Matthias Bauer , Bastian Zach Morbus Dei: Die Ankunft

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Inhaltsangabe zu „Morbus Dei: Die Ankunft“ von Matthias Bauer

Ein Buch wie ein guter Film: Matthias Bauer und Bastian Zach erzählen eine Geschichte voller Spannung, Dramatik und Emotionen: Ein einsames Bergdorf vor 300 Jahren: Von einem Schneesturm überrascht, verschlägt es den Deserteur Johann List in diese abgeschiedene, von Furcht und Aberglaube beherrschte Gegend. Schnell ist ihm klar, dass mit dem Dorf etwas nicht stimmt, dass ein düsterer Schatten über den Bewohnern liegt - Tiere werden getötet, Menschen verschwinden, vermummte Gestalten lauern in den finsteren Wäldern. Als Johann sich in die Tochter eines Bauern verliebt, beschließt er, mit ihr das Dorf zu verlassen. Doch noch bevor sie verschwinden können, eskaliert die Situation und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt ...

Ein stimmiger Mix aus Heimat-Krimi, Mystery, Historienthriller und klassischem Westernsujet.

— Serkalow

Zach und Bauer sind ein unglaublich gut eingespieltes Team und das merkt man in jedem Satz.

— Jari

Guter Auftakt einer Triologie!

— vicky_1990

Eine tolle grusselige Story mit vielschichtigen Charakteren und spannend bis zum letzten Absatz!

— buecherherzrausch

Spannende Urlaubs-Lektüre

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Stimmungsvoll und düster, mit einem eigenwilligen Schreibstil treffend erzählt - bin gespannt auf die Fortsetzung!

— Aleshanee

Einfach super! Werde die anderen auf jeden Fall auch lesen!

— tiggger

mir hat das Buch gut gefallen,jetzt werde ich die anderen beiden kaufen!

— Goldammer

Lese noch, finds ziemlich klasse

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Geschichte interessant, hat mich aber nicht mitgerissen. Fand es nicht sehr gruselig.

— spanisheye

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  • Ein stimmiger Mix aus Heimat-Krimi, Mystery, Historienthriller und klassischem Westernsujet.

    Morbus Dei: Die Ankunft

    Serkalow

    07. November 2017 um 18:34

    Der Auftakt dieser Trilogie ist dauerhaft günstig, nämlich für 0,00 € zu erhalten, weshalb es mir nicht schwer viel mal zuzugreifen.Ich habe es keine Minute bereut.Die Autoren schaffen es in erster Linie durch Atmosphäre für Spannung zu sorgen.Das abgelegene Hinterwäldlerdorf, in einer Zeit voller Aberglauben und Krieg, Schneemassen, kaum bezwingbare Berge. Der Fremde, der per se an so einem Ort mit Misstrauen bedacht wird. Dann noch die lange nicht benannte Bedrohung durch »die Anderen«, da kamen mir beim Lesen die Bilder aus dem Film »Das finstere Tal« vor Augen.Ich finde es grundsätzlich besser, wenn sich deutschsprachige Autoren auch für das Setting den deutschsprachigen Raum aussuchen. Nicht, weil ich Angloamerikaner nicht leiden kann, aber ich finde, wir haben hier in Europa soviel Mythen, Legenden und Historien ...Auf dieser Ebene reizte mich »Morbus Dei« schon mal sehr und macht hier auch alles richtig. Der Krieg um Tirol in dieser Zeit bildet einen soliden Hintergrund für diesen Mix aus Heimat-Krimi, Mystery und Historienthriller.Sicher, eine derartige Geschichte ist kaum frei von Klischees. Nicht nur, dass Johannes List ein Deserteur ist, was im Dorf natürlich keiner weiß, und somit eben doch eine Art »Revolverheld« von dem der Leser weiß, dass er eigentlich den Bauern überlegen ist. Ja, auch der herrische Bauer, die schöne Tochter, die sich in den Fremden verliebt, der alte Großvater, der Pfarrer ...Im Rahmen der Geschichte passt es aber einfach. Das meine ich mit Western-Sujet: Archetypen und Klischees. Wir wissen also im Grunde was passiert und lesen es dennoch, weil es gut geschrieben ist.Wer Action erwartet, wird eher enttäuscht werden. »Morbus Dei« lebt in erster Linie vom Setting und der Stimmung. Der unterschwelligen Bedrohung, der düsteren Landschaft, dem Aberglauben, der Ablehnung gegenüber Fremden und der Angst vor »Denen«. Das macht der Roman aber sehr gut und so war ich keine einzige Seite gelangweilt.Ein kurzer Hinweis für alle die, die keine Serien oder Reihen mögen. »Die Ankunft« ist in meinen Augen sehr gut in sich abgeschlossen. Endet also nicht mit einem Cliffhanger, so dass man nicht zwangsweise die nächsten beiden Teile lesen muss. Für die Unterstützung der Autoren wäre es natürlich besser, diese dann wenigstens zu kaufen, da der erste Band ja kostenfrei ist. (Oder zumindest einen weiteren Teil:-))Wer mit den o. g. Sujets etwas anfangen kann, bekommt hier eine handwerklich gute Geschichte auf den Reader. Für solche Werke wurde meiner Meinung nach der Ebook-Reader erfunden, da ich ohne diesen, so etwas nie entdeckt hätte.

