Matthias Derenbach

 5 Sterne bei 2 Bewertungen

Alle Bücher von Matthias Derenbach

Frieda - das Abenteuer beginnt

Frieda - das Abenteuer beginnt

 (1)
Erschienen am 12.10.2009
Frieda - im Reich der Seepferde

Frieda - im Reich der Seepferde

 (1)
Erschienen am 01.01.2011
Mondbande - Abendstille überall

Mondbande - Abendstille überall

 (0)
Erschienen am 30.08.2013

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Rezension zu "Frieda - im Reich der Seepferde" von Matthias Derenbach

Ein phantasievolles, abenteuerliches superschönes Bilderbuch. Ein wahrer Farbenrausch
Kinderbuchkistevor einem Jahr


Als ich 2009 das erste Frieda Buch in den Händen hatte war mein jüngster Sohn gerade 4 Jahre alt. Das ideale Alter für diese fantastische Geschichte, dachte ich und fühlte mich, angesichts der leuchtenden Augen und dem Spaß den wir mit diesem Bilderbuch hatten. Nachdem es Wochenlang Nummer eins in unserer Bücherkiste war wurde es mit der Zeit immer weniger beachtet, neue Lieblingsbücher fanden den Weg zu uns. Als dann der zweite Band herauskam, war es das gleiche Spiel. Dieses Mal hielt der Zauber noch länger an und zugegeben ich war schon das ein oder andere Mal genervt immer wieder dieses Buch vorlesen zu müssen zumal mein Sohn es in und auswendig kannte und Versuche es heimlich zu kürzen daher immer fehl schlugen. Dieses Mal ging er so in dem Thema auf, dass wir mehrfach ins Aquarium fahren mussten und wo immer es uns im Urlaub hin führte hielt er nach eben solche Museen Ausschau, die einem die Meereswelt näher brachte.
Was ein Buch so alles bewirken kann ist schon erstaunlich aber auch sehr wichtig und spannend mit zu erleben.
Nun die Zeit verging und andere Themen traten in das Leben unseres Filius.
Jetzt wo ich die Bücher erneut herausholte um sie mit unseren Lesekindern zu lesen war das Entsetzten meines mittlerweile fast 13 Jahre alten Sohnes groß.
"Wie kannst du meine allerliebsten Lieblingsbücher mit nehmen und anderen geben, die brauch ich doch noch!"
Ich schaute ihn irritiert an sagte dann so was wie " aus dem Alter bist du doch raus.....", und musste erfahren, das er wohl tatsächlich in all den Jahren immer mal wieder in die Bücher hinein geschaut hat und sie sogar zum Anlass genommen hatte eigene wundersame Wesen zu zeichnen, denn stolz präsentierte er mir eine Zeichenmappe mit mindestens 50 tollen Zeichnungen, die er zu diesem Buch gezeichnet hatte. "Mein Sohn, mein unbekanntes Wesen", dachte ich und war sprachlos. Nun ja, ich weiß mein Sohn überrascht mich immer wieder und er mag es nicht wenn er seine Geheimnisse preis geben muss ( dazu sollte man wissen er ist Autist und die denken und ticken ein wenig anders was immer wieder zu wunderbaren Überraschungen führt).
Nun gut, nachdem ich dann mit ihm den ganzen Nachmittag damit verbracht hatte seine Bilder zu bestaunen und mir seine Geschichten dazu anzuhören, habe ich die Bücher artig zurück in seine Schatzkiste gelegt und neue gekauft.
