Matthias Engels In Spiegelschrift

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Inhaltsangabe zu „In Spiegelschrift“ von Matthias Engels

Wilhelm Weitzke trifft seine Frau Gertrude 1935 unter den Käfigen an Lambertis Turm. Bald darauf muss er in den Krieg. Als er heimkehrt, ist von seiner Stadt nicht mehr viel übrig. Es folgt eine entbehrungsreiche Zeit. Gelegenheitsarbeiten, zwei Töchter und ständige finanzielle Sorgen. Im niederrheinischen Kleve wächst Roland Duivels unter dem strengen Regiment des Vaters auf und erlebt das lange Leiden der Mutter. 1968 trifft er Hilde Weitzke, Wilhelms und Gertrudes jüngere Tochter. Gegen den Willen von Rolands Vaters kommt es zur Hochzeit. Zwei Familien, durch die schon tiefe Risse gehen, treffen aufeinander. Hilde zieht zu Roland nach Kleve. Zwei Kinder werden geboren. Die Duivels haben eine gute Zeit. 2005 lebt ihr jüngster Sohn Martin mit seiner Frau und den Kindern wieder in Münster. Vieles ist zerbrochen, die Großeltern und die Mutter sind gestorben. Was sieht Martin, wenn er in den Spiegel schaut? Manches ist verzerrt, manches ins Gegenteil gekehrt, aber vieles bleibt immer noch sichtbar. Matthias Engels, (*1975), Buchhändler und Kursleiter für Literatur, lebt mit seiner Familie in Steinfurt. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Sein Gedichtband: Mundfinsternis erschien 2008. Mit In Spiegelschrift legt er sein Romandebüt vor.

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