Figuren teilweise sehr überspitzt dargestellt werden, kämpft hier eine ganze Familie mit ihren Stärken und Schwächen, und wirkt dabei sehr echt. Die Thematik, das Wiedereingliedern in die Gesellschaft von einer Person, welche Jahre in der Psychiatrie verbracht hat, wird zwar nie direkt angesprochen, aber durch die Aktionen von Pats Umfeld merkt man, wie schwer das ist. Es macht nachdenklich. Vor einigen Szenen würde man so gerne einfach die Augen verschliessen, andere sind so herrlich skurril und witzig, und andere machen traurig. Ein Buch, das lange noch nachhallt. Von mir 5 Sterne dafür.

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  • A real Silver Lining

    The Silver Linings Playbook
    Corileinchen

    Corileinchen

    17. August 2014 um 14:10

    Die vollständige Rezension findet ihr hier :) Inhalt: Pat Peoples ist überzeugt: Sein Leben ist ein Film, der von Gott gedreht wurde und wenn er, Pat, seine Gefühle in den Griff bekommt, wird es ein Happy End geben. Seine Frau Nikki wird zu ihm zurückkehren. Unter diesen Umständen überrascht es nicht, dass Pat ein paar Jahre in der Psychiatrie verbracht hat. Als er entlassen wird, ist jedoch nichts wie es war. Niemand redet mit ihm über Nikki, seine Freunde haben Familie, sein Fußballteam verliert jedes Spiel und sein Therapeut empfiehlt ihm zur Heilung Ehebruch! Allein die verwitwete, depressive Tiffany steht ihm zur Seite und verspricht, zwischen seiner Frau und ihm zu vermitteln – unter der Bedingung, dass er mit ihr den diesjährigen Dance Away Depression-Wettbewerb bestreitet … Meinung: The Silver Linings Playbook bietet eine wirklich wundervolle Geschichte über den Umgang mit psychischen Problemen im Alltag. Pat schildert dem Leser sein Leben aus seiner Sicht, was einem einen umfassenden Einblick in seine Psyche beschert. Man erlebt, wie er versucht seinen Alltag zu bewältigen und wie er sein Leben sieht. Der Schreibstil ist wirklich angenehm und liest sich sehr gut, der Aufbau der Geschichte nachvollziehbar und spannend. Die Charaktere sind auf ihre eigene Art und Weise sympathisch, sehr realistisch und vor allem komplexer, als man es erwarten würde und als man es im Film gesehen hat. (Der übrigens wirklich gut, wenn auch komplett anders ist) Im Verlauf der Geschichte ändern sich einige Dinge und man erfährt zunehmend mehr, da man am Anfang nur ein Minimum an genereller Information erhält. Das macht aber einen Teil es Charmes aus, da man so mit den fortschreitenden Seiten die Charaktere immer besser kennen lernt und sie nicht immer gleich vom ersten Moment an richtig einordnen kann. Fazit: The Silver Linings Playbook ist ein wirklich empfehlenswertes Buch und für jene, die Gefallen an der Verfilmung gefunden haben, eine Vertiefung der Geschichte. Absolut lesenswert und auch in psychologischer Hinsicht interessant.

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  • Silberstreifen

    The Silver Linings Playbook
    Jarod

    Jarod

    20. May 2013 um 19:24

    Könnte doch alles so einfach sein wie im Film. Egal wie schlecht die Lage auch aussieht, ein Silberstreifen ist doch immer am Horizont, und am Ende; da kriegt der Held auch sein Mädchen. Pat hat die Hölle hinter sich und will endlich wieder zu seiner Frau. Doch wie lange war er den nun an diesem schlimmen Ort? Warum war er überhaupt dort? Warum hat man seine Familie ausgeraubt, aber nur die gerahmten Bilder seiner Hochzeit mitgenommen? Das Leben ist immer noch so verwirrend. Da helfen auch nicht die Tabletten die ihm seine Mutter täglich gibt, oder das Schweigen seines Vaters. Und da ist ja noch Tiffany, die Schwägerin seines besten Freundes. Sie ist verwitwet, depressiv, nymphoman und läuft ihm beim Joggen hinterher. Doch Pat will Tiffany zu Anfang nur loswerden, doch mit der Zeit wird sie seine wichtigste Wegbegleiterin. Der Debütroman von Matthew Quick ist einfach und leicht geschrieben. Doch wirft er Fragen auf die tiefer gehen. Wie weit Menschen gehen können, wenn sie in aussergewöhnliche Situationen geraten. Ab wann können wir jemanden der psychisch Krank, oder zumindest angeschlagen ist, wieder in die Gesellschaft eingliedern? Wie lange dürfen wir einem Traum nachjagen, bevor wir ihn vielleicht doch besser begraben? Was mich etwas gestört hat war die manchmal übertrieben naiv wirkende Persönlichkeit von Pat und die langgezogenen Football-Teile, mit denen ich jetzt einfach wenig anfangen konnte. Im ganzen wurde ich kurzweilig unterhalten und hatte viel Spass mit Pat und Tiffany.

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