Matthew Stokoe

 3.8 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Kühe, High Life und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Matthew Stokoe

High Life

High Life

 (4)
Erschienen am 27.02.2012
High Life

High Life

 (3)
Erschienen am 14.05.2018
Empty Mile

Empty Mile

 (3)
Erschienen am 30.04.2013
Kühe

Kühe

 (10)
Erschienen am 07.04.2017
Cows

Cows

 (0)
Erschienen am 11.01.2011

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Oriass avatar

Rezension zu "High Life" von Matthew Stokoe

Abartig aber süchtigmachend
Oriasvor 3 Monaten

Jack ist mit einem Ziel nach Hollywood gekommen. Er will zu den Reichen und Schönen gehörten. Er will ein berühmter Star werden.

Aber er landet im Untergrund der Stadt, in dem sich Menschen mit Drogen und Sex betäuben und unvorstellbare Abscheulichkeiten antun.
Als Jack die wunderschöne und reiche Bella trifft, sieht er die Chance, seine Träume wahr werden zu lassen. Aber wie sich herausstellt, fängt sein Albtraum gerade erst an.

"High Life" wurde mir im Rahmen einer Wanderbuch-Leserunde zur Verfügung gestellt.

Der Autor war mir bis dato unbekannt, aber mit dem Festa-Verlag hatte ich schon einmal das Vergnügen. :-)

Der schwere Schmöker ist wahrlich kein Buch für zwischendurch. Man macht sich zusammen mit Jack auf eine Reise die es in sich hat. Für zart besaitete Wesen ist diese Story nichts. Und ich kann Euch empfehlen, nichts beim Lesen zu essen.

Den Schreibstil empfand ich als trocken. ABER: Bei so einer Geschichte muss man nichts blumig umschreiben. Der Autor schafft es ohne Schwierigkeiten, Jack`s Geschichte sehr anschaulich rüber zu bringen. Wo wir gleich beim nächsten Punkt wären. Ich habe während des Lesens immer wieder gedacht: "Ja, genauso stelle ich mir das vor!". Genauso stelle ich mir das Leben von jemanden vor, der so viel Geld (und Langeweile!) hat, das er nicht weiß wohin damit. Der alles hat, und es sich leisten kann, immer und überall. Und genauso stelle ich mir jemanden vor, der gar nichts hat. Keine Kohle, kein Job, keine Perspektive. Der seinen Körper (oder Teile davon ;-)) verkauft (wofür auch immer ;-)) um an Geld zu kommen. Der sich nicht scheut, widerliche Dinge für ein paar Dollar oder den nächsten Schuss zu machen.

Ein teilweise ekeliger Einblick in die Welt der Schönen, Reichen und Armen. Ein abartiger Einblick in die Welt von Geld, Sex und Drogen. Eine abscheuliche Reise zu den Vergessenen.

Zum zweiten Mal begeistert mich ein Buch aus dem Festa Verlag.

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Emmas_Bookhouses avatar

Rezension zu "High Life" von Matthew Stokoe

Grandios
Emmas_Bookhousevor 5 Monaten

High Life – Matthew Stokoe
Verlag: Festa
Gebundene Ausgabe: 19,99 €
Ebook: 5,99 €
ISBN: 978-3-86552-639-7
Erscheinungsdatum: 14.Mai 2018
Genre: Thriller
Seiten: 544
Inhalt:
Jack ist mit einem Ziel nach Hollywood gekommen: Er will zu den Reichen und Schönen gehören. Er will ein berühmter Star werden.
Aber er landet im Untergrund der Stadt, in dem sich die Menschen mit Drogen und Sex betäuben und unvorstellbare Abscheulichkeiten antun.
Als Jack die wunderschöne und reiche Bella trifft, sieht er die Chance, seine Träume wahr werden zu lassen. Aber wie sich herausstellt, fängt sein Albtraum gerade erst an ...

