Matthias Boll

 4.1 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Das Jahr mit den zwei Sommern, Das Koeberg Projekt und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Matthias Boll

Das Jahr mit den zwei Sommern

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 (6)
Erschienen am 28.07.2017
Das Koeberg Projekt

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Erschienen am 15.05.2018
Das Muthi

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Erschienen am 29.08.2016
Verbindung Y

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Erschienen am 09.12.2016

Neue Rezensionen zu Matthias Boll

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Rezension zu "Das Koeberg Projekt" von Matthias Boll

Das Koeberg Projekt: Ein Kriminalroman aus Südafrika
Wurm200vor 5 Monaten

Matthias Boll

Das Koeberg Projekt: Ein Kriminalroman aus Südafrika

Books on Demand


Autor: Matthias Boll (geb. 1971) ist promovierter Naturwissenschaftler mit einem großen Interesse an guten und logischen Krimis. Nach einem mehrjährigen beruflichen Aufenthalt in Südafrika hat er begonnen, selber Krimis zu schreiben, die - natürlich - in Südafrika spielen. Einem Land voller Widersprüche und Extreme, das damit eine ideale Kulisse für Verbrechen aller Art darstellt. Dabei lässt er die eigenen Erfahrungen geschickt in die erzählten Geschichten einfließen. (Quelle: Books on Demand)


Abraham ist obdachlos und wohnt in Südafrika auf einer Mülldeponie, wo er mit anderen Menschen in der gleichen Lage, den Moll nach brauchbaren Gegenständen durchsucht. Eines Tages beginnt Abraham in einem Abschnitt der Deponie zu suchen, wo sonst niemand sucht und das aus guten Grund. Abraham erhofft sich dort aber viele gute Gegenstände und wird auch schnell fündig. Er findet neben einer Dose mit ungewöhnlichem Inhalt, auch noch eine Leiche, die wohl schon länger unter all dem Müll zu liegen scheint. Von dieser Beobachtung erzählt Abraham jedoch niemanden. Einige Tage später beschäftigt Abraham sein Fund noch immer und er beschließt, ein weiteres Mal an die Stelle zu gehen, um auszuschließen, dass er alles nur geträumt hatte. Bei seinem zweiten Besuch muss er dann feststellen, dass weder der Behälter noch die Leiche zu finden sind.


Das Buch wird in 24 Kapiteln erzählt, wobei jede Kapitelüberschrift recht schlicht gehalten wurde. Allein die Angabe des Kapitels, verrät den Beginn eines neuen Kapitels. Der erste Buchstabe ist darüber hinaus, jeweils größer, als die folgenden, wodurch der Beginn des Kapitels nochmals hervorgehoben wird. Was beim Lesen sofort auffällt, ist die recht kleine Schrift, dies erfordert ein wenig mehr Konzentration beim Lesen und könnte bei dem ein oder anderen dafür sorgen, dass er das Buch langsamer als gewohnt liest.

Zu Beginn des Buches wird der Leser in die Charaktere eingeführt und bekommt, dank des detaillierten Schreibstils auch ein gutes Bild von eben diesen. Hier schafft es der Autor, den Leser zu erreichen, durch seine detaillierte Beschreibung der Umstände, in denen die Charaktere leben. Leider dauert es dann bis zum Ende, bis man einigermaßen die Erklärung für das bekommt, was der Leser zu Beginn gelesen hat. Hier hätte man entweder das Buch etwas kürzen sollen, oder aber die Geschehnisse besser ineinander verweben können. So verhält es sich auch in einigen Situationen, die dem Leser eventuell etwas fragwürdig vorkommen, da hilft nur weiterlesen, denn früher oder später versucht der Autor, all diese zu erklären. So kann die ein oder andere Situation dann auch noch für Überraschungen sorgen, auch wenn bei Weitem nicht alle dieser Überraschungen gelingen, da einige durchschaubar sind. Am Ende des Buches könnte sich dann auch noch ein Lächeln auf den Lippen zeigen (bei mir war es zumindest so), da es da um die Geschichte geht, die der Leser gerade in Händen hält (hier möchte ich nicht Spoilern, weshalb ich nicht genauer ins Detail gehe).


