Matthias Falke Buch aus Stein

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Inhaltsangabe zu „Buch aus Stein“ von Matthias Falke

BUCH AUS STEIN - Das sind sechs Erzählungen, wie sie phantastischer und unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Entzifferung einer Bibliothek aus Stein und ein Sightseeing-Trip mit einer griechischen Göttin, die Konfrontation mit einem Wesen, das alles zu sein vermag, und ein Weltraumkrieg jenseits der Zeit. Das Epos des seltsamen Steppenvolkes der Lun'Ar und schließlich die Geschichte des anderen Adam, des letzten statt des ersten Menschen. Sechs Erzählungen, sechs Welten, sechs faszinierende Expeditionen in Räume jenseits des Alltäglichen.

6 längere Erzählungen, 6 Welten. Anspruchsvolle Unterhaltung mit ausgefeilter, manchmal sehr elaborierter Ausdrucksweise.

— darkchylde
darkchylde

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    Buch aus Stein
    Wuerfelheld

    Wuerfelheld

    12. June 2015 um 11:44

    Schon wieder Kurzgeschichten! Naja, immerhin alle vom selben Autor. Wenn der was kann, könnte es halbwegs interessant werden. Die Amazon-Reviews, die ich mir gerade angesehen habe, lassen doch einiges erwarten… Klappentext: BUCH AUS STEIN – Das sind sechs Erzählungen, wie sie phantastischer und unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Entzifferung einer Bibliothek aus Stein und ein Sightseeing-Trip mit einer griechischen Göttin, die Konfrontation mit einem Wesen, das alles zu sein vermag, und ein Weltraumkrieg jenseits der Zeit. Das Epos des seltsamen Steppenvolkes der Lun’Ar und schließlich die Geschichte des anderen Adam, des letzten statt des ersten Menschen. Sechs Erzählungen, sechs Welten, sechs faszinierende Expeditionen in Räume jenseits des Alltäglichen. Zum Inhalt: Wir haben es mit 6 (Lang-)Kurzgeschichten zu tun: Athena Eine wahrhaftige Göttin wandelt auf Erden. Nettes Gedankenexperiment, aber irgendwie zu brav. Wenn man auch zugeben muss, dass er wirklich schreiben kann, der Falke! Gamenon Und schon wieder geht es um „Endlichkeit“ Ein Sci-Fi-Feldherr hat einen Krieg zum erfolgreichen Abschluss gebracht und muss sich nun auf den Weg nach Hause machen. Die Lun’Ar Ihr werdet es nicht glauben, aber auch in dieser Geschichte dreht sich alles um „Endlichkeit“ und „Veränderung“. Wie sähe das Leben eines nomadischen Stammes aus, wenn ihre Welt scheinbar dem Ende entgegenstrebte. Wenn die Veränderungen der Mondphasen nicht als wiederkehrende Ereignisse anzusehen wären, sondern als einmaliges Ding. Der Autor spielt hier clever mit Worten und Namen, aber wenn ich ehrlich sein darf, habe ich irgendwann diese ganzen vermaledeiten Apostroph-Kurznamen nur noch flott überlesen und mir keine großartigen Gedanken mehr um sie gemacht. Proteus In einer abgelegenen wissenschaftlichen Einrichtung wird ein merkwürdiger Tiefsee-Organismus erforscht – natürlich kann das nicht gut enden; das weiß doch jeder, der seinen Lovecraft ordentlich studiert hat… Weltenende Ein auf den ersten Blick fast normaler Typ taumelt durch eine Welt, die von einem Moment auf den nächsten fast komplett von Menschen entvölkert ist. Ich nehme mal an so ähnlich würde sich „Die Grüne Wolke“ von A.S. Neil lesen, wenn der Kerl beim Schreiben Mescalin genommen hätte. Die steinerne Bibliothek Eine archäologische Ausgrabung fördert das gesamte Wissen der Welt zu Tage. Mein Fazit: Schwere Kost. Da der Autor ein scheinbar noch größerer Klugscheißer ist, als ich es bin, will er auch beim Schreiben zeigen was er draufhat und so kann mein Gehirn nicht so durch die Zeilen pflügen, wie es das sonst tut, sondern ich muss etwas langsamer und konzentrierter zu Werke gehen. Okay. Zugegebenermaßen sollte man das wohl als Pluspunkt werten. Dazu kommen 6 wirklich gute bis sehr gute Geschichten aus den unterschiedlichsten Bereichen und es bleibt nicht viel zu kritisieren – außer vielleicht minimalen Lektoratswacklern und Trennungsfehlern gerade in den beiden letzten Geschichten. Mein klitzekleiner Punktabzug liegt in der in meinen Augen etwas unglücklichen Reihenfolge der Geschichten begründet. So haben wir die „langweiligste“ direkt zu Beginn und die am schwersten verdauliche direkt im Anschluss. Leute, die gerne etwas Action hätten, (so wie ich) brauchen so wirklich viel Durchhaltewillen, um zu den wirklich lohnenswerten Geschichten zu gelangen. Danach aber rockt die Sammlung ganz ordentlich und wir finden alles zwischen einer cleveren Coming of Age-Geschichte, dem psyvhpoatischen kleinen Bruder der „Grünen Wolke“, einer fast schon lovecraft’schen Erzählung von einem merkwürdigen Tiefsee-Organismus und einer irgendwo zwischen Indiana Jones, Lovecraft und Nietzsche liegenden Archäologie-Erzählung.

