Matthew Weiner Alles über Heather

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Inhaltsangabe zu „Alles über Heather“ von Matthew Weiner

Das erste Buch des Schöpfers von Mad Men: Ein kleiner Band. Ein großer Roman.

Mark und Karen Breakstone haben spät geheiratet. Bald kündigt sich Nachwuchs an, die Tochter wird auf den Namen Heather getauft, und die kleine, wie es scheint, recht perfekte Familie lebt ihr von materiellen Sorgen freies Leben in Manhattan. Doch das Dreieck Vater-Mutter-Kind ist labil. Heather, das von allen vergötterte Mamakind, verändert sich, als sie in die Pubertät kommt, sie wendet sich von der Mutter ab, die das nicht verkraftet.

Parallel erzählt Matthew Weiner das Schicksal von Bobby Klasky, Kind einer drogensüchtigen Prostituierten, geboren in die Hölle hinein. Sein Lebensweg führt ihn nach einer Vergewaltigung ins Gefängnis, wo ihm der letzte Rest von Menschlichkeit abhanden kommt. Als sich die beiden Geschichten kreuzen, kann es nur zur Katastrophe kommen. Und im Mittelpunkt steht, ohne es zu wissen, Heather.

Absolute Sogwirkung! Eine Geschichte, die unglaublich toll und zugleich richtig heftig und krank ist. Kurz und knapp aber grandios!

— BeautyBooks

Spannend, dramatisch und wirkungsvoll. Hätte länger sein können. 😊

— Suse33

Spannender Kurzroman, dem es jedoch an Tiefe & sympathischen Charakteren fehlt.

— howaboutlife

Kurz und knackig, aber auf den Punkt! Hat mir gut gefallen.

— TanyBee

Sehr ruhige und distanzierte Form der Dramaturgie, die in ihrer stillen Konzeption verstanden werden will.

— Zwischen.den.Zeilen

Ruhiger kann eine dramatische Geschichte nicht erzählt werden. Spannend und Unterhaltend bis zur letzten Seite.

— Dreamcrystall

Mehr als Ratlosigkeit und Unverständnis hat es bei mir leider nicht ausgelöst. Schade. Es war wohl nicht meins.

— wunderliteratur

Drama in seiner Vollendung ... perfekt!

— MadamePenumbra

Der Anfang hat mir gut gefallen & mich gefesselt. Doch dann nimmt die Spannung schnell ab & ich musste mich durch die Geschichte quälen.

— -Leselust-

Ein Thriller? Ein Familiendrama? Hält auf jeden Fall bei der Stange, verwirrt aber auch enorm

— LaLecture

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  • Ganz ok für Zwischendurch

