Matthias Fischer

 4.1 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Die Farben des Zorns, Tödliche Verwandlung und weiteren Büchern.

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Cover des Buches Die Farben des Zorns (ISBN:9783936622782)

Die Farben des Zorns

 (6)
Erschienen am 14.04.2006
Cover des Buches Tödliche Verwandlung (ISBN:9783940168078)

Tödliche Verwandlung

 (4)
Erschienen am 01.04.2009
Cover des Buches Das Gift der Propheten (ISBN:9783943206074)

Das Gift der Propheten

 (2)
Erschienen am 08.10.2012
Cover des Buches Schlafender Drache (ISBN:9783943206142)

Schlafender Drache

 (1)
Erschienen am 15.10.2012
Cover des Buches Die Toten vom Kinzigtal (ISBN:9783954514816)

Die Toten vom Kinzigtal

 (1)
Erschienen am 12.03.2015
Cover des Buches Die Bestie vom Kinzigtal (ISBN:9783740803049)

Die Bestie vom Kinzigtal

 (0)
Erschienen am 24.05.2018
Cover des Buches Die Farben des Zorns (ISBN:9783960410409)

Die Farben des Zorns

 (0)
Erschienen am 21.07.2016
Cover des Buches Schlafender Drache (ISBN:9783960410386)

Schlafender Drache

 (0)
Erschienen am 21.07.2016

Neue Rezensionen zu Matthias Fischer

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Rezension zu "Das Gift der Propheten" von Matthias Fischer

Toll geschrieben, sympathische Protagonisten - aber etwas überfrachtet
StefanieFreigerichtvor 7 Monaten

In Gelnhausen im Main-Kinzig-Kreis erstatten zwei Teenager nacheinander Anzeige, je gegen einen katholischen und einen evangelischen Pfarrer. Der eine wird der körperlichen Gewalt beschuldigt, der andere sexueller Verfehlungen. Doch irgendetwas kommt den ermittelnden Polizisten seltsam vor – aber wer würde einen derartigen Aufwand treiben wollen und sogar Computer manipulieren? 
Gleichzeitig ermittelt der frisch zum Kriminaldirektor beim BKA beförderte Christoph Caspari, Doktor der Psychologie, ebenfalls im Main-Kinzig-Kreis gegen einen Kinderpornoring und kann mit Marcel Nick den Hauptverdächtigen verhaften. Doch wie kann dieser fliehen? Casparis Lebensgefährtin Clara Frank, selbst Pfarrerin, steht währenddessen ihrem beschuldigten Amtskollegen in Gelnhausen bei. Bald wird alles viel verworrener und das Paar Caspari-Frank ist wieder mittendrin.

In diesem vierten Fall, den der schreibende evangelische Pfarrer Matthias Fischer um seine Protagonisten Christoph Caspari und Clara Frank geschrieben hat, geht es um Sekten und Kinderpornographie. Letzteres wird hier nicht im Detail beschrieben – eher hört jemand etwas durch eine Wand oder sieht ein völlig verstörtes Kind mit blauen Flecken, zu meiner üblichen Warnung für Sensible. Wie üblich gefällt mir der Schreibstil und die Personen sind mir längst ans Herz gewachsen. Also ein tolles Buch? 

Ich mache hier größere Einschränkungen. Zum einen kennt jeder dieses Buch- und Filmklischee von getrennten unabhängigen Ermittlungen, die im Verlauf sich als mitnichten unabhängig herausstellen. Naja – wie wahrscheinlich ist das, beziehungsweise: hätte eines der Verbrechen nicht gereicht? Mir ist das zu viel. Ich frage mich außerdem, wie viele vorher unbekannte und neu hinzukommende Kinder eine Familie noch haben kann. Und welche Mutter macht Hundespaziergänge und läuft munter herum, während sie mit ihrem entführten Kind erpresst wird? Wie viele Liebespaare können sich in einem Team noch bilden? Dazu der berühmte Hollywood-Star, natürlich. Das ist alles etwas arg dick aufgetragen, aber immer sehr charmant erzählt. Da ich in der Region wohne, wird auch der fünfte Band seinen Weg zu mir finden. Ich wünschte mir nur eher weniger Testleser als vielmehr ein professionelleres Lektorat (von weiterhin deutlichen Schwächen in der Rechtschreibung, die man nicht unter Flüchtigkeitsfehler werten kann, abgesehen wie dass oder das).

Dennoch: nur 3 Sterne. 

Das Personal:
Doktor Christoph Caspari – Psychologe, Kriminalist – beim BKA. Wird zu Beginn befördert zum Kriminaldirektor.
Seine Mutter Pia, sein Vater Werner
Seine Schwester Iris, Schwager Benny
Seine schwedische Schwester Johanna
Seine Ex-Frau Elke
Sohn Lukas, mit Elke zusammen, 1. Klasse
seine Lebensgefährtin/Verlobte Clara Frank. Ohne deren frühere halbe Stelle als Gemeindepfarrerin, immer noch mit halber Schulpfarrstelle
wohnend auf Gehöft zwischen Wagenborn (wo soll das sein) und Waldensberg (das gibt es)

Christophs Team:
• Tina Hergenrath
• Mario Bartoldi – Tina und Mario sind ein Paar
• Jin Jang Fang (eine Art chinesische "Austausch-Polizistin seit dem Vorband - ihre Existenz hier ist ein Spoiler für diesen)
• Gernot Schneider (Witwer, die Kinder wohnen nicht bei ihm, seine Untermieterin wird Jin Jang)
• Andreas Sommer 
• Erich Fuchs
• Svenja Bauer
• Wolfgang Jung

