Matthias Brandt

 4.1 Sterne bei 204 Bewertungen
Autor von Raumpatrouille, Blackbird und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Matthias Brandt

Schriftsteller, Hörbuchsprecher und Schauspieler: Matthias Frederik Brandt, geboren am 07. Oktober 1961, ist der jüngste Sohn des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt. Er studierte Schauspiel in Hannover an der Hochschule für Musik und Theater. 

Er gehörte den Ensembles verschiedenster Theater in ganz Deutschland an und ist seit 2000 auch im Fernsehen zu sehen. Für seine Darstellungen in Filmen wurde er mehrfach ausgezeichnet und ist auch als Hörbuchsprecher bekannt und beliebt. 

Sein offizielles Debüt als Autor gab er 2016 mit seinem Roman "Raumpatrouille", der an Matthias Brandts Kindheit orientiert ist. Brandt ist verheiratet und hat eine Tochter.

Neue Bücher

Raumpatrouille

 (8)
Erscheint am 26.08.2020 als Hörbuch bei tacheles!.

Alle Bücher von Matthias Brandt

Cover des Buches Raumpatrouille9783462053739

Raumpatrouille

 (101)
Erschienen am 12.09.2019
Cover des Buches Blackbird9783462053135

Blackbird

 (71)
Erschienen am 22.08.2019
Cover des Buches BlackbirdB07VK6KX4C

Blackbird

 (19)
Erschienen am 22.08.2019
Cover des Buches Raumpatrouille9783864846694

Raumpatrouille

 (8)
Erscheint am 26.08.2020
Cover des Buches Blackbird9783864846175

Blackbird

 (5)
Erschienen am 22.08.2019

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Neue Rezensionen zu Matthias Brandt

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Rezension zu "Blackbird" von Matthias Brandt

Von Freundschaft, Liebe und dem Loslassen
Kapitel94vor einem Monat

Vor Kurzem haben sie noch zusammen Fußball gespielt, jetzt liegt Bogi im Krankenhaus und ist sterbenskrank. Wie kann das sein? Wie kann sich ein junges Leben innerhalb kürzester Zeit so verändern? Das fragt sich auch Bogis bester Freund Motte, der von nun an auf sich allein gestellt ist. Zwar hat er noch seine anderen Freunde Walki und Jan, doch das ist einfach nicht das Gleiche. Noch dazu hat es ihm Jacqueline wirklich angetan und Motte bringt den Mut auf, sie um ein Date zu bitten. Die Liebe kommt und geht, Motte lernt neue Leute kennen, denkt an alte Zeiten zurück und weiß nicht, wie er damit umgehen soll, dass sein Leben weitergeht, während das seines besten Freundes ein Ende nimmt.


In Blackbird wird Motte vor die bisher größte Herausforderung gestellt: sich alleine durchschlagen. Nicht nur die plötzliche Krankheit Bogis stellt für ihn eine Veränderung dar, auch das erste Verliebtsein, der erste Joint, das erste Mal richtig betrunken sein, sind wichtige Einschnitte in Mottes Leben. Doch womit er gar nicht zurecht kommt ist, dass er all diese Erfahrungen ohne seinen besten Freund machen muss. Wie geht man als Teenager mit dem Tod um? Noch dazu, wenn man ihn direkt vor der Nase hat? Motte und Bogi scheinen sich in dieser Zeit von einander zu entfernen, es gibt immer weniger, das sie miteinander teilen können – schließlich findet Bogis Leben jetzt im Krankenhaus statt. Schafft es Motte, der Wahrheit ins Auge zu sehen oder wird ihn seine Ignoranz daran hindern, sein eigenes Leben zu genießen?


Von Blackbird hatte ich mir sehr viel erhofft, doch leider konnte es mich nicht zu hundert Prozent fesseln. Geschrieben aus Mottes Sicht, hat der Autor versucht, die Gedanken eines Teenagers wiederzugeben, doch mich konnte das leider nicht überzeugen. Immer wieder gibt es Gedankensprünge, die von der eigentlichen Handlung abschweifen und den Leser teilweise unnötig verwirren. Obwohl der Jugendroman sofort in die lebensverändernde Nachricht von Bogis Krankheit einsteigt und damit eine gewisse Spannung erzeugt, fällt diese in den nächsten Kapiteln wieder ab. Motte versucht, sich alleine durchs Leben zu schlagen, doch seine Gleichgültigkeit überträgt sich dabei auch etwas auf den Leser. Das Ende von Blackbird hat mir wiederum sehr gut gefallen. Das eigentliche Thema des Buches wird hier noch einmal gezielt aufgegriffen und auch Mottes Gedanken wirken sortiert und erwachsener. Mir hat die Message „Wie gehe ich damit um, dass mein eigenes Leben weitergeht, während das meines Freundes ein Ende nimmt“ gefallen, zwar geht sie in der Mitte von Blackbird etwas verloren, doch zum Ende hin wird sie erneut thematisiert und in den Mittelpunkt gestellt.

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Rezension zu "Raumpatrouille" von Matthias Brandt

Ausflug in die Vergangenheit der 70er Jahre!
Claudia107vor 2 Monaten

Dieses Hörbuch besteht aus 3 CD's, hat eine Lauflänge von 3 Stunden, 16 Minuten (ungekürzte Lesung) und wird von dem Autor Matthias Brandt höchstpersönlich vorgetragen. Das hat er auch wirklich richtig gut gemacht, denn er weiß auch am allerbesten was er wann besonders betonen muss.

