Lutetia Stubbs: KellerLeichen

von Matthias Czarnetzki 
4,6 Sterne bei8 Bewertungen
Lutetia Stubbs: KellerLeichen
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Wer Flavia de Luce mag, wird Lutetia lieben!

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Grandios! Lutetia Stubbs schlägt Flavia de Luce um Längen - und findet schnell heraus, wer die Leiche im Keller ist - oder hat.

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Inhaltsangabe zu "Lutetia Stubbs: KellerLeichen"

Die Ganoven Wilbur und Murdok McDuff haben es geschafft: seit der eine Bürgermeister und der andere Polizeichef von Borough geworden sind, laufen die Geschäfte besser als je zuvor. Schließlich hat es Vorteile, wenn jegliche Ermittlung in eine Richtung gelenkt werden kann, die weit weg von den Brüdern zeigt. Probleme gibt es erst, als die Familie Stubbs in die Burg einzieht, die bis dahin als Endlagerstätte für die erfolglose Konkurrenz der McDuffs diente - und jetzt zur letzten Ruhestätte der Neuankömmlinge werden soll. Doch da haben sie ihre Rechnung ohne Lutetia gemacht. Die Tochter der Familie löst Probleme mit einer scharfen Beobachtungsgabe, noch schärferer Intelligenz und - falls das nicht ausreicht - einem Baseballschläger. Als sie sich mit George, dem örtlichen Totengräber, zusammentut, tauchen Leichen an Plätzen auf, an denen sie vorher gar nicht vergraben waren.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781446157398
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:lulu.com
Erscheinungsdatum:26.09.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.10.2014 bei Hörbuchmanufaktur Berlin erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    JuliaBs avatar
    JuliaBvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wer Flavia de Luce mag, wird Lutetia lieben!
    Ein rabenschwarzer Krimi mit einer ungewöhnlichen Hauptfigur

    Um sich ganz seinen Kindern widmen zu können, zieht der frisch verwitwete Harold Stubbs mit den Zwillingen Marx und Lutetia ins ländliche Borough auf eine alte Burg. Das passt einigen Alteingesessenen im kleinen Ort gar nicht, denn im Keller der Burg liegt seit Jahrzehnten eine Leiche. Als Polizeichef kann Murdock McDuff das Skelett zwar diskret verschwinden lassen, aber die clevere Lutetia hat ein Gespür für Ungereimtheiten und beginnt, in Boroughs Vergangenheit zu stöbern. Das hat Folgen, denn die Leiche im Burgkeller ist nicht das einzige dunkle Geheimnis, das dabei ans Tageslicht kommt, und so muss sich Lutetia einiges einfallen lassen, damit die Stubbs nicht auch als Kellerleichen enden...

    Eine Warnung zu Beginn: Wer mit rabenschwarzem Humor und Ironie nichts anfangen kann, sollte lieber etwas anderes lesen. Auch wer einen 0815-Krimi mit einem Mord zu Beginn und danach einer gemächlichen Suche nach dem Täter lesen möchte, ist hier falsch. Denn auch wenn der ermittelnde Beamte seine offenen Fragen zum Schluss klären kann, steht bei „Kellerleichen“ am Ende der Geschichte nicht etwa der Sieg der Justiz, sondern jener der Intelligenz und Unverfrorenheit. Denn Lutetia Stubbs ist keine Kommissarin, sondern eine blitzgescheite und erstaunlich schlagkräftige 17-Jährige, deren Ziel nicht primär Gerechtigkeit, sondern die Sicherheit ihrer Familie und Freunde ist, und dafür ist ihr fast jedes Mittel recht. Und nicht nur Lutetia ist außergewöhnlich, sämtliche Charaktere in diesem Buch sind irrwitzig und gnadenlos überzeichnet, aber mit einer derartigen Liebe zum Detail ausgearbeitet, dass auch die skurrilste Figur oder die absurdeste Szene noch überzeugend und lebensnah wirkt. Und obwohl die Identität der Leiche und kurz darauf auch die Umstände ihres Ablebens sehr bald geklärt sind, bleibt die Geschichte spannend bis zur letzten Seite. Einzig ein paar sprachliche Patzer (beispielsweise werden sie und Sie öfters verwechselt) trüben das Lesevergnügen etwas. Aber so bleibt noch etwas Steigerungspotenzial fürs nächste Buch, da Lutetia, die voraussichtlich ins Geschäft mit den Leichen einsteigt, noch weitere dubiose Fälle in Borough aufklärt.

