Matthias Brandt Raumpatrouille

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Inhaltsangabe zu „Raumpatrouille“ von Matthias Brandt

Streifzüge im Astronautenkostüm
Dieses Buch ist eine herrliche Überraschung: Matthias Brandt zeigt mit seinem literarischen Debüt, dass er nicht nur ein herausragender Schauspieler, sondern auch ein bemerkenswerter Autor ist.
Die Geschichten in Matthias Brandts erstem Buch sind literarische Reisen in einen Kosmos, den jeder kennt, der aber hier mit einem ganz besonderen Blick untersucht wird: der Kosmos der eigenen Kindheit. In diesem Fall einer Kindheit in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts in einer kleinen Stadt am Rhein, die damals Bundeshauptstadt war. Einer Kindheit, die bevölkert ist von einem manchmal bissigen Hund namens Gabor, von Herrn Vianden, mysteriösen Postboten, verschreckten Nonnen, kriegsbeschädigten Religionslehrern, einem netten Herrn Lübke von nebenan, bei dem es Kakao gibt und dem langsam die Worte ausgehen. Es gibt einen kauzigen Arbeitskollegen des Vaters, Herrn Wehner, einen Hausmeister und sogar einen Chauffeur, da der Vater gerade Bundeskanzler ist. Erzählt wird von komplizierten Fahrradausflügen, schwer bewachten Jahrmarktsbesuchen, monströsen Fußballniederlagen, skurrilen Arztbesuchen und von explodierenden und ebenso schnell wieder verlöschenden Leidenschaften wie z.B. dem Briefmarkensammeln. Nicht zuletzt lesen wir von gleichermaßen geheimnisumwobenen wie geliebten Eltern und einer Kindheit, zu der neben dem Abenteuer und der Hochstapelei auch Phantasie, Gefahr und Einsamkeit gehören. Ein Buch, das man nicht vergessen wird.

Kurze Episoden aus der ehemaligen Bundeshauptstadt und gleichzeitig meiner Geburtsstadt. Kurzweilig, aber nicht herausragend!

— kirsebaer

Es ist keine literarische Reise, sondern Fragmente von Episoden, von einer gemeinsam erlebten Zeit.

— schokoloko29

Humorvolle Erzählungen über eine Kindheit - in der der Vater zufälligerweise Bundeskanzler war.

— Corsicana

Authentische, lustige, berührende Episoden aus einer Kindheit

— Lilith79

Ganz nett

— Campe

Wunderbares Bild einer Kindheit und seiner Bewohner.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Sorry, hat mich nicht umgehauen. Hätte gerne etwas mehr von Willy Brandt erlebt.

— prueher

Hat leider meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllt! Teilweise ganz nett, aber nicht mehr.

— hexhex

Die Geschichten sind ganz unterhaltsam, leider konnte mich das Buch nicht richtig überzeugen.

— leserattebremen

Mal traurig, mal witzig und durchaus auch sehr befremdlich - Geschichten aus einer nicht ganz so normalen Kindheit um 1970. Lesenswert!