Gelnhausen
Polizeirat Heinz Bertram, Leiter des Polizeireviers
Jürgen Jungmann, Stellvertreter und Schwiegersohn

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Rezension zu "Die Farben des Zorns" von Matthias Fischer

Ein Krimi mit vielen Facetten
HappiestGirlvor 3 Jahren

Inhalt:
Dr. Christoph Caspari wird mit seinem Team zum Hexenturm in die Gelnhäuser Altstadt berufen. Eine Gruppe, die sich auf einer Altstadtführung befindet, findet den Toten im Hexenturm auf dem Folterstuhl. Drei seiner Finger der rechten Hand und die Zunge sind abgetrennt. Alles deutet auf einen Serientäter hin, der bereits 3 Ärzte in Frankfurt/Main, Gießen und Hanau, auf die gleiche Art und Weise gerichtet hat.
Clara Frank, die Pfarrerin der Gemeinde und Seelsorgerin, wird hinzugerufen, um die Gruppe zu betreuen.
Caspari und Frank kommen bald einem weiteren geplanten Verbrechen am Rande des Main-Kinzig-Kreises auf die Spur, den es zu verhindern gilt. Kann der Täter, der von der Polizei nur „der Chirurg“ genannt wird, endlich und vor allem bevor er wieder zuschlägt, gestellt werden? Sie kommen dem Serientäter so nahe, dass sie und ihr privates Umfeld zunehmend bedroht sind.

Meine Meinung: (Achtung Spoiler enthalten)
Ein Krimi, der im eigenen Umfeld spielt, ist natürlich nochmals ganz anders zu lesen, wenn man die Örtlichkeiten kennt. Man kann der Handlung ganz anders folgen.
Sehr gut hat mir in dem Krimi, im Plot die Vielfältigkeit gefallen. Es ist nicht einfach nur ein Krimi. Matthias Fischer hat verschiedene Themen in die Handlung einfließen lassen, die dem Ganzen noch mal extra Pfeffer gegeben hat. Leider kann ich es hier jetzt nicht erwähnen, um folgenden Lesern die Spannung nicht zu nehmen, aber dieses eine Thema, hat mich zum Nachdenken angeregt. Ich werde mich diesbezüglich auf alle Fälle noch einmal belesen, denn so oft kommt dieses „Phänomen“ nicht zutage. Interessant war auch das Ende, welches überraschend war. Oftmals geht man ja nur von einem Täter aus…. Und vor allem kam das wie so nebenbei zutage. Hatte ich beim Lesen gar nicht so wirklich auf dem Schirm.
Auch das Private kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Caspari ist solo, kümmert sich liebevoll um seinen Sohn, der bei ihm und seinen Eltern auf dem Hof wohnt. Die genaueren Umstände kommen im Laufe des Buches immer besser hervor. Und dann kommt da Clara in sein Leben. Die zarten Annäherungsversuche der beiden verleihen dem Buch etwas Romantisches. Auch wenn beide noch vorsichtig sind, kommt die Anziehung sehr gut heraus. Doch auch hier stellt sich bald raus, dass nicht immer alles rosarot ist.
Das einzige, was mich an diesem Buch gestört hat, waren die unsäglichen Rechtschreibfehler. Wären es nur ein oder zwei gewesen, hätte ich es vielleicht überlesen, aber sie kamen immer wieder. Irgendwann stellte ich mir die Frage, ob das Buch mal irgendjemand Korrektur gelesen hatte!? Sowas darf bei keinem Buch passieren, aber erst recht nicht, bei einem Buch, welches in der Muttersprache geschrieben wurde. Deshalb gibt es auch einen Punkt Abzug, da ich es auf die Gesamtheit des Buches als störend empfunden habe. Aber der Handlung gibt es keinen Abbruch.
Dies ist der erste Band mit Christoph Caspari als Ermittler und auch mein erst gelesener von Matthias Fischer, aber sicher nicht mein Letzter.

Fazit:
Ein Krimi, der mich abgeholt und mitgerissen hat und den ich aufgrund seiner Vielfalt, ohne überladen zu sein, wärmstens weiter empfehlen kann.

Kommentare: 1
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Rezension zu "Die Toten vom Kinzigtal" von Matthias Fischer

todeslustig
twentytwovor 4 Jahren

Rezension
Kriminaldirektor Dr. Christoph Caspari und sein Team bekommt es mit jeder Menge, auf grausamste Art und Weise ermordeten jungen Frauen zu tun. Als nach der siebten Leiche immer noch kein Mordmotiv zu erkennen ist, lässt der Präsident des BKA seine Beziehungen spielen und zieht Samuel Rosenbaum, einen Angehörigen der israelischen Botschaft, als Berater hinzu. Dieser stellt, die in Casparis Ohren zunächst abwegig klingende These auf, dass die Morde auf das Konto neu organisierter Stasimachenschaften gehen.
Nachdem die weiteren Ermittlungsergebnisse eindeutig doch in diese Richtung weisen, wird dem Team schnell klar, dass man es mit einem überaus gefährlichen Gegner zu tun hat. Als es wenig später auch noch zur Bedrohung der Familie Casparis kommt, beginnt für alle ein gnadenloser Countdown mit der Zeit.

Fazit
Ein Szenario bei dem man sich fragt, ob es sich um reine Fiktion oder Realität handelt. Vieles wirkt etwas weithergeholt und wenig glaubhaft. Insgesamt ist der Krimi aber recht spannend zu lesen und bleibt bis zum Schluss rätselhaft.

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