    Alles über Heather

    howaboutlife

    09. April 2018 um 10:17

    https://howaboutlife.blog/ Nachdem ich so viele begeisterte Rezensionen gelesen hatte, wollte ich mir selbst ein Bild von Alles über Heather machen. Auf den Inhalt möchte ich bei dieser Rezension nicht näher eingehen, da dies die meisten vor mir bereits getan haben. Daher komme ich direkt zum Punkt: Matthew Weiner verfasst mit Alles über Heather auf gerade mal 144 Seiten eine Geschichte, die bei anderen Autoren sicherlich 300-400 Seiten hätte umfassen können. Dadurch bleibt er zum einen wunderbar auf dem Punkt und schonungslos direkt, was der Tristesse dieser Geschichte zuspielt, zum anderen geht hier aber auch die Tiefe der Charaktere verloren. Es gibt mehrere Erzählstränge, die zunächst den Werdegang der Eheleute Mark und Karen beleuchten und parallel dazu das Leben von Bobby Klasky betrachten. Dabei hat Weiner auf eine sehr interessante Weise den unbeteiligten Zuschauer gespielt und die Gedanken der Hauptfiguren für sich sprechen lassen, doch gleichzeitig hat er es geschafft, ihr Verhalten direkt im Anschluss zu analysieren - wobei nicht klar wird, ob die Personen selbst diese Erkenntnisse über ihr eigenes Verhalten gewinnen oder ob der Autor eine Hypothese aufstellt. Nur ein paar Seiten des Buches befassen sich dann tatsächlich mit Heather selbst und ihrer Sichtweise des Lebens und ihrer Umgebung. Vom Schreibstil her gefiel mir das Buch ganz gut. Es liest sich wirklich in einem schnellen Rutsch, was auch irgendwie schade ist, denn aufgrund der Kürze bleiben einige Teile der Geschichte auf der Strecke. Auch die "Beziehung" zwischen Bobby und Heather hätte weiter ausgebaut werden können. Meiner Meinung nach bedient Weiner mit seinen Protagonisten einige Klischees, trotzdem gefiel mir, dass Karen & Mark (und auch Heather) Ecken und Kanten haben - das machte zwar die Eheleute sehr authentisch, jedoch tatsächlich auch ziemlich unsympathisch. Während der gesamten Geschichte bekommt man als Leser die direkten Gedankengänge der Personen mit und weiß, was alles passieren könnte, wodurch Weiner eine stetige Spannung aufrechterhält. Trotzdem man hierdurch dazu verleitet wird das Ende vorauszusagen, schafft der Autor es Zweifel an dem potenziellen Ausgang der Geschichte zu säen. Fazit Mein Fazit zu Alles über Heather fällt durchwachsen aus. Zwar haben mir der Schreibstil und der Spannungsbogen gefallen, doch fehlte es mir u.a. aufgrund der Kürze und der Gestaltung der Charaktere an Tiefe in der Geschichte. Für mich handelt es sich hierbei um eine gut erzählte Kurzgeschichte, die ich allerdings nach dem Lesen auch schnell zur Seite legen konnte, ohne noch groß darüber nachzudenken. Das Buch hat sich für mich also nicht ganz gelohnt.

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  • Drama in seiner Vollendung

    Alles über Heather

    MadamePenumbra

    28. January 2018 um 10:09

    Ein Drama wie man es sich vorstellt … Eine Familie, die sehr schnell an den Folgen des Familienzuwachses zerbricht. Weiner hat einen wundervollen Roman geschrieben von dem aufregenden Kennenlernen, bis hin zum Untergang der einst so großen Liebe. Der scheinbare Grund ist hierfür ihre Tochter Heather. Heather ist wunderschön, verdreht nicht nur ihren Eltern, sondern auch den Männern um sie herum die Köpfe. Ein Grund mehr sie in ihrem goldenen Käfig zu belassen und auf Schritt und Tritt zu kontrollieren. Doch Heather soll sich schon bald ihrem Schicksal stellen. Denn einer der Männer hat nichts Gutes mit ihr vor. 136 Seiten Spannung – deshalb habe ich dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen. Weiner hat eine sehr besondere Art zu schreiben. Es ist wie eine Mischung aus Lehrbuch und emotionsgeladenen Erzähler. Man kann es nicht wirklich beschreiben – was es wahrscheinlich gerade ausmacht. Der Wechsel der verschiedenen Perspektiven hat es nur noch besser gemacht. Die Geschichte von Karen und Mark. Heather’s Sicht auf die Dinge oder Bobby’s kranke Gedanken. Es hat einfach perfekt gepasst und miteinander harmoniert. Das Cover ist ebenfalls sehr schön gestaltet und  durch den kartonartigen Einband macht es das Buch zu etwas Besonderem.

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  • Faszinierend, verstörend, verwirrend

