Matthew Skelton Cirrus Flux

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Inhaltsangabe zu „Cirrus Flux“ von Matthew Skelton

London 1783. In einem Findelheim entdeckt der 12-jährige Waisenjunge Cirrus Flux einen silbernen Anhänger. Es ist ein Miniaturglobus, und der Junge kann es kaum glauben: Er hat einst seinem Vater gehört! Doch plötzlich sind Mitglieder einer wissenschaftlichen Gilde hinter Cirrus her und jagen ihn quer durch die brodelnde Metropole London. Nicht nur der Mann aus der Luft mit seinem brennenden Mondsegel verfolgt ihn, sondern auch die furchterregende Hypnotiseurin Mme Orrery. Aber was genau suchen sie? Welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem silbernen Anhänger? − Cirrus schwebt in größter Gefahr. Und die Jagd hat gerade erst begonnen.

Spannende Idee mit platten Charakteren und einem äußerst merkwürdigem Schreibstil.

— StMoonlight
StMoonlight

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  • Das Geheimnis der Kugel

    Cirrus Flux
    StMoonlight

    StMoonlight

    14. August 2017 um 11:06

    Cirrus Flux ist kein Ort, wie ich anfangs vermutet hatte, sondern der Name des „Jungen den es nie gab“. Er ist in einem Heim aufgewachsen und kennt seine Vergangenheit nicht. Cirrus scheint das aber egal zu sein, denn er ist ein „ganz normaler“ Junge, der jede Menge Schabernack treibt. An seiner Seite ist dabei immer sein Freund Abraham. Doch dann sehen sie einen Mann, der das Heim zu beobachten scheint und ab da kommt ein Ereignis zum anderen: Abraham wird zum Lehrling erkoren und Cirrus wird verfolgt, weil er etwas besitzen soll, von dem er noch nie gehört hat, … Schlag auf Schlag passiert hier eines nach dem anderen, so dass dem Leser keine Luft zum Durchatmen bleibt. (Sehr anstrengend. Mir hätte die ein oder andere Verschnaufpause ganz gut getan.) Leider ist der verwendete Sprachstil irgendwie unpassend. So gibt es z.B. den Ausdruck „samtene Fangzähne“. – Wie bitte soll sich der Leser diese vorstellen? Meine Fantasie führte leider nur zu vielen Fragezeichen und Verwirrung. Vielleicht haben Kinder es hier einfach und ein Erwachsener denkt einfach (schon) zu kompliziert!? – Das empfohlene Lesealter liegt allerdings bereits bei 11 – 13 Jahren. Das ist durchaus angemessen, denn jüngere Kinder können mit der Handlung vermutlich noch nicht viel anfangen und die Älteren werden sich schnell langweilen. Zusammenfassend ist „Cirrus Flux“ ein spannendes Fantasyabenteuer, bei denen es den Charakteren leider an Tiefe fehlt und der Autor dafür zu viel Fantasie in seine verwendete Beschreibungen gesteckt hat.

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  • [Rezension] Leider enttäuschend!

    Cirrus Flux
    Schneekatze

    Schneekatze

    28. February 2014 um 23:36

    Durch den Titel wurde ich aufmerksam auf dieses Buch. „Cirrus Flux: Der Junge, den es nicht gab“ klang geheimnisvoll und spannend. Schon den Anfang fand ich dann leider ziemlich enttäuschend. Der Autor verwendet auffallend viele abgenutzte Ausdrücke wie „Blut in den Adern gefrieren“ und „alles tun, was in seiner Macht steht“. Manche Formulierungen wirken auch umständlich oder unpassend, beispielsweise „samtene Fangzähne“. Bleibt die Frage, ob es am Schreibstil oder an der Übersetzung liegt. Zumindest wirkt es sich negativ aus, der Roman erscheint so als einer von vielen, er ragt nicht aus der Masse hervor. „Cirrus Flux“ ist zwar spannend geschrieben, aber zu gewollt. Alles ist nur auf Spannung aus, es gibt kaum ruhige Momente. Und die Charaktere leiden in zweierlei Hinsicht darunter. Den Personen fehlt es nicht nur an Tiefe, sie werden auch nur so durch die Geschichte getrieben. Dadurch entstehen keine vielschichtigen lebendigen Menschen, in die man sich hineinversetzen könnte. Vieles wirkt aufgebauscht. Der Satz im ersten Kapitel „Ich glaube, ich habe den Atem Gottes gesehen“ ist zwar für die Handlung nicht schlecht gewählt, aber im Zusammenspiel mit all den anderen dramatischen Ausdrücken und spannungsgeladenen Momenten wirkt so etwas übertrieben und unglaubwürdig. Dabei hat die Idee wirklich Potential, der Autor hätte mehr daraus machen können. Der Roman spielt in den 1780ern Jahren. Positiv dabei war, dass Matthew Skelton für wissenschaftliche Details und Erfindungen recherchiert hat und diese auch gut rüberbringt. Allerdings bleibt die menschliche und gesellschaftliche Seite aus, die Geschichte hätte auch in jeder anderen Zeit spielen können. Fazit: Dem Roman fehlt es an Tiefe, an starken Charakteren und Emotionen. Wer aber vordergründig nur an sehr viel Spannung und an einem Wettrennen zwischen guten und nach Macht strebenden Personen interessiert ist, für den mag „Cirrus Flux“ vielleicht etwas sein.