— Antonella

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  • Raumpatrouille

    Raumpatrouille

    Buecherschmaus

    26. July 2017 um 22:01

    Eine Kindheit in der alten Bonner Republik. Einige Autoren haben sich schon daran begeben, über eine solche zu schreiben, und besonders diejenigen LeserInnen, die selbst in den Sechziger und Siebziger Jahren großgeworden sind, werden dabei immer wieder auf eine leicht verklärte Zeitreise geschickt. Teewurst und Fürst-Pückler Eis, Kassettenrekorder und Telefone in Brokathülle, James Last und Ricky Shane, Wim Thoelke und Günter Netzer – wen überfällt da nicht dieses besondere Gefühl, das eine Mischung aus träg, langweilig, aber auch irgendwie schön wohlig war. Und das wohl weniger ein Zeitgefühl, denn es blendet überwiegend die negativen Vorkommnisse aus, als ein Gefühl der Kindheit war. Das Gefühl einer noch weitgehend unverplanten, nicht so eng vertakteten Kindheit.Und so fährt auch der Protagonist in „Raumpatrouille“ mit seinem Bonanzarad durch die Seiten und lässt die Zeit auf wundersame Weise wiederauferstehen.Es ist unzweifelhaft ein autobiografischer Blick, der hier von Matthias Brandt geworfen wird. Auch wenn „Raumpatrouille“ alles andere geworden ist, als ein Buch, das Einblick in das Leben der Kanzlerfamilie Brandt gewähren will oder gar in irgendeiner Form mit der Familie, speziell dem berühmten Vater abrechnen möchte. „Der Mann im Fernsehen war für mich eine Fiktion.“Zwar ist Willy Brandt quasi als Hintergrundmusik im ganzen Buch präsent, aber eben eher als eine große Abwesenheit. Als Abwesenheit, die jedoch weniger schmerzt, als als gegeben hingenommen wird. Hier schaut jemand ohne Bitterkeit, ein wenig versonnen, geradezu staunend manchmal und leicht spöttisch auf seine Kindheit zurück, die so gar nicht „normal“ war, obwohl das Kind sich gerade das oft gewünscht hätte.So wächst er auf in der großen Villa mit Park am Venusberg, umgeben von Wachleuten, mit denen er ein überwiegend freundschaftlich-familiäres Verhältnis pflegt, viel allein oder mit Erwachsenen, zum Beispiel dem ziemlich vertrottelten alten Nachbarn, mit dem sich wunderbar Kakao trinken lässt und der der alte Bundespräsident Heinrich Lübke ist, von seiner Frau liebevoll „Heini“ gerufen. Oder er fährt mit seinem Vater und dessen Kollegen Herbert Wehner im Park Fahrrad, ein Treffen, das als Versöhnung zwischen den beiden Kontrahenten gedacht, mangels der fahrpraktischen Kenntnisse Brandts aber als Desaster endete – Willy „kenterte“ im Karottenbeet.„Raumpatrouille“ enthält auch solche Anekdoten, die durch ihre berühmten Protagonisten natürlich eine besondere Note bekommen, sie sind aber niemals voyeuristisch oder gar wichtigtuerisch und außerdem eher eine Randerscheinung, und ganz sicher nichts für ein Geschichtsbuch. Denn: „Alles, was ich erzähle, ist erfunden. Einiges davon habe ich erlebt. Manches von dem, was ich erlebt habe, hat stattgefunden.“hat Matthias Brandt dem Erzählten vorangestellt.Viel wichtiger als Biografisches auszubreiten, ist ihm, ein Gefühl für Kindheit im Allgemeinen und eine Kindheit in dieser speziellen Zeit zu vermitteln. Einer Zeit, die Kindern vielleicht einfach mehr Raum und vor allem Zeit ließ als die heutige. Und so verbrachte der kleine Protagonist eben viele Stunden in seinen Fantasien, seinen Gedanken und Träumen, schuf sich in seinem familiären Schutzraum, der ohne Zweifel da war, besonders die Mutter Rut taucht immer wieder als liebender, verlässlicher Ruhepunkt auf, kleine Fluchten, erkennt aber auch eigene und äußere Grenzen, zum Beispiel als ihn einmal, die Waffe eines Wachmanns war ihm zufällig in die Hand gekommen, eine unbändige Wut packt. Das Erschrecken über sich selbst hat Matthias Brandt in die erste seiner insgesamt 14 Geschichten gepackt, die zusammen dieses Buch bilden. Impressionen einer Kindheit. In einer anderen Geschichte entgeht die Villa nur knapp einem Brand, als der Protagonist eine Zaubernummer übt. Sicher hat die Mondlandung von 1969, die jeden, der sie bewusst erleben konnte, nachhaltig geprägt hat, einen Einfluss auf den Titel genommen, sicher auch die gleichnamige Fernsehserie, er ist aber auch ein schönes Bild für die Art, wie Matthias Brandt an seine Kindheitserinnerungen herangeht. Wie in eine ferne Galaxie, wie auf Streifzug bewegt er sich durch seine frühen Jahre.Matthias Brandt bleibt immer im Horizont seines kindlichen Ichs, das so um die 8-10, selten auch etwas älter ist. Eine genaue Datierung fehlt. Er ist aber nicht gefangen in diesem Kind, sondern schaut, wenn auch ohne besserwisserische Kommentare oder Psychologisierungen, auf diese zurück. Er tut das tastend, manchmal fast ein wenig zweifelnd, zurückgenommen, fast fragil, ausgesprochen achtsam und neugierig. Auch Selbstironie blitzt immer wieder durch. Sprachlich ist das Buch klar und stilistisch elegant.Stellt man das berühmte Personal einmal beiseite, mögen die einzelnen Geschichten in ihrer Lakonie vielleicht etwas fast Belangloses haben. Stellt man sie aber in einen atmosphärischen Zusammenhang, liest sie vielleicht noch zusammen mit ihrem „Soundtrack“ – der befreundete Musiker Jens Thomas, mit dem Matthias Brandt auch auf Lesereise ging, veröffentlichte in enger Zusammenarbeit die CD „Memory Boy“, die praktisch die zweite Hälfte eines Projekts bildet – dann ergeben sie bei aller Lakonie ein zauberhaftes Porträt einer besonderen Kindheit, die doch in Vielem eben auch eine ganz normale, typische Kindheit war. Aber ganz beiseitelassen kann man die berühmten Familienmitglieder ja doch nicht. Und so wird das letzte Kapitel, das eine große, wenn auch sehr leise Liebeserklärung an den Vater ist, besonders eindrücklich. „Ich schaute auf das zu große, weiße Haus, in dem wir uns immer so leicht verpassten. Hier wollte ich sein. Bei ihnen. Für mich. Nirgendwo sonst."

