Matthias Breitscheidel Abgezockt und totgepflegt

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Inhaltsangabe zu „Abgezockt und totgepflegt“ von Matthias Breitscheidel

Jeder von uns wird alt. Viele werden sich im Alter einem Heim anvertrauen müssen. Doch können wir vertrauen? Dieses Buch wirft einen Blick hinter die Kulissen von Pflegeeinrichtungen und berichtet von teilweise entsetzlichen Zuständen. Selbst hinter schönen Fassaden werden Bewohner bis zum Dahinsiechen vernachlässigt, Arbeitskräfte ausgebeutet, Pflegesätze und private Gelder veruntreut.

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  • Rezension zu "Abgezockt und totgepflegt" von Matthias Breitscheidel

    Abgezockt und totgepflegt
    DasBlondinchen

    DasBlondinchen

    Ich arbeite in der Altenpflege & habe aus diesem Grund dieses Buch gelesen. Es erzählt von dem Alltag in deutschen Pflegeheimen. Ich war zutiefst schockiert über Markus Breitscheidels Entdeckungen, mir sind Schauer über den Rücken & Tränen über die Wange gelaufen! Dieses Buch muss jeder der in diesem Bereich arbeitet, unbedingt einmal lesen!!

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  • Seniorenheime, grausame Zustände

    Abgezockt und totgepflegt
    leserin

    leserin

    09. February 2015 um 11:32

    Das Buch wurde schon 2005 verlegt und ich hoffe schwer, daß sich seit dieser Zeit wirklich hinsichtlich der  Pflegeheime und der Betreuung der alten Menschen vieles geändert hat.
    Die tieftraurigen Berichte lesen sich nach Mittelalter an. Ich war wirklich schockiert darüber.


  • Rezension zu "Abgezockt und totgepflegt" von Matthias Breitscheidel

    Abgezockt und totgepflegt
    Tarja

    Tarja

    21. October 2008 um 10:44

    Da habe ich mich so richtig vorm Alter gefürchtet. Schlimme Zustände in einigen Einrichtung, doch man sollte auch die Fortsetzung dieses Buches gelesen haben.

  • Rezension zu "Abgezockt und totgepflegt" von Matthias Breitscheidel

    Abgezockt und totgepflegt
    Luna

    Luna

    23. September 2007 um 13:52

    Inhalt: Jeder von uns wird alt. Viele werden sich im Alter einem Heim anvertrauen müssen. Doch können wir vertrauen? Markus Breitscheidel arbeitete über ein Jahr als Pflegehilfskraft in verschiedenen Alters- und Pflegeheimen und erlebte teilweise entsetzliche Zustände und menschenunwürdige Betreuung. Bewohner werden bis zum Dahinsiechen vernachlässigt, Arbeitskräfte ausgebeutet, Pflegesätze und private Gelder mutmaßlich veruntreut. Günter Wallraff: "Aus seiner Heim-Suchung in die soziale Hölle entstand ein zutiefst aufrüttelnder Insider- und Tatsachenbericht. Empfehlenswert für alle, die nicht verdrängen wollen, dass sie auch einmal alt und pflegebedürftig werden könnten. Und Pflichtlektüre für die Ausnahmepolitiker, die sich noch ein Gewissen leisten und soziale Verantwortung spüren." Das gnadenlose Geschäft mit der Pflege Markus Breitscheidel, erfolgreicher Manager, kündigt seinen sicheren Job als Marketingleiter. Über ein Jahr arbeitet er undercover als Pflegehilfskraft in fünf verschiedenen Pflege- und Altenheimen in Deutschland. Die bittere Wahrheit: - Im Minuten-Zeittakt und wie am Fließband werden wehr- und hilflose alte Menschen von ständig überforderten und schlecht ausgebildeten Pflegekräften abgearbeitet. -Für Zuwendung und menschenwürdige Betreuung ist meist keine Zeit vorhanden. Der Heimbewohner mutiert zum bloßen Kostenfaktor. -Ruhigstellung durch Medikamente, Vernachlässigung, Unterernährung, Austrocknung, medizinische Unterversorgung - gefährliche Pflege ist kein Einzelfall. - Die Ausbeutung und Überforderung der Pflegekräfte hat dramatische Ausmaße angenommen. - Gefördert und betreut werden nicht die Menschen, wohl aber die Profitmaximierung der Betreiber. -Pflege- und Krankenkassesätze sowie die hohen Unterbringungspauschalen werden anscheinend zweckentfremdet eingesetzt. Katastrophale Missstände, die jeden wachrütteln sollten und einen grundsätzlichen Diskurs einleiten müssen. Ich habe dieses Buch an einem Tag durchgelesen, weil es mich so schockiert hat, dass ich einfach immer weiterlesen musste. Nur 1 von 5 Altenheimen, die Markus Breitscheidel "getestet" hat, war ein menschenwürdiges und gutes Pflegeheim. Ich hoffe, dass sich die Zustände in deutschen Altenheimen in Zukunft verbessern werden. Je mehr die Öffentlichkeit erfährt und versucht zu helfen desto besser kann etwas gegen menschenunwürdige und gefährliche Pflege getan werden. Es ist wichtig, dass die Angehörigen die alten Menschen nicht in Pflegeheime abschieben, sondern sie regelmäßig besuchen (auch unangekündigt) und bei verdächtigen Situationen ihren Muhnd aufmachen. Es wist wichtig, ein Altenheim genauer unter die Lupe zu nehmen bevor man einen Menschen dort hinterlässt und anderen Personen die Pflege anvertraut. Ich arbeite in einer Demenz-WG (FSJ - Freiwilliges soziales Jahr) und muss sagen, dass solche Wohngruppen - gerade bei Demenzkranken - viel sinnvoller und menschenwürdiger ist. Wir haben genug Zeit alle angemessen zu versorgen und uns zusätzlich mit ihnen zu beschäftigen. (lesen üben, spielen etc.) Ich denke Alten WGs und betreutes Wohnen ist die Zukunft für alte Menschen. Es gibt immer mehr Einrichtungen, die Wohngemeinschaften anbieten. Ich hoffe wirklich, dass sich die Pflege in Deutschland in der Zukunft deutlich verbessert. Seit ich das Buch gelesen habe möchte ich erstrecht Altenpflegerin werden um vielleicht helfen zu können oder mich gegen gefährliche Pflege einsetzen zu können.

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