    Alles über Heather

    LaLecture

    21. January 2018 um 00:54

    Inhalt Mark und Karen Breakstones Tochter Heather ist einfach perfekt: intelligent, einfühlsam, hübsch. Doch hinter der Fassade der Familie verbergen sich so einige Risse.Bobby Klasky ist von einer schweren Kindheit gezeichnet, gewalttätig, und wahnhaft. Was passiert, wenn sich die Schicksale dieser Menschen kreuzen?Meinung „Alles über Heather“ ist eines der seltsamsten und gleichzeitig faszinierendsten Bücher, die ich seit langem gelesen habe, und ich bin mir auch Wochen nach dem Lesen noch immer nicht sicher, was der Autor uns mit diesem Buch sagen wollte.Der mit knapp 130 Seiten recht kurze Roman ist zum Teil aufgebaut wie ein normaler Familienroman und erzählt, wie Heathers Eltern sich kennenlernten, wir Heather geboren wurde und aufwuchs. Dabei spielen die Beziehung zwischen den Eltern und ihre Beziehungen zu Heather, die sich im Laufe ihres Lebens ändern, eine große Rolle. Gleitzeitig enthält das Buch Thriller-Elemente, in denen Bobby vorgestellt wird, der glatt einer „Bauanleitung“ für Serienmörder entstammen könnte: Kind einer drogensüchtigen Prostituierten, vernachlässigt, schon früh gewalttätig geworden, scheinbar soziopathisch veranlagt.Der Kontrast zwischen der perfekten Familie und der gescheiterten Existenz wird durch die sich abwechselnden Perspektiven stark betont und ist faszinierend. Von Anfang an ist klar, dass die beiden Geschichten aufeinandertreffen werden und man ahnt schon, wie es ausgehen wird. Auch wenn der Autor einen in dieser Hinsicht wirklich geschickt in die Irre führt.Während Bobbys Geschichte das Trauerspiel eines Lebenslaufes ist und man sich ständig davor fürchtet, was er als nächstes tun könnte, entwickelt sich auch die Geschichte um Heather und ihre Familie nicht so bilderbuchartig, wie sie zunächst klingt. Innerhalb der Familie kommt es zu Spannungen und Vater Mark fühlt sich zunehmend unzufrieden mit seinem Leben.Dadurch entwickelt sich der Roman gegen Ende hin ganz anders, als man denkt, wenn auch nicht weniger verstörend. Das Ende ließ mich auch etwas ratlos zurück, da ich mir nicht sicher war, ob und was der Autor einem damit sagen wollte und ob und wie er das Verhalten seiner Figuren moralisch bewertet. Während die Parallelität der Geschichten von Heather und Bobby größtenteils zur Spannung des Buches beiträgt, hatte ich das Gefühl, das Ende wäre wirkungsvoller gewesen, hätten wir Bobby nicht durch eine eigene Storyline kennengelernt. Nichtsdestotrotz überrascht es und regt sehr zum Nachdenken über die Figuren, ihre Handlungen und Motive an.Auch endet das Buch extrem abrupt und lässt die Schicksale aller Beteiligten völlig offen, was aber nicht unbedingt schlecht ist.Ebenfalls erwähnenswert ist der sehr unpersönliche, distanzierte, aber auch trocken-humorvolle Stil, in dem Weiner über seine Figuren schreibt. Teilweise zieht er in wenigen, pointierten Sätzen ehrlich zynisch über die Figuren her, andere Stellen beschreibt er sehr unbeteiligt und wertfrei, was sie umso gruseliger macht und Fragen bezüglich seiner Einstellung zu seinen Figuren aufweist.Fazit„Alles über Heather“ ist psychologisch faszinierend, hält durch den spannenden Aufbau bei Stange und das Ende überrascht durchaus und regt zum Nachdenken an. Das Ende lies mich jedoch sehr ratlos in Bezug darauf zurück, was der Autor damit bezwecken wollte und wieso er sein Buch so aufgebaut hat, wie er es getan hat.

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  • Weiß nicht genau...