Cover: Das Cover ist von der Farbgestaltung eher dunkel und düster gehalten, wodurch es gut zum Inhalt des Buches passt, der auch eher dunkle Machenschaften behandelt.

Auf der Vorderseite sehen wir ein Gebäude, auf dessen Tür wir “Block B” lesen können. Außerdem sehen wir einen Blutfleck auf dem Boden. Mittig über das Cover zieht sich der recht große Titel des Buches, welcher sich durch die gewählte Farbe perfekt vom Hintergrund abhebt. Auch gibt der Titel einen Teil des Inhaltes wieder, da es dort um den Ort Koeberg geht. Ebenfalls kommt der Titel des Buches, 1:1 so im Buch vor. Der Titel hätte für meinen Geschmack, von der Gestaltung her, ruhig etwas kleiner gewählt werden können.

Die Rückseite des Covers wirkt dann schon einiges heller und zeigt einen Sonnenuntergang. Im Hintergrund lassen sich dabei noch einige Häuser erahnen.

Insgesamt ist das Cover keine große Überraschung und sticht in seiner Gestaltung nicht sonderlich heraus (es wirkt trostlos). Man kann mit viel Fantasie Dinge aus dem Buch darin erkennen, jedoch passt es nicht 100% zum Buch selbst. Hier könnte nochmals Hand angelegt werden.


Fazit: Ein Kriminalroman der sehr detailreich geschrieben ist und etwas Konzentration von Nöten ist. Leider gibt es wenig innovatives beim Lesen und der Autor bedient das typische Klischee vom Kampf der bösen Terroristen gegen die guten Agenten. Es gibt zwar einige Lichtblicke im Buch, leider halten diese sich in Grenzen. Wer jedoch Krimis oder Thriller mag und nicht auf der Suche nach etwas völlig Neuem ist, kann bei dem Buch ruhig zugreifen. Von mir gibt es solide 3/5 Sterne.


Klappentext: Auf einer Mülldeponie im südafrikanischen Bloemfontein wird die halb verweste Leiche eines Mannes entdeckt. Neben ihr liegt eine Metalldose mit mysteriösem Inhalt.

Zeitgleich lernt Wissenschaftler Frank Sattler im eintausend Kilometer entfernten Koeberg eine faszinierende Frau kennen. Bald muss er feststellen, dass sie eine erfindungsreiche Lügnerin ist. Der Direktor des örtlichen Kernkraftwerks, zu dem Sattler in geschäftlichem Kontakt steht, verhält sich feindselig und aggressiv. Warum? Sattler durchschaut erst spät die Zusammenhänge. Es geht in Wahrheit nicht um Lügen oder persönliche Anfeindungen, sondern darum, ein Inferno zu verhindern . . . (Quelle: Books on Demand)


Autor: Matthias Boll

Titel: Das Koeberg Projekt: Ein Kriminalroman aus Südafrika

Verlag: Books on Demand

Genre: Krimi

Seiten: 272

Preis: 9,99

Veröffentlichung: 2018

ISBN: 9783746067308


https://filme-buecher-mehr.de/

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Rezension zu "Das Koeberg Projekt" von Matthias Boll

Ein Thriller, bei dem es um alles geht...
Martins_Buecherboxvor 5 Monaten

Wissenschaftler Frank Sattler wird von seiner Firma Chemcons nach Südafrika versetzt, um sich um die afrikanischen Kunden zu kümmern und das Atomkraftwerk Koeberg für einen Auftrag zu gewinnen. Doch der Direktor des Atomkraftwerks verhält sich aggressiv gegenüber Sattler. Kurz nach dem Besuch im Atomkraftwerk verschwindet dann Sattlers Kollege Burkhard, doch die örtliche Polizei darf nicht nach im suchen. Nach einem Anruf in Deutschland wird klar : Irgendwas kann hier nicht stimmen. Als er dann auf die angebliche Investigativjournalistin Isabell triffft, die ihn ganz offensichtlich anlügt, wird schnell klar, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Sattler muss sich jetzt beeilen, denn sonst könnte es ein Inferno geben...

