Matthias Beck Leben - wie geht das?

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Inhaltsangabe zu „Leben - wie geht das?“ von Matthias Beck

Wie geht Leben? Eine triviale Frage. Dennoch haben Menschen aller Zeiten danach gesucht. Die tiefere Frage lautet: Gibt es eine Anleitung zum Leben? Kann man Leben lernen, Leben üben, Orientierung finden? Kann es gelingen, glücken, gar zur Fülle gelangen? Und dann die Frage: Was ist Leben überhaupt? Besonders Biologie und Genetik lernen hier umzudenken. Leben ist komplexer als bisher gedacht. Die Information für das Leben ist mehrdimensional. Sie liegt nicht in den Genen allein. Gene müssen gesteuert werden. Die Information für das Leben, für Krankheit und Gesundheit ist wesentlich von sogenannten epigenetischen Faktoren abhängig: vom Innenleben des Menschen, vom Denken und Fühlen, von der Umwelt. Die Selbstverantwortung nimmt zu. Leben hat mit psychischen Reifungsprozessen zu tun, mit Sinnfragen und der Suche nach dem letzten Grund. Das Buch will die existentielle, lebensentscheidende Dimension des Religiösen herausarbeiten. Es will auch das Selbstverständliche ans Licht holen, das oft übersehen wird. Es ist das Göttliche.

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  • Rezension zu "Leben - wie geht das?" von Matthias Beck

    Leben - wie geht das?
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    11. July 2012 um 11:24

    „Wir Christen brauchen uns nicht zu verstecken.“ Mit diesem einfachen und gleichzeitig ermutigenden Satz beendet der Mediziner und Moraltheologe Matthias Beck ein Buch, in dem er über „die Bedeutung der spirituellen Dimension an den Wendepunkten des Lebens“ nachdenkt. Es ist ein theologisches und philosophisches Werk, das man sich aber mit einiger Anstrengung durchaus selbst erschließen und es mit viel persönlichem Gewinn lesen kann, auch wenn man in der Lektüre theologischer und philosophischer Texte nicht bewandert ist. Es füllt die klaffende Lücke, die die meisten Glücks-, Krisen-und Erfolgsratgeber, die sich massenhaft auf dem Büchermarkt tummeln, schmerzlich hinterlassen. Denn die wenigsten von ihnen begreifen tatsächlich, dass die Krisen im Laufe eines Menschenlebens Chancen und Gelegenheiten sind, zu wachsen und zu reifen. Ihnen fehlt, was das vorliegende Buch überzeugend herausarbeitet: die existentielle, lebensentscheidende Dimension des Religiösen. In vier Teilen entwickelt Beck ein Verständnis für das Selbstverständliche und holt es wieder ans Licht: das Göttliche: • Die biographische Entwicklung des Menschen • Grundreflexionen über die Welt, den Menschen und die Frage nach dem Absoluten • Die Berufung des Menschen • Die Biographie der zweiten Lebenshälfte Das Buch gibt der oft verzweifelten Suche von Menschen nach Ethik und Spiritualität so etwas wie einen Grund. Es zeigt die Bedeutung des Göttlichen für ein gelingendes Leben und beschreibt die Traditionen und Antworten des Christentums, die es gibt für den Umgang mit krisenhaften Wendepunkten unseres Lebens. Ich habe lange nicht mehr eine so überzeugende und präsente Apologie des Christentums gelesen. „Wir Christen brauchen uns nicht zu verstecken.“

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