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  • Bauer&Zach - Morbus Dei: Die Ankunft

    Morbus Dei: Die Ankunft

    Jari

    18. October 2017 um 19:01

    Normalerweise bespreche ich die meisten Reihen einzeln. Da ich aber alle Titel von „Morbus Dei“ auf dem SUB hatte, nahm ich mir vor, alle Bücher auf einmal zu besprechen. Deshalb gibt es hier auch einen Spoilerhinweis, da ich natürlich nicht die gesamte Trilogie rezensieren kann, ohne nicht zumindest ein klein wenig zu spoilern.Also: Diese Rezension enthält Spoiler zu den Büchern!Nachdem vor knapp einem Jahr den aktuellsten Titel von Zach & Baur besprechen durfte, wollte ich auch die früheren Bücher dieses Duos lesen. Und auch wenn die „Morbus Dei“-Trilogie noch nicht ganz auf der Höhe von „Das Blut der Pikten“ ist, so ist sie dennoch eine wirklich gute Reihe, die ich nur empfehlen kann.Vor allem der erste Teil hat es mir sehr angetan. Mehr noch als in den Folgebänden drängt sich hier Mystery und Suspense in den Vordergrund, da wir noch nicht wissen, womit wir es zu tun haben oder wer oder was diese „Ausgestossenen“ nun sind. Mir gefiel diese Stimmung unheimlich gut, denn auch wenn im Buch alltägliche Sachen geschehen, so ist dennoch stets diese unterschwellige Bedrohung vorhanden.Dies nimmt dann aber ab, dafür erhält die Handlung ab Band zwei einen extremen Temposchub. Band zwei ist ein Road Movie im Österreich von 1703 - auch dies eine willkommene Abwechslung; ist doch unser Literaturbetrieb geprägt von amerikanischen Städten und deutschen Zentren wie Berlin. Das historische Österreich dagegen war mir bisher noch eher unbekannt. Umso mehr gefielen mir die Beschreibungen der Städte und des Lebens von damals.Leider ist der zweite Band aber auch der in meinen Augen schwächste. Dies liegt -so leid es mir tut, dies zugeben zu müssen- vor allem an Elisabeth. Nicht nur finde ich ihre Tagebucheinträge unglaubwürdig (jemand, der gerade erst lesen und schreiben gelernt hat, drückt sich nicht so aus), auch ihr Verhalten ist extrem verantwortungslos. Sie hat mir ihrem kurzsichtigen Handeln den Tod von hunderten von Leuten auf dem Gewissen. Hätte sie nur kurz nachgedacht, dann wäre das alles nicht passiert. So hat die Gute bei mir also einiges an Punkten verloren und mir ihr der ganze Band.Der dritte Teil ist genauso rasant wie Band zwei, vielleicht sogar noch rasanter. Es kommt zu Kämpfen, nicht zuletzt natürlich zum grossen Schlusskampf. Auch wenn Johann und Elisabeths Beziehung sehr dominierend ist und es mir teilweise fast zu viel wurde, so geraten Zach und Bauer dennoch zum Glück nie auf einen unerträglichen Kitschlevel. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar.Die „Morbus Dei“-Bücher lesen sich weg wie nichts, die Sprache ist eingefärbt von österreichischen Eindrücken (in Teil drei kommt noch Italienisch und Französisch dazu), was das Ganze noch viel lebendiger macht. Der Hintergrund ist real und genauso detailliert geschildert wie aus „Das Blut der Pikten“ gewohnt, jedoch ohne mühsam zu werden. Als Leser fühlt man sich sofort wohl in dieser vergangenen Zeit, obwohl überall die Gefahr lauert. Aber wir wissen ja, dass Johann sich durchschlagen wird. Das haben Hauptfiguren so an sich ;)Zach und Bauer sind ein unglaublich gut eingespieltes Team und das merkt man in jedem Satz. Sie sind unter anderem auch als Drehbuchautoren für renommierte Filme tätig (z.B. Northmen - A Viking Saga). „Das Blut der Pikten - Feuersturm“ erscheint im Februar 2018 und ja, ich habe es mir bereits vorbestellt und freue mich wie ein kleines Kind darauf.

