der Bauchnabel

von Matthias Biskupek 
3,0 Sterne bei1 Bewertungen
der Bauchnabel
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Wer 20 Jahre nach der Wende noch etwas übers Leben in der ehemaligen DDR erfahren will, dem empfehle ich dieses Büchlein.

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:3354000376
Sprache:Deutsch
Ausgabe:
Umfang:219 Seiten
Verlag:Mitteldeutsche erlag
Erscheinungsdatum:01.01.1986

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    gstvor 8 Jahren
    Kurzmeinung: Wer 20 Jahre nach der Wende noch etwas übers Leben in der ehemaligen DDR erfahren will, dem empfehle ich dieses Büchlein.
    Rezension zu "der Bauchnabel" von Matthias Biskupek

    Wer 20 Jahre nach der Wende noch etwas übers Leben in der ehemaligen DDR erfahren will, dem empfehle ich dieses Büchlein.
    "In diesem Buch geht es um eine junge Frau und einen jungen Mann, die sich rein zufällig treffen. Und aus einer Laune heraus eine Wette abschließen: kann man überall in unserem wohlgeordneten Land ein Unterkommen finden? Ein Dach überm Kopf für eine Nacht? Einfach so und einfach spontan? Sechs Tage lang kreuzen sie aufs Geratewohl durch die Gegend; quer durch ihre Heimat: Städte, Bäder, Straßen, Bahnhöfe, Wohnungen, Wartesäle, Berge, Kneipen.
    Da diese planmäßige Irrfahrt im Sommer stattfindet, könnte das eine "heitere Sommergeschichte" sein - wenn da unter Ulk und Blödelei, hinter skurrilen Situationen, satirischen Bemerkungen und kabarettistischem Klamauk nicht auch immer etwas Melancholie verborgen wäre. Das hat mit Liebe zu tun und Hassliebe, mit Provinz und Fernweh. So ist das Buch eine verblümte unterkühlte Liebeserklärung. An Land und Leute: Leute mit Sinn für Ironie", steht auf der vorderen Umschlagklappe.
    Ich habe mich beim Lesen köstlich amüsiert! Zumindest auf den ersten 100 Seiten. Dann wurde der Stil etwas langweiliger. Nein, nicht der Stil, sondern das Lesen des Stils. Trotzdem habe ich bis zum Schluss (219 Seiten)durchgehalten, ohne es zu bereuen.
    Nicht die Liebe zwischen Maria und Eumel hat mir geholfen, bei der Stange zu bleiben, sondern die Beschreibung des Lebens in einem "besonderen" Land, das es so nicht mehr gibt. Da ich die DDR nur von kurzen Besuchen bei meiner Oma kenne, gefielen mir die zahlreichen Beschreibungen, die auf humorvolle Weise alle meine Vorurteile bedienten.

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