Matthew Reilly Contest

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Inhaltsangabe zu „Contest“ von Matthew Reilly

The New York State Library is a place of nightmare for Dr Stephen Swain and his daughter Holly. It is the venue for a horrifying contest, a contest in which Swain must compete, whether he likes it or not. The rules of the challenge are simple: 7 contestants will enter, but only 1 will leave. Stephen Swain is plunged into a fight for survival. (Quelle:'Flexibler Einband/09.11.2001')
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  • Rezension zu "Contest" von Matthew Reilly

    Contest
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. October 2010 um 15:43

    Ein Unfallchirurg und seine kleine Tochter werden urplötzlich in die New York State Library teleportiert. Viel Zeit sich zu wundern haben sie nicht, denn bald taucht ein kleiner Außerirdischer auf der ihnen den Sachverhalt erklärt: Die beiden sind Kandidaten in einem interstellaren Wettbewerb. Zusammen mit sechs verschiedenen Außerirdischen werden sie zusammen in ein Gebäude gesperrt. Wer überlebt, hat gewonnen. Wer stirbt, hat verloren. Eine geradezu frappierend simple Idee. Und sie macht auch schnell deutlich: Wer Anspruch sucht, der ist hier falsch. CONTEST ist von Anfang bis Ende ein reinrassiger Actionroman ohne Charakterisierungen, Gedankenspielen oder ähnlich ernsthafte Konzepte. Nach und nach begegnet der Arzt seinen Gegnern, schließt Allianzen, kämpft, sucht seine Tochter, kämpft, entkommt aus dem Gebäude, kämpft, sprengt was in die Luft, kämpft, und so fort. Die zwischendurch erzählte Story finde ich durchaus schlüssig und unterhaltsam, und sie hat sogar das Potenzial für mehr. Hier dient sie aber nur als Mittel zum Zweck, und der heißt Action. Dass das Geschehen komplett in nur einem einzigen großen Gebäude stattfindet mag im Voraus langweilig erscheinen. Aber mit mehreren Stockwerken, integriertem Parkhaus, Lesesälen und Regalanlagen bietet die Bibliothek genügend unterschiedliche „battle grounds“. Reilly lässt seiner Fantasie bei der Gestaltung der feindlichen Aliens und deren Waffen freien Lauf, und ohne allzu farbenfroh zu werden kommen seine Figuren immer gut rüber. Die Ausgangssituation an sich finde ich ohnehin sehr reizvoll, dieses Konzept fesselte mich schon in anderen Büchern und Filmen. Das stückweise Ausscheiden der anderen Teilnehmer, das Verstecken und Jagen erzeugte eine enorme Spannung und gute Unterhaltung. Eine trockene Situationskomik sorgt hin und wieder für amüsante Einzeiler, ansonsten heißt es: Töten oder getötet werden. Die Kampfszenen sind detailliert und jederzeit nachvollziehbar, und es macht einfach Spaß, bei diesem Survival Horror dabei zu sein. Sehr gut finde ich, dass der Arzt sich nicht zum unfehlbaren Superhelden entwickelt. Er schafft es immer gerade so, am Leben zu bleiben und versucht darauf zu warten, dass die anderen sich gegenseitig eliminieren. Er hat nicht den Ehrgeiz, den Wettbewerb zu gewinnen, er will nur, dass er und seine Tochter mit heiler Haut aus der Geschichte rauskommen. Der Schreibstil ist recht einfach und linear, und auch wer Englisch nur als Sekundärsprache beherrscht sollte hier keine Probleme haben. Die kurzen Kapitel lesen sich äußerst flüssig, es gibt ein paar Grundrisszeichnungen des Gebäudes und zum Schluss ein kleines, interessantes Interview mit dem Autoren. Wer ein paar Stunden actionreiche Unterhaltung mit vorherigem Hirn-Ausschalten sucht, der findet hier einen überzeugenden Actionthriller.

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