Matthew Stokoe

 3.7 Sterne bei 29 Bewertungen
Autor von Kühe, High Life und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Matthew Stokoe

Matthew Stokoe wurde 1963 in England geboren. Nach Aufenthalten in den USA und Neuseeland lebt er heute in Australien. Er studierte Wirtschaftslehre, spielte als Gitarrist in unterschiedlichen Bands und arbeitete für die englische Staatsanwaltschaft.
1998 erschien sein Debüt-Roman COWS, der ihn schlagartig berühmt machte. Das Buch verursachte einen echten Schock und gilt als eines der entsetzlichsten in der Geschichte der Literatur.
Weitere Romane sind HIGH LIFE (2002), EMPTY MILE (2010) und COLONY OF WHORES (2014). Mit kalter Prosa schildert Stokoe die Entfremdung des Individuums und den gesellschaftlichen Verfall.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Matthew Stokoe

Cover des Buches Kühe (ISBN:9783865525284)

Kühe

 (14)
Erschienen am 07.04.2017
Cover des Buches High Life (ISBN:9783716026748)

High Life

 (6)
Erschienen am 27.02.2012
Cover des Buches High Life (ISBN:9783865526397)

High Life

 (6)
Erschienen am 14.05.2018
Cover des Buches Empty Mile (ISBN:9783037900468)

Empty Mile

 (3)
Erschienen am 30.04.2013
Cover des Buches Cows (ISBN:9781936070701)

Cows

 (0)
Erschienen am 11.01.2011

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Rezension zu "Kühe" von Matthew Stokoe

Die Kühe sind los
Arabellevor einem Jahr

Inhalt

Steven ist 25 Jahre alt. Im Fernsehen beobachtet er all die perfekten, fröhlichen Menschen und träumt davon, selbst das normale Glück zu finden. Vielleicht mit Lucy, die eine Etage über ihm wohnt – auch wenn ihre Besessenheit für Vivisektionen echt krank ist.
Aber Stevens Mutter würde das niemals zulassen. Sie hasst ihn und will ihn zerstören: »Sie verabscheuten einander seit dem Augenblick, als sie ihn aus ihrer Fotze gedrückt hatte. In der zugemüllten Küche hatte sie ihn auf dem Tisch, an dem sie heute noch aßen, aus dem blutigen Schlamassel zwischen ihren Beinen gezogen und verflucht. Und er hatte ihr, da er spürte, dass es sein ganzes Leben lang noch schlimmer kommen würde, gleich in die Augen gepisst.«
Als Steven Arbeit in einem Schlachthaus findet, offenbart ihm der unvorstellbar perverse Vorarbeiter Cripps, wie man durch das Töten von Kühen ›echte Erfüllung‹ findet. Doch die Tiere beginnen mit Steven zu reden und sie bitten um Hilfe …

Also meinen ersten Stern gibt es für das Cover. Dieses ist wirklich gelungen und gefällt mir sehr gut. 

Den zweiten und letzten Stern gibt es für die Story welche an sich wirklich eine super Idee ist... Aber die Umsetzung..

Steven und das Muttertier...ja das ist Liebe 😂 
Also wie man auf so eklige Gedanken kommt möchte ich gern mal wissen. 
An sich ist Steven ein recht sympathischer Charakter neben den Kühen. 
Aber der Rest war ja durchgehend gestört. 

Die Story an sich war wirklich eine tolle Idee aber mir persönlich war diese zu flach. Es war nur an 2 Stellen im Buch mal kurzzeitig ein bisschen "spannend".
Der Rest war einfach nur Eklig und aneinander gereiht. 

Leider keins meiner neuen Favs. 

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Rezension zu "Kühe" von Matthew Stokoe

KÜHE von Matthew Stokoe
festatypevor einem Jahr

Ein durch und durch heftiger, schonungsloser Roman, der selbst von Vivisektionen, Sodomie, und Exkremente-Verspeisen nicht halt macht...

In meinen Augen neben Chuck Palahniuk´s FIGHT CLUB, Bret Easton Ellis´ AMERICAN PSYCHO sowie Anthony Burgess´ UHRWERK ORANGE eines der besten Werke der "transgressive fiction" (Literatur die sich keiner, oder ganz vielen Genres zuordnen lässt).