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    petermarnets avatar
    petermarnetvor 7 Jahren
    Rezension zu "Lutetia Stubbs: KellerLeichen (Neuausgabe)" von Matthias Czarnetzki

    "Es gab wirklich einige Ungereimtheiten in dieser Stadt, seltsame Vorkommnisse, komische Menschen, aber schließlich war das Provinz!" (Auszug)

    Die Familie Stubbs bezieht eine alte Schlossburg im ländlichen Borough. Harold, der verwitwete Vater, ist Mathematikprofessor und will sich ganz der Erziehung seiner Kinder widmen. Lutetia Stubbs ist die Grufti-Detektivin, schlagkräftig und schlagfertig. Der pfundige Bruder Marx versucht sich eine Existenz im örtlichen Hanfhandel aufzubauen. Als Erzieher kommt Harold eindeutig zu spät. Aber eine neue Frau käme jetzt genau richtig.

    Das beschauliche Borough hat seine Leichen gut vergraben, in diesem Fall eingemauert. Schließlich sind 30 Jahre eine lange Zeit. Haben die Toten und ihre Mörder ihre Ruhe nicht verdient? Ein Bürgermeister ist verschwunden, mit ihm die Gemeindekasse. Der Bürgermeister taucht gut mumifiziert wieder auf. Wo aber ist das Geld?

    Die Personen sind allesamt schräg. Von pensionierten Dominas bis zum debilen Dorfpolizisten ist alles dabei. Die Familie Stubbs ist kein Fremdkörper in diesem Dorf. Es ist ein Wettlauf um die Krone der Skurrilität, bei dem die Dörfler vorne liegen.

    Der Autor schreibt flott. Fast wie in einem Slapstick ist das Tempo hoch. Es geht Schlag auf Schlag. Das ist gewollt und durchaus gelungen. Wer einen Krimi erwartet, der nachdenklich den Täter umkreist, ist hier falsch. Wer Skulduggery Pleasant mag, der wird das Buch lieben. Das ist witzig, schnell und sarkastisch.

    Großstadt trifft Provinz. Unerschütterlicher Spürsinn findet die Leiche im Dorfkeller. Wer vor keiner Peinlichkeit zurückschreckt, der schreckt auch vor Mord nicht zurück. Wer in diesem Borough wohnt, der hat nichts zu verlieren. 'Kellerleichen' ist ein ebenso schräger wie spannender Krimi.

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    Eules avatar
    Eulevor 8 Jahren
    Rezension zu "Lutetia Stubbs: KellerLeichen (Neuausgabe)" von Matthias Czarnetzki

    Skurril-sarkastischer Krimi mit schräger Heldin und jeder Menge Geheimnissen, Verbrechen, Verwirrungen und großer wie kleiner Straftaten, der nicht nur durch eine spannende Story, sondern auch einen ironisch-witzigen Schreibstil begeistert.

    Lutetia Stubbs zieht zusammen mit ihrer Familie, das heißt ihrem Bruder Marx und ihrem Vater Harold nach Borough, ein, wie es anfänglich scheint, verschlafener und ziemlich langweiliger kleiner, schottischer Ort. Dass von Langeweile hier jedoch kaum die Rede sein kann wird dem Leser spätestens durch den Fund einer Leiche im Keller der gerade durch die Stubbs frisch bezogene Burg(-Ruine) klar. Einige der durchweg exzentrischen Einheimischen sehen es nämlich gar nicht gerne, dass „alte Geschichten“ auf diese Art und Weise ans Tageslicht kommen und setzen alles daran, den Hintergrund dieser Entdeckung zu vertuschen. Dabei unterschätzen sie jedoch die Fähigkeiten der Hauptprotagonistin. Lutetia (vom Charakter her eine Art Mischung aus Emily the Strange und Lisbeth Salander) zeichnet sich vor allem durch großes Misstrauen gegenüber der Welt, eine hohe Gewaltbereitschaft und ungeheures Wissen aus. Ihr Umgang mit anderen Menschen ist in der Regel „kurz und schmerzvoll“. Lutetia deckt, herausgefordert durch das sie störende Verhalten der neuen Nachbarn, nicht nur den Hintergrund des Leichenfundes, sondern auch noch allerhand andere „Geheimnisse“ über Borough und dessen Bewohner auf. Dabei nehmen sowohl Lutetias Methoden als auch die Geschichte teilweise sehr abstrus-lustige Wendungen an und am Ende findet sich sogar noch....aber das sollte man am besten selbst nachlesen, es lohnt sich...

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    medullas avatar
    medullavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Grandios! Lutetia Stubbs schlägt Flavia de Luce um Längen - und findet schnell heraus, wer die Leiche im Keller ist - oder hat.
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    agent-Is avatar
    agent-Ivor 4 Jahren
    mczarnetzkis avatar
    mczarnetzkivor 8 Jahren
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    mczarnetzkivor 8 Jahren
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    mczarnetzkivor 9 Jahren

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