Zitat von Seite 85 : Nach diesem verstörenden Telefonat fiel es schwer, an etwas anderes zu denken als diesen merkwürdigen Anruf. Wie kamen die Leute im Auswärtigen Amt in Berlin auf dir Idee, ihm, einem kleinen Angestellten zehntausend Kilometer entfernt, vorzuschreiben, wo er hingehen sollte und wo nicht?
Rezension

Das Cover soll offenbar die Mülldeponie sein, auf der Teile des Romans spielen. Warum man gerade das für ein Cover nimmt, kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde das Cover nicht so schön. Wer sich außerdem noch den offiziellen Klappentext durchliest , wird eher dazu geneigt sein, nicht zum Buch zu greifen, da sich auch der Klappentext nicht besonders toll anhört. Also : Bei diesen Punkten muss ich leider ein Minus machen.

Im Buch geht es unter anderem um Spionage, Katastrophen, Atomkraftwerke, Lobbyismus (also alles sehr ernste Themen) und afrikanische Kunst. Dieser Themenwechsel verbindet sehr ernste Stellen mit total lustigen und aktuellen politischen Themen. Es geht unter anderem um die Unsicherheit von Kernkraftwerken, Lobbyismus in der Politik oder auch Rassismus gegenüber Schwarzen. Meistens werden diese Themen nur kurz angerissen, was ich sehr gut finde, da ich glaube, wenn in einem Thriller oder Krimi zu viele politische Themen vorkommen, dass das dann die Spannung zerstört. Wie gesagt war auch die Spionage vertreten, weswegen ich schon fast von einem Spionagethriller sprechen möchte. Wie sie vorhanden war, das müsst ihr schon selbst herausfinden und das Buch kaufen.

Das Buch spielt in Afrika, was teilweise und vor allem zum Schluss relativ wichtig ist. Die Plätze in Afrika werden schön beschrieben und genau so viel, dass die Beschreibungen nicht zu viel werden. Dann möchte ich nochmal kurz Werbung machen (für eine meiner Rezensionen). Falls ihr das Buch gelesen habt, lesen wollt oder mehr über Afrika erfahren wollt, schaut euch doch mal das hier
verlinkte Buch an.

Das Buch ist tatsächlich aus mehreren Sichten geschrieben. Einmal natürlich aus der Sicht des oben schon genannten Wissenschaftlers Frank Sattlers, dann Hillary, ein Mitarbeiter aus dem Atomkraftwerk, dann gibt es noch Abraham, ein Hilfsarbeiter aus Simbabwe und dann noch Danie. Frank Sattler war mit teilweise sehr sympathisch und teilweise fand ich ihn echt scheiße. Auf jeden Fall war er mal ein sehr interessanter und außergewöhnlicher Protagonist. Hillary hat, glaube ich, nur zwei Kapitel aus seiner Sicht. Er kommt später noch im Buch vor und spielt noch eine tragende Rolle, aber wissen wir nicht so viel über ihn, dass ich ihn jetzt beurteilen könnte. Abrahams Rolle in dem ganzen war mir bis zum Schluss nicht klar, also hier könnt ihr euch auf eine Überraschung freuen, die ich euch auf gar keinen Fall verrate. Danie ist der Antagonist. Wenn ein Kapitel aus seiner Sicht kommt, denkt man, man weiß jetzt, was er vorhat und in Wirklichkeit weiß man es gar nicht. Sehr gut ausgewählt.

Jetzt kommt der Schreibstil. Und hier kann ich den Autor nur loben. Matthias Boll hat einen sehr flüssigen Schreibstil mit einer sehr guten Spannungskurve. Mehr gibt es hierzu gar nicht zu sagen.

Zum Schluss noch ein Hinweis. Das Buch ist Teil einer Südafrika - Krimi - Reihe, von denen aber jeder Band in sich abgeschlossen ist. Das hier rezensierte Buch ist der vierte Band, aber der erste, den ich gelesen habe.

Fazit:
Insgesamt ein schönes und spannendes Buch, bei dem ich eine Kaufempfehlung für Fans von Krimi, Thriller oder Afrika aussprechen kann! Mit einem schönen Schreibstil, tollen Figuren und tollen Themen kann der Autor punkten. Nur bei Cover und Klappentext ist mir das Minus zu dick!