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    • 4
  • Humorvolle Erzählungen über eine Kindheit als Kanzlerkind

    Raumpatrouille

    Corsicana

    03. July 2017 um 12:29

    Ein Mann erinnert sich an seine Kindheit. An frühe Berufswünsche (Astronaut oder Briefträger), an frühe Misserfolge (als Torhüter), an Übernachtungen bei Schulfreunden (bei anderen ist es immer interessanter), an seinen Hund, an Urlaube in Norwegen und an seine Eltern.Soweit so normal. Und gerade für Menschen, die in den 70ern Kind waren (wie ich) eine nostalgische Reise in die Vergangenheit.Das Kind allerdings ist Matthias Brandt, Schauspieler. Und sein Vater war Willy Brandt, damals Bundeskanzler. Und das Elternhaus war eine Villa auf dem Bonner Venusberg. Wahrscheinlich wäre das Buch nicht so schnell so hoch in die Bestsellerlisten geklettert, wenn es nicht über die Kindheit eines Kanzler-Kindes erzählen würde.Aber dann hätten viele Leser etwas verpasst.Das Buch erzählt sehr humorvoll und liebevoll, dass Kinder das Leben so nehmen, wie es ist.  Und das Kind findet es eher peinlich, dass der Vater nie selbst Auto fährt - sondern immer von Chauffeuren gefahren wird. Und beim Schulfreund ist der Fernsehabend bei Schnittchen und Gürkchen so viel lustiger als Zuhause, wo sich nur die Mutter manchmal erbarmt und mitschaut bei Wim Toelke.Und das Briefmarken-Sammeln wird für das Kind auch schnell uninteressant. Denn fast alle Marken zeigen entweder Heinrich Lübke (das ist der Mann, der in einem Haus hinter dem Garten wohnt und zu dem das Kind hin und wieder zum Schokolade trinken geht) oder Gustav Heinemann  (den kennt das Kind auch). Und wo sind die exotischen Marken aus exotischen Ländern?Matthias Brandt wird dieses Buch gemeinsam mit dem Musiker Jens Thomas zu einer Wort-Gesamt-Musik-Collage verarbeiten. Auf die Aufführung freue ich mich jetzt schon.

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  • Kanzlerkind

    Raumpatrouille

    Ginevra

    12. May 2017 um 19:58

    Gleich mal vorweg: Matthias Brandt ist schon lange einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler und Hörbuchsprecher, und das, bevor ich wusste, dass er der jüngste Sohn eines meiner Idole ist! Willy Brandt habe ich noch live erlebt.Da mich also beide - Sohn und Vater - sehr interessieren, habe ich mich sehr auf diese Kurzgeschichtensammlung gefreut.Matthias Brandt berichtet Erlebnisse, die manchmal sogar tatsächlich "stattgefunden haben", über seine Ausnahmekindheit inmitten von Leibwächtern und Dienstboten, mit Cordhose und Spielzeugpistole, oft ziemlich einsam, aber immer neugierig und aufgeweckt. Sein bester Freund ist sein persönlicher Leibwächter, der Hund Gabor, der auch gerne mal friedliche Besucher beißt, aber immer flauschig und weich an seiner Seite ist. Der kleine Matthias sieht die Mondlandung im Fernsehen und verwandelt sich wochenlang in einen Astronauten auf "Raumpatrouille", und entdeckt vielleicht schon damals sein Talent, in fremde Rollen zu schlüpfen.Die Begegnungen mit seinem Vater, der zu dieser Zeit Bundeskanzler ist, sind sehnsuchtsvoll, vorsichtig, und immer respektvoll; der stets rauchende Vater ist fast immer geistesabwesend, aber manchmal gibt es doch kleine Highlights - Vorlesestunden, oder eine legendäre missglückte Fahrradtour mit dem Parteigenossen und Dauerrivalen Herbert Wehner.Mir hat sehr gut gefallen, dass der Schwerpunkt nicht auf der Vater-Sohn-Beziehung liegt - auch sonst gibt dieses Büchlein Einblicke in die Kindheit der 70-er, die mich sehr berührt haben. Brandt schildert z.B. seinen Religionslehrer, der kriegsversehrt war und viele bewegende Geschichten aus dem 2. Weltkrieg erzählte (genau wie meiner). Viele Episoden haben mich zum Nachdenken gebracht, z.B. die Geschichte einer Art sado- maso- Freundschaft zu einem Nazi-Sprössling ("Dein Vater ist ein Volksverräter!")-(ob Papa Willy davon wusste??).Mache Geschichten haben mich richtig umgehauen, andere fand ich noch "ausbaufähig", was den Spannungsbogen oder die Sprache betrifft.Matthias Brandt hat auf jeden Fall literarisches Talent, und ich hoffe sehr, dass er mit nicht nur als Polizeiruf-Kommissar, sondern auch als Literat erhalten bleibt!"Raumpatrouille" ist eine heiter- melancholische Kurzgeschichtensammlung, die sehr schön geschrieben ist. 4 von 5 Sternen!