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  • düster

    Morbus Dei: Die Ankunft

    Wolfileser

    31. January 2017 um 12:46

    Die zwei Folgebände werde ich mir sparen. Der Roman war mir zu langatmig und zu düster.

  • Unheimliches zur Zeit der Tiroler / Bayerischen Kriege

    Morbus Dei: Die Ankunft

    Isar-12

    27. August 2016 um 18:46

    Dieses Buch ist der Auftaktband zu einer Trilogie. Ich bin zufällig darauf gestoßen und es dauerte auch ein wenig, bis ich zum Lesen kam. Dies war aber ein Fehler. Ich weiß nicht genau warum, aber die Geschichte fesselte mich von Anfang an. Sowohl die harten Lebensumstände zur Zeit der Tiroler / Bayerischen Kriege in der napoleonischen Zeit, als auch das Mysterium um die Ausgestoßen in der Bergwelt. Was es übrigens mit denen genau auf sich hat, klärt sich bis zum Ende nicht genau. Das macht schon neugierig auf die anderen zwei Bände. Aber auch die Geschichte von Johann und Elisabeth, deren Liebe eigentlich nicht sein darf: Eine Bauerntochter und ein Knecht. Obwohl diese Geschichte ja auch einige Ansätze von Mystery hat wegen der Ausgestoßenen, reihe ich sie jetzt trotzdem mal bei historischen Romanen ein. Für mich war dieses Buch ein Lesehighlight für die lauen Sommerabende und ich werde mir auf alle Fälle die beiden weiteren Bände der Trilogie besorgen, denn ich denke die Geschichte wird genauso spannend weitergehen.

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  • Tyrol im Winter 1703/04

    Morbus Dei: Die Ankunft

    Herbstrose

    04. April 2016 um 23:45

    Winter 1703/1704. In den tief verschneiten Bergen Tyrols ist Johann List auf der Flucht. Schwer verletzt und mehr tot als lebendig erreicht er endlich ein einsames Dorf, wo er völlig entkräftet vor dem Haus des hartherzigen Bauern Karrer zusammenbricht. Nachdem er von Elisabeth, der Tochter Karrers, und deren Großvater gesund gepflegt wurde, arbeitet er als Knecht auf dem Hof. Bald merkt Johann, dass über dem Dorf ein Mysterium liegt. Er spürt die Angst der Bevölkerung vor dem Geheimnisvollen, vor dem Bösem, das nachts aus dem Wald kommt. Ist es ein alter Aberglaube? Niemand will darüber reden, bis sich die Dorfbewohner der grausamen Wahrheit aus der Vergangenheit stellen müssen. Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod … „Morbus Die: Die Ankunft“ ist der erste Band einer Trilogie, der sich aber gut als eigenständiger Thriller lesen lässt. Der Schreibstil ist flüssig, klar und schnörkellos, er passt vollkommen zu der düsteren Atmosphäre und der Abgeschiedenheit des geheimnisvollen Dorfes. Das karge Leben der Bauern und die Kälte und Unwirtlichkeit des abgelegenen Gebirgstales sind auch mit wenigen Worten eindringlich geschildert. Die einzelnen Charaktere sind sehr differenziert heraus gearbeitet, die beginnende Liebesbeziehung zwischen Johann und Elisabeth sehr feinfühlig beschrieben. Dagegen sind die Kampfhandlungen, blutiges Gemetzel und brutales Abschlachten, nach meinem Empfinden zu drastisch ausgefallen. Der recht hoffnungsvolle Schluss weckt die Neugierde auf den nächsten Band – man kann noch so zuversichtlich in die Zukunft blicken, das Böse lässt sich nicht abschütteln. Alles in allem ist zu sagen, dass dem Autoren-Duo Bastian Zach und Matthias Bauer hier ein mystisch angehauchter Thriller gelungen ist, der an Spannung kaum zu überbieten ist. Zart besaiteten Personen würde ich jedoch, wegen der vielen brutalen Szenen und blutigen Gemetzel, von der Lektüre abraten.

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  • Morbus Dei Die Ankunft

    Morbus Dei: Die Ankunft

    Lenny

    26. July 2015 um 09:39

    Trilogie - von Mahhtias Bauer Das Cover finde ich gut, auch von den weiteren 2 Büchern, das passt toll. Die Geschichte finde ich auch ganz gut, nur hat mich die Spannung in dem Buch nicht richtig erreichen können. Mich hat es nicht gefesselt. Denke ich werde Band 2 und 3 nicht mehr lesen. Johann List kommt in ein Dorf, in dem sich die Dorfbewohner vor irgendetwas fürchten. Ein dunkles Geheimnis überschattet das Dorf. Johann verliebt sich in die Tochter des Bauern, der ihn überhaupt nicht mag. Bevor Johann mit Elisabeth abhauen kann kommt es zum Kampf.......

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  • Spannung pur!

    Morbus Dei: Die Ankunft

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. June 2015 um 19:05

    Fantasy? Thriller ? Historischer Roman? - Von allem Etwas! Ich habe lange nicht mehr ein so spannendes Buch gelesen. Einen Deserteur auf der Flucht verschlägt es in Tirol im Jahre 1704 in ein abgelegenes Bergdorf, in dem eine unbekannte und unheimliche Krankheit wütet. Kirche und Staat wollen die Bewohner und damit auch die Krankheit ausrotten - es entwickelt sich eine sehr spannend beschriebene Odyssee durch die Alpen bis Wien und weiter bis Turin. Ausreichend Stoff für drei spannende Bände  ...

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  • Stimmungsvoll und mysteriös

