Matthias Falke

 4,1 Sterne bei 32 Bewertungen
Autor*in von Erstflug, Die Palisaden von S’Deró und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Matthias Falke studierte Musikwissenschaft in Karlsruhe und Freiburg. Er arbeitet heute für einen Musikverlag.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Matthias Falke

Cover des Buches Erstflug (ISBN: 9783957770905)

Erstflug

(72)
Erschienen am 27.12.2016
Cover des Buches Die Palisaden von S’Deró (ISBN: 9783957770141)

Die Palisaden von S’Deró

(21)
Erschienen am 21.11.2014
Cover des Buches Museumsschiff (ISBN: 9783943795653)

Museumsschiff

(12)
Erschienen am 30.09.2013
Cover des Buches Kampf mit den Tloxi (ISBN: 9783957770509)

Kampf mit den Tloxi

(10)
Erschienen am 30.09.2015
Cover des Buches D9E - Die neunte Expansion (ISBN: 9783955560164)

D9E - Die neunte Expansion

(7)
Erschienen am 13.04.2015
Cover des Buches Planetenschleuder (ISBN: 9783943795486)

Planetenschleuder

(6)
Erschienen am 31.05.2013
Cover des Buches Phalansterium (ISBN: 9783957770523)

Phalansterium

(6)
Erschienen am 12.02.2016
Cover des Buches Buch aus Stein (ISBN: 9783944729510)

Buch aus Stein

(3)
Erschienen am 14.07.2014

Neue Rezensionen zu Matthias Falke

Cover des Buches Planetenschleuder (ISBN: 9783943795486)
TanteGhosts avatar

Rezension zu "Planetenschleuder" von Matthias Falke

TanteGhost
Gutes und Schlechtes

14 SkiFy-Stories, die unterschiedlicher nicht sein können. - Interessante Sammlung.


Inhalt: 14 verschiedene Autoren geben ihre Sicht von SciFy-Stories wieder, von denen mir einige ganz gut gefallen haben, ich mit anderen aber absolut gar nichts anfangen konnte.

Besonders hervorgestochen ist hier die Story, wo ein Paar ein Kind plant, dieses aber mit Hilfe eines Labors macht, die das Kind schon vor der Entstehung genau berechnen können. Allerdings stellt sich die potentielle Mutter hier wirklich sehr seltsam an.

Andere Stories handeln von Krieg und Zerstörung, von der langanhaltenden Gefahr durch radioaktive Strahlung, einer zerstörten Erde und dem Leben auf Raumstationen und ich Flugschiffen und ähnlichen Dingen.

Ein bunt gemischtes Durcheinander verschiedener SkiFy-Geschichten von mehr oder weniger talentierten Autoren.


Fazit: Ich habe das Buch mal über einen Buchhunt im Second Life gewonnen und es dann in mein Regal gestellt und liegen lassen. Es hat mich immer die Tatsache vom Lesen abgehalten, dass es sich hier um eine Kurzgeschichtensammlung handelt und nicht eine durchgängige Story ist. – Aber ich wollte meinen Sub ja jetzt von hinten aufrollen und somit ist genau dieses Buch jetzt doch an der Reihe. Also los.


Erschienen ist das Buch im Jahre 2011, hat eine in grün gehaltene Umschlagstestaltung und macht gleich von vornherein klar, dass es sich hier um SciFy handelt. Ein humanuit aussehende Wesen im Fordergrund und dahinter zwei wirklich seltsame Rieseninsekten. Das alles vor einer Felsformation und einem grünen Himmel. – Klasse Bild. Damals hat man sich mit so einer Umschlaggestaltung noch Mühe gegeben.

Die Tatsache, dass es sich hier um Kurzgeschichten handelt, macht die Sache zumindest abwechslungsreich. Es führte am Ende aber auch dazu, dass ich die eine oder andere Geschichte richtig toll fan, aber dann auch welche dazwischen waren, die ich zum Teil überblättert habe, weil der Autor viel gesagt hat, ohne etwas zu erzählen, oder das ganze Geschehen einfach nur hirnverbrannter Scheißdreck war. – Die Stories, mit denen ich absolut nichts anfangen konnte, waren dann meistens von irgendwelchen Doktoren oder Professoren oder Wissenschaftler. – Oha, was bin ich ungebildet. Ich verstehe gebildete Menschen nicht.