Wieso ich das erzähle?
Ganz einfach.
Kaum ein Buch begleitet ein Kind so intensiv über so lange Zeit. Sicherlich der ein oder andere trennt sich nicht gern von seinen Büchern aber das sie immer und immer wieder über Jahre teil des Lebens sind ist seltener.
Wieso dies bei diesem Buch so ist, und mittlerweile weiß ich, das es anderen auch so ging, liegt am Buch selbst. Sowohl das Thema / die Geschichte als auch die Bilder sind so zeitlos phantasievoll, dass sie 4 Jährige genauso verzaubern wie 14 Jährige.
Da wundert es dann auch nicht, dass Mädchen und Jungen aus der 7. Klasse  die Bücher auf meinem Schreibtisch in der Bücherei entdeckten und sich gleich drauf gestürzt haben. Sowohl die Figur der Frieda als auch der kleinen Wesen mit denen sie sich umgibt erinnern an den grade so modernen Manga Stil mit Pokemon Anlehnung.
Eine geschickte Kombination um auf  ein , an sich nicht so beachtetest, Thema aufmerksam zu machen.
Denn bei aller Phantasie sensibilisiert Matthias Derenbach hier auf wunderbare Art für den Lebensraum Meer und die Bedrohung der Weltmeere.
So ist es auch nicht verwunderlich, das er "Ocean Care" und "Sea Shepherd" erwähnt und unterstützt.
*
In erster Linie ist es ein Buch, das uns sowohl durch die Geschichte als auch die Bilder in eine Traumwelt führt .
Matthias Derenbach nimmt uns in seiner Geschichte mit in die Welt der Phantasie, lässt uns für eine Weile abtauchen, träumen und staunen, denn seine Illustrationen sind ein Feuerwerk an irrealer Fiktionen, eine schöner wie die andere. Farben spielen ineinander und schimmern in den unglaublichsten Schattierungen. Er fängt die Unterwasserwelt in einer Art und Weise ein, das einem die Sprache wegbleibt und man nur noch verzaubert ist. Das Auge möchte sich gar nicht mehr lösen und man hat das Gefühl selbst abgetaucht zu sein.
Wer im Fernsehen Filme verfolgt über die Unterwasserwelt , der hat schon einmal sehen können welche wunderbare, phantastische bunte Welt sich unter der Wasseroberfläche in den Tiefen des Ozeans verbergen. Sie in Zeichnungen einzufangen, die zwar der Phantasie entspringen aber diese farbliche Stimmung transportieren ist beeindruckend.
Ich muss zugeben, die mag diese schrillen bunten Farben nicht immer, häufig wirken sie kitschig aber hier ist es genau richtig.
*
Nun habe ich so viel um die Bücher drum rum erzählt und noch gar nichts von der eigentlichen Geschichte.
Das muss ich jetzt unbedingt nachholen.
Frieda lebt mit ihrem Vater am Meer, in einem kleinen Häuschen direkt am Wasser.
Ihre Eltern leben nicht zusammen, sind aber beste Freunde. Da der Vater ein Abenteurer ist und über die Weltmeere zieht um neues zu entdecken und auch zu retten ist Frieda häufig allein zuhause, wobei so allein ist die dann auch nicht denn sie hat Freunde.
Der kugelrunde Spatz Bobo und die Fünf weisen Steine sind Friedas Familie.