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  • Authentische, lustige, berührende Episoden aus einer Kindheit

    Raumpatrouille

    Lilith79

    30. April 2017 um 23:29

    "Raumpatrouille" ist ein übersichtliches (ich glaube es sind knapp 200 Seiten) Buch mit Kindheitserinnerungen des bekannten Schauspielers Matthias Brandt, dem jüngsten Sohn des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt. Dadurch bedingt handelt es sich bei den episodenhaften Erzählungen einerseits natürlich nicht um Eindrücke einer "ganz normalen" Kindheit, andererseits aber doch, denn vieles was dem jungen Erzähler passiert und was er fühlt, wird wohl jedem der sich noch an seine Kindheit erinnert vertraut vorkommen. Hier fand ich vor allem beeindruckend, dass der Autor wirklich toll rüberbringt wie man als Kind oftmals gefühlt hat, das hat sich für mich sehr authentisch angefühlt. Trotzdem gibt es natürlich Besonderheiten, die ständige Präsenz von Personenschützern (und anderen Bediensteten), das Leben in einem durch einen Wachdienst abgeschirmten Haus und das doch etwas distanziert wirkende Verhältnis zu einem mächtigen aber vielbeschäftigten und etwas unerreichbaren Vater. Das Buch hat hierbei keine lineare Erzählweise, sondern schildert verschiedene Episoden, teils mit ganz normalen banalen Kindheitsereignissen (wie einer missglückten Karriere als Fußballtorwart), teils mit wirklich humorvollen und lustigen Episoden und teils mit ernsthafteren und nachdenklichen Tönen. Es ergibt sich das Gesamtbild einer Kindheit, die einerseits ganz normal und glücklich wirkt, andererseits auch einige Schwierigkeiten hinter der Fassade durchscheinen lässt. Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen, den Schreibstil finde ich auch sehr gut gelungen und humorvoll. Allein durch die Sprunghaftigkeit und den geringen Umfang bleiben die Einblicke ein bisschen an der Oberfläche.  

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  • Die 60er als Kind im Stil von Alfons Zitterbacke

    Raumpatrouille

    dominona

    15. March 2017 um 17:18

    Am meisten amüsiert hat mich die Geschichte über das Fahrrad fahren mit dem Vater. Ansonsten befremden mich die Geschichten eher, weil der Vater ein hohes Tier war und die Kindheit deshalb so gefühlt unwirklich verlief. Eine Geschichte hat mich auch sehr unangenehm berührt, weil ich solche Art von "Freundschaft", wie sie hier beschrieben wird nicht verstehe.Der Stil hat mir allerdings sehr gefallen, weil er mich an die Alfons Zitterbacke-Romane erinnert hat.Insgesamt ist die Geschichtensammlung in Ordnung, aber nichts Besonderes.

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  • Einfühlsame Geschichten aus der Kindheit

    Raumpatrouille

    UteSeiberth

    28. January 2017 um 15:18

    Matthias Brandt schildert in diesen Geschichten seiner Kindheitals sein Vater Bundeskanzler war.Sie spielen in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts und Matthias Brandt trifft meines Erachtens den Blickwinkel und die Perspektive eines Kindes gut.Sein bester Spielgenosse ist sein Hund Gabor und er kommt auch zweimal mit damaligen Politikern zusammen,die in der Nachbarschaft wohnen und beobachtet seine damalige Umwelt sehr genau.Er stellt auch einiges an, aber das macht diese Lektüre sehr erfrischend und unkompliziert,eben aus der Sicht eines Kindes.Mal sehen, ob weitere Bücher folgen werden!