Matthias Brandt erzählt hier von seiner Kindheit als jüngster Sohn des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt, die auch oder trotzdem relativ normal abgelaufen ist. Wir werden hier zurückversetzt in die 70er Jahre von Matthias Gedankenspiele, Phantasie und Erlebnisse. Sein Vater schneidet bei diesen Erzählungen nicht wirklich gut ab, bei mir kommt er eher unsympathisch rüber.

Für alle die in den 70er Jahren großgeworden sind kann ich es wirklich empfehlen, ich habe mich auf jeden Fall zurückversetzt gefühlt und war viel am Schmunzeln, aber Matthias Brandt Erzählungen und Ausschmückungen sind einfach manchmal zu köstlich!

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Rezension zu "Raumpatrouille" von Matthias Brandt

Nicht ganz den Erwartungen entsprechend
Duffyvor 3 Monaten

Es gibt kaum noch jemanden, der nicht weiß, dass der beliebte Schauspieler Matthias Brandt der Sohn des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt ist. So ist es natürlich auch für den Verlag leicht, Werbung für ein Buch machen zu können, das normalerweise gar nicht ins Programm gekommen wäre, wenn man ehrlich ist. Damit ist jetzt nicht der Promibonus gemeint, oder das Brand nicht schreiben kann. Das kann er nämlich und zwar sehr gut, sehr authentisch und in einem schönen und warmen Stil, der das Lesen durchaus angenehm macht. Gemeint ist vielmehr der Inhalt, denn Brandt erzählt Geschichten aus seiner Kindheit und auf dem Weg zum Jugendlichen, die nun mal von anderen Rahmenbedingungen geprägt war, als ein „normales“ Leben, denn natürlich brachte es der Status des Vaters mit sich, dass sich die Familie dem politischen Amt und seinen Begleiterscheinungen anpassen musste. Man sollte hier aber nicht unterstellen, dass der Junge Matthias darunter gelitten hat. Die temporäre Fremdheit zum Vater, durch dessen Zeitmangel verursacht, ist nicht bedrohlich, sondern einfach nur anders und Brandts „Abenteuer“ lassen nie vermuten, dass er vor irgendwelchen psychischen Schwierigkeiten stand. Aber gerade die Episoden, die der Autor erzählt, sind dann doch nicht so aufregend, es sind ganz normale Kindheitserlebnisse, nur in einem anderen Kontext. Und das ist der Unterschied, das hätte bei einem „normalen“ Autoren ohne diesen Background wahrscheinlich für eine Veröffentlichung nicht gereicht. Das sagt nichts über die Qualität des Inhalts aus.

Da Matthias Brandt gerade im Fernsehen sehr präsent ist, hört man beim Lesen seine Stimme und kann sich auch vorstellen, wie er bei der einen oder anderen Passage das Gesicht zu einem sich erinnernden Lächeln verzieht.

Mittlerweile ist der erste Roman des Schauspielers/Schriftstellers erschienen und man darf gespannt sein, wie er mit dieser Form umgeht.

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Gespräche aus der Community

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Hallo,

von Zeit zu Zeit sehe ich all meine Bücher durch und versuche dann auszusortieren und mir einen Überblick zu verschaffen. Ich merke, dass es mir zunehmend keine "Freude bereitet" zu viele ungelesene Bücher zu Hause zu haben. Denn irgendwie greife ich nur ganz selten nach den Büchern, die schon hier stehen und lese stattdessen die ganz neuen. Ideal wäre es also wohl in meiner Vorstellung, wenn ich einfach nur noch bei Bedarf 1-2 neue Bücher kaufen und direkt lesen würde. Nun kommt das große ABER: 

Ich habe gestern abend alle ungelesenen Bücher aus dem Regal geholt, genau angesehen und überlegt. Am Ende hatte ich 3 Stapel: 1. Definitiv behalten, 2. Anlesen und dann entscheiden, 3. Definitiv weggeben

Leider war der Stapel Nr. 3 dann am Ende mit 37 Büchern verhältnismäßig klein, Stapel 1 immerhin etwas kleiner als Stapel 2. Zugleich habe ich nun ein Problem - so viele Bücher kann ich einfach nicht anlesen und so entscheiden.

Deshalb dachte ich mir, vielleicht möchtet ihr mir bei der Entscheidung helfen? Ich hänge euch mal ein Fotos der Bücher an, bei denen ich unsicher bin, ob ich sie behalten möchte. Kennt ihr etwas davon? Und was würdet ihr sagen - behalten oder weggeben? Eine Begründung für eure Entscheidung wäre natürlich spannend. Falls die  Bücher auf den Fotos nicht gut genug zu erkennen sind, hänge ich sie euch an.

Ich bin es auch ein bisschen leid, Bücher zu lesen, die mich nicht völlig begeistern. Leider werde ich immer anspruchsvoller und somit ist die Chance, ein echtes Highlight zu entdecken, immer geringer. Aber vielleicht verbirgt sich hier ja doch das ein oder andere.

Ich bin gespannt, was ihr sagt!

PS: Die GEO-Zeitschriften dürfen ignoriert werden ;-)

98 Beiträge
Zum Thema
Cover des Buches Blackbirdundefined

Der 15-jährige Morten, genannt Motte, ist nach einem Anruf hin-und hergerissen zwischen der Möglichkeit des Todes und der Möglichkeit der Liebe. Gewinne eines von 25 Büchern oder eines von 25 Hörbüchern von "Blackbird".

Ein Roman voll komisch-tragischer Wendungen, indem der Protagonist seiner außer Kontrolle geratenen Welt mit Mut, scharfem Blick und trockenem Witz ins Gesicht blickt.  

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223 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Matthias Brandt wurde am 07. Oktober 1961 in Berlin (Deutschland) geboren.

Matthias Brandt im Netz:

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