Wer jetzt sofort die Verbindung zu Pippi Langstrumpf zieht den muss ich enttäuschen, Frieda hat so gar nichts von ihr und das ist auch gut so. Frieda ist Frieda und ich bin froh, dass es hier keine Parallelen gibt. Neben Friedas Haus steht ein ganz besonderer Baum. Ein Leuchtapfelbaum deren Äpfel wie wunderbare helle Kugeln leuchten. Ob der Illustrator sich hierbei von seinem Profilbild bei Facebook  hat inspirieren lassen? 
Was es mit diesem Leuchtapfelbaum auf sich hat verrate ich hier noch nicht ihr sollt die Geschichte schließlich selber entdecken.
Auf jeden Fall lebt Frieda sehr zufrieden in ihrem kleinen Häuschen auf den Klippen. Ihr Vater schenkte ihr eine unkaputtbare große Angelschnur. Mit der angelte sie aber nicht um Fische zu töten sondern sie füttert sie mit ....... . die sie an der Schnur befestigte.
Eines Tages, Frieda hatte die Angelschnurr um den Leuchtapfelbaum gebunden und das andere Ende ins Wasser geschmissen passierte etwas was ihr ganzes Leben verändern sollte.Ein riesengroßer Fisch zog an der Schnurr, so stark, dass sich der Baum bog und der Fisch den Baum mitsamt dem Landstück auf dem Friedas Haus stand mit zog. Wie eine Insel im Meer die nun auf dem Wasser gezogen wurde, mit samt Frieda und ihren Freunden.
Eine abenteuerliche Reise in die unbekannte Welt des Meeres und seiner Bewohner beginnt. Immer auf der Suche nach ihrem Vater, den Frieda in Gefahr wähnt.
Wir lernen ABU den Riesenfisch kennen, der an Friedas Angelschnur hängt und den Sie nicht nur von seinen Schmerzen befreit sondern, der dank ihrer genialen Erfindung auch wieder sehen kann. Wir  lernen auch Riesenseepferdchen kennen und einen Riesen mit kleinem Kopf auf dem eine wunderbare Blume wächst und erfahren von großen Unterwasserzeppelinen, die mit Harpunen Jagd auf die Meeresbewohner machen und so ihren Lebensraum massiv bedrohen.
Eine wahrlich abenteuerliche, aufregende Geschichte, in der Frieda von dem Riesen Hihi einen Brief überreicht bekommt. Ein Brief ihres Vaters der dringend ihre Hilfe benötigt, doch das ist dann eine andere Geschichte.
Am Ende dieser Geschichte forderte Matthias Derenbach, der mit "Frieda - ein Abenteuer beginnt- seine Diplomarbeit machte und das Buch auch selbst verlegte, die Leser auf am nächsten Buch mitzugestalten. Kinder konnten ihm Bilder schicken und erzählen wie sie sich die Fortsetzung vorstellten. Hierzu gab und gibt es eine eigene Seite,
wo er auch die Bilder der Kinder veröffentlichte. :
Frieda ist mit ihrer Insel immer noch auf dem Ozean.
Mittlerweile kennt sie eine Menge neuer phantastischer Wesen und einige davon sind zu Freunden geworden. Wir dürfen Frieda in ihre aufregendes Leben voller neuer Eindrücke begleiten, das uns in eine Phantasiewelt entführt aus der wir uns nur all zu ungern wieder hinaus begeben möchten so wunderbar sind die Illustrationen.