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  • "Raumpatrouille" von Matthias Brandt

    Raumpatrouille

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. January 2017 um 13:23

    Autor: Matthias BrandtTitel: RaumpatrouilleGattung: Roman, Erzählung, KindheitsgeschichtenErschienen: 2016Gelesene Ausgabe: Kiepenheuer und Witsch, 2016ISBN: 978-3-462-04567-3Gelesen auf: DeutschGelesen im: Januar 2017   Zum Buch:Der Schauspieler Matthias Brandt, Sohn des ehemaligen Bundeskanzlers Willi Brandt, schrieb vergangenes Jahr sein erstes Werk "Raumpatrouille" und wurde gleich für den deutschen Buchpreis nominiert. Darin erzählt er von seiner Kindheit in Bonn, seine Kindheit als Sohn des Bundeskanzlers. Der Erzählband bietet einen Einblick in den Kosmos seiner Kindheit, über die skurilen Figuren die sein Umfeld bevölkern und der für ein Kind ungewöhnlichen Umgebung. Es kreuzen sich familiäre Problemstellungen wie die scheinbar schlechte Ehe seiner Eltern und die ständige Abwesenheit seines Vaters, mit Träumen und Sorgen eines Heranwachsenden. Das Buch bietet einen wunderbaren Einblick in das Leben eines Kindes und hat mir gut gefallen, auch wenn sprachlich noch ein wenig mehr drin wäre.   Eine der LieblingsstellenZitat: "Im Park begegnete ich Gabor, gab ihm das Teewurstbrot und schaute mir an, wie er es mit Zähnen und Pfote fertigbrachte, die Scheiben voneinander zu trennen, Wurst und Margarine säuberlich abzuschlabbern und den Rest liegen zu lassen."[1] Stil und Sprache: Kurz und knapp, Kurzgeschichten.Zitat: "Jedes einzelne verschwommene Bild der Mondoberfläche, die in unserem Wega-Fernseher aussah wie ein rießiger Käsekuchen, und vom Mondspaziergang der Kameraden Armstrong und Aldrin brannte sich mir förmlich ein. Und jeder Satz, den ich während des Berichts gehört hatte, blieb mir augenblicklich im Gedächtnis."[2] Schlüssigkeit der Handlung: Erinnerungen eines Kindes, deswegen muss man manchmal einen Satz zweimal lesen um die Handlung darin genau wahrnehmen zu können. Das hat mir gefallen: Die wunderbare Beschreibung einer Kindheit voll skuriller Figuren.Das hat mir nicht gefallen: Sprachlich manchmal fast zu einfach. In One Sentence: Wunderbares Bild einer Kindheit und seiner Bewohner.Sterne: 4   [1] S.22[2] S.29

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  • Eine Kindheit in den 60ern

    Raumpatrouille

    AngiF

    26. December 2016 um 18:30

    Der kleine Matthias könnte in den 60er Jahren eine ganz normale Kindheit durchleben, wäre da nicht der Umstand, dass sein Vater der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland ist. So lebt die Familie Garten an Garten mit dem Präsidenten im noblen Bonner Stadtteil Venusberg. Matthias wird hin und wieder eben dort zu einem heißen Kakao eingeladen. Außerdem freundet er sich mit einigen der Personenschützer an, nur um sich diebisch zu freuen, wenn er ihnen später entwischen kann um mit seinem Bonazarad den angrenzenden Wald zu durchforsten. In der Schule lebt er nach dem Motto, nur nicht aufzufallen, denn er möchte nicht im Mittelpunkt stehen und auch nicht zeigen, dass er über gewisse Privilegien verfügt. Matthias Brandt hat mit „Raumpatrouille“ Geschichten seiner Kindheit festgehalten, mit den kleinen Episoden, die voller Detailliebe stecken, zeigt er, welch ein brillanter Geschichtenerzähler er doch ist. Jede Kurzstory ist für sich selbst ein kleines Kunstwerk und ich kann als Leserin jede Szene vor meinem inneren Auge ablaufen sehen. Die Sprache, die der Autor verwendet ist ausdrucksstark. Der Schreibstil ist beeindruckend und Matthias Brandt kann mich mit jeder einzelnen Geschichte fesseln. Auch wenn er im Vorwort quasi offen lässt, ob das worüber er schreibt wirklich genauso passiert ist, wird doch das besondere Verhältnis zu den Eltern deutlich und von Matthias Brandt mit viel Gefühl beschrieben. Ich bewerte dieses Buch mit fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter. Leser, die in den 60er Jahren geboren wurden, werden viele Erinnerungen aus ihrer eigenen Kindheit wieder entdecken und wie ich darin schwelgen. Zusätzlich zum Buch ist der Soundtrack erschienen, auf der CD „Memory Boy“ von Jens Thomas hat der Musiker mit Matthias Brandt zusammen eine Songliste erstellt; für jede Geschichte ist ein Lied vertreten. Die Musik unterstützt hervorragend den Rückblick in die Zeit. http://angisbuecherkiste.blogspot.se/2016/12/raumpatrouille-von-matthias-brandt.html

