Matthias A. K. Zimmermann

 4.5 Sterne bei 34 Bewertungen
Autor von KRYONIUM.
Autorenbild von Matthias A. K. Zimmermann (©Matthias A. K. Zimmermann)

Lebenslauf von Matthias A. K. Zimmermann

Matthias A. K. Zimmermann (Matthias Alexander Kristian Zimmermann) wurde 1981 in Basel (Schweiz) geboren. Er ist Schriftsteller, Maler und Medienkünstler. Sein Werk erfuhr eine breite Rezension und befindet sich in Sammlungen und Archiven diverser Museen und Institutionen. Er studierte musikalische Komposition, Kunst & Vermittlung, Game Design, Art Education und Pädagogik. Weitere Informationen unter www.matthias-zimmermann.ch.

Quelle: Verlag / vlb

Botschaft an meine Leser

An alle, die den Weg bis hierher gefunden haben - und ihn womöglich fortsetzen werden, tief hinein in meine Buchseiten ... 

Ich grüße euch und bin gespannt, was sich hier alles ergeben wird. Leidenschaftlich beschäftige ich mich mit Bildsprachen und dem Bau von Welten. Parallel zu meinem künstlerischen Schaffen ist mein Debütroman "KRYONIUM. Die Experimente der Erinnerung" entstanden, an dem ich viele Jahre geschrieben habe. Ich arbeite an einem zweiten Roman und - Oha! Nun sind die maximalen 600 Textzeichen auch schon aufgebraucht. Tja! ;-) Mehr über mich unter: www.matthias-zimmermann.ch

Alle Bücher von Matthias A. K. Zimmermann

Cover des Buches KRYONIUM (ISBN: 9783865994448)

KRYONIUM

 (34)
Erschienen am 01.10.2019

Neue Rezensionen zu Matthias A. K. Zimmermann

Neu

Rezension zu "KRYONIUM" von Matthias A. K. Zimmermann

Kryonium von Matthias A.K. Zimmermann
HappySteffivor 2 Monaten

Zugegeben, die Rezension zu diesem Buch hat mich vor ziemliche Herausforderungen gestellt, denn ich habe in Bezug auf einen wesentlichen Teil eine sehr geteilte Meinung und kann mich bis jetzt nicht entscheiden, ob ich es jetzt richtig gut oder eher schlecht fand.

Fest steht jedoch: es ist interessant genug um länger im Hinterkopf zu bleiben.


Aber erst einmal zum für mich eindeutigen: Der Klappentext konnte mich absolut fangen und schon die ersten Seiten in Kryonium haben gezeigt, das ich einen tollen und für mich neuen Autor erleben darf. Der Schreibstil ist phantastisch! Matthias Zimmermann schreibt spannend und schafft es mir mit seinen tollen Beschreibungen und punktuellen Erklärungen einen schnellen und doch ausreichenden Eindruck von der Situation zu geben. Insgesamt ist Kryonium gut zu lesen, man hat sich dennoch aus einem anspruchsvolleren Wortschatz bedient, was hier gut zur Thematik passt.


Überhaupt ist dieser Roman nicht unbedingt das, was man auf den ersten Blick meint vorgefunden zu haben. In drei Teilen sehen sich Leser und Protagonist vor neuen Gegebenheiten und Herausforderungen, was auf jeden Fall spannend ist. Aber hier ist auch schon der Part, den ich anfangs angesprochen habe: Ich befinde mich mit dem Protagonisten in einer Situation, in der ich noch viel mehr erfahren wollen würde und in der ich mich wohl fühle, dann ändert sich alles und ich muss mich wieder zurecht finden.
Sind das First-World-Problems? Ja, ganz sicher! Dennoch empfand ich eben genau das als gleichermaßen erfreulich und nervend.

Aber hier ist nichts, wie es scheint! Märchen trifft Realität und wirft eine Menge Fragen und Gefühle auf. Man setzt sich mit Erinnerungen auseinander und ich ertappte mich dabei, wie ich nachdem ich den Roman zur Seite gelegt habe über meine eigenen Erinnerungen nachdachte und was sie eventuell zu bedeuten haben.
Die Erlebnisse und Gefühle, die der Protagonist durchlebt werden toll geschildert, so das man selber vieles miterleben und auch nachempfinden kann. Paranoia und Ratlosigkeit sind da nur zwei Beispiele, die mich nachhaltig berührt haben. Hier merkt man auch einfach wieder, wie gekonnt der Autor mit Worten umgehen kann, denn Gefühle zu transportieren, die nicht unbedingt alltäglich sind und sie seinen Lesern so nah zu bringen, das sie mitfühlen, ist meiner Meinung nach pures Können.


Fazit

Auch wenn sich meine Eingangsfrage noch immer nicht ganz geklärt hat empfinde ich Kryonium als wirkliche Bereicherung im Bücherregal. Und wenn du dir jetzt denkst „ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses Buch mögen werde“ dann gib dir einen Ruck, les dir die Leseprobe durch und lass dich vom Autor überzeugen. 

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "KRYONIUM" von Matthias A. K. Zimmermann

Geheimnisvoll und spannend
Bearnievor 2 Monaten

Ein geheimnisvolles Schloss, ein Erzähler ohne Erinnerungen, allerhand Gefahren und Rätsel. In Kryonium begleiten wir einen zunächst namenlosen Erzähler durch seinen Alltag als Forscher und Entwickler der Lichtwerkstatt eines Schlosses, dessen Untertanen einen streng reglementierten Tagesablauf haben. So stehen auch dem Erzähler nur beschränkte Freiheiten zu. Um das Schloss warten Gefahren, wie ein unheimliches Schattenmonster, eine boshafte Hexe und ein angsteinflössender Drache. 