Wir lernen Friedas Riesenhorn kennen, dass nach dem Spiel wieder klein wird, und die umgedrehten Großhummeln ( sogenannte Falschhummeln). Wir müssen miterleben wie ein schrecklicher tosender Sturm Frieda und ihre Insel in große Gefahr bringt. Nur dank des tapferen Abu ( der Riesenfisch der Frieda in Teil 1 ins Abenteuer zog) und eines riesigen Seepferds geschieht Frieda und ihren Freunden nichts denn auf absolut geniale Weise hüllt das Seepferd die kleine Insel samt ihren Bewohnern in eine große Luftblase und zieht sie hinunter in die atemberaubende Unterwasserwelt, die so wundervoll sie auch ist immer noch von den Unterwasserzeppelinen mit ihren Harpunen bedroht wird.
Es erwartet uns eine noch phantastischere Reise als in Band1. Die Illustrationen lassen einen Raum und Zeit für einen Moment vergessen. Die Kinder bekommen große staunende Augen in denen sich die Farbenpracht der Bilder spiegeln und auch wir Erwachsene werden ruhig und verzückt, lassen die Illustrationen auf uns wirken, die einen einfach verzaubern.
So erlebt Frieda in ihrer großen Luftblase die wunderbare Unterwasserwelt und dann geschieht etwas noch unglaublicheres. Eine zweite kleine Luftblase mit einem Taucher dockt an ihre an und ist gleich darauf bei Frieda.
Wer das wohl sein mag?
Ihr ahnt es, es ist Friedas Vater , der trotz der Wiedersehensfreude sehr betrübt ist. Die Meeresbewohner sind in großer Gefahr und es gibt nur einen, der helfen kann.
Frieda ahnt wen er meint und die Botschaft der Seepferde ist klar, doch davon verrate ich hier nichts, denn es ist ja auch der Anfang einer neuen Geschichte, die uns der Autor leider noch nicht verrät.
Es bleibt zu hoffen, das es auch einen dritten Band geben wird, denn selten habe ich eine so wunderbar phantasievolle Bilderbuch-Geschichte gelesen. Phantasievoll aber auch sensibilisierend für ein reales Problem unserer Tage.
*
Matthias Derenbach verlegt seine Bücher im Eigenverlag.
Das bedeutet er muss sie selbst finanzieren. Kein leichtes Unterfangen drum dürfen wir gespannt sein ob und wann Band 3 das Lichte der Welt erblickt.
Für alle die die Geschichten von Frieda noch nicht kennen, geht in den Buchhandel, besorgt euch die Bücher denn mit dem Verkauf dieser Bücher bildet sich Startkapital für weitere phantastische Geschichten.
*
Übrigens unsere kleinen Lesekinder im Alter zwischen 4 und 10 Jahren haben nicht nur der Geschichte aufmerksam gelauscht und es vor Spannung manchmal kaum ausgehalten sondern sie haben auch die Bilder regelrecht studiert. Alle fanden die Bilder in Band 2 noch viel aufregender und spannend als in Band 2 und ihnen ist auch nicht entgangen, dass Frieda sich leicht verändert hat.
Wie sagte ein Mädchen:" Frieda wird doch auch älter. Ich verändere mich doch auch und Frieda ist noch viiiieeeel hübscher geworden.
In der Tat gibt es Szenen im Buch die Frieda besonders hübsch darstellen so wie z.B. gleich auf der ersten Doppelseite .
Lasst euch überraschen.
Taucht ein in die wunderbare Welt der fröhlichen, liebenswerten Frieda, der Freundin aller Tiere. Lasst euch verzaubern, genießt die Auszeit.
In diesem Sinne viel, viel Spaß beim Entdecken.
*****