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    • 3
  • Eine Kindheit im Astronautenanzug

    Raumpatrouille

    VanaVanille

    01. December 2016 um 11:52

    Es war pure Langeweile und die Tatsache, dass sich gerade kein Buch meines SUBs in der Nähe befand, die mich dazu trieben, nach Matthias Brandts erster Geschichtensammlung voller Kindheitserinnerungen (ob wahr oder nicht, man weiß es nicht genau) zu greifen. Ich erwartete wirklich nicht viel, kannte ich den Herrn doch bisher nur als Schauspieler (besser als ich es von deutschen gewohnt bin zwar, aber eben immer nur als Schauspieler) und hatte damit die Befürchtung, da wolle sich ein Künstler nur mal eben in einer anderen Kunst probieren, um dann schnell wieder damit aufzuhören. Also schlug ich das kleine Bändchen auf, begann zu lesen und......war hin und weg. Was bis dato völlig an mir vorbeigegangen war: Matthias Brandt ist der jüngste Sohn Willy Brandts und so zeichnen sich neben seinen ganz normalen Erinnerungen auch immer wieder solche ab, die vollkommen anders waren, als die seiner Mitschüler. Wachmänner im Garten des viel zu großen Hauses, vorgeplante, zwanghafte Familienausflüge, ein berühmter Vater, der von den einen verehrt, von den anderen verachtet wird und dazwischen immer wieder ein heranwachsender Junge, verträumt, verspielt, aber irgendwie auch einsam. Ich habe diesen Jungen sehr schnell in mein Herz geschlossen, was nicht daran lag, dass er mir leidtat, sondern weil ich mich immer wieder in ihm wiedererkannte. Es sind nämlich vielmehr die ersten wunderlichen Gedanken und Fragen eines Kindes, die einem beim Lesen nicht mehr loslassen und zum Schmunzeln, wie zum Nachdenken bringen werden. Egal, ob es dabei um seinen Hund, die ersten Berufswünsche oder die Mutter geht, mir persönlich fielen dabei selbst immer wieder Szenen aus meiner Kindheit ein, die sich mit denen Brandts in irgendeiner Weise glichen. Die Geschichten sind dabei nicht chronologisch geordnet, folgen aber einer gewissen Logik und waren für mich in dieser Reihenfolge auch perfekt sortiert. Einziges Manko: Es hätten noch ein paar hundert Seiten mehr sein können.

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  • Leider etwas belanglos

    Raumpatrouille

    leserattebremen

    25. November 2016 um 10:59

    In seinem ersten Buch „Raumpatrouille“ erzählt Matthias Brandt Geschichten aus seiner Kindheit. Was wirklich passiert ist und was reine Fiktion, das macht er gleich zu Beginn klar, ist in diesem Fall egal und auch nicht erkennbar. Dann beginnt er zu erzählen, von ausgeprägten Berufswünschen (Postbote oder Torwart, vielleicht auch Zauberer), enttäuschten Hoffnungen (die Torwartkarriere war nach zwei Spielen schon wieder beendet), Schlägereien in der Schule und einer Fahrradtour mit seinem Vater, dem Bundeskanzler Willy Brandt und dessen Kollegen Herbert Wehner. Leider konnten mich die Geschichten nicht wirklich überzeugen. Sie sind flüssig geschrieben, das Buch ist recht dünn und man kann es gut lesen. Doch bei mir bleibt die Frage, warum diese Geschichten jetzt aufgeschrieben werden mussten? Was ist daran besonders, was so speziell, dass ich meine Zeit damit verbringen möchte? Und hätte das Buch auch nur annähernd so viel Resonanz erzeugt, wenn das Buch jemand anders, eben nicht der Sohn von Willy Brandt geschrieben hätte, mit dem Hinweis, es ginge um die Kindheit im Bonner Kanzleramt vermarktet? Ich fand die Erzählungen nicht schlecht, zum Teil recht unterhaltsam, besonders wenn der Junge fast das Haus abbrennt bei dem Versuch, einen neuen Zaubertrick umzusetzen und dann versucht, die Flammen wegzuzuzaubern. Irgendwo zu muss der Zauberstab ja zu gebrauchen sein. Dies war auch die einzige Stelle im Buch, die mich wirklich emotional angesprochen, wenn die Hauptfigur nämlich erkennt, dass es Dinge gibt, die unumkehrbar, unverzeihlich und nie wieder gutzumachen sind. Ansonsten plätscherten die Geschichten für mich leider nur so dahin, ohne mich wirklich zu bewegen oder mir die Möglichkeit zu geben, eine Beziehung zum Protagonisten aufzubauen. Ich war von Matthias Brandts Buch „Raumpatrouille“ leider etwas enttäuscht, ich hatte nach den Vorankündigungen mehr erwartet von seinen Geschichten, auch wenn ich mich bei der Lektüre nicht gelangweilt habe.