Trotz der einschüchternden Umgebung träumt der Erzähler davon dem Schloss zu entfliehen und herauszufinden, was dort draussen hinter den Wäldern liegt. Als ihm eines Tages der Zauberstab der Hexe in die Hände fällt, scheint die Freiheit zum Greifen nah. Doch nichts ist wie es scheint. Um die Welt in der er gefangen ist und um seine eigene Person ranken sich jede Menge Geheimnisse, die es zu entschlüsseln gilt. 

Kryonium- Die Experimente der Erinnerung von Matthias A.K. Zimmermann ist ein Buch, über das man nicht zu viel verraten darf, denn es lebt von Überraschungen und Wendungen. Der im Kadmos Verlag erschienene Roman ist ein anspruchsvoller Genre-Mix und definitiv nur etwas für Leser, die sich gerne überraschen lassen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Zwar hat sich der erste Teil etwas gezogen, doch dann nahm das Buch Fahrt auf und gerade das letzte Drittel empfand ich als besonders kreativ und spannend. 

Der Schreibstil ist sehr anspruchsvoll, Zimmermann malt detaillierte plastische Bilder der Umgebung, geizt aber auch nicht mit Fachbegriffen, was den Bildungsstand des Erzählers widerspiegelt. Dadurch ist das Ganze keine leichte Kost für Zwischendurch, sondern ein Buch auf das man sich einlassen muss und in dessen Story man versinken kann. Definitive Leseempfehlung für Querdenker und Neugierige. 

Mein Dank geht an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "KRYONIUM" von Matthias A. K. Zimmermann

Vielschichtig
Wuschelvor 3 Monaten

Ich muss gestehen, dass dies wirklich ein sehr spezielles Buch ist. Auf der einen Seite konnte ich mich absolut fallen lassen, während ich mich auf der nächsten Seite verlor. Das waren vermutlich die längsten 324 Seiten meines Lebens. Doch wie so oft, beginnt eine Reise am Anfang. 

Sehr gut gefiel mir die Aufmachung, dass der Erzähler neutral war. Man konnte ihm oder ihr ein eigenes Gesicht verpassen. Das Einzige was es schon zur Charaktere gab, war eine Geschichte. Eine sich fortwährend ändernde Geschichte. Denn was ist wahr? Was eine Erinnerung? Und was gaukelt das Hirn einem vor? Die Frage nach der eigenen Identität, die geklärt werden will. So macht man sich gemeinsam mit dem Erzähler auf die Suche nach Antworten. Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Der erste gibt mitunter Aufschlüsse darüber, was in zweiten passieren kann und lässt Raum für Spekulationen. Der zweite war für mich stellenweise sehr intensiv, weil ich mich gut in den Erzähler hineinversetzten konnte, wenngleich die Geschichte durch diese Wendung auch etwas träge wurde, da sich vieles wiederholt und man oftmals auf der Stelle tritt. Konnte man im ersten Teil noch dem Märchen frönen, so wurde man in diesem mit der mutmaßlichen Realität konfrontiert. Ich weiß gar nicht wie ich es plausibel umschreiben soll. 

Aus meiner Sicht ist es auf jeden Fall ein sehr eigenes Buch. Zum einen vorhersehbar, so dass fast Langeweile aufkommen könnte. Dann wieder überraschend und anders als erwartet. Die Dialoge habe ich ich teilweise sehr gefeiert, zumindest in den märchenhaften Episoden. Das Ende selbst ist sehr genial und irgendwie tiefgreifend. Sehr enttäuscht hat mich, dass der Erzähler irgendwann ein Gesicht bekam. Sicher ist dies so sinnvoll, aber dennoch hat es dem Buch ein wenig den Zauber genommen. Die wechselnden Erzähl Perspektiven fand ich toll, weil es zusätzlich verdeutlichte, dass man einen neuen Abschnitt erreicht hat. Mein Freund nannte es irgendwann, nachdem ich ihm hin und wieder daraus vorgelesen habe: "Das Nerdbuch" und ich denke, dass es das auch ganz gut trifft. Dieses Buch ist für Liebhaber. Es ist eigen in der Sprache. Teilweise war es super flüssig zu lesen, manchmal musste ich es aber wiederholt lesen um den Sinn zu verstehen oder überhaupt was zu verstehen. 

Was die Geschichte mir schlussendlich erzählte, fand ich einfach genial. Ich hätte genauso gehandelt wie die Charaktere des Buches, wirklich. Die Entscheidung habe ich einfach nur gefeiert, doch der Weg dorthin war manchmal etwas mühsam. Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass man dieses Buch niemandem empfehlen kann, denn ist einfach zu vielschichtig um einen bestimmten Geschmack zu treffen. Dies ist ein Buch, das man aus dem Bauch heraus empfehlen sollte - und derjenige sollte sich zuvor ganz klar eine Leseprobe zu Gemüte führen. 

Fazit: 

Eine vielschichtige Geschichte über eine märchenhafte Realität mit einem grandiosen Abschluss. 

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Matthias A. K. Zimmermann wurde am 06. Mai 1981 in Basel (Schweiz) geboren.

Matthias A. K. Zimmermann im Netz:

Community-Statistik

in 40 Bibliotheken

auf 2 Wunschzettel

von 1 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks