Matthias Ennenbach Buddhistische Psychotherapie

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Inhaltsangabe zu „Buddhistische Psychotherapie“ von Matthias Ennenbach

Dieses Buch ist aus der Praxis heraus entstanden. Es beschreibt eine heilsame und mittlerweile gut erprobte Integration buddhistischer und psychotherapeutischer Behandlungsweisen. Hier werden sowohl Techniken aus den unterschiedlichen modernen Therapieformen als auch bekannte und darüber hinaus weitgehend unbekannte buddhistische Übungen vorgestellt. Dazu vermittelt es konkrete Erkenntnisse und Methoden zum Überwinden von vermeidbarem und zur schnelleren Bewältigung von unvermeidbarem Leiden. Dieses Buch ist sowohl für Menschen gedacht, die psychotherapeutisch oder beratend tätig sind, aber auch für alle anderen, die sich für Psychotherapie, Buddhismus oder ganz allgemein für das menschliche Funktionieren und Weiterentwickeln interessieren.

Ein verständlich geschriebener Leitfaden zu den Säulen des Buddhismus. Nicht nur für Psychotherapeuten, sondern für alle Interessierten.

— Achtsamkeit

Eines der besten Sprungbretter in die Welt der aktiven und selbstbestimmten Geistes- und Lebensschulung.

— bibliophilist1985

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    Buddhistische Psychotherapie

    Achtsamkeit

    30. March 2015 um 12:22

    Hier wird auch für den Laien verständlich dargelegt wie das Leben durch buddhistisches Verständnis gelebt werden kann. Interessante Beispiele helfen das Geschriebene auf das eigene Leben zu übertragen. Der ohne Wertung dargelegte Vergleich westlicher Psychotherapie und der buddhistischen Psychotherapie ist hilfreich sich eine eigene Meinung zu bilden. Wer die Bedeutung der buddhistischen Psychotherapie verinnerlicht, den wird das Buch ein ständiger Begleiter sein um immer wieder dort nachzulesen.

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  • Rezension zu "Buddhistische Psychotherapie" von Matthias Ennenbach

