Matthew Quirk Die 500

(14)

Lovelybooks Bewertung

  • 24 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(1)
(5)
(5)
(2)
(1)

Inhaltsangabe zu „Die 500“ von Matthew Quirk

Jenseits der Macht ... wartet der TodWas in Washington läuft, bestimmen 500 Männer. Sie sind Minister, Lobbyisten und Senatoren – und die Klienten der Davies Group, der einflussreichsten Beraterfirma der Hauptstadt. Sie fühlen sich unantastbar. Doch Henry Davies hat sie alle in der Hand. Der junge Anwalt Mike Ford glaubt das große Los gezogen zu haben, als Davies ihn anheuert. Doch bald stellt Mike fest, dass er in ein Netz aus Intrigen, Erpressung und Mord geraten ist. Sein einziger Ausweg: Er muss seinen Boss ans Messer liefern, bevor der bemerkt, dass seine Machenschaften aufgeflogen sind. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Stöbern in Krimi & Thriller

Bruderlüge

Schwesterherz und Bruderlüge = fulminanter Thriller

pipi1904

In tiefen Schluchten

eine schöne Geschichte- jedoch nicht wirklich ein Krimi

katrin297

Hasenjagd

Megagut, mitreißend und spannend wie üblich. Mich hat's unterhalten.

ClaraOswald

Freier Fall

Einfach toll <3 Rasant, spannend und einfach fesselnd

Yunika

Die Bestimmung des Bösen

ZU biologisch. Wer sich nicht insbesondere dafür interessiert, wird oft zähen Texten ausgesetzt, die sich eingehend damit befassen. Schade.

Jewego

Die Fährte des Wolfes

Das Autorenduo hat einen starken Thriller geschaffen, der durch seinen speziellen Protagonisten und die tiefgehende Thematik auflebt.

Haliax

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Vom Verbrecher zum Verbrecher

    Die 500
    Krimifee86

    Krimifee86

    Inhalt: Mike Ford hat seine kriminelle Jugend hinter sich gelassen und es bis nach Harvard geschafft. Neben dem Jurastudium arbeitet er jede freie Minute in einer Bar, um seinen Schuldenberg abzutragen. Bis ihn sein Dozent Henry Davies mit viel Geld in seine Beraterfirma lockt: Mikes neuer Boss ist ein Haifisch im politischen Becken von Washington. Zu seinen Klienten gehören die 500 mächtigsten Männer des Landes, und sein Geschäftsmodell besteht darin, jede Leiche im Keller dieser Männer zu kennen, um sie gefügig zu machen und ihren Einfluss zu nutzen. Jede Methode ist ihm recht, und Mike ist sein Mann fürs Grobe. Als der die Machenschaften durchschaut, steckt er schon bis zum Hals im tödlichen Spiel um Macht und Geld. Sein einziger Ausweg besteht darin, Davies’ dunkle Geheimnisse aufzudecken und ihn mit den eigenen Waffen zu schlagen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, und um den zu gewinnen, muss Mike lügen, stehlen, betrügen und vielleicht sogar töten. Cover: Ich finde das Cover ganz gut gelungen. Die Zahl „500“ ist extrem groß dargestellt, sodass sie einem natürlich sofort ins Auge springt. Davon abgesehen sind auf dem Cover ja „nur“ ein paar Leute abgebildet, die (scheinbar geschäftig) durch die Gegend laufen. Bei diesen Leuten handelt es sich augenscheinlich um Anzugträger, teilweise mit Aktenkoffern. Das finde ich wirklich gelungen und auch inhaltlich passend zum Buch. Ob mir ein solches Cover im Laden ins Auge springen würde, bezweifele ich allerdings. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir recht gut gefallen. Matthew Quirk hat es für meine Begriffe wirklich gut verstanden, die Geschichte spannend und vor allem auch sehr plastisch zu erzählen. Ich konnte mir eigentlich von der Handlung her immer gut vorstellen, was gerade passiert. Wen ich mir allerdings nicht gut vorstellen konnte, waren die Charaktere. Diese fand ich leider zu einem sehr großen Teil arg übertrieben dargestellt. Einfach diese typische Schwarz-Weiß-Malerei, in der die Menschen entweder nur böse oder nur gut sind. Das nervt mich. Ich mag Menschen mit (echten) Ecken und Kanten. Mike, der Hauptcharakter war zwar so einer, aber ihm konnte ich seine neu gewonnene Ehrlichkeit nicht so richtig abnehmen. Das wirkte unglaubwürdig auf mich. Die Story: Mike kann sich irgendwie nicht so ganz entscheiden, was er sein will. Verbrecher oder eben nicht? Von seiner kriminellen Jugend angeblich geläutert, merkt er relativ schnell, dass in Washington, wo er sich nach seinem Jurastudium in Harvard hingekämpft hat, auch nicht alle eine weiße Weste tragen. Doch er scheint sich irgendwie nicht so ganz entscheiden zu können, was er dagegen tun will, denn während er immer wieder sagt, dass er die illegalen Machenschaften seiner Bosse so nicht hinnehmen kann und will, wendet er selbst alles andere als saubere Tricks an, um hinter ihr Geschäftsgebaren zu kommen. Insofern ist Mike für mich ein sehr widersprüchlicher Charakter und die Story nur schwer nachvollziehbar, da man ihm seine ehrlichen Gedanken aufgrund seiner Handlungen einfach nicht abnehmen kann. Fazit: Leider ist der Charakter Mike relativ unglaubwürdig und das macht die Story ein wenig kaputt. Dem Buch wird nachgesagt, ähnlich wie Grishams „Die Firma“ zu sein. Dem kann ich nicht zustimmen, denn ich fand „Die Firma“ genial und „Die 500“ nur okay. Nichtsdestotrotz aber kein schlechtes Buch und ich gebe drei Punkte für gute Unterhaltung.