    Alles über Heather

    Judiko

    17. January 2018 um 09:47

    „Alles über Heather“ - Eine Geschichte, die polarisiert  und mich etwas sprachlos zurück lässt. Hier fällt es mir besonders schwer meine Meinung zum Ausdruck zu bringen, da ich nicht genau weiß, was ich davon halten soll. Viele fanden diese Geschichte so toll und waren so begeistert, dass ich unbedingt wissen wollte, warum das so ist. Allerdings kann ich den Hype darum nicht ganz nachvollziehen. Doch kommen wir erstmal zum Inhalt. Es geht um Mark und Karen Breakstone, wie sie sich kennenlernen, lieben lernen, wie sie leben und das tun sie nicht schlecht. Im Gegenteil, sie gehören zu den Oberen, in Manhattan. Aus ihrer Liebe entsteht die kleine Heather. Für sie allein leben sie,  vor allem Karen, auch wenn sie sich dadurch ein wenig selbst vergisst. Und es geht um Bobby, schlicht und einfach BOBBY! Sohn einer drogensüchtigen Prostituierten. Geboren in der Hölle und aufgewachsen zwischen Drogen, Gewalt und Armut. Zwei junge Menschen, zwei Gesellschaftsschichten, zwei Arten zu rebellieren. Ich wusste am Anfang nicht, in welch Katastrophe ich mich begebe, aber im weiteren Verlauf ahnte ich, es ist eine Lawine und am Ende hat sie mich überrollt.  Schnell und Heftig! Was auch klar ist, bei 137 Seiten muss es zügig kommen und geballt. Der Schreibstil ist provokant einfach, was mir gut gefiel und absolut schonungslos. Allerdings war ich von der Geschichte überrascht, hatte ich doch etwas anderes erwartet. Ebenso das Ende… …warum so schnell? Warum so? Da bahnt sich auf 130 Seiten etwas Schlimmes an und dann…? Wenn ich jetzt die Geschichte Revue passieren lasse, kann ich sagen, dass ich unheimlich neugierig war, ich aber von der Geschichte und deren Ausgang enttäuscht war. Positiv war allerdings, dass der Autor neugierig macht. Er baut den Spannungsbogen langsam auf, hält ihn… Negativ war, er hält ihn zu lang und beendet es auch zu schnell. Irgendwie hatte ich auch das Gefühl, ich würde eine Schullektüre lesen und gleich die Charaktere auseinander nehmen müssen, denn darum ging es irgendwie, die ganze Zeit. Hinzu kommt, dass dieses Buch, mit seiner knappen Seitenzahl natürlich einen stolzen Preis hat. 16 Euro finde ich dafür ganz schön viel.

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  • Alles über Heather

    Alles über Heather

    BeaSwissgirl

    14. January 2018 um 17:20

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Durch die ein oder andere positive Meinung neugierig geworden durfte dieses dünne Büchlein bei mir einziehen.....Die Schreibweise ist simpel, schnörkellos, sehr sachlich und meiner Meinung nach absolut nichts Besonderes.Erzählt wird im auktorialem Stil mit wenig direkter Rede ( 1- 2 x), einigen Zeitsprüngen und Perspektivenwechsel innerhalb des Kapitels, was bei mir zeitweise zu Verwirrungen führte....Die Charaktere sind eher oberflächlich ausgearbeitet und Gedankengänge oder Gefühle werden nur flüchtig angedeutet oder gestreift.Ich konnte mit keiner der vier Personen irgend eine Bindung aufbauen und sie waren mir insgesamt auch alle nicht sympathisch.Die Idee an sich ist sicher nicht schlecht und am Anfang verspürte ich auch eine gewisse unterschwellige Spannung. Allerdings ist es dem Autor nicht gelungen mich bis zum Schluss an die Seiten zu fesseln. Irgendwo dazwischen flaute mein Interesse immer wie mehr ab. Ob es an der nüchternen, emotionslosen Erzählweise lag, den flachen Charakteren oder der fehlenden Tiefe...???" Atemberaubend", " Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen", " Sensation" " es hat mich umgehauen"....alles Beschreibungen, denen ich leider nicht zustimmen kann, im Gegenteil ich war ehrlich gesagt enttäuscht!3 Sterne    