    Morbus Dei: Die Ankunft

    Aleshanee

    15. December 2014 um 07:05

    --- Rezension zur kompletten Trilogie --- keine Spoiler --- Band 1: Die Ankunft ★★★★★ Band 2: Inferno ★★★☆ Band 3: Im Zeichen des Aries ★★★★☆ Zum Inhalt Tyrol, anno 1703/04 Den Deserteur Johann List verschlägt es auf seiner Flucht in den Bergen Tyrols mitten im Winter in ein einsames Dorf. Dem Tode nahe findet er in der Tochter des unwirschen Bauern Jakob Karrer einen Schutzengel, der ihn überleben lässt. Ohne Chance auf ein Fortkommen muss Johann dem hartherzigen Bauern Karrer als Knecht dienen, um die Schuld abzutragen. Er merkt schnell, dass hinter der Fassade der verschwiegenen Dorfgemeinschaft ein Geheimnis liegt und auch wenn es einige unter ihnen gibt, die ihm wohlgesonnen sind, spürt er die Angst und die Beklemmung, die die Gemeinde eng zusammenrücken lässt. Nur langsam kommt er dem Rätsel aus der Vergangenheit auf die Spur und entdeckt eine grausame, wohl gehütete Wahrheit. Aber auch Johann selbst hat eine Last aus seiner Vergangenheit zu tragen, die ihm wie ein Schatten überallhin verfolgt. Um diese loszuwerden, geht er ein sehr hohes Risiko ein und verspielt damit beinahe alles, was ihn im Leben noch wichtig ist. Meine Meinung Der Klappentext aus dem ersten Band hat mich sofort an "Das finstere Tal" erinnert, bei dem die ersten Begebenheiten ähnlich sind, sich aber hier völlig anders entwickeln. Ich hab mich bei der Inhaltsangabe bewusst knapp gehalten, um nicht zuviel zu verraten. Dem ersten Teil würde ich noch den Stempel Mystery Thriller aufdrücken, bei den beiden Fortsetzungen wirkt es eher wie ein historischer Roman in den Kriegswirren Österreichs und Frankreichs. Trotzdem zieht sich die Thematik wie ein roter Faden von der ersten Seite bis zum Abschluss. Die Bände setzen sich in der Handlung nahtlos fort. Der Schreibstil ist ungewöhnlich, bündig und schnörkellos und passt so perfekt zu dem düsteren Schauplatz und den geheimnisvollen Hintergründen, die sich in der kargen Einsamkeit des Tales widerspiegeln. Die Autoren spielen hier sehr gut mit den Perspektiven, die sich teilweise sehr schnell zwischen verschiedenen Charakteren abwechseln. Wenn man sich mal reingelesen hat stört es überhaupt nicht und bietet einen sehr guten Überblick und ich war immer ganz nah am Geschehen. Die leichte Mundart, die sich in den Dialogen einschleicht, unterstreicht die Authenzität und hat mich tief in die verschneiten Berge Österreichs entführt. Das harte Leben und die raue Landschaft werden trotz knapper Worte sehr eindringlich geschilder. (Der Stil ist nicht für jeden etwas, ich würde erst zur Leseprobe raten) Johann List ist ein Deserteur, geflohen aus den Wirren des Krieges, die in ihm unmenschliches zu Tage gefördert haben und denen er endlich den Rücken kehren möchte. Elternlos in einem Kloster aufgewachsen hat er viele, menschliche Erfahrungen sammeln können, die ihm die Brutalität seiner Zeit als Soldat nicht nehmen konnte. Er spürt sofort die verhaltene, abweisende Stimmung, die das verschneite, einsame Dorf im Griff hält und seine Neugier lässt ihn nicht los, was es damit auf sich hat. Angewiesen auf die "Güte" des Bauern Scharrer hält er still, lässt sich aber nicht davon abbringen, seine Ziele auf seine eigene Weise zu verfolgen. Die Tochter des Bauern, Elisabeth, die mit der notwendigen Geduld die Launen ihres Vaters erträgt, ist ihm sofort ans Herz gewachsen. Trotz der beständigen Unterdrückung hat sie sich ihren eigenen Willen bewahrt und sie kämpft bis zum Schluss darum, mit Johann ein gemeinsames Leben führen zu können. Die Charaktere sind insgesamt recht grob, aber sehr klar umrissen, und werden vor allem durch ihre Handlungen sehr bildhaft dargestellt. Auch die kurzen Gedanken, die in Kursivschrift eingefügt werden, helfen dabei, ihnen näher zu kommen - vor allem auch durch die ehrlichen Gefühle. Es sind zum größten Teil einfache Menschen, wodurch gerade alles komplizierter wird - mit einfachen Wünschen, die für sie unerreichbar scheinen. Der Einfluss der Kirche spielt eine nicht unerhebliche Rolle, was zu der Zeit für viele Menschen die Entscheidung zwischen Leben und Tod bedeutet hat. Der trockene Humor war recht sparsam gesät, aber immer passend. Am stimmungsvollsten und atmosphärisch dicht war der erste Band, der mir auch am besten gefallen hat. Der zweite war in der ersten Hälfte etwas zäh, hat aber dann wieder an Tempo zugenommen (was aber auch daran lag, dass der Klappentext gespoilert hat). Im dritten liefen die ganzen Fäden dann zusammen, die vielen Wendungen haben die Spannung in die Höhe getrieben obwohl man ahnt, wie das ganze enden wird. Ich hab sehr mit den Charakteren mitgelitten und einige sind mir besonders ans Herz gewachsen. Es war mal ein ganz anderer Schauplatz für mich und der eigenwillige Stil hat mir sehr gut gefallen! Fazit Von der Stimmung sehr abwechslungsreiche, authentische historische Reihe in den Kriegswirren Österreichs Anfang des 18. Jahrhunderts, die mit ihren kernigen Charakteren, der eindrucksvollen Atmosphäre und den hintergründigen Fragen besticht, die den Kern der Handlung bestimmen. © Aleshanee Weltenwanderer

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  • Spitzenmäßig geschrieben!

    Morbus Dei: Die Ankunft

    tiggger

    21. November 2014 um 13:55

    Als ich das Cover sah, wusste ich: Das ist nichts für mich, das sieht mir viel zu mystisch aus. Dann habe ich trotzdem die Leseprobe gelesen und siehe da, mir hat die Geschichte richtig gut gefallen. Da war nämlich keine Mystik. Gott sei Dank habe ich die Leseprobe gelesen!! Denn daraufhin habe ich das Buch geradezu verschlungen! Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Die Geschichte spielt in Tirol und die Sprechweise ist dem gut nachempfunden, sodass man sich hervorragend in die Geschichte hinein versetzten kann. Die Charaktere sind auch toll beschrieben. Es gibt keine unerklärbaren Dinge, keine Mystik - nur etwas Grusel. Ich halte mich bewusst kurz, denn ich will ja nichts von der Geschichte verraten. Die Geschichte ist als Trilogie aufgebaut. Ich kann sie euch wärmstens empfehlen!

