Matthias Ennenbach Praxisbuch Buddhistische Psychotherapie

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Inhaltsangabe zu „Praxisbuch Buddhistische Psychotherapie“ von Matthias Ennenbach

Dr. Matthias Ennenbach gibt vielfältige und sehr konkrete Erfahrungen wider, die er in langen Jahren der buddhistischen Psychotherapie-Praxis gesammelt hat.Anschaulich und gut nachvollziehbar wird aufgezeigt, wie Menschen ihre schmerzlichen Probleme mithilfe der Buddhistischen Psychotherapie überwinden konnten. Dafür bietet dieses Praxisbuch einen sehr weiten Überblick über eine große Vielfalt von Beschwerden: Ängste, Reizbarkeit, Depressionen, Trauer, Burnout, Süchte, Schmerzen, Schlafstörungen, psychosomatische Beschwerden, Essstörungen, spirituelle Krisen, Persönlichkeitsstörungen, Partnerschaftsprobleme, Ko-Abhängigkeiten, Mobbing, Traumatisierungen, Isolation, Verlust, Tod, Arbeitslosigkeit u. v. m.Es besteht hier die Möglichkeit, den therapeutischen Prozess innerhalb der Buddhistischen Psychotherapie Schritt für Schritt nachzuvollziehen. Damit ist dieses Praxisbuch sowohl ein Selbsthilfebuch als auch für Menschen in helfenden und heilenden Berufsgruppen geeignet.

Eines der umfassendsten und besten Werke zur autodidaktischen Erkenntnis eigener Unzulänglichkeiten

— bibliophilist1985

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  • Rezension zu " Praxisbuch Buddhistische Psychotherapie" von Matthias Ennenbach

    Praxisbuch Buddhistische Psychotherapie

    bibliophilist1985

    16. December 2014 um 21:59

    Was verblüfft ist die vielfältige Anwendbarkeit der Behandlungsmethoden weit über die im Buch angeschnittenen Problemfelder hinaus. So wachsen die, kreativ selbst zu erweiternden und mit dem Praktizierenden selbst mit evolutionierenden, Übungen in den Alltag hinein und bieten vielerlei Anlass für neue Betrachtungsweisen der eigenen Reaktionsmuster in Beruf, Privatleben und Meinungsbildung. Daraus entsteht ein gänzlich anderes Selbst- und Fremdbild und die einzigartige Option, die eigenen Prioriäten, Ansichten und Gewohnheiten mit bisher ungeahnter Objektivität und Klarheit zu betrachten und gegebenenfalls bei Abweichung entsprechende Kursänderungen initiieren zu können. Und beileibe, es wohnen selbst dem pazifistischstem und sozialstem Zeitgenossen noch so viele, zwar nicht für andere, aber für ihn selbst schädliche, Dämonen inne, dass ein Leben lang Zeit bleibt an einer nur erträumten Kontrolle zu feilen. Das Werk stellt eine Synthese von Buddhismus, Psychosomatik, Psychotherapie, Didaktik und Lernpsychologie und ähnlichen buddhistischen Psychotherapieschulen dar und zeigt anhand von vielfältigen Übungen zur gezielten Aktivierung bestimmter Hirnareale, der Vermittlung der Bedeutung von Körperhaltung und einer Anregung zum Experimentieren mit den Beispielen die Effizienz der Methode. Zentrales Mantra ist die Befreiung inmitten aller Leiden, Schmerzen, Probleme und Ängste, ohne sie zu unterdrücken. Stattdessen gilt es die Beschreitung des lebenslangen Weges zur Schleifung aller Arten von Anhaftung, Abwehr und Selbstbetrug zu beginnen und diese mit der Ausprägung einer ausgeglichenen, in sich ruhenden, nicht wertenden und ganz im, durch keine negativen Einflüsse beeinträchtigten, Augenblick aufgehenden Persönlichkeit zu ergänzen. Für den nur praktische Anleitungen suchenden Leser ist die rigorose Fokussierung Ennenbachs auf die Anwendbarkeit und Verständlichkeit aller Übungen und Herangehensweisen in diesem Buch ein Fest. Jede theoretische Erläuterung dient als Erklärung einer folgenden, erlebbaren Episode zur Veranschaulichung der eigenen Wandlungsfähigkeit. Wer eher philosophische Aspekte und buddhistische Gleichnisse und Lebensweisheiten schätzt, wird zwar ebenso bedacht. Jedoch versteht sich das Werk auch als Ratgeber für im Pflegeberuf Tätige und ist als solcher sehr stark auf die Praxis fokussiert und mit der zeitlosen Schönheit der Werke eines Dalai Lama oder Thich Nhat Hanh nicht zu vergleichen, deren lobenswerte Ideale zwar schön zum Träumen, aber bei cholerischen oder depressiven Tendenzen nur Balsam, aber keine Heilung für die psychischen Wunden bringen. Im direkten Vergleich mit den geistigen Vätern Ennenbachs Jack Kornfield und Jon Kabat-Zinn fallen die leichten Modifikationen Ennenbachs ins Auge. Abgesehen davon, dass Ennenbach aktuelle Erkenntnisse aus Medizin und Neurowissenschaften einfließen lassen kann, ist das Buch einsteigerfreundlich mit Illustrationen, wechselnden Schriftarten, auszufüllenden Tabellen und den an den richtigen Stellen eingefügten Übungen weniger respekteinflößend als Kornfields „Weises Herz“ oder Kabats „Gesund durch Meditation“. Ich persönlich würde mich über aktualisierte und auf noch mehr Leserfreundlichkeit, Abwechslung und mit Übungen angereicherte Ausgaben dieser Werke durchaus freuen. Es wäre interessant, wie diese 2 Großmeister die neuen Erkenntnisse der Forschung in ihre Standardwerke einfließen lassen würden. Wem das Konzept zusagt, dem sei ergänzend die Lektüre von Tsültrim Alliones Buch „Den Dämonen Nahrung geben: Buddhistische Techniken zur Konfliktlösung“ empfohlen. Die Grundidee ist sowohl bei Ennenbach als auch Tsültrim dieselbe, wenn auch die marginal differierende Erklärungsweise eine noch bessere Betrachtung der Materie und einen leichteren Einstieg in die Praxis ermöglicht. Mit beiden Büchern ausgestattet sollte es schwer fallen, sich mit dem Toben und den Manipulationsversuchen der inneren Stimmen weiterhin unreflektiert auseinanderzusetzen und sich von ihnen, wenn einmal als Unheilsbringer erkannt und mit Konsequenz und Übung gebändigt, weiterhin um Zeit, Nerven, Lebensqualität und Ausgeglichenheit bringen zu lassen. Werden Sie wieder der Herr im eigenen Haus.

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