Matthew Thomas

 4,6 Sterne bei 60 Bewertungen
Autor von Wir sind nicht wir, We Are Not Ourselves und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Matthew Thomas

Matthew Thomas wurde in der New Yorker Bronx geboren und wuchs in Queens auf. Er studierte an der Universität von Chicago und Kalifornien und arbeitete als Highschool-Lehrer. An seinem Debütroman „Wir sind nicht wir“ schrieb er zehn Jahre, bevor er dann 2015 veröffentlicht wurde.

Alle Bücher von Matthew Thomas

Cover des Buches Wir sind nicht wir (ISBN: 9783833310553)

Wir sind nicht wir

 (54)
Erschienen am 01.08.2016
Cover des Buches We Are Not Ourselves (ISBN: 9781476777689)

We Are Not Ourselves

 (4)
Erschienen am 19.08.2014
Cover des Buches Of God & Sacrilege (ISBN: 1844265099)

Of God & Sacrilege

 (0)
Erschienen am 30.05.2008
Cover des Buches The Strategic Bombing of Germany, 1940-1945 (ISBN: 9780275943196)

The Strategic Bombing of Germany, 1940-1945

 (0)
Erschienen am 13.08.2014
Cover des Buches Terror Firma (ISBN: 0007100221)

Terror Firma

 (0)
Erschienen am 01.03.2001
Cover des Buches We Are Not Ourselves (ISBN: B00NTQWGW2)

We Are Not Ourselves

 (0)
Erschienen am 19.08.2014

Neue Rezensionen zu Matthew Thomas

Cover des Buches Wir sind nicht wir (ISBN: 9783833310553)S

Rezension zu "Wir sind nicht wir" von Matthew Thomas

„Ein Tag nach dem anderen“, sagte ihre Mutter, und Eileen dachte: Und alles auf einmal.“
StefanieFreigerichtvor 5 Jahren

Selten habe ich ein Buch gelesen, dass sich gleichzeitig anfühlt wie so „typisch New York“ wie diese Familiengeschichte– und das, während das Buch doch gleichzeitig so universell ist in seiner Beschreibung von Familie, von Träumen und Sehnsüchten, von Ängsten und Bewältigungsstrategien. „Ein Tag nach dem anderen“, sagte ihre Mutter, und Eileen dachte: Und alles auf einmal.“ S. 126


Selten habe ich so fasziniert an den Seiten geklebt, um dann plötzlich herauskapituliert zu werden durch solche Sätze wie in diesem Buch. Da wird Eileens Vater „Big“ Mike Tumulty beschrieben als „mit einer Bitterkeit im Herzen, die er mit Schweigen nähren würde“ S. 55 Da begreift Eileen nach der Eheschließung und einer gewissen Ernüchterung über ihren Mann Ed „…, dass die Unvollkommenheit ihres Mannes etwas Vollkommenes hatte…“ S. 120.


Selten habe ich über Seiten, viele Seiten, hinweg etwas gelesen, das zusammengefasst gar nicht viel Handlung wäre – zum Beispiel wäre über lange Strecken von Teil III zu sagen „Eds Verhalten ändert sich“ – und das war völlig ohne das Gefühl von Länge, es passte, es war stimmig.


Selten habe ich erlebt, wie ein Autor es schafft, eine Geschichte aus der Sicht von zwei Protagonisten zu erzählen, noch dazu ein Mann UND eine Frau, verschiedener Generationen, Eileen und Connell, ohne sie als Ich-Erzähler auftreten zu lassen und das in einer derartigen Komplexität. Beide haben ihre Stärken und ihre Schwächen – und selbst die Schwächen, mit denen man sonst als Leser gerne ungnädig wird, wirken so stimmig, dass man sich immer noch mit den Personen identifiziert, wie Eileens Aufstiegsträume, ihre Probleme mit Nähe.