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  • Spannender Auftakt

    Morbus Dei: Die Ankunft

    Marabu

    Morbus Dei - Die Ankunft ist der Auftakt einer spannenden Mystery-Thriller Triologie, an der die beiden Autoren Bastian Zach und Matthias Bauer lesenswerte Teamarbeit bewiesen haben. Vor 300 Jahren flüchtet Johann List schwer verletzt durch die tief verschneiten Tiroler Berge. Entkräftet bleibt er vor einem Haus liegen und wird von Elisabeth und deren Großvater gesund gepflegt. Elisabeths Vater hätte Johann einfach draußen sterben lassen und obwohl er ihm nicht wohl ist, lässt er Johann auf seinen Hof als Knecht arbeiten. Die Dorfbewohner arbeiten hart für ihr eigenes Überleben und fürchten sich vor denen, die oberhalb des Dorfes in den Bergen leben und in ganz besonders harten Wintern runter kommen und die Dorfbewohner zubestehlen, manchmal geschieht auch Schlimmeres. Niemand redet direkt darüber, es gibt nur verstohlene Andeutungen bis den Dorfbewohner keine andere Wahl bleibt, als sich dem Bösen zu stellen. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt und das Buch endet mit der Hoffnung, dem Bösen endgültig entkommen zu sein. Diese Buch ist so spannend und düster geschrieben, man spürt die Angst der Menschen, die fernab aller Zivilisation, umgeben von Schneemassen, täglich hart für ihr Überleben kämpfen. Sitzt der alte Aberglaube noch so tief in den Menschen, so haben einige doch Zweifel an den alten Geschichten, doch die reichen und angesehen Dorfbewohner wissen diese Zweifel zu unterdrücken. Nur Johann List, der im Dorf bis zum Ende des Winters geduldet ist, versucht hinter die Wahrheit zu kommen. Man spürt, das er kein einfacher Knecht ist und seine besonderen Fähigkeiten unterdrückt, um seine wahre Identität nicht zu verraten. Am Ende scheint das Gute das Böse besiegt zu haben, aber die Wahrheit erfährt man erst im zweiten Teil dieser lesenswerten Triologie.

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    • 2

    Floh

    07. August 2014 um 03:17
  • düster und spannend

    Morbus Dei: Die Ankunft

    buecherwurm1310

    26. April 2014 um 16:10

    Der Prolog ist düster und baut Spannung auf.  Als der Mann seine Aufzeichnungen beendet, geschieht das, was er schon erwartete. Johann List ist auf der Flucht. Von einem Bauern wird ihm sein Geld abgenommen und er muss bald feststellen, dass er nicht der einzige Geschädigte ist. Trotz Verletzungen kann er sich bis zu einem einsamen Tiroler Dorf schleppen. Beim ersten Haus wird ihm die Tür vor der Nase zugeschlagen und hätte nicht Elisabeth, die Tochter des Besitzers, und ihr Großvater sich um Johann gekümmert, so wäre er gestorben. Nachdem er genesen ist, muss er als Knecht bei Elisabeths Vater arbeiten. Die Leute im Dorf begegnen ihm mit Misstrauen, trotzdem schnappt er einiges auf. Aber vieles sind nur Andeutungen, keiner will ihm erzählen, was vor sich geht. Aber auch er will nichts von seiner Vergangenheit preisgeben. Je kälter es wird, umso größer wird die Angst der Dörfler. Johann versucht auf eigene Faust heraus zu bekommen, was oben auf dem Berg ist. Dort findet er kranke Ausgestoßene. Was ist das für eine seltsame Krankheit? Es ist eine gruselige, düstere Geschichte, die aber auch spannend ist. Das Ende der Geschichte macht Lust auf die beiden anderen Bände der Triologie.