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  • Alles über Heather

    Alles über Heather

    Kleine8310

    07. January 2018 um 04:44

    "Alles über Heather" ist ein Roman des Autors Matthew Weiner. Auf dieses recht kurze Buch war ich aufgrund seines vielversprechenden Klappentextes direkt neugierig und habe mich auf eine spannende Geschichte gefreut!   In dieser Geschichte geht es um die Protagonisten Heather und Bobby. Heather war das absolute Wunschkind von Mark und Karen Breakstone und die Familie lebt ein ruhiges Leben, mit materiellen Wohlstand. Doch die kleine Familie ist nicht so intakt, wie man auf den ersten Blick denken würde und das zeigt sich besonders, als Heather in die Pubertät kommt und sich von ihrer Mutter abwendet.    Eines Tages kommt es dann zu Bauarbeiten an dem Gebäude neben dem, in dem die Breakstone's wohnen. Einer der Arbeiter ist Bobby Klasky. Bobby ist das Kind einer Prostituierten und nach einer versuchten Vergewaltigung kommt er aufgrund der angewandten Gewalt, ins Gefängnis. Als er nun seiner Arbeit nachgeht weckt Heather sein Interesse und es kündigt sich eine Katastrophe an ... Der Einstieg in diesen Roman ist mir gut gelungen. Der Schreibstil von Matthew Weiner hat mir ein bisschen mehr Konzentration abverlangt, aber nach einer Weile liess sich die Geschichte immer flüssiger für mich lesen. Die anfänglichen Holperer hatte ich, da der Autor oftmals sehr lange Sätze benutzt und diese verschachtelt sind. Später hatte ich mich aber gut daran gewöhnt.    Die Ausarbeitung der Charaktere habe ich als gelungen empfunden. Es gab für mich zwar keine Sympathieträger, aber jede/r der Charaktere hatte wirklich gute Facetten. Die Figuren sind tiefgründig und auch die Themen haben mich ein ums andere Mal zum nachdenken gebracht. Die familiäre Konstellation in der Familie Breakstone ist interessant und abwechslungsreich geschildert, weil die Charaktere jede/r seine/ihre eigenen Probleme und Sorgen haben.    Den Spannungsbogen hat Matthew Weiner gut gehalten, auch wenn mir der einleitende Teil, um die Breakstone's ein bisschen zu lange ging. Nach und nach stieg die Spannung in der Handlung immer mehr an, was ich super fand. Ich habe das Buch nach dem ersten Drittel nicht mehr aus der Hand gelegt. Der Handlungsstrang um Bobby hatte eine echte Gänsehautgarantie und ein super Spannungspotenzial. Das Finale war, mir persönlich, ein bisschen zu knapp abgehandelt und war teilweise offen. Dennoch blieben zur Handlung keine Fragen offen, was mir wichtig war.    Positiv:  * interessante Buchidee * spannende Handlung * schöne Ausarbeitung der facettenreichen Charaktere   Negativ:  * der Anfang war mir etwas zu ausschweifend und das Ende etwas zu knapp, was    aber erträglich war   "Alles über Heather" ist eine spannende Geschichte, die mir mehr als einen Schauer über den Rücken gejagt hat. Ich würde gerne mehr von Matthew Weiner lesen.

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  • Hals über Kopf in eine Katastrophe

    Alles über Heather

    BettinaR87

    27. December 2017 um 13:50

    Mark und Karen lernen sich bei einem arrangierten Date kennen und glauben, ineinander verliebt zu sein. Sie folgen dem Pfad, den die Gesellschaft vorgibt, ziehen zusammen, heiraten und bekommen ein Kind: Heather. Um sie dreht sich bald der gesamte Kosmos von Karen, wogegen Mark versucht, die Familie insgesamt nicht aus den Augen zu verlieren. Bobby hingegen wächst unter einer drogensüchtigen Mutter heran und landet schnell für einige Jahre im Knast. Als er rauskommt, trifft er auf Heather – und nimmt sie in sein gewaltinfestiertes Visier. Steuern die Charaktere auf eine Katastrophe zu oder würde sie sich eventuell sogar selbst verhindern? Die Kritik Es ist ein recht kurzes Buch, das sich an einem entspannten Nachmittag lesen lässt und in dem trotzdem jede Menge Inhalt steckt. Bobbys Lebenslauf ist der eines klassischen Straftäters, der durch das Aufwachsen bei seiner veranwortungslosen Mutter geprägt ist. Aber heißt das, dass er unbedingt als Sträfling enden muss? Den krassen Gegensatz dazu bildet die Familie mit Heather als emotionalen Höhepunkt. Sowohl Karen als auch Mark folgen geradezu verbissen den gesellschaftlichen Vorgaben für ein anerkennens- und genauso vergessenswertes Leben. Beide sind ebenso wie Bobby stark von ihren Eltern beeinflusst, wie man als Leser schnell merkt. Insifern liegen Bilderbucheltern und Drogenkind sehr nahe beieinander ... Heather hingegen ist davon frei, beobachtet sich und die Gesellschaft vergleichsweise objektiv und sehnt sich nach dem "Mehr" im Leben. Wenn sie und Bobby aufeinandertreffen, wird die Entwicklung der Geschichte erst richtig spannend: Wie werden die beiden sich gegenseitig beeinflussen? Das Ende ist sehr bezeichnend und sowohl frustrierend als auch aussagekräftig. Überhaupt sitzt jeder Satz in dieser Geschichte und erzählt völlig ohne Schnörkel die Geschichte der vier Menschen, die mit jedem Wort auf eine scheinbare Katastrophe zusteuern. Der Schreibstil ist relativ eigenwillig, aber eingängig. Da gibt es keine Seitenhandlung, sondern nur eine sehr zielführend verfasste Geschichte, was den Druck auf das Ende immer stärker erhöht, denn wenn es nebenher keine Geschichte gibt, gewinnt das Finale an Bedeutung. Das ist in diesem Fall auch absolut richtig so, denn auch ohne zu spoilern: Sozialer und menschlicher Verfall unterscheidet bei seinen Opfern nicht zwischen reich und arm. Die einzige Kritik gilt der Bindung des Buchs: Geht man nicht äußerst (!) sorgsam damit um, knackt es recht schnell und die einzelnen Seiten lösen sich leicht aus der Bindung. Wird es mehrfach gelesen, wie es bei guten Büchern so ist, dürfte sich das deutlicher auswirken.

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  • Für ein paar sehr gute Lesestunden, volle Empfehlung!

    Alles über Heather

    buchstabensammlerin

    14. December 2017 um 17:30

    Rund ums Buch:Titel: Alles über HeatherAutor: Matthew WeinerVerlag: Rrowohlt Verlag GmbHISBN: 978-3-498-09463-8Preis: 16,00 €Cover:Das Buch ist durch das angeschnittene Pappcover und die schmale Form haptisch etwas anders als ein „normales“ Buch. Hinter dem auf weiß geprägtem Titel und Namen des Autors versteckt sich ein Frauengesicht. Gut gemacht! Inhalt: Mark und Karen leben glücklich und von Wohlstand umgeben in New York und werden Eltern. Ihre hübsche und überall beliebte Tochter Heather wächst unter ihrer Obhut heran. Sie leben beide nur noch für das Kind, leben sich irgendwann auseinander. Parallel dazu lernen wir Bobby kennen, der aus einem sozialkritischen (nennen wir es mal so) Umfeld kommt, sich versucht aus diesem zu befreien, scheitert, neu anfängt und dann auf Heather stößt. Darstellungsweise/Schreibstil:Matthew Weiner schreibt in einer leichten, fast einfachen Sprache, die den Leser die Seiten nur so durchfliegen lassen. Da es sich auch nur um 130 Seiten handelt, ist das Buch schnell wieder zugeklappt. Meine Meinung:Der Lesen wird auf den ersten Seiten schon von der Geschichte gefangen genommen. Hier lernen wir Karen und Mark kennen, wie sie leben, wie sie zusammenkommen. Daraus hätte man ein eigenes Buch machen können. Ich hätte sehr gerne noch mehr von den beiden und ihren Welten gelesen. Auf der anderen Seite beschreibt Weiner das fast asoziale Umfeld von Bobby sehr genau, man hat ein wenig Mitleid mit ihm, möchte aber eigentlich nur wieder auf die „schöne Seite“ der amerikanischen Gesellschaft, zu Familie von Karen, Mark und Heather... die dann aber Schatten bekommt. Ein brilliantes Buch... man will einfach nur wissen, wie die Geschichte endet! Ein Gesellschaftsbild mit Liebe, Hass und mit ganz dunklem Hintergrund...Fazit: Für ein paar sehr gute Lesestunden, volle Empfehlung! 

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018

    Bücher sind treu

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Da sich ja einige gewünscht haben, dass die Challenge auch in 2018 weiter geht, habe ich einen neuen Beitrag dazu erstellt. Die Regeln sollen so einfach wie möglich bleiben - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Die Sammelbeiträge werden ich dann hier im Startbeitrag verlinken, damit nicht jeder lange nach seinem Beitrag suchen muss. Jeder kann seinen Beitrag so gestalten wie er möchte, wichtig wäre nur am Anfang des Beitrages die Gesamtpunktzahl. Ich werde keine monatliche Auswertung der Punkte machen. Es wird dann Anfang 2019 wenn die Challenge vorbei ist eine Übersicht der Punkte geben. Eventuell werde ich auch schon mal eine nach einem halben Jahr machen, aber da möchte ich mich heute noch nicht festlegen. Wer seinen Punktestand zwischendurch wissen will, kann ja die Sammelbeiträge der anderen durchgehen und sieht wo er ungefähr steht.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2018 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2017 angefangen erst in 2018 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus (Achtung - die Seitenzahl hat sich geändert und es gibt eine Extra-Regel, damit man auch mal die dicken Wälzer zur Hand nimmt):  Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2018 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 300 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 500 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was über 800 Seiten hat, gibt es doppelte Punkte. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbücher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2018-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 10 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer: GrOtEsQuE Arachn0phobiA Code-between-lines hannipalanni lisam natti_ Lesemaus karinasophie jenvo82 Buchgespenst Frau-Aragorn Buchperlenblog KymLuca jala68 Beust Somaya tlow Janina84 Frenx51 Kerdie ChattysBuecherblog Bellis-Perennis Akantha Wuschel Meeko81 niknak kattii Icemariposa TodHunterMoon glanzente Kleine1984 MissB_ schokoloko29 Salander007 LadySamira091062 Yolande janaka Hortensia13 PMelittaM SomeBody Ritja once-upon-a-time paevalill Curly84 ReadingEmi carathis Kuhni77 Fadenchaos Schluesselblume eilatan123 Steffi_Leyerer miau0815 BettinaForstinger linda2271l Sutchy Larii-Mausi erazer68 nordfrau QueenSize Sommerkindt lieblingsleben StefanieFreigericht darkshadowroses secretworldofbooks EnysBooks Ecochi pinucchia Sandkuchen mistellor Nannidel Veritas666 papaverorosso DieBerta Musikpferd  Sportloewe

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  • Alles über Heather - Matthew Weiner

    Alles über Heather

    SophiesLittleBookCorner

    14. November 2017 um 21:52

    Eigene Meinung:Eins vorne weg: das Buch ist anders, sehr anders. Das kann man mögen oder eben auch nicht. Das Buch wird polarisieren. Es gibt keine wirkliche Charakterentwicklung und wirkt mehr wie analytische Blick in zwei dysfunktionale Familien.Ich kann den Reiz hinter der Geschichte nachvollziehen, aber am Ende des Tages hat es halt leider doch nicht meinen Geschmack getroffen.Im Roman erzählt ein allwissender Erzähler die Lebensgeschichte von zwei Menschen. Er beschreibt wie Heather und Bobby geboren wurden und geht dann dazu über ihren Lebensweg mit Zeitsprüngen zu beschreiben bis sie irgendwann aufeinandertreffen.Der Schreibstil ist sehr sachlich und ohne viele Emotionen. Das und dass es im gesamten Buch nur ein- oder zweimal direkte Rede gibt, machten mir eine emotionale Bindung an die Handlung und die Personen unmöglich.Das bedeutet jedoch nicht, dass der Autor kein Talent hat. Die gesamte Geschichte analysiert die Figuren und ihre Handlungen so psychologisch, dass ich hin und wieder schlucken musste. Der Autor nimmt einfach kein Blatt vor den Mund.Das Buch umfasst viele verschiedene Themen wie Gewalt, Helikoptereltern und das Integrieren in die Gesellschaft und Matthew Weiners Analysierung der beiden Familien reicht bis auf die Knochen und was dabei rauskommt ist alles andere als rosig.Fazit:Wer kein Problem damit hat, dass das Buch eher einer einem langem Bericht mit psychologischen Analysierungen ähnelt, der könnte hier ein neues Lieblingsbuch gefunden haben. Weiners neutrale und ungeschönte Sicht auf die Dinge geht unter die Haut.Wer jedoch wie ich eher auf Romane mit wörtlicher Rede und Emotionen steht, der wird an diesem Buch wohl keine Freude finden. Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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