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  • Rezension zu "Cirrus Flux" von Matthew Skelton

    Cirrus Flux
    sonham

    sonham

    10. August 2011 um 15:45

    “Cirrus Flux” wanderte bei meinem ersten Testlauf der Onleihe in meinen “Bibliothekskorb”. Weder Titel noch Autor waren mir bis dato ein Begriff. Eigentlich begann alles recht vielversprechend. Über die hauptsächlich kurzen, simplen Sätze konnte ich hinwegsehen, da es sich hier um ein Buch für 11- bis 13-Jährige handelt. Nicht hinwegsehen konnte ich allerdings über die erzählerischen Schwächen: Die Ereignisse folgen zu schnell aufeinander, der Wechsel zwischen verschiedenen Charakteren und Zeiten geschieht zu sprunghaft. Auch werden wesentliche Teile der Geschichte nicht erklärt, selbst das Ende wird nicht zufriedenstellend aufgelöst. Fast hat man den Eindruck, als seien dem Autor die Ideen ausgegangen… Keine Empfehlung, weder für Kinder noch für Erwachsene.

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  • Rezension zu "Cirrus Flux" von Matthew Skelton

    Cirrus Flux
    Kathchen

    Kathchen

    06. September 2009 um 23:49

    Cirrus Flux ist im Heim aufgewachsen und weiß nichts über seine Vergangenheit, aber das scheint ihm im Heim nichts auszumachen. Zusammen mit seinem Freund Abraham, der von allen nur Bottle Top genannt wird, stellt er allerhand an. Doch dann entdecken sie plötzlich einen Mann, der scheinbar das Findelheim beobachtet und dann überschlagen sich die Ereignisse. Bottle Top wird als Lehrling ausgewählt und somit verliert Cirrus seinen besten Freund, was er nie gedacht hatte. Dann erscheint Madame Orrery auf der Bildfläche, die hinter einer bestimmten Kugel, die Cirrus besitzen soll, her ist… Pandora, die ebenfalls im Heim aufwuchs, ist Lehrling bei Madame Orrery und als sie erfährt, was Madame Orrery vorhat, will sie unbedingt Cirrus, den sie eigentlich nicht kennt, helfen und ihn warnen… “Cirrus Flux” ist nun schon das zweite Buch, das ich von Skelton gelesen habe. Da mir “Endymion Spring” sehr gefallen hatte, habe ich mich sehr auf das Zweitwerk von Skelton gefreut und anfangs schien es, als würde mir “Cirrus Flux” noch besser gefallen als “Endymion Spring“. Doch leider hat sich meine Meinung innerhalb des Buches geändert, wobei “Cirrus Flux” keinesfalls schlecht ist. Sehr gut haben mir die drei verschiedenen Handlungsstränge gefallen und dadurch war auch immer Spannung vorhanden und ich wollte wissen, wie es den Personen ergeht. Zum einen begleitet man Cirrus Flux, wie er langsam das Geheimnis über seine Vergangenheit lüftet, dann Pandora und wie es ihr in der Lehre bei Madame Orrery ergeht und dann spielen noch Kapitel in der Vergangenheit, so erfährt der Leser schon früher als Cirrus, was es mit seinen Eltern und dieser besonderen Kugel auf sich hat. Die Charaktere der Kinder waren überaus gut ausgearbeitet und authentisch und ich konnte vorallem mit Cirrus und Pandora mitfiebern. Allerdings fand ich manche Charaktere etwas zu flach und auch Madame Orrery war mir einfach zu böse. Ich hätte gerne mehr über sie und ihre Vergangenheit erfahren, anstatt dass ich immer wieder lesen muss, wie böse, gemein, etc. sie ist. So erging es mir auch mit anderen Personen, man konnte sie einfach zu leicht in die Schubladen “Gut” und “Böse” einordnen. Das Ende hat mir nicht so gefallen, sondern ich fand, dass es sich Skelton etwas zu leicht gemacht hat. Das Ende kam einfach viel zu plötzlich und schon war alles aus. Mir kam es vor, als wenn Skelton ziemlich in Zeitdruck gewesen wäre und daher schnell fertig sein wollte. Dabei bin ich der Meinung, dass Skelton das sicherlich besser hätte hinkriegen können. Dennoch hat sich das Buch sehr gut lesen lassen, und ich habe nicht mal 2 Tage gebraucht, um es durch zu haben. Trotz kleiner Schwächen hat es mich prima unterhalten und mitgerissen und ich war doch etwas traurig, als ich das Buch zuschlagen musste. “Cirrus Flux. Der Junge den es nicht gab” ist ein sehr schönes Jugendbuch, das ich sehr gerne gelesen habe. Zwar konnte es mich nicht ganz überzeugen, aber dennoch freue ich mich auf weitere Werke von Matthew Skelton. 3,5 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Cirrus Flux" von Matthew Skelton