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  • Ein Dorf, ein Deserteur und ein düsteres Geheimnis

    Morbus Dei: Die Ankunft

    Steppenwolf

    Morbus Dei: Die Ankunft ist der Auftaktband einer Trilogie historischer Romane mit mystischen Elementen von dem Autorenduo Bastian Zach und Matthias Bauer. Eine Auflistung erfolgt unten. Zum Inhalt: Zu Beginn des 18. Jahrhunderts gelangt der Deserteur Johann List nach einigen Strapazen verletzt und völlig entkräftet in ein abgeschiedenes tiroler Dorf. Er wird gesund gepflegt und in die Gemeinschaft aufgenommen und arbeitet als Knecht bei einem der hiesigen Bauern, in dessen Tochter er sich sehr bald verliebt. Doch etwas an dem Dorf ist seltsam. Tiere werden getötet und Menschen verschwinden. In den Wäldern oberhalb des Dorfes lauern vermummte Gestalten, doch keiner mag Johann mehr darüber erzählen. Dann kommen bayerische Soldaten ins Dorf und die Situation droht zu eskalieren. Meine Meinung: Ich weiß nicht mehr genau wie ich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin. Jedenfalls versprach ich mir mir eine schöne düstere Geschichte mit regionalem Charme. Genau das habe ich letztlich auch bekommen. Zwar ging ich tatsächlich zunächst davon aus, dass es ein Vampirroman wäre – warum auch immer – jedoch war es ganz erfrischend, dass hier keine Untoten umherstreifen. Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen, der verwirrende Prolog und der Protagonist Johann, von dem man zu Beginn nichts weiß, nur dass er etwas getan haben musste, das nun schwer auf seiner Seele lastet. Dies wird dem Leser ganz geschicklt mittgeteilt, indem kurze Traumsequenzen widergegeben werden oder auch einfach spontane Gedankeneinschübe. So klärt sich das Bild um Johann allmählich mehr auf, doch bleibt auch noch genügend im Nebel, sodass man auf eine Fortsetzung gespannt sein darf. Die Beschreibung des Dorfes ist absolut authentisch und trägt sehr zur Atmosphäre bei. Die Dorfbewohner sind gut gezeichnet und jeder Charakter ist ordentlich herausgearbeitet. Einige waren mir allerdings bis zum Schluss noch ein wenig zu oberflächlich. Die Beschreibung des Dorfalltags und die fortwährenden Konflikte zwischen Johann und dem Bauern unter welchem er als Knecht dient, bauen nach und nach eine dichte Atmopshäre auf, die sich durch die Geheimnisse um das Dorf noch verdichtet. Geprägt sind die Dorfbewohner durch Glaube und Aberglaube und gerade die Figur des Pfarrers ist undurchsichtig. Johann indes erfährt nichts, immer wieder ist die Rede von Ihnen, oberhalb des Dorfes, im dichten Wald, aber so oft er auch nach Ihnen fragt, wird das Thema beiseite geschoben. Neben der sich weiter zuspitzenden Spannung, darf auch eine kleine Romanze nicht fehlen. Jedoch gehen Johann und Elisabeth, die Tochter des Bauern, bei dem Johann in Lohn und Brot steht, ein hohes Risiko ein. Sie dürfen sich nicht entdecken lassen und gerade als man meint, jetzt müsse etwas passieren, nun müssten die vermummten Gestalten ins Spiel kommen, erreichen bayerische Soldaten das Dorf. Das ist wirklich geschickt eingefädelt, denn eben dieser Trupp bringt ordentlich Unruhe ins Dorf und trägt wesentlich dazu bei, dass die Handlung vorankommt. Ein Konflikt wird somit unausweichlich, denn neben Johann und den Dorfbewohnern kommt eine dritte Instanz ins Spiel. Der Schreibstil kam mir an manchen Stellen etwas holprig vor, das mag aber auch an der Mundart liegen, die zum Einsatz kommt, was dann auf der anderen Seite wieder sehr zur Atmosphäre beiträgt. Dabei gibt es keinen besonderen Dialekt, so dass man alles einwandfrei verstehen kann. So oder so, ich hab schon Bücher gelesen, die stilistisch besser waren, aber dafür ist es doch noch recht flüssig und schnörkellos. Das Buch ist vor allem ziemlich kurz, aber so funktioniert es wahrscheinlich auch. Denn so hat es eigentlich keine nennbaren Längen. Bei mehr Ausführlichkeit, hätte womöglich die Spannung gelitten. Das Finale empfand ich als ein wenig enttäuschend, vielleicht ging es mir auch schlicht zu schnell. Die Schlussszene widerum hat mir dann besser gefallen und so wurde auch ganz klar der Grundstein für den zweiten Teil gelegt, an den ich nun höhere Erwartungen stelle. Fazit: Keine Vampire, dafür aber ein stimmungsvoller historischer Roman mit mystischen Elementen. Bis zum Schluss bleiben einige Fragen offen, nicht alle Geheimnisse werden gelüftet, aber so bleibt genügend Stoff für Fortsetzungen dieses vielversprechenden Debüts.