Mein Fazit:
Zum Cover:
Hier haben wir ein sehr schlichtes Cover, was mich aber angesprochen hat, da es durch die schlichte Eleganz besticht. Erinnert ein wenig an Retro, früher gab es viele Cover in diesem Stil.
Zum Buch:
Dieses Buch ist in der Kategorie Festa Must Read erschienen.
Karen, eine Prostituierte ist mit Jack verheiratet. Als sie einige Tage nicht wieder nach Hause kommt, ist Jack doch langsam besorgt denn so lange blieb sie noch nie weg. Er begibt sich auf die Suche, doch als er sie tot in einem graben findet, ändert sich sein Leben schlagartig.
Er wird hier in menschliche Abgründe gezogen, die man sich nicht vorstellen kann. Von Prostitution über Drogen bis hin zu Organhandel ist alles dabei. Auch Korruption darf hier nicht fehlen.
Matthew Stokoe will hier provozieren und über die menschlichen Grenzen hinausgehen und das ist ihm mit diesem Buch gut gelungen. Dieses Buch ist nichts für Leser mit schwachen Nerven und auch manch hartgesottener Leser kann hier an seine Grenzen stoßen.
Jack ist gefühlskalt und nicht gesellschaftsfähig und das ist hier wirklich sehr gut dargestellt. Auch dem Verfall zu Drogen und Alkohol ist realistisch. Gerade zu der damaligen Zeit, in der die Geschichte spielt.
Der Schreibstil ist flüssig und bewegend, jedenfalls für mich, habe ich doch hin und wieder mit einem der Protagonisten mit gelitten, aber auch mich mit geärgert oder mir auch nur gedacht, wie kann man nur.
Zwischendurch bekommen wir kleine Rückblicke von Jack und der ein oder andere kann nachvollziehen was mit Jack los ist. Zumindest ging es mir so. Die bildliche Darstellung ist sehr gut, ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.
Erzählt wird die ganze Geschichte von Jack, der hier alles erlebt, was man nur erleben kann. Immer wenn man denkt, schlimmer geht es nicht mehr, setzt Stokoe noch einen drauf. Gewalt, Perversion und noch viel mehr, erlebt der Leser hier mit Jack zusammen.
Dieses Buch wird gern im Zusammenhang mit Bret Easton Ellis „ American Psycho „ genannt, ich würde sogar sagen es ist härter und schonungsloser.
Ich kann hier gar nicht anders als 5 von 5 Sternen geben, denn dieses Buch ist das heftigste daas ich dieses Jahr gelesen habe. Manch einer denkt jetzt, was bin ich für ein Mensch, doch dazu sei gesagt, auch diese Geschichte ist nur eine Geschichte.
Ich danke dem Festa Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit. Vielen lieben Dank Inge und Frank Festa

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PeWas avatar

Rezension zu "High Life" von Matthew Stokoe

Da wäre mehr gegangen...
PeWavor 6 Monaten

Wir befinden uns Ende der 90er Jahren in L.A. Jack ist 22, möchte als Moderator reich und berühmt werden, arbeitet allerdings als Donut-Verkäufer und ist mit der Prostituierten Karen verheiratet. Was Karen nicht davon abhält, weiter anzuschaffen und Jack steht dem mehr und mehr gleichgültig gegenüber. Eines Tages überrascht Karen ihn mit einem Auto als Abschiedsgeschenk. Sie hätte ihre Niere für 30 Tsd Dollar verkauft und würde vom Rest des Geldes ein Leben ohne ihn beginnen. Sie streiten und trennen sich und 8 Tage später liegt sie tot in einem Abwasserkanal. Da fehlt ihr dann allerdings nicht nur die Niere, sondern praktisch alle inneren Organe bis auf das Herz.

Jack weint ihr nicht nach. Aber es stört ihn doch, dass der Polizist Ryan ihn der Tat verdächtigt. Ryan heftet sich an Jacks Fersen, während Jacks Leben immer extremer wird. Den Job als Donut-Verkäufer gibt er auf und beginnt, sich auf dem Strich anzubieten. Dazu führt ihn ein Freund bei einem Escort-Service für die High Society ein und Jack hat wenig Hemmungen, auch ausgefallene sexuelle Vorlieben zu bedienen. Bei einem dieser Jobs lernt er die reiche Bella kennen, die ihr Vermögen u.a. in einen Fernsehsender investiert hat und Jack zu seiner sehnsüchtig erwarteten Moderatorenkarriere verhilft. Zudem leben auch die beiden einige extreme Seiten an sexuellen Bedürfnissen aus. Ryan entwickelt derweil den Verdacht, dass Bella Karen ermordet hat und rückt Jack und Bella immer näher auf die Pelle.

Der Mordfall und die Tätersuche steht meiner Meinung nach allerdings im Hintergrund dieses Krimis. Vielmehr ist es eine immer widerlicher werdende Ansammlung von hemmungsloser Gewalt und Machtexzessen. Jack und die meisten anderen Protagonisten sind permanent high von allerlei Drogen. Da werden munter Heroin, Crack, Alkohol und Beruhigungstabletten gemischt. Übrigens auch von den Polizist Ryan, der wie alle anderen ständig bekifft Auto fährt. Die ausgelebten sexuellen Abgründe sind vielfältig und beinhalten SM-Praktiken, Fäkalsex, Onanieren mit Tatortfotos ermordeter Frauen, Schändung von Leichen und Jack und Ryan gehen sogar zu einem “Event”, bei dem einer jungen Frau als Höhepunkt die Genitalien mit einem Schlagbohrer zerstört werden – woran sie natürlich qualvoll stirbt. Das war übrigens der Punkt, an dem ich das Buch fast weggelegt habe. Das war eindeutig das widerlichste, was ich je gelesen habe. Und darauf folgen noch 300 Seiten. In gewisser Weise bin ich wie Jack im Laufe der Geschichte verroht. Was er erlebt, wird immer extremer und als Leserin war ich schon froh, wenn mal jemand den Sex überlebt. 

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