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    • 2
  • Boyhood

    Raumpatrouille

    Gratitude24

    10. November 2016 um 13:07

    Zauberhaft, Lesen! Dieser kleine Kerl ist so toll beschrieben. Kindheit wie sie war in den 70 ern..ich sage nur "biggis selbst gemachte Fimo-untersetzer"... die Welt war irgendwie doch in Ordnung.Ganz nebenbei und in den Worten versteckt wird die Liebe zu den Eltern greifbar.Schöööön!Matthias Brand ein Könner!

  • Eine Kindheit im Bundeskanzleramt

    Raumpatrouille

    Girdie

    06. November 2016 um 16:21

    „Raumpatrouille“ ist in schriftstellerischer Hinsicht das Debüt des Schauspielers Matthias Brandt. Titelgebend für das Buch ist ein Rollenspiel, dem sich der Protagonist gerne hingibt. In den Erzählungen, die in diesem Buch versammelt sind, nahm mich der Autor mit in die 1960er und 1970er Jahre. Inhaltlich bieten die Geschichten Erinnerungen an eine Kindheit. Was davon er selbst erlebt hat, bleibt dem Willen des Autors nach offen. In seinen Schilderungen erzählt er von einem Jungen, der im Bundeskanzleramt in Bonn aufwächst, so wie er selbst als Sohn von Willy Brandt. Matthias Brandt erlaubte mir als Leser einen neugierigen Blick auf das ganz normale Leben eines Jungen in einer prominenten Familie. Trotz des ihn und seine Eltern umgebenden Sicherheitspersonals vermag er dessen Anwesenheit auszublenden oder es sogar in sein Spiel mit einzubeziehen. Große Politikernamen sind für ihn nur Kollegen seines Vaters. Aufgrund seiner Sonderstellung versucht er sich in der Öffentlichkeit möglichst unauffällig zu verhalten und einfach nur ein kleiner Junge in einer großen Welt zu sein.Der Autor schreibt in einer leicht lesbaren Sprache mit humorvollem Unterton und immer mit viel Einfühlungsvermögen. Er schildert seine damaligen Berufsträume und die Wege die er als Kind beschreitet, diese umzusetzen. Film und Fernsehen haben dabei seine Vorstellungswelt mit geprägt, an vieles davon konnte ich mich auch erinnern. Die Geschichten des Buchs erzählt er in Ich-Form. Immer wieder wirft er Fragen auf, die ihn an den Rand seines Wissens bringen und ihm dabei helfen, sich seinen Kosmos zu erschließen. Viel zu schnell waren die Kapitel gelesen. Wer sich wie ich gerne mit dem Autor an die damalige Zeit rückerinnern möchte, dem kann ich dieses Buch empfehlen.

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  • Papa der Bundeskanzler ... das beeinflusste meine gesamte Kindheit

    Raumpatrouille

    X-tine

    27. October 2016 um 11:04

    Matthias Brandt erzählt Geschichten aus seiner Kindheit in Bonn als Sohn des damaligen Kanzlers. Er berichtet es so anschaulich, dass der Leser mitten auf der Couch dabei ist. Verschiedene Episoden spiegeln sein Leben wieder und illustrieren, was es heißt Sohn eines Bundeskanzlers zu sein. So zeichnen sich Vergleiche mit anderen Jungen seines Alters, die Anwesenheit von Stine (Au-pair) sowie die Versuche als Zauberkünstler unter anderem seine Sehnsüchte. Dazu der Besuch auf dem Rummel, die Reise nach Norwegen und das Verhältnis zu dem Hund Gabor, sind nur einige Episoden in seinem Leben. Dabei wünscht er sich einen Vater, der einfach nur mal vorliest ...Fazit:Die Episoden sind wirklich abwechslungsreich, unvorhersehbar, witzig, aber auch traurig. Es ist zwar ein relativ schlichter Schreibstil, doch der Leser ist total ergriffen und mitten in der Handlung. Ich fühlte mich wirklich in die 70er versetzt, obwohl ich da noch nicht mal auf der Welt war. Das Werk liest sich sehr flüssig und hätte ruhig noch weiter gehen dürfen. Kein Wunder, dass es ein Bestseller ist. Absolut herzergreifend und lesenswert                           