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    • 4
  • Leserunde zu "Morbus Dei: Die Ankunft" von Bastian Zach

    Morbus Dei: Die Ankunft

    Daniliesing

    300 x "Morbus Dei: Die Ankunft" von Bastian Zach & Matthias Bauer (E-Book) Zusammen mit dem Haymon Verlag haben wir etwas Schönes für euch vorbereitet. Ihr dürft euch auf eine spannende Leserunde zum ersten Band der "Morbus Dei"-Trilogie von Bastian Zach und Matthias Bauer freuen, die auch beide Autoren begleiten werden. Mehr zum Buch: Ein einsames Bergdorf vor 300 Jahren: Von einem Schneesturm überrascht, verschlägt es den Deserteur Johann List in diese abgeschiedene, von Furcht und Aberglaube beherrschte Gegend. Schnell ist ihm klar, dass mit dem Dorf etwas nicht stimmt, dass ein düsterer Schatten über den Bewohnern liegt - Tiere werden getötet, Menschen verschwinden, vermummte Gestalten lauern in den finsteren Wäldern. Als Johann sich in die Tochter eines Bauern verliebt, beschließt er, mit ihr das Dorf zu verlassen. Doch noch bevor sie verschwinden können, eskaliert die Situation und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt ... --> Leseprobe Wenn ihr Spannung, Dramatik und Emotionen in Büchern liebt, dann lasst euch "Morbus Dei" nicht entgehen! Die Teilnahme ist ganz einfach: Ihr kommentiert diese Aktion mit einem eigenen Beitrag bis spätestens 15.12.2013 und verratet uns, wieso ihr "Morbus Dei: Die Ankunft" gern lesen und bei dieser Leserunde mitmachen möchtet. Die ersten 300 Kommentatoren bekommen ihren persönlichen Download-Code per E-Mail zugeschickt. Mit dem Code könnt ihr euch das gewünschte E-Book-Format (EPUB oder Mobi für den Amazon Kindle) auswählen und runterladen. Wichtig für Kindle-Benutzer: unbedingt eure persönliche E-Mail-Adresse verwenden, die "Send-To-Kindle-Emailadresse" funktioniert nicht! Zusätzliche Verlosung: Unter allen, die ihre Rezension zum Buch bis zum 4. Januar 2014 veröffentlichen und sich außerdem an der Leserunde beteiligen, wird noch 10 x Teil 1–3 der Morbus-Dei-Trilogie als Print-Exemplar/Taschenbuch verlost.

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    • 697
  • Interessantes Buch

    Morbus Dei: Die Ankunft

    Kari0005

    19. February 2014 um 11:02

    Am Anfang ist es etwas mühsam in das Buch hinein zufinden, da man vieles noch nicht weiß und somit auch die Zusammenhhänge noch nicht verständlich sind. Der Sprachstil war auch etwas gewöhnungsbedürftig. Nachdem man sich aber einmal hinein gelesen hat und auch die ersten Geheimnisse gelüftet werden, wird es immer spannender und es tauchen immer mehr Fragen auf. Somit wird es immer spannender. Umrundet wird das ganze auch noch mit einer Liebesgeschichte, wobei der Fokus auf dem Geheimnis des Bergdorfes und einer seltsamen Krankheit liegt. Auch das Ende ist sehr spannend und man fragt sich, wie es im nächsten Band weitergeht. Das Buch ist demnach sehr empfehlenswert, auch wenn der Anfang etwas mühsam war.

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  • Ein etwas düsterer Mystery Thriller der sich gut liest

    Morbus Dei: Die Ankunft

    Kerstin_Lohde

    16. February 2014 um 11:15

    Das Buch ist der Auftakt zu einer sehr spannenden Trilogie die es wie ich finde in sich hat. Der erste Band beginnt sehr spannend und auch interessant und hält das ganze Buch durch seine Spannung und steigert sich auf den Schluß zu sogar noch. Es ist ein Buch was auf jeden Fall in das Genre Thriller passt, ich würde sogar so weit gehen und sagen dafür müßte man eigentlich ein neues Genre erschaffen nämlich den Mystery Thriller. Ich habe es mir in Abschnitten unterteilen müssen, damit ich es überhaupt lesen konnte. Es hat mich von Anfang an gefesselt und ist definitiv nichts für schwache Nerven.

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