    Mehr
    • 2
    Sabine17

    Sabine17

    02. August 2014 um 17:30
  • Kein 2. "Die Firma"

    Die 500
    uvve

    uvve

    01. February 2014 um 01:42

    Der gesamte Handlungsverlauf und Spannungsbogen orientiert sich an "Die Firma". Um in DIESER Liga spielen zu können, fehlt es am Können. Ich konnte das Buch gut lesen. Das Interesse am Schicksal der Hauptfiguren wird aufrecht erhalten. Aber insgesamt glaubte ich zu spüren, dass Quirk einen soliden  Krimi schreiben wollte, aber Agenten und Lektorat einen 2. "Die Firma" haben wollten. Den Vergleich mit "Die Firma" hat sich Quirk selbst zuzuschreiben. "Die Firma" hatte ich damals "gefresen" und in einer Nacht weggelesen. Für "Die 500" brauchte ich länger. Aber hej! Es ist ein Erstlingswerk. Ich wäre froh, wenn ich SO schreiben könnte.... Alles ist relativ :)

    Mehr
  • G.I.E.R.

    Die 500
    HeikeM

    HeikeM

    22. April 2013 um 09:46

    Henry Davis weiß, Politiker sind manipulierbar, sie sind korrumpierbar. Dieses Wissen macht er sich zu Nutze. 500 der mächtigsten Männer zählen zu den Klienten seiner Beraterfirma. Sein Mittel zum Zweck ist jedoch nicht das Geld, sondern die Leichen, die ein jeder von ihnen im Keller hat. Davis sucht seine Ansatzpunkte bei G.I.E.R. - Geld, Ideologie, Ego und Repression. Er versucht alles, um jede Kleinigkeit aus dem Leben seiner Kunden in Erfahrung zu bringen, Fehler, Geheimnisse und Leidenschaften. Mike Ford wird von Davis angeworben, um die Drecksarbeit zu erledigen. Mikes Vater ist zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden, den Grund dafür kennt er nicht. Er selbst hat eine kriminelle Vergangenheit, hat den Absprung aber noch geschafft und studiert jetzt in Harvard. Davis‘ Angebot kommt für ihn gerade zur rechten Zeit, denn er hat Schulden. In der Firma steigt er schnell auf und durchschaut dabei immer mehr die Geschäfte seines Bosses. Als Henry Davis erfährt, dass Mike Ford kurz davor ist, seine dunkelsten Geheimnisse herauszufinden, beginnt für Mike ein Wettlauf mit gegen die Zeit und den Tod. Ohne große Einleitung ist der Leser mitten in der Handlung. Es werden nicht erst lang die Personen eingeführt oder deren Vergangenheit beleuchtet. Darüber erfährt man sukzessive im Verlauf der Handlung. Der Leser taucht zeitlich gesehen, kurz vor dem Ende der eigentlichen Geschichte in diesen Thriller ein und erfährt von dem in der Ich-Form erzählenden Mike Ford in einer Art Rückblick die bisherigen Geschehnisse, um dann den Abschluss sozusagen direkt zu verfolgen. Die Idee hinter dem Buch ist sehr gelungen. Es geht um die Manipulierbarkeit von Politikern. Ein Thema, das sehr ins psychologische geht. Diesen Aspekt, ebenso wie die Feinzeichnung seiner Protagonisten ließ der Matthew Quirk jedoch weitgehend außen vor. Sein Hauptaugenmerk lag auf actionlastigen Szenen und so ließen sich seine Darsteller relativ schnell in Gut und Böse einordnen. Das Erzähltempo hielt der Autor bis auf wenige Ausnahmen hoch. Die erste Hälfte des Romans hat mir auch noch recht gut gefallen. Über die verwendeten Klischees konnte ich ganz gut hinwegsehen. Die letzten 200 Seiten empfand ich allerdings als unglaubwürdig, überzogen und absehbar. Der Protagonist mutierte zum Superhelden, den weder Verletzungen noch Schmerzen aus der Bahn werfen konnten. Dafür jagte eine Actionszene die nächste. Ich habe nichts gegen Action in Romanen oder Filmen. In diesem Fall hätte ich mir aber gewünscht, dass der Autor seinem Helden ein wenig mehr Profil verleiht und dieser blasse und reichlich naive Handlanger des Big Boss zur Persönlichkeit wird. Das Ende des Thrillers war dann in allen seinen Facetten sehr hollywooglike. Eine Verfilmung des Stoffes könnte ich mir gut vorstellen. Mein Fazit: Wer eine Vorliebe für schnell erzählte und ebenso schnell gelesene Thriller, deren Schwerpunkt im wahrsten Sinne des Wortes im Thrill liegt, hat und wer über Schwächen in der psychologischen Zeichnung der Personen hinwegsehen kann, wird mit diesem nicht schlecht beraten sein. Leider passten das Buch und mein Lesegeschmack nicht so ganz zusammen.

