Morten strengt sich altersentsprechend für die Schule nicht besonders an, erlebt die Trennung seiner Eltern und geht die erste „Beziehung“ ein – allerdings nicht mit seiner ersten großen Liebe, die ihn bei einem gemeinsamen Kinobesuch beschämt und ist er dabei, seinen besten Freund an den Krebs zu verlieren.
Ich habe das Buch von Freunden empfohlen bekommen, die auf einer Lesung des Autors gewesen sind. So weiß ich auch, dass es sich um den Sohn des ehemaligen Bundeskanzlers handelt.
Ihm ist eine berührende Geschichte aus der Jugendzeit gelungen, die zwar den drohenden Tod im Fokus hat, aber trotzdem nicht eine gewisse Leichtigkeit und ihren Humor verliert. Natürlich zeichnet sich Morten nicht unbedingt dafür aus, über seine Gefühle zu reden, doch er beschreibt sie (soweit der Roman autobiografische Züge aufweist), wovon ich eigentlich ausgehe. Ich bin in einer ähnlichen Zeit jugendlich gewesen und vieles, was vom zeitlichen Rahmen her beschrieben wurde, kam mir sehr vertraut vor.
Hatte gewisse Einstiegsschwierigkeiten, doch der Handlungsbogen steigert sich aus meiner Sicht bis zum Schluss hin nochmals so, dass ich nun doch gerne den 5. Stern vergebe.
Die besondere Buchgröße empfand ich als drollig.
Fazit: Leichtigkeit trotz schwerer Themen – Ein bewegendes Jugendporträt