Bei COWS trifft eher das erste zu obwohl man merkt, dass es sich in der ersten Linie um ein Horrorroman handelt.

Ich habe mich bei diesem Buch oft ekeln müssen, aber bei der Szene wo der Hund stirbt, naja man kennt´s bei drastischen Tier-(vorallem Hunde-)Toden in Literatur und Film.

Erschienen ist das ganze in einer richtig coolen Hardcover Ausgabe bei Festa in der Reihe "Must-Read" wo es meiner Meinung nach genau richtig steht. Das Buch ist ähnlich Palahniuk´s Fight Club sehr gesellschaftskritisch, und stellt anfangs sehr verfüllt, zum Ende hin immer offener und unbarmherzige,r die reale Welt und die Welt des Fernsehens und der Reichen und schönen nebeneinnander und man liest es Stokoe wirklich an, er hasst es.

Cover---- Total gineal und schön

Schreibstil---- vulgär, offen und ehrlich, teils mit tiefgründigeren Sätzen (wie eine Kreuzung Chuck Palahniuk, Edward Lee und Charles Bukowski, welche alle zu meinen Lieblingsautoren zählen)

Handlung---- sehr abgefuckt, interessant, abstrus und grotesk.

Fazit---- Ein 10/10 Punkte Buch, was mir unglaublich gefallen hat. Für mich hat einfach alles gestimmt:

-Gesellschaftskritik

-abstrus, originell, grotesk

-Toller Schreibstil

-Wundervolles Cover+Ausgabe.


Werde mir demnächst auf jeden Fall "High Life" von Matthew Stokoe kaufen und lesen. Rezi wird dann folgen.



-festatype

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Rezension zu "High Life" von Matthew Stokoe

Abartig aber süchtigmachend
Oriasvor 2 Jahren

Jack ist mit einem Ziel nach Hollywood gekommen. Er will zu den Reichen und Schönen gehörten. Er will ein berühmter Star werden.

Aber er landet im Untergrund der Stadt, in dem sich Menschen mit Drogen und Sex betäuben und unvorstellbare Abscheulichkeiten antun.
Als Jack die wunderschöne und reiche Bella trifft, sieht er die Chance, seine Träume wahr werden zu lassen. Aber wie sich herausstellt, fängt sein Albtraum gerade erst an.

"High Life" wurde mir im Rahmen einer Wanderbuch-Leserunde zur Verfügung gestellt.

Der Autor war mir bis dato unbekannt, aber mit dem Festa-Verlag hatte ich schon einmal das Vergnügen. :-)

Der schwere Schmöker ist wahrlich kein Buch für zwischendurch. Man macht sich zusammen mit Jack auf eine Reise die es in sich hat. Für zart besaitete Wesen ist diese Story nichts. Und ich kann Euch empfehlen, nichts beim Lesen zu essen.

Den Schreibstil empfand ich als trocken. ABER: Bei so einer Geschichte muss man nichts blumig umschreiben. Der Autor schafft es ohne Schwierigkeiten, Jack`s Geschichte sehr anschaulich rüber zu bringen. Wo wir gleich beim nächsten Punkt wären. Ich habe während des Lesens immer wieder gedacht: "Ja, genauso stelle ich mir das vor!". Genauso stelle ich mir das Leben von jemanden vor, der so viel Geld (und Langeweile!) hat, das er nicht weiß wohin damit. Der alles hat, und es sich leisten kann, immer und überall. Und genauso stelle ich mir jemanden vor, der gar nichts hat. Keine Kohle, kein Job, keine Perspektive. Der seinen Körper (oder Teile davon ;-)) verkauft (wofür auch immer ;-)) um an Geld zu kommen. Der sich nicht scheut, widerliche Dinge für ein paar Dollar oder den nächsten Schuss zu machen.

Ein teilweise ekeliger Einblick in die Welt der Schönen, Reichen und Armen. Ein abartiger Einblick in die Welt von Geld, Sex und Drogen. Eine abscheuliche Reise zu den Vergessenen.

Zum zweiten Mal begeistert mich ein Buch aus dem Festa Verlag.

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