    Buddhistische Psychotherapie

    bibliophilist1985

    12. October 2014 um 21:01

    Auf Verständlichkeit und Zugänglichkeit bedacht, präsentiert sich dieser Leitfaden für im Sozial- und Pflegebereich Tätige, Angehörige von psychisch Kranken oder interessierte Laien als famoser Einstieg auf dem Weg in ein selbstbestimmteres und weniger den äußeren Einflüssen und inneren Zerwürfnissen unterworfenes Leben. Das Beste aus fernöstlicher Mentalität und Buddhismus ist gerade gut genug, kaum eine Übung, Denkkonzept oder Meditationsanleitung mit größerem Bekanntheitsgrad wird ausgelassen und damit ein breites und abwechslungsreiches Übungsfeld für zukünftiges autodidaktisches Wachsen und Wandeln im Einklang mit sich selbst geschaffen. Aufgrund langjähriger, sowohl therapeutischer, vortragender als auch eigener Praxis, bietet sich dem Autor ein breiter Wissensschatz, den zu teilen er mit diesem Werk begonnen hat und aus dem zu schöpfen und zu profitieren sowohl Angehörigen, Betroffenen als auch Medizinern noch zusätzliche Ideen oder neue Impulse geben kann. Das Grundkonzept der Chimäre aus fernöstlichen Mentalität und Geistesschulung und westlichen Therapieformen wird anschaulich anhand von Geschichten, Meditationsanleitungen und Beispielen aus der Praxis, mit der Möglichkeit der Identifikation mit eigenen Problemen samt deren Lösungsweg dargelegt. Speziell diese Option, nicht sich selbst als mit negativen Eigenheiten belastet zu empfinden, sondern anhand von objektiven Beispielen die Projektionsfläche zu erhalten, um die eigenen unheilsamen Denkmuster zu erkennen und an deren Reduktion zu arbeiten beginnen zu können, schafft ein angenehmeres und mit größerer Bereitschaft sich zu öffnen assoziiertes Klima, als wenn konkrete Symthomatik und Behandlungswege heruntergeleiert werden würden.  Es schafft ein befreienderes und persönlicheres Klima mit größerer Wahrscheinlichkeit der Öffnung des Patienten samt potentieller Selbsterkenntnis und stellt aus diesem Grund einen der Grundpfeiler des Konzepts dar. Als Beispiele für die Erweiterung der eigenen kognitiven Wahrnehmung werden die Loslösung von Rollenmustern und Ich-Identifikation, die Vereinigung von Geist und Körper im momentanen Zustand, die Beschreitung des Mittleren Wegs, Heiliges Innehalten, Innerer Beobachter, das gezielte Nichtassoziieren mit dem eigenen Verstand, die Gesamtheitlichkeit und Verbundenheit aller Dinge, das Eingeständnis der Unvermeidbarkeit von Leiden und Schmerz, das Erkennen der Leidensquellen Anhaftung, Widerstand und Unwissenheit, das objektive Analysieren der eigenen Gedankengänge und eine allgemeine Schulung von Konzentration, Achtsamkeit und bewusstem Handeln und Denken genannt. Als Alternative oder Ergänzung zu einer bereits begonnenen Psychotherapie oder als Ersatz einer medikamentösen Behandlung, beziehungsweise einer Reduzierung der Dosis von Psychopharmaka oder Antideppresiva in Kombination mit Gesprächstherapie, kann die Behandlungsform der Buddhistischen Psychotherapie als wirkliche Neuerung im westlichen Heilungsschemata anerkannt werden. Gerade unter den Aspekten, dass psychischen Problemen noch immer ein negativer Nimbus anhaftet, es an der der gesellschaftlichen Akzeptanz mangelt und die Förderung der Krankenkassen für Therapien eher zaghaft bewilligt werden, bildet diese Anleitung zur Selbsthilfe wertvolle und leistbare Tipps. Auch müssen keine jahrelangen Sitzungen mit Psychiatern und Psychotherapeuten mit eventueller Ergänzung der chemischen Keule mehr erwogen werden, wenn man mit Depressionen, leichteren psychischen Erkrankungen oder Schicksalsschlägen konfrontiert wird. Insofern ist diese bei uns hochmoderne, im asiatischen Raum uralte, Form der parallelen geistigen und körperlichen Gesundung zwar nicht der Wunschtraum von Pharmakonzernen und Psychiaterlobby. Aber für den Patienten kann sich ein schnellerer, selbstbestimmterer, kostengünstigerer und effizienterer Weg zur Gesundung offenbaren. Die Essenz sämtlicher Literatur und wohl auch Vorbedingung für deren Wirksamkeit samt Sinnhaftigkeit des Lesens, bildet die Bereitschaft, die eigene Fehlbarkeit und natürliche Unzulänglichkeit einzustehen, um im Erkennen und Verbessern negativer und einseitiger Geisteshaltungen wachsen zu können. Ohne die ernstgemeinte und vor allem nicht nur im Umgang mit sich selbst, sondern auch mit anderen Menschen, Motivation zur laufend praktizierten Wandlung des Eigen- und Fremdbildes kann auch ein so feines Werk wie das vorliegende wenig ausrichten. Wie bei kaum einer anderen Ratgeberliteratur bildet die Grundvoraussetzung die Bereitschaft zur kritischen Selbstanalyse und ein genaues Sondieren der inneren Landkarte, samt der einschneidenden und sehr schweren Option, jahre- oder gar jahrzehntelang gehegte, aber unheilsame, falsche Denkkonstrukte abzureißen, um mühsam bessere, alternative Konzepte in die Wahrnehmung zu implementieren. Sowohl zum eigenen als auch zum Wohle aller.    

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