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Rezension zu "Frieda - das Abenteuer beginnt" von Matthias Derenbach

Ein absolutes Traumbuch! tolle Geschichte mit klarer Botschaft +supertolle traumhaft Bilder
Kinderbuchkistevor einem Jahr


Als ich 2009 das erste Frieda Buch in den Händen hatte war mein jüngster Sohn gerade 4 Jahre alt. Das ideale Alter für diese fantastische Geschichte, dachte ich und fühlte mich, angesichts der leuchtenden Augen und dem Spaß den wir mit diesem Bilderbuch hatten. Nachdem es Wochenlang Nummer eins in unserer Bücherkiste war wurde es mit der Zeit immer weniger beachtet, neue Lieblingsbücher fanden den Weg zu uns. Als dann der zweite Band herauskam, war es das gleiche Spiel. Dieses Mal hielt der Zauber noch länger an und zugegeben ich war schon das ein oder andere Mal genervt immer wieder dieses Buch vorlesen zu müssen zumal mein Sohn es in und auswendig kannte und Versuche es heimlich zu kürzen daher immer fehl schlugen. Dieses Mal ging er so in dem Thema auf, dass wir mehrfach ins Aquarium fahren mussten und wo immer es uns im Urlaub hin führte hielt er nach eben solche Museen Ausschau, die einem die Meereswelt näher brachte.
Was ein Buch so alles bewirken kann ist schon erstaunlich aber auch sehr wichtig und spannend mit zu erleben.
Nun die Zeit verging und andere Themen traten in das Leben unseres Filius.
Jetzt wo ich die Bücher erneut herausholte um sie mit unseren Lesekindern zu lesen war das Entsetzten meines mittlerweile fast 13 Jahre alten Sohnes groß.
"Wie kannst du meine allerliebsten Lieblingsbücher mit nehmen und anderen geben, die brauch ich doch noch!"
Ich schaute ihn irritiert an sagte dann so was wie " aus dem Alter bist du doch raus.....", und musste erfahren, das er wohl tatsächlich in all den Jahren immer mal wieder in die Bücher hinein geschaut hat und sie sogar zum Anlass genommen hatte eigene wundersame Wesen zu zeichnen, denn stolz präsentierte er mir eine Zeichenmappe mit mindestens 50 tollen Zeichnungen, die er zu diesem Buch gezeichnet hatte. "Mein Sohn, mein unbekanntes Wesen", dachte ich und war sprachlos. Nun ja, ich weiß mein Sohn überrascht mich immer wieder und er mag es nicht wenn er seine Geheimnisse preis geben muss ( dazu sollte man wissen er ist Autist und die denken und ticken ein wenig anders was immer wieder zu wunderbaren Überraschungen führt).
Nun gut, nachdem ich dann mit ihm den ganzen Nachmittag damit verbracht hatte seine Bilder zu bestaunen und mir seine Geschichten dazu anzuhören, habe ich die Bücher artig zurück in seine Schatzkiste gelegt und neue gekauft.
Wieso ich das erzähle?
Ganz einfach.
Kaum ein Buch begleitet ein Kind so intensiv über so lange Zeit. Sicherlich der ein oder andere trennt sich nicht gern von seinen Büchern aber das sie immer und immer wieder über Jahre teil des Lebens sind ist seltener.
Wieso dies bei diesem Buch so ist, und mittlerweile weiß ich, das es anderen auch so ging, liegt am Buch selbst. Sowohl das Thema / die Geschichte als auch die Bilder sind so zeitlos phantasievoll, dass sie 4 Jährige genauso verzaubern wie 14 Jährige.
Da wundert es dann auch nicht, dass Mädchen und Jungen aus der 7. Klasse  die Bücher auf meinem Schreibtisch in der Bücherei entdeckten und sich gleich drauf gestürzt haben. Sowohl die Figur der Frieda als auch der kleinen Wesen mit denen sie sich umgibt erinnern an den grade so modernen Manga Stil mit Pokemon Anlehnung.
Eine geschickte Kombination um auf  ein , an sich nicht so beachtetest, Thema aufmerksam zu machen.
Denn bei aller Phantasie sensibilisiert Matthias Derenbach hier auf wunderbare Art für den Lebensraum Meer und die Bedrohung der Weltmeere.
So ist es auch nicht verwunderlich, das er "Ocean Care" und "Sea Shepherd" erwähnt und unterstützt.
*
In erster Linie ist es ein Buch, das uns sowohl durch die Geschichte als auch die Bilder in eine Traumwelt führt .