Selten habe ich ein Buch gelesen, dass sich so locker-flockig-leicht lesen ließ – und das bei einer Stärke von fast 900 Seiten und einer Einordnung zur eher anspruchsvollen Literatur. Da sind keine sperrigen Sätze, keine Fülle gleichzeitig auftauchender Personen – das Buch liest sich wie ein guter Schmöker, ohne Kitsch oder falsche Romantik. Das hier kann lesen, wer vorher von der Clifton-Saga fasziniert war (als Beispiel für die Schmöker) oder von Benedict Wells‘ „Vom Ende der Einsamkeit“ (für die eher literarischen Bücher). Herrlich, wie Eileens Vater auf das jugendliche Alkoholexperiment seiner Tochter reagiert: er besorgt eine ganze Batterie an Hochprozentigem und zwingt sie zum Trinken. Das Fazit? „Trink Whiskey…Guten Whiskey. Nicht zu viel. Das ist der langen Rede kurzer Sinn.“ S. 62


Selten habe ich ein Buch gelesen, dass so sehr „Familie“ auf den Punkt brachte. Liebe, Fürsorge, Peinlichkeit, Sorge…Gleichzeitig  waren da aber so viele individuelle Themen – Aufstiegspläne, die Verzweiflung, wenn man sich am anderen aufreibt.


Selten...ach, einfach: Bitte lesen!

Kommentare: 5
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Cover des Buches Wir sind nicht wir (ISBN: 9783827012067)Sarafinchens avatar

Rezension zu "Wir sind nicht wir" von Matthew Thomas

Authentische Familiengeschichte, die zu begesitern weiß
Sarafinchenvor 6 Jahren


Die Geschichte dreht sich um Eileen Tumulty, Tochter einer irischen Einwanderer Familie.
In dem knapp 900 Seiten starken Buch wird sehr ausführlich und authentisch die Geschichte von
Eileen und ihrer Familie ab Eileens Kindheit erzählt. Sehr lebensnah und realistisch geschrieben, weiß der Autor Metthew Thomas
den Leser mitzureißen.

Inhaltlich haben hier viele schon einiges erzählt, da möchte ich gar nicht weiter ausschweifen.

Ich habe lange an dem Buch gelesen, um diese vielen Informationen zu verarbeiten. Da war schon etwas Ausdauer erforderlich, aber es hat sich gelohnt, dran zu bleiben.

Der Leser erhält einen sehr intimen und umfangreichen Einblick in das Leben dieser amerikanischen Familie.
Vor allem die zweite Hälfte des Buches weiß zu überzeugen.
Der Schreibstil ist einfach, aber sehr ausdrucksstark und ausschmückend.

Fazit: Ein besonderes Buch für Liebhaber von Familiengeschichten mit realistischem Hintergrund, in die man sich sehr gut
hineinversetzten und mitfiebern kann.


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Cover des Buches Wir sind nicht wir (ISBN: 9783827012067)LilaKekss avatar

Rezension zu "Wir sind nicht wir" von Matthew Thomas

Wir sind nicht Wir
LilaKeksvor 6 Jahren

Eileen wächst im Trubel des New Yorker Stadtteils Queens auf. Ihre Eltern nehmen sie nicht war und mit Elf Jahren übernimmt sie die Hausarbeit, kocht und wäscht. Mit einem besorgten Vater und einer Alkoholikerin als Mutter, hat sie es nicht leicht. Doch durch ihre Kindheit setzt sie sich selbst das Ziel selbst nie so zu werden wie ihre Familie. Mit viel Mühe bringt sie ihre Mutter auf Kurs und fängt an mit ihrem eigenen Leben. Durch die Begegnung werden ihre Wünsche auf ein sicheres Leben komplett. Doch Wie es das Schicksal so will läuft nicht immer alles nach Plan. Auch eine perfekte Ehe hat höhen und Tiefen. Nach lang aufgegebenen Versuchen und kaum Hoffnung, wird ihr Sohn geboren, in den sie die gleichen Hoffnungen, wie in sich selbst damals setzt. Aber auch diesmal hat sie die Rechnung ohne das Schicksal gemacht.

Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt. Auf den ersten Seiten fühlt man Eileens Traurigkeit auf jeder Seite, aber auch die Lebenslust, die in diesem Mädchen steckt. Die ersten Kapitel gehen wie in einem Fluss und macht den Leser sehr zufrieden denn es werden einzelne Situationen geschildert und man bekommt einen Eindruck von ihren Lebensjahren. Das Leben wird nich schön geredet. Es ist so wie es ist. Und es steckt die pure Wahrheit in dem Buch, wie das Leben nun einmal spielt. Die Story ist nicht aus der Luftgegriffen sondern in jedem kleinen Detail genau bedacht. Dieses Buch ist Abgrundtief und voller Emotionen, die einen überfallen, wenn man sie am wenigsten erwartet hat und dies spricht wieder für das Leben in all seiner Umfassenden Silhouette. Der Schreibstil ist einfach und klar und sagt alles wie es ist ohne Schnörkel. 

Ich denke dieses Buch ist für jeden etwas, der das Leben liebt oder auch nicht. Dieses Buch überzeugt und lässt einen über sein eigenes Leben und die eigenen Wünsche nachdenken.

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Gespräche aus der Community

»Herzzerreißend und vollkommen glaubwürdig, wunderbar konstruiert, ein reiches und mächtiges Buch. Und einer der ehrlichsten Romane, die je über die Liebe geschrieben wurden.«
The New York Times

Ein besonderes Buch erfordert besondere Maßnahmen. Deshalb verdoppeln wir für das 900 Seiten lange Epos WIR SIND NICHT WIR unsere übliche Anzahl an Freiexemplaren und gehen mit 40 LeserInnen an den Start.


Ob in dem kleinen Apartment in Queens, in dem Eileen in den 1940er- und 50er-Jahren aufwächst, gelacht oder geweint wird, kommt ganz darauf an, wer gerade zu Besuch ist oder wieviel getrunken wird. Nicht ihre Eltern möchten, dass sie es einmal besser hat – sie selbst will dieser Enge unbedingt entfliehen.

Als sie Ed Leary begegnet, einem jungen Wissenschaftler voller Sanftmut, scheint das Ersehnte so nah: ein schönes Haus, eine kleine Karriere, eine glückliche Familie. Doch was, wenn Träume in Erfüllung gehen, das Glück sich aber nicht hinzugesellt?

Thomas erzählt nicht von Tellerwäschern und Millionären, sondern von ganz gewöhnlichen Menschen. Denn sie – die Mittelschicht – sind es, die Amerika zu einem mythischen Ort der Freiheit und Selbstverwirklichung gemacht haben.

Aber so, wie wir längst wissen, dass dieser Mythos nur eine Chimäre war, erfahren auch Eileen, Ed und ihr Sohn Connell, wie schnell Sichergeglaubtes ins Wanken gerät. Dann stellen sich die drängenden Fragen: Was ist wirklich wichtig im Leben? Hat man ein Recht auf Glück? Und wer sind wir, wenn wir nicht mehr wir selbst sind?

Hier im Berlin Verlag fiebern wir schon alle dem Erscheinungstermin entgegen und wir sind natürlich sehr gespannt, wie Matthew Thomas' Debütroman beim Publikum ankommen wird. Deshalb bitten wir alle, die sich für diese Leserunde bewerben wollen, um eine erste Einschätzung – auf Grundlage der Leseprobe (Anfang – S. 49).

Wir freuen uns auf viele Bewerbungen! Einsendschluss ist der 11. Februar. Wenn die Post mitspielt, sollten die 40 Glücklichen also noch kurz vor dem offiziellen Verkaufsstart je ein Exemplar in Händen halten.

Euer Berlin Verlag

»Durch das Schreiben lernte ich, was es bedeutet, überhaupt ein Mensch zu sein.«
Matthew Thomas
743 BeiträgeVerlosung beendet
Sarafinchens avatar
Letzter Beitrag von  Sarafinchenvor 6 Jahren

Zusätzliche Informationen

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