Ein sehr positiver Effekt an diesem Buch war die wirklich augenfreundliche Seitenaufteilung. Eine große, fast globig wirkende Schrift hat dafür gesorgt, dass ich so eine Seite schnell gelesen oder eben auch nur überflogen hatte. Einzig der Rand an der Innenseite hätte gern auch etwas breiter sein können. Aber das kleine Format und die Dünne des Buches haben das wieder wett gemacht, dass man es gut in der Hand halten konnte.


Ich kann das Buch nicht weiterempfehlen, das es für mich so etwas wie einen Flop dargestellt hat. Kurzgeschichten, die schon allein vom Stil her, nicht unerschiedlicher hätten sein können. – Ich frage mich wirklich, ob dieses Buch wirklich hätte sein müssen.

Cover des Buches Der Terraformer (ISBN: 9783864021893)
Elmar Hubers avatar

Rezension zu "Der Terraformer" von Matthias Falke

Elmar Huber
Der Terraformer

„Ein Mann näherte sich von Norden. Er war mehrere hundert Kilometer entfernt. McCoy erkannte ihn mit dem bloßen Auge, einige Sekunden, bevor sein System eine Meldung abgab. Freilich verfügte die Einheit über keine Satellitenunterstützung und die sonstige Außensensoren hatte er auf geringstmögliche Leistung gestellt. Hier draußen war eigentlich nicht mit Einbrechern zu rechnen.“

STORY
Routiniert verrichtet Anders McCoy seine einsame Arbeit, um den namen- und leblosen Felsplaneten nach 10 Jahren der Vorbereitung in eine fruchtbare Wiege biologischer Entwicklung zu verwandeln. Nach etwa 3 Monaten seiner einsamen Arbeit nähert sich, scheinbar aus dem Nichts, ein Mann McCoys Container. Der Fremde stellt sich als Roderick vor und bittet den Wissenschaftler, bleiben zu dürfen. Er wird zu einem eifrigen Helfer bei McCoys Arbeit und ebenso zu einer emotionalen Unterstützung für den Terraformer. Das Vertrauen der Männer zueinander wächst und schließlich enthüllt Roderick den Grund seiner plötzlichen Anwesenheit auf dem einsamen Planeten. McCoy beschließt zu helfen, wird dann aber von den Ereignissen um seinem Gast eingeholt.

„Ab und zu hielt di KI Rücksprache mit McCoy. Ragna wunderte sich, dass das Schiff aus seinem mürrischen hervorgebellten Halbsätzen schlau wurde. Sie verstand kein Wort von dem Genuschel. Aber offenbar war die Spracherkennung der Bordidentität auf übellaunigen Wissenschaftler geprägt. Sie ließ sich durch seine Raunzer nicht verdrießen und führte stets freundlich und verzögerungslos alle Kommandos aus, die er ihr an den Kopf warf.“

MEINUNG
Entgegen dem, was man angesichts des stimmungsvollen Titelmotivs von Timo Kümmel erwarten würde, nämliche die gedankenschwere und möglicherweise philosophische Geschichte eines Mannes, alleine mit sich auf einem erwachenden Planeten, bekommt man mit Matthias Falkes „Der Terraformer“ eine galaktische Schnitzeljagd mit hohem Spaßfaktor geboten.

Die Geschichte beginnt noch sehr wissenschaftlich, nüchtern und „geerdet“ und bringt mit der unerklärbaren Ankunft von Roderick einem kribbelnden Geheimnis-Faktor ins Spiel. Später, als McCoy zum unfreiwilligen Spielball der Ereignisse wird, ändert sich die Tonlage erheblich und „Der Terraformer“ bietet fortan eine wilde und abgefahrene Verfolgungsjagd durch den größtenteils industrialisierten Weltraum. Dabei kommen immer mehr Details über Roderick, sein Ziel und seine Motive ans Licht.