    Mehr
  • Rezension zu "Die 500" von Matthew Quirk

    Die 500
    libri

    libri

    12. February 2013 um 08:51

    Ein sehr spannender Wirtschaftsthriller, der mich besonders am Anfang, sehr zum nachdenken gebracht hat ! Ob das auch nur ansatzweise stimmt, was in dem Buch beschrieben wird ? Nicht auszudenken ! Super spannend, Tempo sehr hoch, daher leicht verwirrend ! Empfehlenswert

  • Rezension zu "Die 500" von Matthew Quirk

    Die 500
    vormi

    vormi

    15. December 2012 um 18:01

    Wow, ein richtig spannender Wirtschaftskrimi, der mich zwar stark an "die Firma" von John Grisham erinnert hat. Aber nur, da es einige Parallelen gibt. Es ist auch mehr ein Wirtschaftskrimi als ein Justizthriller. Und dann ist es dem Autoren auch noch gelungen, mir das nötige (zumeist sehr trockene) Hintergrundwissen zu vermitteln. Daran merkt man schon, es ist ein Buch, bei dem man aufpassen muß, ich konnte es nicht schnell weglesen. Aber das finde ich auch schöner, ein wenig mitdenken zu müssen. Trotzdem, es ist ein insgesamt auch witziges Buch. Ich konnte mehrfach herzhaft lachen. Spannend, interessant, witzig, eine sehr vielfältige Mischung. Auch hören sich die ganzen politischen Intrigen sehr plausibel an. Also auch noch intelligent, nach meiner laienhaften Auffassung. Die Personen und Handlungen sind gelungen, glaubhaft und nachvollziehbar. Auch die kleinen Einblicke in das Ganovenleben von Vater und Sohn waren sehr amüsant, teilweise etwas nachdenklich machend. Mir hat das Buch rundrum gut gefallen und ich werde es bestimmt zum baldigen Weihnachtsfest verschenken.

    Mehr
  • Rezension zu "Die 500" von Matthew Quirk

    Die 500
    Ritja

    Ritja

    29. September 2012 um 17:07

    Die 500 mächtigsten Menschen haben viele Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit und sind zudem immer wieder bereit viel Geld für das Schweigen einer Company zu zahlen. Auch kleine Gefälligkeiten und Gesetzesänderungen sind willkommen. So lässt es sich in Washington gut leben und seine Macht erhalten. Doch wer steckt dahinter? Es ist Henry Davies, der mit seinem Partner, Informationen über die 500 wichtigsten und mächtigsten Menschen sammelt und sie im geeigneten Momenten einsetzt. Für diesen Job brauchen sie viele fleißige Zuarbeiter. Einer davon ist Mike Ford, ein junger Mann, der es geschafft hat seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und an der bekannten Havard University Jura zu studieren. Doch Mike ist neugierig und ehrgeizig und hinterfragt. Leider zuviel. Und so stößt er in ein Wespennest. Er ahnt, dass hier nicht immer mit legalen und sanften Methoden gearbeitet wird und gerät dadurch selber zum Zielobjekt. Eine gute Geschichte, die anfangs spannend und gut gestrickt ist, jedoch durch zu viele Wiederholungen etwas zäh wird. Etwas kürzere Ausführungen (der Verfolgungen und Schlussfolgerungen) hätten die Geschichte spannend bis zum Schluss gehalten. So wird sie etwas langatmig und flach. Insgesamt lässt sie sich aber gut lesen.

    Mehr