Matthew Sturges Midwinter

(15)

Lovelybooks Bewertung

  • 23 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(4)
(5)
(5)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Midwinter“ von Matthew Sturges

Mauritane ist Hauptmann in der Elbenarmee der Seelie. Einst ein Kriegsheld, wird er wegen Verrats zu lebenslanger Haft im Kerker verurteilt. Trotz seiner Unschuld sind seine Tage gezählt. Doch dann tritt die Königin persönlich an ihn heran und unterbreitet ihm ein Angebot: Er soll eine Gruppe Elitekämpfer zusammenstellen und einen Auftrag für sie erledigen. Gelingt ihm dies, will sie ihn begnadigen. Doch die Sache hat einen Haken. Der Auftrag ist ein Himmelfahrtskommando -

Bin ja eigentlich nicht die große Fantasy-Leserin, aber das Buch hat es mir wirklich angetan!

— aliciel
aliciel

Ein starker Anfang, der sich leider mit seinen Handlungssträngen irgendwo zwischen seinen diversen Parallelwelten verliert.

— Damarel
Damarel

Stöbern in Fantasy

The Chosen One - Die Ausersehene: Band 1

Eine ganz andere Geschichte die ich erwartet hätte.. schade

Naddy111

Sonnenblut

Eine düster-romantische und schaurig-schöne Romeo und Julia Geschichte

Sit-Hathor

Vier Farben der Magie

Ein Abenteuer in einer Welt, die aus vier Welten besteht. Spannend und magisch!

faanie

Die Gabe der Könige

Eine etwas andere Geschichte, die einen in ihren Bann zieht und nicht mehr los lässt.

Anni_book

Eisige Gezeiten

Bester Teil bis jetzt :)

Sylinchen

Der Schwarze Thron - Die Schwestern

Ein mystischer und solider Einstieg!

LovelyBuecher

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Etwas anders...

    Midwinter
    MissLillie

    MissLillie

    25. July 2015 um 16:20

    ... aber mir hat es gut gefallen!!! Inhalt: Mauritane ist Hauptmann in der Elbenarmee der Seelie. Einst ein Kriegsheld, wird er wegen Verrats zu lebenslanger Haft im Kerker verurteilt. Trotz seiner Unschuld sind seine Tage gezählt. Doch dann tritt die Königin persönlich an ihn heran und unterbreitet ihm ein Angebot: Er soll eine Gruppe Elitekämpfer zusammenstellen und einen Auftrag für sie erledigen. Gelingt ihm dies, will sie ihn begnadigen. Doch die Sache hat einen Haken. Dre Auftrag ist ein Himmelsfahrtskommando... So sagt der Klappentext und auch hier stimme ich zu. Meinung: Was einem als erstes ins Auge fällt ist das Cover. Es ist sehr düster in verschiedenen Grautönen gehalten und zeigt zwei Kämpfer- einen Mann und eine Frau - im Schneetreiben mit gezückten Schwertern. Man kann eigentlich direkt erkennen, dass einen High-Fantasy erwartet und das ist auch so. Der Leser wird von Matthew Sturges direkt in die Geschichte geworfen. Keine langwierigen Erklärungen, wo man sich befindet, was für ein Weltbild hier herrscht usw. Es ist Winter und wir lernen direkt zwei der Protagonisten kennen, die sich auf dem Gefängnishof begegnen und das erste Mal miteinander sprechen- Mauritane, unser Held und Raieve, eine störrische Kämpferin, die aus eigenartigen Gründen in dieser Welt und in diesem Gefängnis gelandet ist. Und die Welt der Seelie und Unseelie ist schon anders. Prinzipiell eine normale Fantasywelt mit Magie und mittelalterlichem Flair- würde sie nicht parallel zu unserer Zeit existieren und nicht ab und zu mit ihr kollidieren. Es dauert schon seine Zeit bis man einen Überblick hat, welches Volk welches ist und was wer verbrochen hat, aber gerade das hat die Geschichte, die an sich nichts besonderes ist interessant. So landet in der Elitekämpfertruppe um Mauritane auch ein Mensch- ein Physiker, dem diese Welt, obwohl er schon seit einiger Zeit in diesem Gefängnis sitzt, genauso fremdartig erscheint, wie dem Leser auch. Mir gefällt es, wie wir durch seine Augen mehr über Land, Leute und Geschichte erfahren. Manchmal schreibt Matthew Sturges etwas langatmig und ausgreifend, aber für mich passte es zur Geschichte. Über die Personen und ihre Beziehungen zueinander erfahren wir nur langsam etwas, aber auch das ist Teil der Geschichte, kennen sich die Kampfgefährten gegenseitig genauso wenig, wie ihren Auftrag... und genau so, wie sie mit jedem Schritt, den sie machen mehr über ihren  Auftrag erfahren, lernen sie sich gegenseitig mehr kennen und somit lernt auch der Leser sie kennen und manchmal mögen und manchmal auch nicht. Obwohl es ein Zweiteiler ist, ist der erste Band in sich abgeschlossen. Was mir auch gut gefallen hat. Ich bin es manchmal leid, diese unendlichen Reihen zu lesen. Alles in allem ein guter Fantasyroman, der auf jeden Fall vier Sterne verdient hat.