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Rezension zu "Das Koeberg Projekt" von Matthias Boll

Sehr tolles buch
leoseinevor 7 Monaten

Spannender und fesselnder Krimi

Verlag: Books on Demand

Seitenanzahl: 272

Zitat aus dem Buch:

" Du bist eine was?"

Sattler hatte sich vorgebeugt und war halb aufgestanden. Er war mindestens genauso erstaunt wie entrüstet. " Du willst mich auf den Arm nehmen!"

Klappentext:

Auf einer Mülldeponie im südafrikanischen Bloemfontein wird die halb verweste Leiche eines Mannes entdeckt. Neben ihr liegt eine Metalldose mit mysteriösem Inhalt.
Zeitgleich lernt Wissenschaftler Frank Sattler im eintausend Kilometer entfernten Koeberg eine faszinierende Frau kennen. Bald muss er feststellen, dass sie eine erfindungsreiche Lügnerin ist.
Der Direktor des örtlichen Kernkraftwerks, zu dem Sattler in geschäftlichem Kontakt steht, verhält sich feindselig und aggressiv. Warum?
Sattler durchschaut erst spät die Zusammenhänge. Es geht in Wahrheit nicht um Lügen oder persönliche Anfeindungen, sondern darum, ein Inferno zu verhindern . . .

Das Cover:

Leider gefällt mir das Cover gar nicht. Denn es passt irgendwie nicht zur Geschichte oder zu einem Krimi. Es sieht etwas trostlos aus und ist meinen Augen kein richtiger Hingucker.

Mein Fazit:

Ein toller Krimi wo auch viel wahrheit hinter steckt. Ich tauchte in die Welt ein von Sattler und allen anderen. Es wurde sehr gut geschrieben. Spannend und auch sehr flüssig. Jede einzelne Szene wurde sehr gut geschrieben worden. Oft habe ich rätseln müssen wer wirklich ein Freund ist. 

Es blieb bis zum Ende hin Spannend aber alle Fragen wurden beantwortet und es war ein grandioses ende gewesen.

Von mir gibt es 5 von 5 Sterne

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar bekommen. Es hat nicht meine Meinung beeinflusst.

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Gespräche aus der Community

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Herzliche Einladung zu einer Leserunde zu meinem neuen Krimi

Verbindung Y

Der Techno-Thriller spielt im Südafrika der Gegenwart.



















Inhalt

»Marisha, das ist sehr wichtig. Denk genau nach. Gibt es in dieser Firma tatsächlich keinen einzigen Geschirrspüler?«
»Nein«, sagte sie zögernd. »Warum?«
Sattler war eine Spur blasser geworden, als er sagte: »Weil ich jetzt weiß, was mit Burns' Leiche passiert ist.«
Anfangs klingt es wie ein Routinejob: Wissenschaftler Frank Sattler wird als Produktionsleiter in eine Chemiefabrik in das südafrikanische Nelspruit versetzt.
Aber irgendetwas stimmt dort nicht. Durch einen mysteriösen Unfall wird einer seiner Mitarbeiter beinahe getötet. Kurz darauf verschwinden zwei weitere Menschen spurlos und ohne erkennbaren Grund. Einer der beiden ist Sattlers äußerst unbeliebter Chef. 
Sattler und seine Kollegin Stefanie decken auf der Suche nach ihm unglaubliche Machenschaften auf - und befinden sich plötzlich selbst in Lebensgefahr ...
Können sie im allerletzten Moment eine Katastrophe verhindern?

Leseprobe

http://www.seite-99.de/verbindung-y/

Wie könnt Ihr Euch bewerben?

Da der Roman in Südafrika spielt, sagt mir doch, was ihr mit dem Kontinent verbindet. Ich freue mich auf Eure Bewerbungen. 

Nach dem Start der Leserunde werde ich gerne jeden Abend Eure Fragen beantworten.
Bitte gebt bei der Bewerbung für die Leserunde an, ob Ihr das Buch als Print, als ePub oder für das Kindle haben möchtet.
Am Ende der Leserunde bitte ich um eine ehrliche Bewertung in einem Blog, auf Amazon oder hier auf Lovelybooks.


Viel Glück und eine spannende Unterhaltung!


Gruß
Matthias
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Matthias Boll wurde am 27. Juli 1971 in Frankfurt am Main (Deutschland) geboren.

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