Der anfängliche Bruch sorgt zunächst für reichlich Verwirrung, auch da McCoy plötzlich auf einige mehr als skurrile Gestalten trifft, wie etwa Rodericks Verfolger, die Namen aus der (irdischen) nordischen Mythologie tragen und mit Schwertern zu kämpfen pflegen. Der Star des Romans ist jedoch Rodericks patente und schöne Ehefrau Ragna, die McCoy auf der Hatz nach ihrem Mann nicht mehr aus ihren Klauen lässt. Der zunächst als eigenbrötlerisch charakterisierte Terraformer taut unter ihrer Fittiche auch merklich auf und beide bilden ein effektives Team, das sich auch gegenseitig mal schalkhafte One-Liner um die Ohren pfeffert.

„Der Terraformer“ bietet ein flottes SF-Abenteuer der harmlosen Sorte, wobei manches recht grob zusammen geschustert ist, so dass der Roman in Sachen Stil und Tempo nicht richtig rund werden will. Anders McCoy kehrt übrigens zurück; 2016 hat Matthias Falke einen zweiten Teil nachgeschoben.

Cover des Buches Bran (ISBN: 9783864020629)
PMelittaMs avatar

Rezension zu "Bran" von Matthias Falke

PMelittaM
Lesenswert

Rangkors Senator Tobey Richards ist nicht nur spurlos verschwunden, sondern regelrecht ausgelöscht, niemand will sich an ihn erinnern können, es gibt keinerlei Dokumente über ihn. Sein alter Freund, Senator Brighton, und dessen Agent Straner allerdings haben ihn nicht vergessen und Brighton beauftragt Straner das Rätsel zu lösen.

Da Richards sich immer gegen den Planeten Zhid ausgesprochen hat, startet Straner seine Suche dort. Zhids einzige Stadt ist ein Moloch mit mehreren hundert Millionen Einwohnern. Straner lässt sich auf die Stadt und ihre Bewohner ein und erlebt manche unerwartete Wendung.

Matthias Falke hat einen ungewöhnlichen Erzählstil mit vielen sprechenden Bildern, das hat mich schnell fasziniert. Die Geschichte ist interessant und mündet schließlich in diverse Zeitsprünge, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer aufmerksam liest, wird im wesentlichen problemlos folgen können. Zusammen mit Straner macht der Leser einiges durch, und manchmal scheint nichts so zu sein, wie es aussieht. Wendungen gibt es bis zum Schluss viele, aber alle sind – im Kontext des Romans – nachvollziehbar.

Die Welt, in der der Roman spielt, ist hochtechnisiert, so gibt es eine ganze Menge technischer Aufwertungen für Menschen, Raumfahrzeuge usw. Dies fließt auch immer wieder in die Beschreibungen ein, aber SF-Leser wird das nicht stören.

Ich mochte Straner, auch wenn er eigentlich kein wirklich sympathischer Zeitgenosse ist. Er schreckt zwar auch vor Mord nicht zurück, ist aber durch und durch emotional, so dass man als Leser immer mit ihm mitempfinden kann. Er ist der einzige Protagonist der Geschichte, aber auch andere Charaktere sind interessant.

Das sehr gut zur Geschichte passende Cover stammt von Timo Kümmel, mir gefällt es, wie alle seine Werke,sehr gut.

Mich hat der Roman mit seinem ungewöhnlichen Erzählstil und seiner spannenden und immer wieder überraschenden Geschichte gut gefallen, und Lust auf weitere Romane des Autors gemacht.

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Magische Realitäten: Die verkannte Gabe des Mr. Plummer
LaMenschs avatar
LaMensch
Hallo alle zusammen!

Vor wenigen Tagen ist die Anthologie „magische Realitäten“ auf Amazon online gegangen. Sie beinhaltet 23 Geschichten von Autoren, die nicht unterschiedlicher sein könnten.
Auch ich habe eine der Geschichten geschrieben und möchte das mit euch feiern! Dazu stellte der Verlag 10 gratis E-Boooks im Mobi-Format zur Verfügung.

Ihr habt Interesse? Dann beantworte mir folgende Frage:

Welcher magische Moment hat in deinem Leben schon Platz gefunden?

Ich bin gespannt auf eure Antworten und freue mich auf eine tolle Leserunde mit euch!

!!! Wichtig!!!
Mit der Teilnahme dieser Leserunde verpflichtet und ich zum zeitnahen lesen und diskutieren mit den anderen Teilnehmern und zum veröffentlichen einer Rezension auf Amazon, Lovelybooks etc.
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