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  • SF-Kurzgeschichten Empfehlung 2014

    Buch aus Stein
    ralf_boldt

    ralf_boldt

    23. November 2014 um 16:09

    In dieser Collection sind sechs neue längere Geschichten von Matthias Falke vereint. Die Stories haben immer einen Ich-Erzähler. In „Athena“ begegnet der Protagonist eben jener griechischen Göttin Athena, die ihn gehörig vor Probleme stellt in der heutigen Zeit. „Gamenon“ ist die SF-Version des Kampfes um Troja. Tragische Gestalten, vom Schicksal getrieben haben große Abenteuer zu erleben. Und – wie gesagt – das alles im Weltall und mit riesigen Schlachtschiffen. Die „Lun’Ar“, so der Titel der dritten Geschichte leben in einer Art Steinzeit und bekommen mächtige Probleme mit einer immer kälter werdenden Umwelt. „Proteus“ handelt von einer Kreatur, die es in sich hat. Diese soll erforscht werden, was gar nicht so einfach ist. In „Weltenende“ haben nur einige wenige Menschen eine nicht genannte Katastrophe überlebt. Die Umwelt und auch alle menschlichen Errungenschaften sind unversehrt. „Die steinerne Bibliothek“ verwahrt ein unheimliches Wissen, das eigentlich besser verborgen geblieben wäre. Obwohl alle Geschichten aus der Ich-Perspektive geschrieben sind, gelingt es Matthias Falke, sie vom Aufbau nicht gleich zu machen. Die Ich-Erzähler sind mächtig, haben Einfluß, werden getrieben oder sind fast hilflos. Die sechs Kurzgeschichten wissen vom ersten Moment an zu fesseln, auch wenn das Setting vom Leser Flexibilität verlangt. Wer glaubt schon an eine echte Göttin in der heutigen Zeit? Doch die Geschichten funktionieren alle sehr gut. Und der Leser möchte sich überraschen lassen und mitgehen, wohin der Autor die Reise hingehen läßt. Der Stil von Matthias Falke ist sehr ausgefeilt und bisweilen mag er zu elaboriert sein, aber zur Handlung der Geschichten und zu den Protagonisten passt er. Es macht dem Leser Spaß, die Sprache zu des Autoren zu lesen. Die Stories sind länger, aber kurzweilig zu lesen. Auf dem Kurzgeschichten-Sektor ist „Buch aus Stein“ im Jahr 2014 eine wirkliche Empfehlung.

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