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  • Zurück in die 70iger

    Raumpatrouille

    Milagro

    24. October 2016 um 00:42

    Gleich auf der ersten Seite findet man sich in der eigenen  Kindheit wieder - sofern die in den 70igern lag. Schon eine Weile her, richtig, aber die Erinnerungen, Gerüche und Melodien aus den damals aktuellen Fernsehsendungen sind gleich wieder präsent. Die Kindheit war irgendwie langsamer als heutzutage, es gab tatsächlich langweilige Episoden. Brandts Erzählungen seiner  Kindheit in Bonn als Sohn des damaligen Kanzlers sind abwechslungsreich, witzig, auch mal erschreckend, stets aber scheinen sie echt. Schade, dass es nicht noch mehr Episoden gibt, über die er uns an seinem gar nicht so fremden Leben teilhaben lässt.

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    • 5
  • Kindheit im Schatten...

    Raumpatrouille

    Clari

    23. September 2016 um 14:37

    Mit den vorliegenden Geschichten in seinem Buch „Raumpatrouille“ hat Matthias Brandt aus der Sicht eines kleinen Jungen seine Kindheit neu belebt: wie er die Welt sah, und wie er sich darin zurechtfand. Er ist in den siebziger Jahren in einem großen Haus in Bonn aufgewachsen.Hier erzählt der Sohn vom damaligen Bundeskanzler Willy Brandt Episoden aus seinem Kinderleben.Die Familie war ständig von Personenschützern umgeben. Natürlich kann der kleine Junge nicht so ganz ermessen, warum diese Umstände sein Leben bestimmen. Insgeheim beneidet er die anderen Jungs um ihre „normale“ Kindheit.Er scheint mühelos durch seine Welt zu trudeln, die aus Spielen, seinem Hund Gabor und den mehr oder weniger geschätzten Wachleuten vor seinem Elternhaus, den Lehrern oder dem Postboten bestand. Ferner gab es da den komischen Nachbarn, der sich etwas seltsam aufführt, und es gibt das Vorsingen bei eben jenem Mann namens Heinrich Lübke.Zwischendurch gelingt es dem Jungen immer wieder einmal, den Erwachsenen zu entwischen. Dann verlustiert er sich in den angrenzenden Wäldern oder Wiesen. Wie alle Kinder erfreut er sich an seinem Spielzeug und lässt seiner Fantasie beim Spielen freien Lauf. Zuweilen recht waghalsige Spielchen wie z.B. das Feuer in seinem Kinderzimmer werden ihm seitens der Erwachsenen nicht nachgetragen.M. Brandt wollte nie auffallen. Er versteckte sich in der hintersten Reihe der Klasse, wenn es um öffentliche Vorführungen ging. Alles in Allem ist er ein ganz normaler Junge, der keine Extrawünsche für sich beanspruchte.Naiv und bestrickend sind die Schilderungen, wie er bei seinem Freund Holger übernachtet und das spießige Bürgerleben als das Größte überhaupt betrachtet. Der Blick in die siebziger Jahre mit dem Mief der bürgerlichen Anständigkeit und dem bescheidenen Wohlstand sind von historischer Relevanz!Der Autor ist hautnah in die Tage seiner Kindheit geschlüpft und eröffnet den Blick in eine kindliche Welt, die so, wie sie war, für ihn in Ordnung war. Humorvolle Passagen über seine Beobachtungen der Erwachsenenwelt lassen auf einen wirklich souveränen kleinen Kerl schließen! Die Mischung aus Poesie, Fantasie, stiller Beobachtung und ganz authentischem Erlebnisbericht macht das Buch so attraktiv für den Leser. Hier rechnet niemand mit seiner Kindheit ab oder beklagt sich über entgangene Kindheitsfreuden. Im Gegenteil: dieser Junge hat eine liebevolle Mutter und einen fernen Vater, den er kaum vermisst. Er hat einen wachen Geist und zeigt ganz freimütig Gefühle der Furcht oder der Freude. Das bescheidene und freundliche Kind hat einen Weg gefunden, in dem er seine ganz eigene Karriere zum Erfolg brachte: er wurde ein angesehener Schauspieler. Matthias Brandt hat mit seinem Debüt über Episoden aus seiner Kindheit ein poetisches kleines Werk geschaffen, das erfreulich und genussvoll zu lesen ist.

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