    Cirrus Flux
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    25. August 2009 um 17:05

    Bisher hat Cirrus Flux, der Junge ohne Nummer, ein eher normales Leben im Haus für Findelkinder geführt. Er und seine Freunde schmieden Zukunftspläne, erkunden unerlaubt die Gegend und erzählen sich Geistergeschichten. An dem Tag, an dem der düstere Mann mit den Krähen im Garten auftaucht, wird plötzlich alles anders. Cirrus’ bester Freund muss in die Lehre und er fürchtet, ihn nie wieder zu sehen. Kurze Zeit später richtet sich völlig unerwartet die Aufmerksamkeit zahlreicher zwielichtiger Gestalten Londons auf Cirrus. Langsam wird ihm klar, dass sein Vater der Seefahrer James Flux, ihm etwas unschätzbar Wertvolles überlassen haben muss. Pandora wächst im selben Haus wie Cirrus auf und beginnt ihre Lehre bei Madame Orrery, einer im Mesmerismus bewanderten Dame, die angeblich Krankheiten heilt, aber eher an eine böse Hexe erinnert. Als Pandora erfährt, dass ihre Herrin auch hinter Cirrus her ist, beschließt sie, den ihr eigentlich unbekannten Jungen, zu warnen. Madame Orrery versucht Cirrus’ Flucht zu verhindern, doch plötzlich schaltet sich Hilfe aus der Vergangenheit ein. Alte Freunde, ein Feuervogel, Magie und Gefahren begegnen dem Waisenjungen auf seiner Flucht durch das England des 18. Jahrhunderts. Kann Cirrus das Geheimnis, das ihm sein Vater überließ, hüten? Eine rasante Verfolgungsjagd, im durch die Aufklärung geprägten England, nimmt ihren Lauf. Matthew Skeltons zweiter Roman lebt, abgesehen vom ansprechenden Äußeren, von einer äußerst abwechslungsreichen Sprache, die den Leser mit anschaulichen aber doch innovativen Vergleichen in ihren Bann zieht. Haare werden mit „umkränzenden Dampfwölkchen“ verglichen, Münder „klappen wie eine Falle“ nach einem gespielten Lächeln wieder zu. Da die Kapitel zwischen der Handlung um Pandora und Cirrus hin und her wechseln, ist zusätzlich für Spannung gesorgt. Außer der Sprünge zwischen den Handlungsorten, wird wie im Prolog, an einigen Stellen auch ein Zeitsprung vorgenommen. In der Vergangenheit liegt die Erklärung für das Geheimnis um Cirrus’ Anhänger in Form einer Weltkugel und alle wollen sich dieses Geheimnis zu eigen machen. Die Charaktere sind durchweg authentisch und auch ihr Gefühlsleben wird eingeflochten. Man nimmt teil an ihren Entscheidungen und oft auch an ihrer situationsbedingten Verzweiflung. Der Leser schließt Cirrus und Pandora sofort ins Herz, kann aber auch Antipathie gegen Charaktere wie Madame Orrery oder den Betreiber des „Hauses der Wunder“ Mr Leechcraft entwickeln. Neben Figurengestaltung und Erzählweise, ist der historische Hintergrund sehr wirkungsvoll in die Geschichte integriert. Hypnotiseure und Elektrifizierungskünstler faszinieren heute noch genauso wie damals. Zwar stößt man beim Lesen auf einige Worte, die Dinge bezeichnen, die im heutigen Alltag nicht mehr verwendet werden, aber es macht Spaß, zum Beispiel mithilfe des Internets, nach ihrer Bedeutung zu forschen. Einige Skurrilitäten, wie zum Beispiel ein „Astrolabium“ oder „Armillarsphären“, gibt es wirklich und sie sind heute noch im Museum zu bestaunen. Im Anhang geht der Autor außerdem darauf ein, welche Bücher er als Quellen verwendet hat um die damalige Zeit realistisch abzubilden. Auch der Name „Cirrus Flux“ und seine Bedeutung werden erklärt, was jedoch jeder Leser lieber selbst herausfinden sollte. Vielfach erinnert der Roman aufgrund der Thematik des Findelkind-Hauses an „Oliver Twist“, durch einen ebenfalls spannenden Showdown und zahlreiche fantastische Elemente ergänzt. Wem bereits Matthew Skeltons erster Roman „Endymion Spring“ gefällt, für den ist dieses Buch auf jeden Fall ein guter Griff. Es ist, obwohl es kein Auftakt zu einer mehrteiligen Reihe ist, extrem vielschichtig und umfasst auf seinen 324 Seiten viel Handlung ohne dabei knapp oder lückenhaft zu wirken. Ein Buch das fesselt, erstaunt, rührt und auch über seine Seiten hinaus beschäftigt. Diese Rezension hat Lucidique eingereicht.

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