    Mehr
  • Rezension zu "Midwinter" von Matthew Sturges

    Midwinter
    Elwe

    Elwe

    01. April 2011 um 22:13

    Midwinter ist fast klassische Fantasy, jedoch mit einer guten Portion frischer neuer Ideen und mit einem Weltentwurf, der an unerwarteten Stellen zu überraschen weiß. Im Land der Seelie, einer Welt der Fae, ist Midwinter angebrochen, eine Epoche klirrender Kälte, die ungefähr alle hundert Jahre das Reich der Königin Titania Regina heimsucht - bis durch eine magische Erneuerung wieder der Frühling anbricht. Mauritane, einst Hauptmann der königlichen Garde, sitzt wegen Verrats in einem abgelegenen Gefängnis. Bis ihn die Botschaft der Königin erreicht, die ihm die Freiheit verspricht, wenn er im Gegenzug einen wichtigen Auftrag für sie erfüllt - der so geheim ist, dass ihm die Aufgabe auf seiner Mission nur stückweise enthüllt wird. Mauritane darf sich eine Gruppe von Gefährten aus seinen Mitgefangenen erwählen, um einen gefahrvollen Ritt in die Umfochtenen Lande anzutreten: eine Einöde, die das Seelie-Reich von dem der Unseelie unter ihrer Königin Mab trennt, den eingeschworenen Feinden der Seelie. Mab mit ihrer gewaltigen, fliegenden Stadt träumt davon, Regina Titania zu zermalmen und hat ihre Spione bereits auf Seelie-Boden. Und zu allem Übel ist da auch noch Mauritanes Erzfeind Purane-Es, dessen Bruder er einst tötete und der alles daran setzt, Mauritanes Mission zum Scheitern zu bringen und ihm den Tod. So nimmt das Himmelfahrtskommando seinen Lauf ... . Midwinter ist voller phantastischer Städte und Kreaturen und ungewöhnlicher Magie. Die Reiche der Seelie und der Unseelie sind bevölkert von leidenschaftlichen Protagonisten, die lieben und hassen und intrigieren, die sich vom Kampf ihres Ehrgefühls gegen Angst oder Leidenschaft zerreißen lassen, die Verrat üben und Furcht empfinden, die Mut aufbringen und über sich selbst hinaus wachsen. An Stellen, an denen die Dimensionen aneinander stoßen, geraten mitunter Menschen in die Welten der Fae - eine erfrischende neue Zutat in einer ansonsten stringenten Fantasy-Welt. Und wenn menschliche Technik auf elfische Magie und Verhaltensregeln trifft, provoziert das einige unwirkliche, mitunter skurile und immer spannende Momente. Die Mission von Mauritane und seiner Gruppe trägt deutliche Züge der Heldenreise, die so typisch für klassische Fantasy ist: Jedes Mitglied des kleinen Trupps weist seine ganz eigenen Stärken und Schwächen auf, die sich im Verlauf des Abenteuers jeweils als nützlich erweisen, um bestimmte Herausforderungen zu meistern. Das wirkt sich aber nicht negativ auf die Story aus; tatsächlich schließt man zum Ende hin irgendwie alle von ihnen ins Herz. . Dieser Roman ist schön zu lesen und macht mit seiner unkonventionellen Machart richtig Spaß. Die Handlung ist für die eine oder andere Überraschung gut, die sich so nicht voraussehen läßt. Hat man sich erst einmal in die Welt eingefunden, wird man von ihr gefangen und nimmt mit aller Kraft teil am Schicksal ihrer Bewohner. Das Buch bekommt eine klare Empfehlung von mir. Ich bin bereits auf den Nachfolger gespannt, der im Sommer diesen Jahres erscheinen soll.

    Mehr