Matthias Derenbach nimmt uns in seiner Geschichte mit in die Welt der Phantasie, lässt uns für eine Weile abtauchen, träumen und staunen, denn seine Illustrationen sind ein Feuerwerk an irrealer Fiktionen, eine schöner wie die andere. Farben spielen ineinander und schimmern in den unglaublichsten Schattierungen. Er fängt die Unterwasserwelt in einer Art und Weise ein, das einem die Sprache wegbleibt und man nur noch verzaubert ist. Das Auge möchte sich gar nicht mehr lösen und man hat das Gefühl selbst abgetaucht zu sein.
Wer im Fernsehen Filme verfolgt über die Unterwasserwelt , der hat schon einmal sehen können welche wunderbare, phantastische bunte Welt sich unter der Wasseroberfläche in den Tiefen des Ozeans verbergen. Sie in Zeichnungen einzufangen, die zwar der Phantasie entspringen aber diese farbliche Stimmung transportieren ist beeindruckend.
Ich muss zugeben, die mag diese schrillen bunten Farben nicht immer, häufig wirken sie kitschig aber hier ist es genau richtig.
*
Nun habe ich so viel um die Bücher drum rum erzählt und noch gar nichts von der eigentlichen Geschichte.
Das muss ich jetzt unbedingt nachholen.
Frieda lebt mit ihrem Vater am Meer, in einem kleinen Häuschen direkt am Wasser.
Ihre Eltern leben nicht zusammen, sind aber beste Freunde. Da der Vater ein Abenteurer ist und über die Weltmeere zieht um neues zu entdecken und auch zu retten ist Frieda häufig allein zuhause, wobei so allein ist die dann auch nicht denn sie hat Freunde.
Der kugelrunde Spatz Bobo und die Fünf weisen Steine sind Friedas Familie.
Wer jetzt sofort die Verbindung zu Pippi Langstrumpf zieht den muss ich enttäuschen, Frieda hat so gar nichts von ihr und das ist auch gut so. Frieda ist Frieda und ich bin froh, dass es hier keine Parallelen gibt. Neben Friedas Haus steht ein ganz besonderer Baum. Ein Leuchtapfelbaum deren Äpfel wie wunderbare helle Kugeln leuchten. Ob der Illustrator sich hierbei von seinem Profilbild bei Facebook  hat inspirieren lassen? 
Was es mit diesem Leuchtapfelbaum auf sich hat verrate ich hier noch nicht ihr sollt die Geschichte schließlich selber entdecken.
Auf jeden Fall lebt Frieda sehr zufrieden in ihrem kleinen Häuschen auf den Klippen. Ihr Vater schenkte ihr eine unkaputtbare große Angelschnur. Mit der angelte sie aber nicht um Fische zu töten sondern sie füttert sie mit ....... . die sie an der Schnur befestigte.
Eines Tages, Frieda hatte die Angelschnurr um den Leuchtapfelbaum gebunden und das andere Ende ins Wasser geschmissen passierte etwas was ihr ganzes Leben verändern sollte.Ein riesengroßer Fisch zog an der Schnurr, so stark, dass sich der Baum bog und der Fisch den Baum mitsamt dem Landstück auf dem Friedas Haus stand mit zog. Wie eine Insel im Meer die nun auf dem Wasser gezogen wurde, mit samt Frieda und ihren Freunden.
Eine abenteuerliche Reise in die unbekannte Welt des Meeres und seiner Bewohner beginnt. Immer auf der Suche nach ihrem Vater, den Frieda in Gefahr wähnt.
Wir lernen ABU den Riesenfisch kennen, der an Friedas Angelschnur hängt und den Sie nicht nur von seinen Schmerzen befreit sondern, der dank ihrer genialen Erfindung auch wieder sehen kann. Wir  lernen auch Riesenseepferdchen kennen und einen Riesen mit kleinem Kopf auf dem eine wunderbare Blume wächst und erfahren von großen Unterwasserzeppelinen, die mit Harpunen Jagd auf die Meeresbewohner machen und so ihren Lebensraum massiv bedrohen.
Eine wahrlich abenteuerliche, aufregende Geschichte, in der Frieda von dem Riesen Hihi einen Brief überreicht bekommt. Ein Brief ihres Vaters der dringend ihre Hilfe benötigt, doch das ist dann eine andere Geschichte.
Am Ende dieser Geschichte forderte Matthias Derenbach, der mit "Frieda - ein Abenteuer beginnt- seine Diplomarbeit machte und das Buch auch selbst verlegte, die Leser auf am nächsten Buch mitzugestalten. Kinder konnten ihm Bilder schicken und erzählen wie sie sich die Fortsetzung vorstellten. Hierzu gab und gibt es eine eigene Seite, wo er auch die Bilder der Kinder veröffentlichte.

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