14 SkiFy-Stories, die unterschiedlicher nicht sein können. - Interessante Sammlung.
Inhalt: 14 verschiedene Autoren geben ihre Sicht von SciFy-Stories wieder, von denen mir einige ganz gut gefallen haben, ich mit anderen aber absolut gar nichts anfangen konnte.
Besonders hervorgestochen ist hier die Story, wo ein Paar ein Kind plant, dieses aber mit Hilfe eines Labors macht, die das Kind schon vor der Entstehung genau berechnen können. Allerdings stellt sich die potentielle Mutter hier wirklich sehr seltsam an.
Andere Stories handeln von Krieg und Zerstörung, von der langanhaltenden Gefahr durch radioaktive Strahlung, einer zerstörten Erde und dem Leben auf Raumstationen und ich Flugschiffen und ähnlichen Dingen.
Ein bunt gemischtes Durcheinander verschiedener SkiFy-Geschichten von mehr oder weniger talentierten Autoren.
Fazit: Ich habe das Buch mal über einen Buchhunt im Second Life gewonnen und es dann in mein Regal gestellt und liegen lassen. Es hat mich immer die Tatsache vom Lesen abgehalten, dass es sich hier um eine Kurzgeschichtensammlung handelt und nicht eine durchgängige Story ist. – Aber ich wollte meinen Sub ja jetzt von hinten aufrollen und somit ist genau dieses Buch jetzt doch an der Reihe. Also los.
Erschienen ist das Buch im Jahre 2011, hat eine in grün gehaltene Umschlagstestaltung und macht gleich von vornherein klar, dass es sich hier um SciFy handelt. Ein humanuit aussehende Wesen im Fordergrund und dahinter zwei wirklich seltsame Rieseninsekten. Das alles vor einer Felsformation und einem grünen Himmel. – Klasse Bild. Damals hat man sich mit so einer Umschlaggestaltung noch Mühe gegeben.
Die Tatsache, dass es sich hier um Kurzgeschichten handelt, macht die Sache zumindest abwechslungsreich. Es führte am Ende aber auch dazu, dass ich die eine oder andere Geschichte richtig toll fan, aber dann auch welche dazwischen waren, die ich zum Teil überblättert habe, weil der Autor viel gesagt hat, ohne etwas zu erzählen, oder das ganze Geschehen einfach nur hirnverbrannter Scheißdreck war. – Die Stories, mit denen ich absolut nichts anfangen konnte, waren dann meistens von irgendwelchen Doktoren oder Professoren oder Wissenschaftler. – Oha, was bin ich ungebildet. Ich verstehe gebildete Menschen nicht.
Ein sehr positiver Effekt an diesem Buch war die wirklich augenfreundliche Seitenaufteilung. Eine große, fast globig wirkende Schrift hat dafür gesorgt, dass ich so eine Seite schnell gelesen oder eben auch nur überflogen hatte. Einzig der Rand an der Innenseite hätte gern auch etwas breiter sein können. Aber das kleine Format und die Dünne des Buches haben das wieder wett gemacht, dass man es gut in der Hand halten konnte.
Ich kann das Buch nicht weiterempfehlen, das es für mich so etwas wie einen Flop dargestellt hat. Kurzgeschichten, die schon allein vom Stil her, nicht unerschiedlicher hätten sein können. – Ich frage mich wirklich, ob dieses Buch wirklich hätte sein müssen.

















